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	<title>Stato dei Presidi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stato_dei_Presidi&amp;diff=1228564&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: mehr Kommas bracht das Land</title>
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		<updated>2026-01-05T16:31:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;mehr Kommas bracht das Land&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Toscana y Presidios.png|mini|Großherzogtum Toskana und Stato dei Presidi (orange)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stato dei Presidi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Staat der Festungen“), [[Spanische Sprache|spanisch]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Estado de los Reales Presidios&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Presidios de Toscana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Festungen der Toskana“), wurden die 1557 spanischer Herrschaft unterstellten [[Toskana|toskanischen]] Hafen- und Festungsstädte [[Talamone]], [[Orbetello]], [[Porto Ercole]], [[Porto Santo Stefano]] und [[Ansedonia]], der diesen vorgelagerte [[Toskanischer Archipel|Archipel]] und das auf [[Elba]] gelegene Kastell [[Porto Azzurro|Porto Longone]] mit dem zugehörigen Umland bezeichnet. Diese verkehrsgünstig gelegenen und strategisch wichtigen Plätze bildeten quasi einen [[Garnison]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;staat, welcher der Oberhoheit des ebenfalls zu Spanien gehörenden [[Königreich Neapel|Königreichs Neapel]] unterstand. Der Stato dei Presidi diente in erster Linie der Abwehr der [[Osmanisches Reich|Osmanen]] und [[Barbaresken-Korsaren]] in diesem Teil des Mittelmeeres. Er ging 1815 im [[Großherzogtum Toskana]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Torre di Buranaccio 01.JPG|mini| Festung [[Torre di Buranaccio]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porto Ercole - Salita alla fortezza dalla rocca.JPG|mini|Festung Rocca di [[Porto Ercole]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orbetello - Torre delle saline.JPG|mini|Festung Forte delle Saline]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Porto santo stefano, forte 04.jpg|mini|Spanische Festung in [[Porto Santo Stefano]]]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und den [[Habsburg]]ern auf der [[Apenninenhalbinsel]] (siehe: [[Italienische Kriege]]) hatte [[Cosimo I. de’ Medici]] (reg. 1537–74), der mit den Habsburgern verbündete Herzog von Florenz, im April 1555 das mit den Franzosen verbündete [[Siena]] nach einer längeren Belagerung zur [[Kapitulation]] gezwungen. Der Fall der Stadt bedeutete auch das Ende der bis dahin unabhängigen [[Republik Siena]]. Der Großteil ihres Territoriums wurde im Juli 1557 vertraglich Cosimo I. zugestanden, wodurch auch dessen Staatsbildung zum Abschluss gebracht wurde (siehe [[Großherzogtum Toskana]]). Die genannten Hafen- und Festungsstädte behielt der spanische König [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]] (reg. 1556–98) allerdings zurück und bildete daraus den Stato dei Presidi. Dieser stand fortan unter der Oberhoheit des Königreichs Neapel, welches als spanisches [[Nebenland]] von einem Vizekönig regiert wurde. Der neu gebildete Kleinstaat war ein weitgehend [[Autarkie|autarker]] Stützpunkt für die spanische Flotte und diente zunächst vorwiegend der Abwehr der Türken und Barbaresken im westlichen Mittelmeer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Königreich Neapel während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]] (1701–14) 1707 von österreichischen Streitkräften erobert worden war, hielten sich die Anhänger [[Philipp V. (Spanien)|Philipps V.]] (reg. 1700–24 und 1724–46), der nach dem Aussterben der spanischen Linie des Hauses Habsburg (1700) vom „Sonnenkönig“ [[Ludwig XIV.]] (reg. 1643–1715) als König Spaniens eingesetzt worden war, nur mehr auf Sizilien, Sardinien und im Stato dei Presidi. Aufgrund des Fehlens einer österreichischen Kriegsmarine musste auf die Eroberung der beiden Inseln zunächst verzichtet werden, doch wurde noch Ende 1707 eine Truppe von 500 Mann zur Eroberung des Stato dei Presidi eingeschifft. Orbetello und Porto Santo Stefano konnten bereits 1708 zur Kapitulation gezwungen werden. Nach dem Fall von [[Piombino]] wurde auch Elba besetzt, das allerdings nicht lange gehalten werden konnte. Die Kapitulation von Porto Ercole, das von mächtigen Festungen geschützt wurde, erfolgte erst 1712, nachdem mit einigen Schiffen eine Belagerungstruppe von rund 1.000 Mann angelandet worden war. Von der Eroberung Porto Longones musste abgesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Friedensschlüsse von [[Friede von Utrecht|Utrecht]] (1713) und [[Rastatter Friede|Rastatt]] (1714) wurde der Spanische Erbfolgekrieg schließlich beendet. Der Stato dei Presidi und die übrigen spanischen Besitzungen in Italien fielen nun an Österreich. Im Zuge der Friedensregelung nach dem [[Polnischer Thronfolgekrieg|Polnischen Thronfolgekrieg]] (1733–38) wechselte der Stato dei Presidi erneut seinen Besitzer. Zusammen mit dem Königreich Neapel und Sizilien fiel er aufgrund der Vereinbarungen des [[Frieden von Wien (1738)|Wiener Vorfriedens]] (1735) wieder an Spanien zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts führten die [[Koalitionskriege]] mit Frankreich zu einem erneuten Herrschaftswechsel im Stato dei Presidi. Nach dem siegreichen [[Italienfeldzug (Erster Koalitionskrieg)|Italienfeldzug]] [[Napoléon Bonaparte]]s (1769–1821) hatten die neapolitanischen Bourbonen ihre Oberhoheit über den Kleinstaat 1797 an die Franzosen abtreten müssen. Im Zuge der in den nächsten Jahren folgenden umfassenden politischen Neuordnung der Apenninenhalbinsel wurde der Stato dei Presidi 1801 schließlich dem [[Königreich Etrurien]] zugeschlagen, während die Insel Elba französischer Besitz wurde. Durch die auf dem [[Wiener Kongress]] (1814/15) vorgenommene territoriale Neuordnung Europas verschwand der Stato dei Presidi dann endgültig von der Landkarte. Zusammen mit der [[Elba|Insel Elba]] ging er im Großherzogtum Toskana auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Gemeinden ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; BORDER=&amp;quot;1&amp;quot; CELLSPACING=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
! Gemeinde&lt;br /&gt;
! Provinz&lt;br /&gt;
! Fläche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Capoliveri]] &lt;br /&gt;
| [[Provinz Livorno|Livorno]]&lt;br /&gt;
| 39,56&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Monte Argentario]]&lt;br /&gt;
| [[Provinz Grosseto|Grosseto]]&lt;br /&gt;
| 60,4&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Orbetello]]&lt;br /&gt;
| [[Provinz Grosseto|Grosseto]]&lt;br /&gt;
| 226,8&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Porto Azzurro]]&lt;br /&gt;
| [[Provinz Livorno|Livorno]]&lt;br /&gt;
| 13,33&amp;amp;nbsp;km²&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Altgeld, Wolfgang, und Lill, Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;Kleine italienische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun. GmbH &amp;amp; Co., Stuttgart 2004, ISBN 3-15-010558-7.&lt;br /&gt;
* Pesendorfer, Franz: &amp;#039;&amp;#039;Österreich – Großmacht im Mittelmeer? Das Königreich Neapel-Sizilien unter Kaiser Karl VI. (1707/20–1734/35).&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag Ges.m.b.H. und Co. KG, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1998, ISBN 3-205-98914-7.&lt;br /&gt;
* Schumann, Reinhold: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Italiens.&amp;#039;&amp;#039; Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 1983, ISBN 3-17-007649-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Europäische Länder unter spanischer Krone}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4377574-3|LCCN=n91096443|VIAF=149062102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Italien)|Stato dei Presidi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsgründung in den 1550er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1801]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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