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	<title>Stanser Joch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stanser_Joch&amp;diff=1593331&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Århus: HC: Ergänze Kategorie:Geographie (Bezirk Schwaz)</title>
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		<updated>2021-12-20T17:07:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Bezirk_Schwaz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Bezirk Schwaz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Bezirk Schwaz)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Stanser Joch&lt;br /&gt;
|BILD=Stanser Joch.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Das Stanser Joch von Süden ([[Kellerjoch]])&lt;br /&gt;
|HÖHE=2102&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Rauer Knöll-Verzweigung]], [[Karwendel]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47.399449&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11.698791&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-7&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=1&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=30&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=Ochsenkopf&lt;br /&gt;
|SCHARTE=Sattel zum Ochsenkopf&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Wettersteinkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Blick vom Stanserjoch zum Achensee.jpg|mini|Blick vom Stanser Joch zum Achensee, im Vordergrund einer der Schneeverwehungszäune]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stanser Joch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Berg im [[Karwendel]] im [[österreich]]ischen Bundesland [[Tirol (Bundesland)|Tirol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stanser Joch liegt als wenig auffälliger Gipfel auf dem langgestreckten Rücken, der vom 1400 Meter entfernt gelegenen Ochsenkopf ({{Höhe|2148|AT|link=true}}) in Richtung Osten zieht. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Stanser Joch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet aber nicht nur die unauffällige {{Höhe|2102|AT}} hohe Erhebung, sondern den ganzen flachen Bergrücken. Der Berg liegt zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Weißenbachtal&amp;#039;&amp;#039; im Norden und dem [[Stallental]] und dem [[Inntal]] im Süden. Das Stanser Joch bildet das östliche Ende der [[Rauer Knöll-Verzweigung]] östlich der [[Hinterautal-Vomper-Kette]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Stanser Joch gegen Süden zu mit relativ gleichmäßig geneigten Hängen abfällt, bricht es zum Weißenbachtal hin schroff ab. Über die Südseite führt ein Fahrweg bis zum Hochleger der &amp;#039;&amp;#039;Stanser Alm&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1961|AT}}) und weiter zu den Lawinenverbauungen auf etwa {{Höhe|2000|AT}} Der restliche Weg zum Gipfelkreuz kann unschwierig über Steige zurückgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Stanser Joch wird aus einem verkehrt liegenden Gewölbe aus [[Wettersteinkalk]] gebildet. Die Gewölbeachse verläuft in West-Ost-Richtung etwas südlich parallel zum Gipfelkamm. Erwähnenswert sind auch noch [[Gletscherschliff]]e, die der [[Eiszeitalter|eiszeitliche]] [[Inngletscher]] verursacht hat, der zu Zeiten seines Höchststandes den Gipfel noch etwa 100 Meter überdeckt hat. Ein Gletscherschliff ist beim Stanser Alm-Niederleger ({{Höhe|1355|AT}}) aufgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Bachmann, Wolfgang Ingenhaeff u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Stans: das Dorf und seine Leute; Heimatbuch der Dorfgemeinde Stans&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Berenkamp, Schwaz 1992, ISBN 3-85093-009-2, S. 20ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stanser Joch hat auch geologiegeschichtlich Bedeutung erlangt. 1868 entdeckte [[Adolf Pichler]], dass auf dem Scheitel des Stanser Joch-Gewölbes in Furchen weit ältere Gesteine liegen. [[Otto Ampferer]] interpretierte die Entdeckung Pichlers als &amp;#039;&amp;#039;Reliefüberschiebung&amp;#039;&amp;#039;, das ist eine Überschiebung von Gesteinspaketen über eine bereits durch Abtragung geformte Landschaft. Ampferer erkannte damit [[Erosion (Geologie)|Erosion]] als wichtigen Faktor der [[Tektonik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Leutner: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftstheoretische Fallstudien zur Entwicklung der erdwissenschaftlichen Forschung in Österreich Wilhelm Haidinger – Franz von Hauer – Otto Ampferer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Wien 1999, ISBN 3-85316-003-4, S. 67f. ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=AB0055_001_A.pdf opac.geologie.ac.at]; Stand 2. März 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund Rauter: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der Reliefüberschiebung am Staner-Joch (östliches Karwendel, Tirol).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien&amp;#039;&amp;#039;, 60. Band, 1967, S. 23–64 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MittGeolGes_60_0023-0064.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird die &amp;#039;&amp;#039;Reliefüberschiebung&amp;#039;&amp;#039; Ampferers in diesem Gebiet nicht mehr als solche gesehen, sondern als Ergebnis einer südwestlich gerichteten Rücküberschiebung in der Zeit des [[Tertiär (Geologie)|Tertiärs]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hamid Chamanara: &amp;#039;&amp;#039;Geologie, Stratigraphie (Reichenhall- und Gutenstein-Formation) und Tektonik im Raum Stanser Joch&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit der Universität Innsbruck, 1994, S. 100ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lawinenverbauung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stanser Joch Gipfel.JPG|mini|links|Lawinenverbauung im Gipfelbereich]]&lt;br /&gt;
Der Anblick des Stanser Jochs vom Inntal aus wird heute durch große Lawinenverbauungen im Gipfelbereich geprägt. Immer wieder waren vom Stanser Joch verheerende Lawinen zu Tal abgegangen. So kamen bei einem Lawinenabgang am 3. Februar 1689 24 Menschen ums Leben. Aber auch in neuerer Zeit kam es zu gefährlichen Situationen, so als am Morgen des 21. März 1967 eine Lawine die [[Wolfsklamm]] verlegte. Den ganzen Tag blieb der Bach aus und in [[Stans (Tirol)|Stans]] befürchtete man eine Sturzflut, die aber letztlich ausblieb. Von 1986 bis 1991 wurden im Anbruchgebiet 4450 Meter Stützbauwerke und 636 Meter Schneeverwehungszäune errichtet. Das Anwesen &amp;#039;&amp;#039;Roßweid&amp;#039;&amp;#039; östlich vom [[Abtei St. Georgenberg-Fiecht|St. Georgenberg]] wurde durch einen [[Spaltkeil (Lawine)|Lawinenspaltkeil]] geschützt. Die Kosten der Verbauung beliefen sich auf 43 Millionen [[Österreichischer Schilling|Schilling]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Bachmann, Wolfgang Ingenhaeff u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Stans: das Dorf und seine Leute; Heimatbuch der Dorfgemeinde Stans&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Berenkamp, Schwaz 1992, ISBN 3-85093-009-2, S. 374–380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karwendel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stans (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Schwaz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Århus</name></author>
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