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	<title>Starrag Tornos Group - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hüttentom am 19. April 2026 um 12:30 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T12:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox_Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = StarragTornos Group AG&lt;br /&gt;
| Logo             = StarragTornos_logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = CH0002361068&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1897&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Rorschacherberg]] SG {{CHE}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = Martin Buyle, Markus Jäger, Jens Thing&amp;lt;ref name=&amp;quot;GF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://starragtornos.com/en/imprint/ |titel=Imprint |werk=StarragTornos Group AG |sprache=de |abruf=2025-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 2034&amp;lt;ref name=&amp;quot;Annual Report 2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://starragtornos.com/media/starragtornos_annual-report_2024.pdf |titel=Annual Report 2024|werk=StarragTornos Group |abruf=2025-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 494,06 Mio. [[Schweizer Franken|CHF]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Annual Report 2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Werkzeugmaschine]]nbau, [[Zerspanen|Zerspanungstechnologie]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.starragtornos.com/ www.starragtornos.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Starrag Tornos Group&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise &amp;#039;&amp;#039;StarragTornos&amp;#039;&amp;#039;) mit Sitz in [[Rorschacherberg]] ist ein auf [[Zerspanen|spanende]] Präzisions-[[Werkzeugmaschine]]n spezialisiertes, international tätiges [[Schweiz]]er Industrieunternehmen. Die Unternehmensgruppe wurde am 7. Dezember 2023 nach der Fusion der Unternehmen Starrag Group und Tornos in das Handelsregister eingetragen. Die StarragTornos Group beschäftigte 2024 in der Division Starrag (ehemals Starrag Group) 1396 Mitarbeiter an neun Produktionsstandorten in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Indien und vertreibt ihre Produkte unter zehn Marken. Die Division [[Tornos AG|Tornos]] beschäftigte 638 Mitarbeiter an mehreren Produktionsstandorten. Die StarragTornos Group AG ist an der Schweizer Börse [[SIX Swiss Exchange]] [[Börsennotierung|kotiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== StarragTornos Group ===&lt;br /&gt;
Nach dem Beschluss beider Generalversammlungen im November 2023 [[Fusion (Wirtschaft)|fusionierten]] die Starrag Group AG und die [[Tornos AG]] Anfang Dezember zur StarragTornos Group AG.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:13&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.werkstatt-betrieb.de/a/news/fusion-von-starrag-und-tornos-erfolgreic-5328678 |titel=Aus Starrag und Tornos wurde die StarragTornos Group AG |werk=Werkstatt + Betrieb |datum=2023-12-11 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgänger ===&lt;br /&gt;
==== Starrag Group ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Starrag Group logo.svg|mini|Logo der Starrag Group]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo StarragHeckert.svg|mini|Ehemaliges Logo (bis Januar 2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:StarragHeckert Holding Logo.svg|mini|Ehemaliges Logo (bis Februar 2012) nach Integration der Dörries Scharmann Technologie GmbH (DST)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgänger der Starrag wurde 1897 in Rorschach als [[Einzelunternehmen (Schweiz)|Einzelfirma]] zur Fabrikation von [[Einfädler (Nähen)|Fädelmaschinen]] für die [[Textilindustrie]] gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Fritz Bichsel: &amp;#039;&amp;#039;Der dipl. Ing. und die Starrag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt|Ostschweiz am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039;. 24. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1901 wurde diese Mechanische Werkstatt nach ihrem Gründer Henri Levy benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Müller |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/031092/2007-03-14/ |titel=Levy, Henri |werk=[[Historisches Lexikon der Schweiz]] |datum=2007-03-14 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem wegen des Ausbruchs des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 in der Ostschweiz eine [[Textilindustrie in der Ostschweiz#Das Ende des Textilzeitalters|Textilkrise]] ausgebrochen war, begann die Werkstatt 1917 mit der Herstellung von Revolver- und Parallel[[Drehbank|drehbänken]]. Ab 1920 baute das Unternehmen [[Fräsmaschine]]n und nannte sich ab 1921 Starrfräsmaschinen AG Henri Levy und ab 1925 Starrfräsmaschinen AG. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen über 300 Mitarbeiter und bezog ein neues Firmengebäude in der Seebleichestrasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaspar Enz: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Starrag: Es begann mit der Fädelmaschine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. 31. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1936 begann das Unternehmen mit der Produktion von [[Kopierfräser|Kopierfräsmaschinen]], welche beim [[Turbine]]n-, [[Flugzeug]]- und [[Formenbau]] eingesetzt wurden. Zwischen 1936 und 1945 arbeitete das Unternehmen vorwiegend für die [[Wehrtechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachkriegsjahren etablierte sich die Starrfräsmaschinen AG auf ihrem Gebiet mit der ersten 5-achsigen Fräsmaschine der Welt und beschäftigte Anfang der 1960er Jahre rund 1200 Mitarbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 ging das Unternehmen an die Börse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Generationenwechsel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 8. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr übernahm die Starrfräsmaschinen AG die Heckert Werkzeugmaschinen GmbH in [[Chemnitz]] und änderte ihren Firmennamen in Starrag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Milde: &amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenbauer Heckert geht an Schweizer Konzern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 18. Juni 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2000 gab sich das Unternehmen unter dem Dach der StarragHeckert Holding AG eine Holdingstruktur.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Richenberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Starrag stabilisiert sich / Markante Verbesserung des Gewinns&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 1. März 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Jahr 2006 folgte die Übernahme der Kontrollmehrheit an der englischen Toolroom Technology Limited sowie sämtlicher Aktivitäten des Unternehmens Société d&amp;#039;Instruments de Précision SA (SIP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alice Chalupny: &amp;#039;&amp;#039;«Wir haben kritische Grösse erreicht»&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 20. September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2011 übernahm die StarragHeckert Holding AG den Werkzeugmaschinenhersteller [[Dörries Scharmann Technologie]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; bestehend aus Dörries, Scharmann, Droop + Rein, Ecospeed und Berthiez von der insolventen [[A-Tec Industries]].&amp;lt;ref&amp;gt;G. V. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Starrag Heckert kauft Dörries&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 18. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 erfolgte die Umbenennung in Starrag Group. Im gleichen Jahr erwarb die Starrag Group den Schweizer Maschinenhersteller Bumotec SA, welcher vor allem Maschinen für die Uhrenindustrie herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marie-Laure Chapatte: &amp;#039;&amp;#039;Starrag investit 25 millions à Fribourg pour faire de Bumotecsa vitrine romande&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Temps (Schweiz)|Le Temps]]&amp;#039;&amp;#039;. 29. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2021 wurde die Produktion des Dörries-Scharmann-Werkes in Mönchengladbach geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Starrag schliesst Produktion in Mönchengladbach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. 20. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tornos ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tornos AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tornos wurde 1880 in [[Moutier]] von dem Mechaniker Nicolas Junker gegründet und stellte die ersten Maschinen zur Produktion von Kleinteilen für die [[Uhrenindustrie]] her.&amp;lt;ref&amp;gt;Pirmin Schilliger: &amp;#039;&amp;#039;Protokoll einer ewigen Restrukturierung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1886 brachte das Unternehmen mit dem Namen Junker et Cie. in Serie gefertigte Drehmaschinen auf den Markt. Zudem entwickelte Junker die sog. Schweizer Drehbank weiter. Junkers Sohn Emile übernahm das in finanzielle Schwierigkeiten geratene Geschäft 1904. Im Jahr darauf meldete Emile Junker den Konkurs der Firma an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:10&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alain Cortat |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041260/2007-07-25/ |titel=Nicolas Junker |werk=[[Historisches Lexikon der Schweiz]] |datum=2007-07-25 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 entstand das Unternehmen Tornos aus den Überbleibseln der Firma Junker et Cie. und spezialisierte sich auf die Herstellung automatischer Drehbänke. Tornos stand in Konkurrenz zu den Unternehmen von Joseph Pétermann und dem ehemaligen Junker-Lehrling [[André Bechler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:10&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1971 erwarb Tornos das Pétermann-Werk,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dan Steiner |url=https://www.museedutour.ch/wp-content/uploads/2020/04/article_nicolas_junker.pdf |titel=Mécanicien génial, mais mystérieux |werk=[[Le Journal du Jura]] |datum=2018-08-02 |sprache=fr |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in den folgenden Jahren auch das Unternehmen von Bechler, womit 1981 die Firma Tornos-Bechler SA entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Richter |url=https://www.maschinenmarkt.ch/drehen-mit-beweglichem-spindelstock-a-84506a53c06cf47ad43dcd07898f7858/?p=2 |titel=Drehen mit beweglichem Spindelstock |werk=SMM: Schweizer Maschinenmarkt |datum=2020-05-25 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umfirmierung der Tornos-Bechler SA zur Tornos SA im Jahr 2001 führte dazu, dass die drei ehemaligen Konkurrenten Tornos, Pétermann und Bechler unter einem gemeinsamen Firmennamen vereint wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alain Cortat |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041972/2011-10-18/ |titel=Tornos-Bechler |werk=[[Historisches Lexikon der Schweiz]] |datum=2011-10-18 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Edouard Huguelet |url=https://lemicromecanicien.ch/articles/lhistoire-epique-des-tours-automatiques-a-poupee-mobile/ |titel=L’histoire épique des tours automatiques à poupée mobile |werk=Le Micromécanicien |datum=2022 |sprache=fr |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Firma wurde im selben Jahr an der Börse gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=F. Bartu |url=https://www.nzz.ch/article78P06-ld.166370?reduced=true |titel=Wie ein Phoenix aus der Asche an die Börse |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2001-03-03 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im schweizerischen [[La Chaux-de-Fonds]] übernahm Tornos im Jahr 2008 den Maschinenhersteller Almac.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/schweiz-ld.1256457 |titel=Schweiz |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2008-03-18 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tornos setzt auf Flexibilität&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bund]]&amp;#039;&amp;#039;. 17. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner eröffnete das Unternehmen im Jahr 2014 weitere Produktionsstätten in [[Xi’an]] in [[Volksrepublik China|China]] und in [[Taichung]] in [[Taiwan (Insel)|Taiwan]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tornos weiter unter Druck&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 18. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Betrieb mit 40 Angestellten in [[Polen]] folgte im Jahr 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominik Feldges |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/der-maschinenbauer-tornos-ist-von-moutier-in-die-weite-welt-aufgebrochen-und-spuert-nun-die-heftigen-geopolitischen-verwerfungen-ld.1697341?reduced=true |titel=Taiwan, China, Ukraine-Konflikt: Der Maschinenbauer Tornos ist von Moutier in die weite Welt aufgebrochen – nun spürt er die heftigen geopolitischen Verwerfungen |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2022-08-10 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heckert ====&lt;br /&gt;
1885 wurde als Fahrradmanufaktur das Chemnitzer Velociped-Depôt Winklhofer &amp;amp; Jaenicke gegründet, aus dem später die [[Wanderer-Werke]] AG mit Sitz in [[Siegmar-Schönau|Schönau]] entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Nummer 1 hat überlebt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Presse]]&amp;#039;&amp;#039;. 4. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen wurde 1896 in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen Wanderer Fahrradwerke umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Ruesberg: &amp;#039;&amp;#039;Schon vor dem Krieg gab es hier hochentwickelte Technologietraeger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, Beilage. 17. November 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese begann 1899 mit der Serienproduktion von Fräsmaschinen. Ab 1902 stellte sie ausserdem Motorräder, ab 1903 [[Schreibmaschine]]n (Continental), ab 1912 Kleinkraftwagen und ab 1916 [[Rechenmaschine]]n her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ausgestellt: Die alte Schreibmaschine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Zeitung (Mainz)|Allgemeine Zeitung Mainz]]&amp;#039;&amp;#039;. 16. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 musste Wanderer Fahrradwerke mit seinen über 3000 Mitarbeitern auf Kriegswirtschaft umstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mit dem Vertrieb von Fahrrädern hatte 1885 alles angefangen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 31. Oktober 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne, erst 1927 in Betrieb genommene, Wanderer-Werk im Chemnitzer Vorort [[Chemnitz-Siegmar|Siegmar]] wurde 1932 von der [[Auto Union AG]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Valerie Blass: &amp;#039;&amp;#039;Der Trabant mit VW-Polo-Motor wurde nicht zum Verkaufsschlager&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Stimme]]&amp;#039;&amp;#039;. 2. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 war Wanderer-Werke mit einer Belegschaft von ca. 5000 Mitarbeitern die grösste Fräsmaschinen- und zugleich grösste Büromaschinenfabrik Europas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vom Flaggschiff zum Sorgenkind&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;. 1. November 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1940 wandelte sich die Auto Union AG in einen Rüstungskonzern um und die Wanderer-Werke produzierten Heeres-LKW, Torpedos, Maschinengewehre, Geschütze und Panzerfahrzeuge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anett Polig |Titel=Vom Automobil- zum Rüstungskonzern |Hrsg=Ulrich Heß, Holger Starke |Sammelwerk=Kammergeschichte(n) – 150 Jahre IHK für Sachsen 1862-2012 |Verlag=Friebel |Ort=Dresden |Datum=2012 |Seiten=90-93}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 wurde das bis dahin 9000 Mitarbeiter zählende Werk in Siegmar-Schönau (heute [[Chemnitz-Schönau]]) durch Luftangriffe nahezu vollständig zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem die Wanderer-Werke von der sowjetischen Besatzungsmacht aufgrund eines Volksentscheides grösstenteils enteignet wurden, konnte 1946 die Produktion von Fräsmaschinen wieder unter improvisierten Bedingungen aufgenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:6&amp;quot; /&amp;gt; Anlässlich des 15. Todestages von [[Fritz Heckert]], am 7. April 1951, wurde der VEB Wanderer-Fräsmaschinenbau Siegmar-Schönau in VEB Fritz-Heckert-Werk umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde das [[Werkzeugmaschinenkombinat „Fritz Heckert“|VEB Werkzeugmaschinenkombinat „Fritz Heckert“]] mit Sitz im Stadtteil Siegmar gegründet. Unter den 21 darin zusammengefassten Werkzeugmaschinenfabriken bildeten die ehemaligen Wanderer-Werke den Stammbetrieb. Dieser wuchs bis 1989 auf 4300 Mitarbeiter und war somit die grösste Werkzeugmaschinenfabrik im ehemaligen [[Ostblock]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Jörg Walitzek: &amp;#039;&amp;#039;Bei Heckert tiefschwarze Zahlen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 5. Dezember 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Heckert-Maschinen wurden unter der Marke [[VVB Werkzeugmaschinen und Werkzeuge|WMW]] in die ganze Welt verkauft. 1971 wurde in [[Karl-Marx-Stadt]] das erste [[Flexibles Fertigungssystem|Flexible Fertigungssystem]] der Welt in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vdi.de/fileadmin/pages/vdi_de/redakteure/vor_ort/bv/westsaechsischer-bv/dateien/Zeittafel_zur_Entwicklung_von_Handwerk__Manufaktur__Industrie_Westsaechsischer_BV_Chemnitz.pdf |titel=130 Jahre VDI in Chemnitz 1 Zeittafel zur Entwicklung von Handwerk, Manufaktur, Industrie |werk=[[Verein Deutscher Ingenieure]] |format=PDF |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.computerwoche.de/a/die-cim-projekte-in-der-ddr-benoetigen-noch-viel-zeit,1145913 |titel=Bereits 150 flexible Fertigungssysteme in Betrieb, aber: Die CIM-Projekte in der DDR benötigen noch viel Zeit |werk=[[Computerwoche]] |datum=1990-05-18 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1992 wurde unter der Federführung der [[Treuhandanstalt]] Berlin die Gründung der Heckert Chemnitzer Werkzeugmaschinen GmbH vollzogen, welche 1993 von der [[INDEX-Werke|Traub AG]] übernommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Konkurs dieser Muttergesellschaft ging das Unternehmen im Oktober 1996 in Gesamtvollstreckung und wurde 1997 als Heckert Werkzeugmaschinen GmbH neugegründet. Ein Jahr später übernahm die Starrfräsmaschinen AG das Unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-E1106-0014-003, Chemnitz, VEB Fräsmaschinenwerk &amp;quot;Fritz Heckert&amp;quot;.jpg|Das VEB „Fritz-Heckert“ Werk in Karl-Marx-Stadt&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-19361-0038, Chemnitz, Fräsmaschinenwerk &amp;quot;Fritz Hecker&amp;quot;.jpg|Das Werk aus einer anderen Perspektive&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-G0613-0013-001, Chemnitz, VEB &amp;quot;Fritz Heckert&amp;quot;, Schichtwechsel.jpg|Schichtwechsel (1968)&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-15774-0006, Konstrukteure Maschine inspizierend.jpg|Ingenieure bei der Inspektion einer Maschine (1952)&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-19361-006, Chemnitz, Normierung im Fräsmaschinenwerkes &amp;quot;Fritz Heckert&amp;quot;.jpg|Arbeiter beim Erstellen von Normkarten (1953)&lt;br /&gt;
FlexiblesFertigungssystem.jpg|Flexibles Fertigungssystem (1989)&lt;br /&gt;
Heckert Werk ITC Luftaufnahme.jpg|Heckert-Werk in Chemnitz, links das Altwerk (ab 1944), rechts das neue Werk (ab 1970)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Société genevoise d’instruments de physique (SIP) ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Société genevoise d’instruments de physique (SIP)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Auguste Arthur de la Rive.jpg|mini|Auguste Arthur de la Rive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde von den beiden [[Genf]]er Gelehrten [[Auguste Arthur de la Rive|Auguste de la Rive]] und [[Marc Thury]] im Jahre 1862 als Société pour la construction d&amp;#039;instruments de physique zur Herstellung wissenschaftlicher Instrumente gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:14&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.letemps.ch/economie/142-ans-vie-industrielle-riche-rebondissements |titel=142 ans de vie industrielle riche en rebondissements |werk=[[Le Temps (Schweiz)|Le Temps]] |datum=2002-07-05 |sprache=fr |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Leitung von Théodore Turrettini fand eine Umbenennung in Société genevoise d&amp;#039;instruments de physique statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Une mécanique de précision&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tribune de Genève]]&amp;#039;&amp;#039;. 30. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1870 befasste sich die Firma unter anderem mit neuen Formen der Energienutzung und fertigte [[Lineal|Präzisionslineale]]. 1889 erhielt sie eine von 12 Platin-Iridium-Kopien des [[Urmeter]]s in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde mit dem [[Bohrwerk|Lehrenbohrwerk]] &amp;#039;&amp;#039;Machine à pointer&amp;#039;&amp;#039; die erste Werkzeugmaschine hergestellt, welche in Serienproduktion ging. Diese Maschine erlaubte erstmals Genauigkeiten im μm-Bereich und machte das Unternehmen zu einem der angesehensten Maschinenbauer der Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:15&amp;quot; /&amp;gt; Das Unternehmen eröffnete 1951 Tochtergesellschaften in den USA und in Grossbritannien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:14&amp;quot; /&amp;gt; 1969 wurden ca. 1600 Mitarbeiter beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:15&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1970 gelang es SIP zusehends schlechter, sich an die wirtschaftlichen Veränderungen der Branche anzupassen. Nach einem Standortwechsel 1990 von [[Plainpalais]] nach [[Satigny]] zählte das Unternehmen 2006 nur noch rund vierzig Mitarbeiter. Im gleichen Jahr erfolgte der Aufkauf durch StarragHeckert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:15&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bénédict Frommel |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/041920/2010-10-22/ |titel=Société genevoise d&amp;#039;instruments de physique (SIP) |werk=[[Historisches Lexikon der Schweiz]] |datum=2010-10-22 |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dörries Scharmann ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dörries Scharmann Technologie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1884 wurde Dörries in [[Vussem]] und 1885 Scharmann in [[Rheydt]] gegründet. Die zunächst unabhängigen Unternehmen wurden in den folgenden über 100 Jahren für ihre Werkzeugmaschinen weltbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Rietdorf: &amp;#039;&amp;#039;Die Weltfirma aus Rheydt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Zeitung (1849)|Westdeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 5. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988 fusionierten beide Unternehmen unter dem Dach der [[Voith (Unternehmen)|Voith]]-Gruppe und agierten unter dem Namen Dörries Scharmann AG.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Gruhn: &amp;#039;&amp;#039;Starrag stoppt Produktion in Rheydt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Post]]&amp;#039;&amp;#039;. 31. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Bremer Vulkan]] kaufte das Unternehmen im Jahr 1992 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Meester: &amp;#039;&amp;#039;Die Unternehmenskrisen des Jahres 1996 – Viel zu häufig setzte das Management alles auf die Karte Expansion&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Börsen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 31. Dezember 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später fusionierte die Dörries Scharmann AG mit der Schiess AG.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Werkzeugmaschinenbauer DörriesScharmann hat ehrgeizige Pläne&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 30. November 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach vier Jahren unter der Bremer Vulkan und deren Konkurs wurde die neue Dörries Scharmann AG mit Droop &amp;amp; Rein und dem französischen Werkzeugmaschinenhersteller Berthiez im Rahmen eines [[Management-Buy-out]]s als neue Dörries Scharmann GmbH, bzw. ein Jahr später als DS Technologie weitergeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dörries Scharmann AG. Neue Eigentümer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handelsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. 3. Juni 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Westfälische]]&amp;#039;&amp;#039;. 19. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 wurde die Firma in Dörries Scharmann Technologie GmbH umbenannt. 2007 kaufte die Industrieholding [[A-Tec Industries]] das Unternehmen von der [[Deutsche Beteiligungs AG|Deutschen Beteiligungs AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;A-Tec kauft in Deutschland ein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Börsen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 16. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Insolvenz der A-Tec Industries wurde die Dörries Scharmann Gruppe 2011 von StarragHeckert übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schweizer schnappen sich Dörries Scharmann&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Börsen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; 18. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Droop + Rein ====&lt;br /&gt;
[[Datei:1-1111 Droop &amp;amp; Rein Luftbild 1963.png|mini|Luftbild aus dem Jahre 1963 von Droop &amp;amp; Rein in Bielefeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen Droop &amp;amp; Rein Werkzeugmaschinenfabrik wurde 1890 in [[Bielefeld]] von Theodor Droop und dem Chemnitzer Ingenieur [[Ernst Rein]] zur Herstellung von [[Sondermaschine]]n und schweren Werkzeugmaschinen gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt; 1892 wurde das Werk um eine [[Gießen (Metall)|Giesserei]] erweitert und hiess von da an Droop &amp;amp; Rein Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei. 1896 kam eine Grossmontagehalle hinzu. 1910 wurde Ernst Rein zum alleinigen Firmeninhaber. Im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] wehrte er sich gegen einen Aufmarsch der [[NSDAP]] in seinem Werk und bekam daher zeitweilig Betriebsverbot, es wurde auf Rüstungsproduktion umgestellt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das zerstörte Werk unter britischer Genehmigung wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde das Unternehmen als Droop + Rein gemeinsam mit Dörries Scharmann und der Schiess AG von der Vulkan Gruppe unter dem gemeinsamen Namen Dörries Scharmann AG übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:8&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:9&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiederholt in Turbulenzen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Westfälische]]&amp;#039;&amp;#039;. 21. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Insolvenz der Bremer Vulkan ging das Unternehmen im Jahr 1998 gemeinsam mit der Dörries Scharmann AG auf die Deutsche Beteiligungs AG über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:9&amp;quot; /&amp;gt; 2011 ging mit der Übernahme der Dörries Scharmann AG auch Droop + Rein auf StarragHeckert über.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Krause: &amp;#039;&amp;#039;Droop &amp;amp; Rein gehört jetzt zur Schweizer Starragheckert Holding AG&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Westfälische]]&amp;#039;&amp;#039;. 21. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Berthiez ====&lt;br /&gt;
Das Unternehmen Berthiez wurde 1916 von Charles Berthiez in [[Paris]] als Werkzeugmaschinenhersteller gegründet. Ab 1943 wurden Teile der [[Fives-Lille]] Produktionsstätten in [[Givors]] gepachtet, um den steigenden Bedarf an Produktionskapazität zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren geriet das Unternehmen in eine Krise und musste massiv Personal abbauen. 1968 fusionierte es mit der Compagnie Normande de Mécanique de Précision (CNMP) einer 100%igen Tochtergesellschaft der Société Nationale d&amp;#039;Etude et de Construction de Moteurs d&amp;#039;Aviation ([[SNECMA]]). 1983 wurde das auf Vertikal-[[Drehmaschine|Dreh-]] und [[Schleifmaschine|-Schleifmaschinen]] spezialisierte Unternehmen an Machines Françaises Lourdes (M.F.L.) verkauft und unter dem Namen Berthiez-Saint-Étienne vollständig nach [[Saint-Etienne]] verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 übernahm die [[Dörries Scharmann Technologie|Dörries Scharmann GmbH]] das Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=François Robert |url=http://halshs.archives-ouvertes.fr/docs/00/55/81/94/PDF/Archives_Entreprises_Tome2.pdf |titel=Les chemins de la recherche |werk=Archives ouvertes |seiten=440–441 |format=PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB |sprache=fr |zugriff=2011-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensstruktur ==&lt;br /&gt;
Die StarragTornos Group AG wurde am 7. Dezember 2023 in das Handelsregister eingetragen. Ihr [[Aktienkapital]] beträgt 46,5 Millionen Schweizer Franken, der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2024 rund 494 Millionen Schweizer Franken, bei einem Betriebsergebnis ([[EBIT]]) von 15,4 Millionen und einem Reinergebnis von 11,85 Millionen Schweizer Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Annual Report 2024&amp;quot; /&amp;gt; Zu dieser Zeit beschäftigte das Unternehmen 2034 Mitarbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Annual Report 2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz des Unternehmens ist Rorschacherberg. Die [[Unternehmensführung]] obliegt Martin Buyle,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maschinenmarkt.ch/starragtornos-group-erhaelt-einen-neuen-ceo-a-98cec5f8493410a538e38cb11cf114c6/ |titel=StarragTornos Group erhält einen neuen CEO |werk=Schweizer Maschinen Markt |datum=2024-05-28 |sprache=de |abruf=2025-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Markus Jäger&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maschinenmarkt.ch/wechsel-in-der-konzernleitung-der-starrag-tornos-group-a-0cd3e12acd9be5661207672a549f704d/ |titel=Wechsel in der Konzernleitung der Starrag Tornos Group |werk=Schweizer Maschinen Markt |datum=2024-09-27 |sprache=de |abruf=2025-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Jens Thing.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GF&amp;quot; /&amp;gt; Jäger ist für das Finanzwesen des Unternehmens verantwortlich. Buyle ist für die Division Starrag verantwortlich, die den Bereich High Performance Machining abdeckt. Thing leitet die Division Tornos, die CNC-Langdrehautomaten, Mehrspindelmaschinen und Bearbeitungszentren für komplexe Präzisionsteile umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://starragtornos.com/en/governance/executive-board/ |titel=Executive Board |werk=StarragTornos Group |sprache=en |abruf=2025-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktionäre (Stand 2024) ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Aktionärsstruktur&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wallstreet-online.de/aktien/starrag-group-holding-aktie/bilanz-dividende |titel=Starrag Group Holding |werk=[[wallstreet:online]] |sprache=de |abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Aktionäre !! Anteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Walter Fust]]|| 53,87 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Streubesitz]]|| 28,86 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Eduard Stürm AG || 9,26 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Max Rössler]] / Parmino Holding AG || 8,01 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die StarragTornos Group entwickelt und vertreibt Präzisionsmaschinen zum Fräsen, Drehen, Bohren, Schleifen und zur Bearbeitung von Werkstücken aus Metall, Verbundwerkstoffen sowie Keramik. Insbesondere fertigt das Unternehmen [[Präzision]]sfräsmaschinen mit 4 bis 5 [[Computerized Numerical Control|NC-Achsen]] für kleine bis grosse Werkstücke, Vertikal-Drehmaschinen für Grossbauteile, Dreh- und Schleifmaschinen, dazugehörige [[Software]]pakete, Spezial[[werkzeug]]e und bietet Leistungen in den Bereichen [[Ingenieurwissenschaften|Engineering]]- und [[Prozessoptimierung]] an. Diese finden Anwendung in der Luft- und Raumfahrt, in der Energieerzeugung, im Transportwesen sowie im Präzisionsmaschinenbau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produkte werden unter folgenden Marken vertrieben:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Marke !! Maschinen/Produkte &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Starrag || 5-Achsige Horizontal-Fräsbearbeitungszentren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heckert || 4- und 5-Achsige Horizontal-Fräsbearbeitungszentren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dörries || Vertikal-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scharmann || Horizontal-Fräsbearbeitungszentren, Bohr- und Fräswerke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ecospeed&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.starrag.com/de-de/product-range/11 |titel=Starrag – Ecospeed |werk=www.starrag.com |abruf=2019-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Simultane 5-Achs-Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SIP || 3- bis 5-Achsige Ultrapräzisions-Fräsbearbeitungszentren und -Lehrenbohrwerke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Droop + Rein || Grossbearbeitungszentren in Portalbauweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Berthiez || Dreh- und Schleifmaschinen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WMW || 4-Achsige Horizontal-Fräsbearbeitungszentren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| TTL || Softwarelösungen für die Fräsbearbeitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bumotec || Fräs- und Drehmaschinen für sehr kleine Bauteile der Uhren-, Schmuck- und Medizinaltechnik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe verfügt über Produktionsstandorte in [[Rorschacherberg]]/Schweiz (Starrag), [[Chemnitz]]/Deutschland (Heckert), [[Genf]]/Schweiz (SIP), [[Mönchengladbach]]/Deutschland (Dörries, Scharmann, EcoSpeed), [[Bielefeld]]/Deutschland (Droop + Rein), [[St. Etienne]]/Frankreich (Berthiez), Haddenham/UK (TTL), [[Ichtershausen]]/Deutschland (Dörries Scharmann), [[Bengaluru]]/Indien (WMW) und [[Sâles]]/Schweiz (Bumotec) sowie über Vertriebs- und Servicestützpunkte in China (Shanghai und Peking), USA (Cincinnati, Dallas und Seattle), Italien, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Russland, und der Türkei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Werkzeugmaschinenbauern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://starragtornos.com/ Website der StarragTornos Group]&lt;br /&gt;
* {{HLS|31092|Levy, Henri|Autor= Peter Müller}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/fritz-heckert-werk-zum-20-jahrestag-der-sed/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMjMxMjg Fritz-Heckert-Werk zum 20. Jahrestag der SED] [[Deutscher Fernsehfunk]], 9. November 1965 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.4782|EW=9.519525|type=landmark|region=CH-SG}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1076881793|LCCN=n2017058512|VIAF=324145858285423022702}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkzeugmaschinenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kanton St. Gallen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rorschacherberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Mönchengladbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kanton Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im Swiss Performance Index]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hüttentom</name></author>
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