<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Starrachse</id>
	<title>Starrachse - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Starrachse"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Starrachse&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T00:53:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Starrachse&amp;diff=240850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NebelSTEFAN: Verworfen, starke inhaltliche Änderung ohne Quellenangabe. Bitte belegen ~2026-10696-52 wurde verworfen und die Version 263247768 von Dieringer63 wiederhergestellt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Starrachse&amp;diff=240850&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-20T12:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verworfen, starke inhaltliche Änderung ohne Quellenangabe. Bitte belegen &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-10696-52&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-10696-52&quot;&gt;~2026-10696-52&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/263247768&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/263247768&quot;&gt;263247768&lt;/a&gt; von Dieringer63 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit einer Bauart der [[Radaufhängung]] von Straßenfahrzeugen. Für Achsen von Schienenfahrzeugen siehe [[Radsatz]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lada-2101-Tour-Europe-71-replica suspension 2.jpg|mini|Starrachse mit vier Längslenkern und [[Panhardstab]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Starrachse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bauform der [[Radaufhängung]] von PKW, Geländewagen und [[Nutzfahrzeug]]en. Bei ihr sind die Räder einer [[Achse (Technik)|Achse]] über einen starren Achskörper miteinander verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reif&amp;quot; /&amp;gt; Der Achskörper wird von [[Blattfeder]]n, [[Lenker (Fahrzeugtechnik)|Lenkern]] und [[Gelenk (Technik)|Gelenken]] relativ zum Aufbau [[Führungselement|geführt]]. Die Starrachsaufhängung ist ein Mechanismus mit zwei [[Freiheitsgrad]]en&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=examio GmbH |url=https://www.ingenieurkurse.de/fahrzeugtechnik/fahrwerk/radaufhaengung/bauformen-von-radaufhaengungen/starrachsen.html |titel=Starrachsen - Fahrzeugtechnik |sprache=de |abruf=2025-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während die Starrachse in [[Personenkraftwagen]] von der [[Einzelradaufhängung]] fast völlig verdrängt wurde, ist sie bei Nutzfahrzeugen nach wie vor zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ungefederten Fahrzeugen wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bagger]]n ist nur eine Achse fest mit dem Fahrzeugkörper verbunden. Die andere Achse ist quer zur Fahrtrichtung pendelnd aufgehängt und hat demnach nur einen Freiheitsgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Starre, an [[Wagen#Geschichte|Wagen]] angebrachte Achsen gab es bereits in der Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr., den einachsigen [[Streitwagen]] mit Deichsel ab dem 2. Jahrtausend v. Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Neuburger: &amp;#039;&amp;#039;Die Technik des Altertums&amp;#039;&amp;#039;. Reprint der Originalausgabe von 1919, Reprint-Verlag, Leipzig 1977, ISBN 3-8262-1400-5, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklung der lenkbaren Starrachse als [[Drehschemel]] durch die [[Kelten]] und [[Römer]] fällt in die [[v. Chr.|Zeitenwende]],&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Pfeffer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Lenkungshandbuch.&amp;#039;&amp;#039; Springer Vieweg Verlag, 2. Auflage 2013, ISBN 978-3-658-00976-2, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso der federnd aufgesetzte Wagenkörper. Auch bei der [[Lenkung#Achsschenkellenkung|Achsschenkellenkung]], 1816 von [[Georg Lankensperger]] patentiert, wurde ursprünglich eine Starrachse verwendet, deren neuere Version die Faust- und Gabelachse im Nutzfahrzeugbereich ist. Die von der [[Kutsche]] übernommenen Starrachsen mit Längsblattfedern mussten an der Vorderachse durch andere Lösungen ersetzt werden. Die Längsbewegung der Achse durch die Längenänderung der Blattfedern führten bei Unebenheiten zu ungewollten Radeinschlägen und zu Stößen an der Lenkung (siehe [[Škoda 4 R#Geschichte|Škoda 4 R]]). Die ab etwa 1920 eingeführten Bremsen an der Vorderachse beanspruchten die Blattfedern, die vielfach den Belastungen nicht mehr gewachsen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Olaf von Fersen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Automobiltechnik. Nutzfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag, Düsseldorf 1987, {{Falsche ISBN|3-18-400656-6}}, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Möglichkeit durch die Radaufhängungsgeometrie die fahrdynamischen Eigenschaften des Fahrzeugs zu beeinflussen, wurde ausgiebig Gebrauch gemacht. Bei der [[Schwebeachse]] wurde durch das hoch liegende [[Spurweite (Kraftfahrzeugtechnik)#Spurweitenänderung, Momentanzentrumshöhe|Momentanzentrum]] die Seitenneigung bei Kurvenfahrt stark reduziert. Da diese Maßnahme aber auch negative Auswirkungen z.&amp;amp;nbsp;B. auf den Fahrkomfort hat, wurden in der weiteren Entwicklung zusätzliche Kriterien wie die Fahrsicherheit und andere berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauteile ==&lt;br /&gt;
Zur Starrachse gehören neben den Elementen der Achsführung auch die Federung, Dämpfung und Bremsen, sowie Räder als Abschlusselement. Je nach Bauweise können teilweise auch Elemente entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei angetriebenen Achsen zusätzlich das [[Differentialgetriebe|Differential]] im Verbund mit Antriebswellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei gelenkten Achsen das Lenkgestänge und die Lenklagerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starrachsführung ==&lt;br /&gt;
Da die Räder über eine gemeinsame Achsbrücke verbunden sind, benötigt die Starrachsführung zwei überwiegend vertikale Bewegungsmöglichkeiten gegenüber dem Aufbau (Federwege links/rechts), damit für jedes Rad Bodenkontakt möglich wird. Die einfachste Möglichkeit, das zu verwirklichen, wäre die Verbindung des Achskörpers mit dem Aufbau durch ein Drehschubgelenk nach Art eines [[Gleitstein]]s. Die ursprünglich eingesetzten Blattfedern, die sowohl Führung und Federung der Räder übernahmen, wurden mit den zunehmenden Ansprüchen an die Radführung durch Lenker ersetzt. Da der starre Achskörper im Raum 6 Freiheitsgrade hat, genügen 4 Stablenker mit Kugelgelenken, um den geforderten Freiheitsgrad zwei sicherzustellen. Beispiel dafür ist der [[Ford Taunus TC|Ford Taunus Baujahr 1970]] oder der Ford Mustang mit 3 Längslenkern und Panhardstab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Metin Ersoy, Stefan Gies |Titel=Fahrwerkhandbuch: Grundlagen – Fahrdynamik – Fahrverhalten – Komponenten ... |Auflage=5 |Verlag=Springer Vieweg |Datum=2017 |ISBN=978-3-658-15467-7 |Seiten=683–688 |Online={{Google Buch|BuchID=33UpDwAAQBAJ|Seite=688}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An Stelle der Kugelgelenke werden Gummilager eingesetzt, die eine ausreichende Winkelbeweglichkeit aufweisen. Statt vier Einzellenkern können zwei Einzellenker, meist in der oberen Lenkerebene, durch einen Dreieckslenker, auch [[Reaktionsdreieck]] genannt, ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Kinematik|kinematisch]] exakte Lösung ist auch die Zentralgelenk- oder Deichselachse mit einem Kugelgelenk und Querführung durch ein [[Wattgestänge]]. In moderner Form auch als „[[Zentralgelenkachse|Omega-Achse]]“ oder beim [[Mercedes-Benz Baureihe 169|Mercedes W&amp;amp;nbsp;169]] als „Parabelachse“ ausgebildet, die Platz für eine Reserveradmulde bietet. Bei Sport- oder Rennwagen übernahm ein Gleitstein die Querführung, so beim [[Alfa Romeo GTA]]. Weitere Möglichkeiten der Querführung, die die asymmetrische Führung durch den Panhardstab vermeidet, sind das [[Scott-Russell-Gestänge]], das aber nur selten zur Anwendung kam, und die „Scherenführung“ mit zwei Dreieckslenkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Axle - 5 Link rigid 03.gif|mini|Starrachse an vier Längslenkern und [[Panhardstab]] (Querlenker). Die Achse ist kinematisch überbestimmt.]]&lt;br /&gt;
Häufig sind auch Starrachsführungen, die nicht den geforderten Freiheitsgrad 2 besitzen. Aus Bauraumgründen können oft nur Längslenker verwendet werden, so dass zur Querabstützung entweder ein Panhardstab oder ein Wattgestänge eingesetzt wird. Die Verzwängung beim Federn bleibt durch die Elastizitäten in den Gummilagern gering. Bei der Vorderachse der [[Mercedes-Benz G-Klasse|Mercedes-G-Klasse]] bis 2018 sind die beiden Längslenker jeder Seite zu einem schmalen Dreieckslenker mit einem Anlenkpunkt am Aufbau zusammengefasst. Die Querabstützung übernimmt ein Panhardstab. Die Achsführung mit einem Längslenker pro Fahrzeugseite findet sich auch bei der Hinterachse (&amp;#039;&amp;#039;Schleppachse&amp;#039;&amp;#039;) des [[Citroën Traction Avant]]. Zur Querabstützung wurde ein Schräglenker eingesetzt, der die Asymmetrie durch einen Panhardstab vermeidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinematisch unterbestimmte Starrachsen haben mehr als die geforderten zwei Freiheitsgrade. Dazu zählen Starrachsen mit längs liegenden Blattfedern, die sowohl Federungs- als auch Führungsaufgaben übernehmen. Auch in Kombination mit unteren Längslenkern und Panhardstab verdrehen Drehmomente beim Beschleunigen und Bremsen die Achse um sich selbst und verformen die Blattfedern S-förmig.&amp;lt;ref&amp;gt;Matschinsky, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese unerwünschte Verdrehung kann zu erheblichen Schwingungsproblemen führen, sodass diese Aufhängung bei Pkw bereits im Laufe der 1960er Jahre weitgehend verdrängt wurde. In Deutschland war der letzte produzierte Pkw mit einer derartigen Achse der [[Ford Capri#Capri II ’78 (1978–1986)|Ford Capri II]]. Bei Lkw wird sie teilweise bis heute eingesetzt, um die Belastung der Längslenker zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidungsmerkmale ==&lt;br /&gt;
Starrachsen unterscheidet man bezüglich:&lt;br /&gt;
* Zahl der Freiheitsgrade: kinematisch exakt (2 Freiheitsgrade), kinematisch überbestimmt (Freiheitsgrad 1, Achse klemmt), kinematisch unterbestimmt (3 Freiheitsgrade).&lt;br /&gt;
* des Antriebs: angetrieben ([[Banjoachse]]), nicht angetrieben (Vorderachsantrieb, [[Anhänger]]),&lt;br /&gt;
* des Differentials: Differential integriert (Banjoachse), nicht integriert ([[De-Dion-Achse]]) – jeweils nur bei angetriebenen Achsen&lt;br /&gt;
* des Anschlusses gelenkter Räder (i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. an Vorderachse): [[Faustachse]], Gabelachse, Halbkugelachse,&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf von Fersen: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Automobiltechnik. Nutzfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag, Düsseldorf 1987, {{Falsche ISBN|3-18-400656-6}}, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Dietsche u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrtechnisches Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 858.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der Form: gerade, Deichsel- oder Omega-Form, gekröpft (nicht angetriebene Vorderachse).&lt;br /&gt;
* der Federung: gefedert, nicht gefedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PendelStarrAchseTraktor.jpg|mini|Vorderachse eines Traktors; ungefederte, in der Mitte [[Pendelachse|pendelnd]] befestigte Starrachse]]&lt;br /&gt;
Starrachsen gibt es in folgenden Bauformen:&lt;br /&gt;
* Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]: Das Differentialgetriebe und die zwei Antriebswellen sind vor der Achse am Fahrzeugaufbau befestigt. Die Räder werden über je eine Kette angetrieben. Zur Führung und Federung werden Längsblattfedern eingesetzt.&lt;br /&gt;
* Etwa 1900 – [[De-Dion-Achse]]: Das Differential ist am Fahrzeugaufbau befestigt und treibt die Räder über zwei Doppelgelenkwellen an. Die starre Achse ist im Bogen am Differential vorbei geführt.&lt;br /&gt;
* Differentialgetriebe und beide Antriebswellen in hohle Starrachse eingebaut ([[Banjoachse]]).&lt;br /&gt;
* Deichsel- oder [[Zentralgelenkachse]]: Der hohle Achskörper ist nach vorn durch ein Schubrohr, an dessen vorderem Ende es mittels Zentralgelenk ([[Kugelgelenk]]) am Fahrzeugaufbau gelagert ist, T-förmig erweitert. Im Schubrohr befindet sich die zum Differential führende Antriebswelle. Sie ist eine [[Kardanwelle]] mit einem Kardangelenk, das vom Zentralgelenk umschlossen wird. Bei Opel war das Zentralgelenk längs verschieblich. Längs- und Querführung übernahmen zwei Längslenker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Bei modernen, hinteren Zentralgelenkachsen ist der Achskörper in der Draufsicht Omega- oder U-förmig gestaltet. Dies reduziert den Platzbedarf der Achse beim gleichseitigen Einfedern und schafft Platz für Gepäck, eine Reserveradmulde oder eine Motor/Getriebeeinheit.&lt;br /&gt;
* Faust- oder Gabelachsen bei gelenkten Starrachsen, sowie als starre [[Pendelachse#Pendelachse als Starrachse|Pendelachse]].&lt;br /&gt;
* Als [[Portalachse]] zur Verbesserung der [[Bodenfreiheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
Die Starrachse als Radaufhängung ermöglicht insbesondere an den angetriebenen Rädern eine einfache, kostengünstige und robuste Bauweise, da keine Gelenke und kein Längsausgleich in den Achswellen erforderlich ist. Die Bauweise findet sich bis heute bei Nutzfahrzeugen wie [[Lastkraftwagen]] oder bei [[Geländewagen]]. Fast alle modernen PKW haben an der Vorderachse Einzelradaufhängung, als Hinterachse wird die Starrachse immerhin noch bei 22,5 % aller Fahrzeugen unter 3,5&amp;amp;nbsp;t eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Heißing u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Fahrwerkhandbuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[NASCAR]]-Rennserie ist durch das Reglement eine Starrachse vorgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Trzesniowski: &amp;#039;&amp;#039;Rennwagentechnik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Vieweg+Teubner, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-8348-0857-8, S. 384.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile gegenüber Einzelradaufhängung ===&lt;br /&gt;
* einfach und robust,&lt;br /&gt;
* geringe Herstellungskosten,&lt;br /&gt;
* keine Sturzänderung bei parallelem Einfedern,&lt;br /&gt;
* konstanter [[Radsturz|Sturz]] zur Straße bei Querneigung des Aufbaus,&lt;br /&gt;
* konstante Spur,&lt;br /&gt;
* höheres Momentanzentrum möglich,&lt;br /&gt;
* flache Bauweise bei nicht angetriebener Achse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile gegenüber Einzelradaufhängung ===&lt;br /&gt;
* gegenseitige Beeinflussung der Räder an einer Achse führt zu unerwünschten Schwingungen der Starrachse (sogenanntes „trampeln“),&lt;br /&gt;
* große [[Federung#Ungefederte und gefederte Masse|ungefederte Masse]] bei angetriebenen Achsen durch die Massen von Achskörper und Differentialgetriebe (bei integrierter Bauweise), dadurch verminderte Fahrstabilität (große dynamische Radlastschwankungen),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Forderungen an Radaufhängung und Federung von PKW.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]].&amp;#039;&amp;#039; 9/1970, S. 270–274.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Platzbedarf zwischen Achse und Unterboden für den Einfedervorgang,&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Heißing u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Fahrwerkhandbuch.&amp;#039;&amp;#039; S. 429–430.&amp;lt;/ref&amp;gt; Starrachsen in Omega- oder Parabelform vermeiden diesen Nachteil,&lt;br /&gt;
* Einstellung von Parametern wie Spur/Sturz usw. nur bedingt möglich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Matschinsky: &amp;#039;&amp;#039;Radführungen der Straßenfahrzeuge: Kinematik, Elasto-Kinematik und Konstruktion.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-71196-4.&lt;br /&gt;
* Bernd Heißing, Metin Ersoy, Stefan Gies: &amp;#039;&amp;#039;Fahrwerkhandbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Springer Vieweg Verlag. 2013, ISBN 978-3-658-01991-4.&lt;br /&gt;
* [[Olaf von Fersen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Automobiltechnik. Nutzfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag, Düsseldorf 1987, {{Falsche ISBN|3-18-400656-6}}, S. 167.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Dietsche u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrtechnisches Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Robert Bosch GmbH, 28. Auflage, Springer Verlag, Wiesbaden, 2014, ISBN 978-3-658-03800-7.&lt;br /&gt;
* Rolf Gscheidle: &amp;#039;&amp;#039;Fachkunde Kraftfahrzeugtechnik.&amp;#039;&amp;#039; 27. Auflage. Verlag Europa-Lehrmittel, Haan-Gruiten 2001, ISBN 3-8085-2067-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reif&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Konrad Reif (Ingenieurwissenschaftler)|Konrad Reif]], Karl-Heinz Dietsche |Titel=Kraftfahrtechnisches Taschenbuch |Auflage=27. |Verlag=Vieweg+Teubner |Datum=2011 |ISBN=978-3-8348-1440-1 |Online={{Google Buch|BuchID=OzbsWevRQ_sC|Seite=716}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrwerkstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NebelSTEFAN</name></author>
	</entry>
</feed>