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	<title>Stanzbutzen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:32:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stanzbutzen&amp;diff=507601&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: Link auf gelöschten Artikel entfernt</title>
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		<updated>2026-04-06T06:02:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf gelöschten Artikel entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stanzbutzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man im Allgemeinen kleine Abfallstücke, die beim [[Nibbeln|Stanzen]] von [[Blech]] entstehen. Die Form dieser Stanzbutzen ist abhängig von der Schneidstempel- und Matrizengeometrie. Stanzbutzen werden [[Recycling|recycelt]] oder späteren Produktionsprozessen zugeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochkommende Stanzbutzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochkommende Stanzbutzen, die nicht in den Abfallbehälter gelangen, sondern sich „querlegen“, stellen von jeher eine häufig auftretende Störung des [[Produktion]]sablaufes beim Stanzen dar. Je höher die Stanzgeschwindigkeit, desto höher die Wahrscheinlichkeit dieses Phänomens. Stanzbutzen werden während des Stanzprozesses verfahrens- und/oder materialtechnisch bedingt vom Schneidstempel aus dem Butzenkanal hochgezogen. Mögliche Ursachen dafür sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ein zu großer [[Schneidspalt]],&lt;br /&gt;
* Anhaften des Butzens am Stempel durch [[Adhäsion]],&lt;br /&gt;
* dickflüssiges, verharztes [[Schmiermittel]],&lt;br /&gt;
* [[Entgraten|Gratbildung]] am Butzen durch [[Verschleiß|Werkzeugverschleiß]],&lt;br /&gt;
* [[Magnet]]wirkung im Werkzeug oder Material,&lt;br /&gt;
* ungünstige Zuführung zum Abfallbehälter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig bleiben sie im [[Werkzeug]] liegen. Die Folgen sind Produktbeschädigungen, Werkzeugbeschädigungen, Prozessstörungen, zusätzliche [[Rüstzeit (Technik)|Rüstzeiten]] und evtl. aufwendige Werkzeuginstandsetzungen. Zur Vermeidung dieser unerwünschten Effekte sind folgende Maßnahmen bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schleifen (Fertigungsverfahren)|Anschleifen]] der Stempelstirnfläche, um den Stanzbutzen zu verformen&lt;br /&gt;
* Schneidstempel mit [[Feder (Technik)|gefedertem]] Abdruckstift&lt;br /&gt;
* Einbringen von DAE (dynamisches Abstreifelement) in die [[Stanzwerkzeug|Matrize]]&lt;br /&gt;
* Haltekrallen in der [[Gesenk|Matrize]]&lt;br /&gt;
* Schneidstempel mit [[Druckluft]] beaufschlagen&lt;br /&gt;
* Vorprägen einer kleinen Warze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verstopfte Abfalldurchbrüche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich die Stanzbutzen in den Durchbrüchen durch das Werkzeug (Matrize, Block) stauen und komprimiert werden, entstehen enorme seitlich wirkende Drücke. Diese können zu Rissbildung im Werkzeug oder sogar zur vollständigen Zerstörung von Matrize oder Werkzeug führen. Wird die Matrizenseite durch diesen Vorgang zerstört, kommt es häufig auch zu Folgedefekten an der Stempelseite. Es entstehen massive Beschädigungen mit hohen Reparaturkosten. Als Ursachen für das Problem kommen in Frage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bedienfehler beim Einrichten (Abfallaustrittsöffnungen nicht frei, z.&amp;amp;nbsp;B. durch Unterlagen verdeckt)&lt;br /&gt;
* Abgenutzte Schnittelemente, wodurch sich Späne oder ein Stanzgrat bilden und die Abfälle verkeilen&lt;br /&gt;
* Ungünstige Formgebung an der Matrize (fehlende oder ungenügende Konik)&lt;br /&gt;
* Mangelnde Verwendung von [[Schmiermittel]], wodurch es zu erhöhter Reibung kommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbeugung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochleistungswerkzeuge oder -pressen werden immer öfter mit Sensoren (Kraft- oder Ultraschallsensoren) und Prozessüberwachungssystemen oder sogar mit deutlich teureren [[Kamera]]systemen ausgestattet, um Fehllagen des Stanzbutzens zu erkennen. Diese Systeme geben beim Erkennen eines Stanzbutzens ein Stoppsignal an die Pressensteuerung. So kann der Stanzbutzen vom Pressenbediener entfernt werden, ehe er Schaden am Werkzeug oder am Produkt anrichtet. Der Schutz von Werkzeug und Produkt geht trotzdem nicht zu Lasten der [[Produktivität]]. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Zwar geht Produktionszeit verloren, weil die Presse bei fehlgelaufenen Stanzbutzen stoppt und der Bediener diesen erst entfernen muss. Allerdings können die Pressen mit modernen Überwachungssystemen signifikant schneller laufen, da Fehler zuverlässig erkannt werden. Die Produktionskosten sinken zudem, weil mögliche Schäden am Werkzeug durch die Überwachung minimiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Auswurf von Abfällen kann mittels [[Optik]]- oder [[Ultraschall]]sensoren überwacht werden. Fehlt das entsprechende Signal für eine vorgegebene Anzahl von Hüben, wird der Prozess gestoppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Kosten für nachträgliche Werkzeugänderungen zu verhindern, sollte schon bei der Entwicklung neuer Werkzeuge an eine sinnvolle Abfallbefestigung gedacht werden. Somit wird die Ursache zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt bekämpft. Unter Umständen können so teure Überwachungssysteme eingespart werden, die wiederum auch Stillstandszeiten durch Pseudofehler produzieren. Die „Null-Fehler-Produktion“ kann nicht „erprüft“ werden, deswegen muss der Stanzprozess stabil sein – von Anfang an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist eine entsprechende Werkzeugauslegung gelungen und sind eventuell zusätzliche Sicherungssysteme integriert, kann die Fertigungsgeschwindigkeit an die Leistungsfähigkeit von Presse bzw. Peripherie ([[Vorschub]], [[Richten (Fertigungsverfahren)|Richtapparat]]) angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallabfall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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