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	<title>Staszic-Palast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staszic-Palast&amp;diff=2495778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Timk70: Exzellentes Bild</title>
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		<updated>2025-08-03T11:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Exzellentes Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Staszic-Palast&lt;br /&gt;
|Bild = Staszic Palace (22226p).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Hauptfassade&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1820&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Palast&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Rekonstruiert&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname =[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52/14/15/N&lt;br /&gt;
|Längengrad  = 21/01/05/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO  = PL-14&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = PL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pałac Staszica.JPG|mini|Der Staszic-Palast im Jahr 2007. Die Inschrift auf der [[Attika (Architektur)|Attika]] des Mittelrisaliten lautet: SOCIETAS SCIENTIARUM VARSAVIENSIS]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Powrót wojsk polskich 1830.JPG|mini|Einmarsch polnischer Truppen aus Wierzbno am 3. Dezember 1830 zu Beginn des [[Novemberaufstand]]es, gemalt 1831 von [[Marcin Zaleski]]. In der Bildmitte (Hintergrund) ist die Kuppel des staubverhangenen Staszic-Palastes erkennbar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PałacStaszica.jpg|mini|Der Palast während seiner Nutzung als russisch-orthodoxe Kapelle etwa um die Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palac Staszica po zniszczeniu.jpg|mini|Das beschädigte Gebäude etwa bei Kriegsende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staszic-Palast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (poln.: &amp;#039;&amp;#039;Pałac Staszica&amp;#039;&amp;#039;), der in exponierter Lage am historischen [[Warschauer Königsweg]] liegt, entstand in den 1820er Jahren als Sitz einer wissenschaftlichen Gesellschaft. Das [[Klassizismus|klassizistische]] Gebäude wurde nach seinem Stifter benannt, diente aber nie als Residenz. Nach Zerstörung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es wiedererrichtet und beherbergt heute die Zentrale der [[Polnische Akademie der Wissenschaften|Polnischen Akademie der Wissenschaften]] (PAN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Anschrift des Palastes lautet &amp;#039;&amp;#039;Ulica Nowy Świat 72&amp;#039;&amp;#039; und gehört zum [[Śródmieście (Warschau)|Innenstadtdistrikt]]. Gegenüber an dieser Straße liegt der [[Zamoyski-Palast (Nowy Świat)|Zamoyski-Palast]]. Diese beiden Gebäude sind (trotz der hohen Hausnummern) die ersten in der &amp;#039;&amp;#039;Nowy Świat&amp;#039;&amp;#039;, die hier in die [[Krakowskie Przedmieście]] übergeht. Der vor dem Staszic-Palast gelegene, kleine Platz gehört bereits zur &amp;#039;&amp;#039;Krakowskie Przedmieście&amp;#039;&amp;#039;. Auf diesem Platz befindet sich ein von [[Bertel Thorvaldsen]] geschaffenes [[Nikolaus-Kopernikus-Denkmal in Warschau|Denkmal]] des Universalgelehrten [[Nikolaus Kopernikus]], das hier 1830 errichtet wurde. Bis vermutlich 1912 stand an der Ostseite des Platzes der [[Karaś-Palast]]; heute befindet sich hier eine Baulücke, die als Parkplatz genutzt wird. An der Rückseite des Staszic-Palastes schließt sich ein großes Kinderkrankenhaus ([[Warszawski Szpital dla Dzieci]]) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anstelle einer spätbarocken [[Dominikaner]]kirche wurde der Palast in den Jahren von 1820 bis 1823 von [[Antonio Corazzi]] als Sitz für die [[Warschauer Gesellschaft der Freunde der Wissenschaften]] errichtet. Der Bau mit seiner stilistischen Ausgestaltung in einem reifen Klassizismus wurde von dem wohlhabenden Staatsmann und Gelehrten [[Stanisław Staszic]] finanziert. Das Objekt steht auf einem ungleichmäßigen Grundriss und verfügt über drei Geschosse, dessen unteres einen [[Quaderputz|genuteten]] [[Arkaden]]gang enthält. Die Frontfassade richtet sich (nach Norden) zum Platz und bildet einen Abschluss der auf sie zulaufenden &amp;#039;&amp;#039;Krakowskie Przedmieście&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist mit zwei Begrenzungs[[risalit]]en ausgestattet. Der ungewöhnliche Mittelrisalit wird von zwei kleinen, zweisäuligen [[Portikus|Portiken]] eingefasst, auf denen je ein kleines, sich zugewandtes [[Greif]]enpaar sitzt. Er ragt hoch über das Dach und wird von einer Kuppel gekrönt. Im Palast waren Arbeitszimmer der Mitglieder/Forscher und die umfangreichen Sammlungen der Gesellschaft (Bücher, Münzen, Bilder, Plastiken, Mineralien) untergebracht. Kernstück des Gebäudes war der große Versammlungssaal der Gesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Den Saal für öffentliche Sitzungen zieren ein von [[Anton Blank|Professor Blank]] angefertigtes lebensgroßes Bildnis des Allerdurchlauchtigsten Kaisers und Königs [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]], auf der gegenüberliegenden Seite hängt ein Portrait des Sachsenkönigs von [[Marcello Bacciarelli|Bacciarelli]], die Flachreliefs an den Wänden sind ein Werk von Maliński, die Stukkatur und andere Verzierungen von Vincenti, die Wände sind mit Büsten von Albertrandi,&amp;lt;ref&amp;gt;gemeint ist wahrscheinlich Jan Chrzciciel Albertrandi, der zweimal Präsident der Gesellschaft war&amp;lt;/ref&amp;gt; Potocki, [[Adam Naruszewicz|Naruszewicz]], [[Ignacy Krasicki|Krasicki]], [[Jan Kochanowski]] und [[Maciej Sarbiewski|Sarbiewski]] geschmückt. Gegenüber dem Platz für die Mitglieder gibt es ein geräumiges [[Amphitheater]], das mehrere hundert Personen aufnehmen kann, und mit Säulen in [[Korinthische Ordnung|korinthischer Ordnung]] verzierte Logen.&amp;#039;&amp;#039;|Quelle=Łukasz Gołębiowski über den Versammlungssaal der Gesellschaft im Palast, in: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-statistische Beschreibung der Stadt Warschau&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Opisanie historyczno-staytstyczne miasta Warszaway&amp;#039;&amp;#039;) von 1827|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;gem. Tadeusz S. Jaroszewski, &amp;#039;&amp;#039;Paläste und Residenzen in Warschau&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Interpress, ISBN 83-223-2049-3, Warschau 1985, S. 147&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Saal existiert heute nicht mehr, er wurde im Laufe mehrerer Umbauten zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung der Gesellschaft ===&lt;br /&gt;
Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1832 war die Wissenschaftsgesellschaft Nutzer des Palastes. Nachdem Zar [[Nikolaus I. (Russland)|Nikolaus I.]] deren Auflösung verfügt hatte, befand sich im Gebäude zunächst die Direktion der Lotterie. Ab 1862 wurde hier ein russisches Jungen-Gymnasium untergebracht. In den Jahren 1892 bis 1893 wurde der Palast unter Leitung des russischen Architekten [[Wladimir Nikolajewitsch Pokrowski|Wladimir Pokrowski]] im russisch-byzantinischen Stil umgebaut. Im Mittelteil des Gebäudes entstand eine orthodoxe Kapelle zu Ehren der Zaren der Linie [[Schuiski (Adelsgeschlecht)|Schuiski]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vermutlich hatte ursprünglich an der Stelle des Staszic-Palastes auch eine russische Kapelle gestanden (“Moskauer Kapelle”), in der Angehörige der Schuiski bestattet worden waren&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge des Umbaus wurde der Palast mit an byzantinische und russische Architekturformen erinnernde Dekorationen ausgestattet; unter anderem erhielt die Fassade farbige Ziegel und das Dach statt der Kuppel ein orthodoxes Zwiebeltürmchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rückerlangung der Unabhängigkeit kam es in Polen zu einem Rückbau und Abriss vieler orthodoxer Gotteshäuser. In den Jahren 1924 bis 1926 erhielt auch der Staszic-Palast seine ursprüngliche Funktion und sein klassizistisches Äußeres zurück. Unter [[Marian Lalewicz]] wurde der ursprüngliche Corazzi-Entwurf jedoch nicht ganz nachvollzogen; so wurden die Begrenzungsrisalite nicht wieder errichtet und auch die Form der Kuppel anders gestaltet. In der [[Zwischenkriegszeit]] war hier der Sitz der &amp;#039;&amp;#039;[[Towarzystwo Naukowe Warszawskie|Warschauer Wissenschaftsgesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (poln.: &amp;#039;&amp;#039;Towarzystwo Naukowe Warszawskie&amp;#039;&amp;#039;) und weiterer Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Der Palast wurde von Einheiten der [[Wehrmacht]] während des [[Warschauer Aufstand]]es stark beschädigt und in den Jahren 1946 bis 1950 unter [[Piotr Biegański]] – diesmal (äußerlich) als exaktes Abbild des Gebäudes im 19. Jahrhundert – wiederaufgebaut. Dabei entstanden auch die mächtigen hinteren Flügel (in südlicher Richtung zur &amp;#039;&amp;#039;Ulica Świętokrzyska&amp;#039;&amp;#039;) die einen großen Innenhof umschließen und heute vom Kinderkrankenhaus genutzt werden. Als [[Reminiszenz]] an den Architekten Corazzi gestaltete Biegański die neuentstandene Hinterhof-Fassade des Palastes als Abbild eines großen Portikus, der sich an einem nach dem Krieg nicht wiedererrichteten Gebäude an der &amp;#039;&amp;#039;Ulica Bielańska 1/Ecke Ulica Senatorska 22&amp;#039;&amp;#039; befunden hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit ist der Palast der Hauptsitz der &amp;#039;&amp;#039;Polnischen Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der bereits verbrannte, aber noch nicht zerstörte Palast ist im Kinofilm [[Der Pianist]] von [[Roman Polański]] bei der Einmarschszene deutscher Truppen in Warschau zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;gem. Grzegorz Piątek, Jarosław Trybuś: &amp;#039;&amp;#039;Warschau. Der thematische Führer durch Polens Hauptstadt&amp;#039;&amp;#039;, Kamil Markiewicz (Uebers), ISBN 978-3-89728-070-0, Schröder, Verlag für Regionalkultur, Diepholz 2009, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Paläste in Warschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius A. Chroscicki und Andrzej Rottermund: &amp;#039;&amp;#039;Architekturatlas von Warschau.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Arkady, Warschau 1978, S. 181&lt;br /&gt;
* Tadeusz S. Jaroszewski: &amp;#039;&amp;#039;Paläste und Residenzen in Warschau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Interpress, ISBN 83-223-2049-3, Warschau 1985, S. 147 f.&lt;br /&gt;
* Małgorzata Danecka, Thorsten Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Warschau entdecken. Rundgänge durch die polnische Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Trescher Verlag, ISBN 978-3-89794-116-8, Berlin 2008, S. 154&lt;br /&gt;
* Grzegorz Piątek, Jarosław Trybuś: &amp;#039;&amp;#039;Warschau. Der thematische Führer durch Polens Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Kamil Markiewicz (Uebers), ISBN 978-3-89728-070-0, Schröder, Verlag für Regionalkultur, Diepholz 2009, S. 40&lt;br /&gt;
* Janina Rukowska: &amp;#039;&amp;#039;Reiseführer Warschau und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Sport i Turystyka, Warschau 1972, ISBN 83-217-2380-2, S. 80&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Staszic Palace|Staszic-Palast}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.um.warszawa.pl/o-warszawie/kompendium-wiedzy/palac-staszica | archive-is=20130416090607 | text=Information und Fotos zum Palast auf der Website der Stadt Warschau}} (polnisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.warszawa1939.pl/index.php?r1=palac_staszica&amp;amp;r3=0 | wayback=20170225130305 | text=Information und viele historische Fotos zum Palast bei &amp;#039;&amp;#039;Warszawa1939.pl&amp;#039;&amp;#039;}} (polnisch)&lt;br /&gt;
* [https://warszawa.wikia.com/wiki/Pa%C5%82ac_Staszica Der Palast] in &amp;#039;&amp;#039;Warszawa Wikia&amp;#039;&amp;#039; (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:StaszicPalast}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palast in Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Śródmieście (Warschau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Timk70</name></author>
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