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	<title>Starstich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Starstich&amp;diff=547940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 25. Dezember 2025 um 05:47 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-25T05:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cataract surgery dictionnaire universel.jpg|mini|Starstich – Katarakt-Operation um 1746]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Augenoperation 1195.jpg|mini|Starstich in einem mittelalterlichen Manuskript]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Starstich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Skleronyxis&amp;#039;&amp;#039; in Bezug auf die &amp;#039;&amp;#039;Luxation der Linse mit der durch die [[Sklera]] eingestochenen Starnadel&amp;#039;&amp;#039;) als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Depressio lentis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Depression der Starlinse) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reclinatio lentis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Couching&amp;#039;&amp;#039;) ist „das Hinunterstoßen bzw. Hinunterdrücken der Augenlinse mit einer Nadel in den Glaskörper auf den Boden des Augapfels“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;„blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 11–12 mit Anm. 41 und Anm. 49, S. 24 mit Anm. 167, und S. 65 mit Anm. 514.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war über Jahrtausende eine einfache [[Augenoperation|Operationsmethode]] zur Behandlung des [[Grauer Star|Grauen Stars]], die seit dem Altertum bis ca. 1800 angewandt wurde. In manchen Regionen der [[Dritte Welt|Dritten Welt]] wird der Starstich in Ermangelung besserer Behandlungsmöglichkeiten, wie der modernen [[Phakoemulsifikation|Kataraktextraktion]], und medizinischer Versorgung noch heute durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://webeye.ophth.uiowa.edu/eyeforum/atlas/pages/unsuccessful-couching-OD.html &amp;#039;&amp;#039; Insuccessful couching&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der University of Iowa Health Care Ophthalmology &amp;amp; Visual Sciences&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;3w&amp;quot;&amp;gt;M.&amp;amp;nbsp;A. Isawumi, O.&amp;amp;nbsp;U. Kolawole, and M.&amp;amp;nbsp;B. Hassan: &amp;#039;&amp;#039;Couching Techniques for Cataract Treatment in Osogbo, South West Nigeria.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ghana Medical Journal&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;47, Nr.&amp;amp;nbsp;2 (Juni 2013), S.&amp;amp;nbsp;64–69 ({{PMC|3743109}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip des Starstichs ==&lt;br /&gt;
Beim Starstich wird mit einer sogenannten „Starstichnadel“ in das Auge gestochen und die getrübte [[Linse (Auge)|Augenlinse]] auf den Boden des [[Augapfel]]s gedrückt. Nach dieser auch &amp;#039;&amp;#039;Reclinatio lentis&amp;#039;&amp;#039; genannten Prozedur kann das Licht ohne Hindernis auf die [[Netzhaut]] fallen, der Patient kann besser sehen, wenngleich durch die fehlende [[Brennweite|Brechkraft]] der Linse in der Regel eine starke [[Übersichtigkeit]] von etwa +19,00 [[Dioptrie]]n die Folge ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Starstich.TIF|mini|Couching]]&lt;br /&gt;
Neben der &amp;#039;&amp;#039;Reclinatio lentis&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;Couching&amp;#039;&amp;#039; genannt) gab es zur Operation des Grauen Stars auch das Aussaugen der Linse sowie die radikale Linsenextraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Gundolf Keil, Karen Aydin: &amp;#039;&amp;#039;Starstich.&amp;#039;&amp;#039; In: Mamoun Fansa u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ex oriente lux? Wege zur neuzeitlichen Wissenschaft. Begleitband zur Sonderausstellung […] im Augusteum Oldenburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Landesmuseums für Natur und Mensch.&amp;#039;&amp;#039; Band 70). Verlag Phillip von Zabern, Mainz 2009, S. 435–442 und 495–526.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
Über die Jahrtausende, in denen der „Starstich“ durchgeführt wurde, hatten sich in Abhängigkeit von den anatomischen Kenntnissen auch die Techniken verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Okulist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;oculus&amp;#039;&amp;#039; ‚Auge‘), ein in früheren Zeiten augenheilkundlich tätiger [[Wundarzt]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Starstecher&amp;#039;&amp;#039; genannt), und Patient sitzen sich bei der &amp;#039;&amp;#039;Reclinatio lentis&amp;#039;&amp;#039;, dem üblicherweise angewandten Verfahren des Starstichs, gegenüber. Ein hinter dem Patienten stehender Helfer packt dessen Kopf und drückt ihn fest gegen seine Brust. Der Starstecher sticht mit der Starstichnadel am [[Limbus (Auge)|Limbus]] seitlich der [[Regenbogenhaut]] (Iris) in den Augapfel hinein, bewegt die scharfe Spitze von der Vorderkammer aus durch die [[Pupille]] nach hinten oben und durchtrennt die [[Zonulafasern]]. Nun muss er die Linse oben mit der Nadel erfassen und auf den Grund des [[Glaskörper]]s hinabdrücken. Um ein Wiederaufsteigen der Linse zu vermeiden, hält der Operateur sie dort noch eine Weile fest. Nach dem Eingriff wird ein Verband über beide Augen gelegt, um das Auge ruhigzustellen. Die Linse konnte aber durchaus nach längerer Zeit wieder aufsteigen und so dem Patienten das Sehen erneut unmöglich machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Probst: &amp;#039;&amp;#039;Fahrende Heiler und Heilmittelhändler. Medizin von Marktplatz und Landstraße.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S.&amp;amp;nbsp;39 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft handelte es sich bei solchen Okulisten um spezialisierte, reisende Wundärzte, die ihre Dienste auf Messen und [[Jahrmarkt|Jahrmärkten]] anboten. Einer der bekanntesten Okulisten ist [[Johann Andreas Eisenbarth]], dessen Wirken exemplarisch für die Tätigkeit solcher Okulisten ist. Das Herumreisen erweiterte nicht nur den Kreis der möglichen Patienten, sondern schützte den Operateur wohl auch vor der Reaktion von Patienten, bei denen bei dieser Operationsmethode Komplikationen aufgetreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer solcher Komplikationen wurden möglicherweise [[Johann Sebastian Bach]] und [[Georg Friedrich Händel]], die beide von demselben Okulisten [[John Taylor (Okulist)|John Taylor]] behandelt worden waren. Händel brachte Taylors Heilkunst keine nachhaltige Besserung: Er erblindete erneut. Bach starb vier Monate nach zwei Augenoperationen, ohne sich zwischendurch vollständig erholt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard&amp;amp;nbsp;H.&amp;amp;nbsp;C. Zegers: &amp;#039;&amp;#039;The Eyes of Johann Sebastian Bach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archives of Ophthalmology.&amp;#039;&amp;#039; Band 123, Nr. 10, 2005, S. 1427–1430, {{doi|10.1001/archopht.123.10.1427}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie der weit umhergereiste Taylor war auch [[John Thomas Woolhouse]] ein am Starstich gut verdienender Gegner der damals sich etablierenden Lehrmeinung, dass der [[Katarakt (Medizin)|Graue Star]] seine Ursache in der Augenlinse hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 37–38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Tragen von Brillen nach der Staroperation konnte das Sehen verbessert werden. So empfahl [[Herman Boerhaave]] den Staroperierten das Tragen von Convexgläsern.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle.&amp;#039;&amp;#039; 1947, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemein waren die Ergebnisse dieses groben Eingriffs schlecht und sind es noch heute. Die Quoten von [[Entzündung]]en, Sekundärerkrankungen (Glaukom), [[Rezidiv]]en (die Linse geriet wieder in die [[Gesichtslinie]]) und vollständiger [[Blindheit|Erblindung]] sind nach wie vor sehr hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;3w&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Starstiche sind bereits aus [[Babylonien|babylonischer]] Zeit bekannt. Schon damals wurde ein spitzer Gegenstand in den Glaskörper hineingestoßen. Man verhalf Erblindeten so zu neuer Sehkraft, wenngleich infolge häufiger Infektionen viele Menschen in der Folgezeit vollends erblindeten und bisweilen auch verstarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf diese Art der Therapie finden sich auch im [[Codex Hammurapi]]:&lt;br /&gt;
{{Zitat|§ 215: „Wenn ein Arzt einen Mann mit einem bronzenen Instrument von einer schweren Wunde geheilt oder das Fleckchen im Auge eines Mannes mit dem bronzenen Instrument geöffnet und das Auge des Mannes geheilt hat, sind ihm dafür zehn [[Schekel (Einheit)|Schekel]] Silber zu bezahlen.“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum der Starstich vor allem durch wandernde Heiler durchgeführt wurde, verdeutlicht, im Zusammenhang mit dem hohen Erblindungsrisiko, die kurz danach aufgeführte Verfügung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|§ 218: „Wenn der Arzt einen freien Mann mit einem bronzenen Instrument an einer schweren Wunde behandelt und sterben lässt, und wenn er das Fleckchen im Auge des Mannes mit dem Instrument aus Bronze geöffnet, aber das Auge des Mannes zerstört hat, wird man seine Hände abschlagen.“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Textstellen des [[Codex Hammurapi]] um 1700 v. Chr. belegen, dass es sich beim Verhältnis zwischen Arzt und Patient bereits um ein Vertragsverhältnis gehandelt hat. Sie belegen aber auch, dass das Gesellschaftssystem der Babylonier je nach Rechtsstellung seiner Mitglieder unterschiedliche Vertragsverpflichtungen oder Sanktionen bei Vertragsbrüchen vorsah. So mussten beispielsweise für einen Starstich an einem Sklaven lediglich zwei [[Schekel]] Silber bezahlt werden, also nur ein Fünftel des Preises für den Starstich an seinem Herrn. Die Behandlung des Sklaven hatte sein Herr zu bezahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang U. Eckart]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1990, S. 19–20; 2. Auflage ebenda 1994, S. 19–20; 3. und 4. Auflage ebenda 1998 und 2001, S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Griechenland war die Niederdrückung des Stars (eine Zerstückelung der Linse wurde nur selten durchgeführt) sicher schon in [[Antikes Griechenland#Griechenland in klassischer Zeit (um 500–336/323 v. Chr.)|klassischer Zeit]] bekannt (Eine Starextraktion soll [[Rhazes]] zufolge [[Antyllos]] im 2. Jahrhundert n. Chr. vorgenommen haben).&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wohl älteste belegte Beschreibung des Starstichs (wie er von [[Aulus Cornelius Celsus]], [[Galenos]], [[Paulos von Aigina]] und anderen Medizinschriftstellern der Antike geschildert wurde) in der griechischen Antike ist im &amp;#039;&amp;#039;Ophthalmikós&amp;#039;&amp;#039;, einem von Arzt [[Demosthenes Philalethes]] im 1. Jahrhundert n. Chr. verfassten Lehrbuch der Augenheilkunde, enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Demosthenes Philalethes.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 292–293.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der byzantinische Chirurg Heliodoros soll gemäß [[Oreibasios]] im 2. Jahrhundert n. Chr. einen solchen Starstich vorgenommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang U. Eckart|Wolfgang Uwe Eckart]]: &amp;#039;&amp;#039;Byzanz. Hüter des Wissens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizin im Mittelalter. Zwischen Erfahrungswissen, Magie und Religion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Spektrum der Wissenschaften. Spezial: Archäologie Geschichte Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 2.19), 2019, S. 20–27, hier: S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Durchführung des Starstichs in Indien erwähnte bereits [[Sushruta]]. Ausführlicher beschrieben wird die Methode bei [[Vagbhata]]. Im alten China ist der Starstich nicht belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hans Sasse: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bücherei des Augenarztes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 14 und 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Starstich wurde im 18. Jahrhundert (so 1746 durch [[Jacques Daviel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;) von der [[Katarakt (Medizin)#Geschichte|Linsenextraktion]] verdrängt. Heutzutage ist der Starstich kaum noch verbreitet und spielt nur noch in wenigen Entwicklungsländern eine Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uniteforsight.org/traditional-eye-practices/module3 |titel=Couching |abruf=2019-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einigen Ländern [[Subsahara-Afrikas]] oder ländlichen Gebieten Indiens ist der Starstich durch traditionelle Heiler bis heute weit verbreitet, wobei nicht nur die schlechte Zugänglichkeit zu modernen Augenkliniken, sondern auch ein traditionelles Misstrauen gegenüber westlicher Medizin eine Rolle spielt. Wissenschaftliche Studien aus den frühen 2000er Jahren haben gezeigt, dass traditionelle Starstiche keinen (langfristigen) Vorteil für die Patienten bringen und Komplikationsraten hoch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Greeff (Mediziner, 1862)|Richard Greff]]: &amp;#039;&amp;#039;Rembrandts Darstellungen der Tobiasheilung, nebst Beiträgen zur Geschichte des Starstichs. Eine kulturhistorische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1907.&lt;br /&gt;
* Klaus Jacob: &amp;#039;&amp;#039;Der Starstich in Äthiopien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;162, Heft 3, 1973, {{ISSN|0023-2165}}, S.&amp;amp;nbsp;407–411.&lt;br /&gt;
* Frank Krogmann: &amp;#039;&amp;#039;Staroperation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1356 f.&lt;br /&gt;
* [[Christian Probst]]: &amp;#039;&amp;#039;Fahrende Heiler und Heilmittelhändler. Medizin von Marktplatz und Landstraße.&amp;#039;&amp;#039; Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1992, ISBN 3-475-52719-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Couching (ophthalmology)|Starstich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Augenheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operatives Therapieverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizingeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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