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	<title>Staretschwil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurgl: doppelten Parameter entfernt</title>
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		<updated>2026-03-21T07:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Parameter entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Staretschwil&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Oberrohrdorf&lt;br /&gt;
| PLZ = 5452&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.42541&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.31456&lt;br /&gt;
| HÖHE = 512&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &lt;br /&gt;
| WEBSITE =&lt;br /&gt;
| BILD = Staretschwil.jpg &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staretschwil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf in der [[Schweiz]], das seit 1854 zur Gemeinde [[Oberrohrdorf]] im [[Kanton Aargau]] gehört. Es liegt am Rande des [[Reuss (Fluss)|Reusstals]] am Südwesthang des Rohrdorferbergs, auf einer Höhe zwischen 500 und {{Höhe|550|CH|link=true}} Die überbaute Fläche ist seit den 1960er Jahren mit jener von Oberrohrdorf und [[Niederrohrdorf]] zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gemäss der [[Toponomastik|Ortsnamenskunde]] dürfte Staretschwil zwischen dem 8. und 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besiedelt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Starchoswilare&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1124. Das Dorf lag im Herrschaftsbereich der [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Kyburger]], ab 1273 in jenem der [[Habsburg]]er. Staretschwil gehörte etwa ab der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zum [[Amt Rohrdorf]], dessen Gebiet fast deckungsgleich mit jenem der [[Pfarrkirche St. Martin (Oberrohrdorf)|Pfarrei Rohrdorf]] war. Grösster Grundbesitzer war das [[Kloster Wettingen]], das auch die [[niedere Gerichtsbarkeit]] ausübte.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 27–31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Landesherren waren ab 1415 die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]]. Das Dorf war nun Teil der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|gemeinen Herrschaft]]. Die [[Offnung]], die das Verhältnis zwischen Niedergerichtsherr und Dorfbevölkerung regelte, entstand um 1420.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1775 zählte das Dorf gemäss einer Erhebung des [[Birmenstorf]]er Pfarrers Josef Stamm 129 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1798 brach die alte Herrschaftsordnung mit dem [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] und der Ausrufung der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] zusammen. Im neuen Einheitsstaat war Staretschwil Teil der [[Munizipalität]] Niederrohrdorf, die zum Distrikt [[Baden AG|Baden]] des kurzlebigen [[Kanton Baden|Kantons Baden]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 90–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1805 vereinigten sich [[Busslingen]], Niederrohrdorf, Oberrohrdorf, [[Remetschwil]] und Staretschwil zur Gemeinde [[Rohrdorf AG|Rohrdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 103–104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiederholt gab es Bemühungen der Dorfgemeinschaften, die Grossgemeinde wieder zu trennen, da die Zusammenarbeit in organisatorischen und finanziellen Belangen nicht reibungslos funktionierte. Schliesslich wurde Rohrdorf am 22.&amp;amp;nbsp;Mai 1854 nach mehreren erfolglosen Gesuchen in die Gemeinden Niederrohrdorf, Oberrohrdorf und Remetschwil getrennt. Dabei schloss sich Staretschwil mit Oberrohrdorf zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf war weiterhin in hohem Masse auf Eigenständigkeit bedacht, was in komplexen Verwaltungsstrukturen zum Ausdruck kam. Neben der [[Gemeindeversammlung]] der Gesamtgemeinde gab es in Oberrohrdorf und Staretschwil je eine Versammlung der Ortseinwohner und der [[Bürgergemeinde|Ortsbürger]], womit insgesamt fünf verschiedene Körperschaften existierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ort&amp;quot;&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 225–226.&amp;lt;/ref&amp;gt; Staretschwil erstellte 1897 eine eigene Wasserversorgung, und auch das 1911 in Betrieb genommene Stromnetz war nicht mit jenem von Oberrohrdorf verbunden. Während dort eine Genossenschaft für den Aufbau und Unterhalt verantwortlich war, errichtete die [[Motor-Columbus|Motor AG]] das Staretschwiler Netz.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 276–277.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1850er Jahren beteiligten sich die Staretschwiler am Bau des Schulhauses in Oberrohrdorf, fühlten sich aber in der Folge beim Unterhalt finanziell stark benachteiligt, was zu einem angespannten Verhältnis führte. Schliesslich baute Staretschwil 1894/95 ein eigenes Schulhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Rohrdorferberg.&amp;#039;&amp;#039; S. 281–282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Animositäten gipfelten im Jahr 1965, als die Ortseinwohnerversammlung die vollständige Loslösung beschloss. Die Staretschwiler wären sogar bereit gewesen, ihre politische Eigenständigkeit mit massiv höheren Steuern zu erkaufen. Angesichts der Tatsache, dass in den beiden mittlerweile zusammengewachsenen Dörfern wegen des damaligen Baubooms umfangreiche Investitionen absehbar waren, beurteilte die Presse die Autonomiebestrebungen kritisch bis hämisch. Die Ortseinwohner von Oberrohrdorf lehnten das Trennungsbegehren deutlich ab, und die Versammlung der Gesamtgemeinde fällte in diesem Sinne mit grosser Mehrheit den Stichentscheid. Die [[Anachronismus|anachronistischen]] Strukturen vereinfachten sich 1974 mit der Auflösung beider Ortseinwohnergemeinden. Es existierten aber weiterhin die Ortsbürgergemeinden, was spätestens ab 1978 eine widerrechtliche Situation darstellte, da das Aargauer Gemeindegesetz nur eine einzige Körperschaft der Ortsbürger auf dem Gebiet einer [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] zulässt. 2006 sollten die Ortsbürgergemeinden fusioniert werden, was die Staretschwiler aber ablehnten. Ein erfolgreiches [[fakultatives Referendum]] ermöglichte schliesslich 2007 den Zusammenschluss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ort&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Staretschwil liegt an der Kantonsstrasse 282 zwischen [[Baden AG|Baden]] und dem [[Mutschellen]], die dem Südwesthang des [[Heitersberg]]s entlang führt. Etwa dreieinhalb Kilometer nördlich befindet sich bei [[Dättwil]] der Anschluss Baden-West der Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]]. Das Dorf wird durch zwei [[Postauto]]-Linien erschlossen: Eine führt vom [[Bahnhof Baden]] nach [[Berikon]]-[[Widen]], die zweite vom [[Kantonsspital Baden]] über Dättwil, Oberrohrdorf und Niederrohrdorf zum [[Bahnhof Mellingen Heitersberg]] (Anschluss an die [[S-Bahn Zürich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Fabian Furter, Martin Handschin, [[Bruno Meier]], René Roca, Miriam Rorato |Titel=Rohrdorferberg – Geschichte von Oberrohrdorf, Niederrohrdorf und Remetschwil |Jahr=2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|8534|Staretschwil|Autor=Patrick Zehnder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4559290-1|VIAF=248724019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberrohrdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1124]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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