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	<title>Stanomino - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stanomino&amp;diff=768344&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 21. November 2025 um 18:14 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-21T18:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Stanomino&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Białogard&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Białogardzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Białogard&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 57&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 54&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 750&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 78-217&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZBI&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stanomino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Standemin&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es gehört zur Gemeinde [[Białogard]] (Landgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Belgard&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Białogardzki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Stanomino liegt etwa acht Kilometer südwestlich der Kreisstadt [[Białogard]] an der Straße über [[Sławoborze]] nach [[Świdwin]]. Durch den Ort fließt der Topiel (&amp;#039;&amp;#039;Nonnenbach&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Stieperbach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Teipel&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWB&amp;quot;&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [https://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA671&amp;amp;hl=de S. 671–672, Nr. 70.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stanomino.JPG|mini|Schloss Standemin im Jahr 2011]]&lt;br /&gt;
Standemin wird im Zusammenhang der Gründung der Kirche im Jahre 1591 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LWB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil III, Band 1,  Anklam 1867, [https://books.google.de/books?id=1dQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA865&amp;amp;hl=de S. 865–869.]&amp;lt;/ref&amp;gt;    Damals wurde der Ort [[Mutterkirche]] mit der Tochtergemeinde [[Rychówko|Klein Reichow]] (&amp;#039;&amp;#039;Rychówko&amp;#039;&amp;#039;). Über beide Kirchen besaß die Familie [[Wopersnow (Adelsgeschlecht)|Wopersnow]] damals das Patronat, bis das Geschlecht 1774 ausstarb. Am 11. März 1782 wurde das Gut an die Familie von [[Puttkamer]] verkauft, danach wechselten die Besitzer mehrfach, bis Gustav Melms 1847 das Gut erwarb. Ihm folgte die Familie [[Braunschweig (pommersches Adelsgeschlecht)|von Braunschweig]], deren Mitglied Vollrath von Braunschweig der letzte Eigentümer vor 1945 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standemin – ein [[Straßendorf]] mit kleinem Ortskern rund um die Kirche – bestand ursprünglich aus zwei [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerken]], zwei Schäfereien, fünf Bauern- und zwei [[Kossäten]]höfen sowie einer Mühle am Nonnenbach. 1775 wurde nördlich vom [[Gutshof|Gut]] ein weiteres Vorwerk angelegt. Diese Ansiedlung bestand noch 1846.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 wurden in Standemin 218 Einwohner, 15 Wohn- und 17 Wirtschaftsgebäude gezählt, im Jahre 1939 waren es – bei einer Gemeindefläche von 893,2 Hektar – 209 Personen in 51 Haushaltungen. Der überwiegende Teil der Bevölkerung arbeitete in der Landwirtschaft. Selbständige Handwerks- und Gewerbebetriebe gab es nicht. Standemin war ein ausgesprochenes Gutsdorf mit eigenem Gutsbezirk, der im Jahre 1928 zur Landgemeinde umgebildet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Bürgermeister vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] war Max Fischer. Die polizeilichen Belange versah Oberlandjäger Karl Bark aus [[Podwilcze|Podewils]] (&amp;#039;&amp;#039;Podwilcze&amp;#039;&amp;#039;). Standemin gehörte zum [[Amtsgericht]]sbezirk Belgard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]  nahm  am 3. März 1945  die [[Rote Armee]] den Ort ein.   Nach Kriegsende wurde Standemin unter [[Volksrepublik Polen|polnische]]  Verwaltung gestellt.  Standemin wurde in &amp;#039;&amp;#039;Stanomino&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.  Es begann  anschließend die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung der deutschen Bevölkerung]], die 1946 abgeschlossen war. Unter dem Namen Standemin ist die Ortschaft  heute Teil der [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] Białogard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amt Standemin ==&lt;br /&gt;
Standemin lag bis 1945 im [[Landkreis Belgard (Persante)]] und bildete mit der Gemeinde [[Sińce|Schinz]] das Amt Standemin. Letzter Amtsvorsteher vor 1945 war Walter Weske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standesamt Standemin ==&lt;br /&gt;
Zum Standesamtsbezirk Standemin gehörten die drei Gemeinden [[Kamosowo|Kamissow]], [[Sińce|Schinz]] und Standemin. Letzter Standesbeamter war Max Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchspiel Standemin ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinden ===&lt;br /&gt;
Standemin war bis 1945 zwar Pfarrsitz des nach ihm benannten [[Kirchspiel]]s, doch stand das Pfarrhaus in der Heerstraße in Belgard. Denn auch ein Seelsorgebezirk der Kreisstadt war neben den beiden Kirchengemeinden Standemin und [[Rychówko|Klein Reichow]] zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingepfarrt waren die Orte [[Laski (Białogard)|Latzig]], [[Nasutowo|Natztow (Gut)]] und [[Sińce|Schinz]] (Kirchengemeinde Standemin) und [[Rychowo|Groß Reichow]] (Kirchengemeinde Klein Reichow). Ursprünglich gehörten noch [[Głodzino|Glötzin]] und [[Gąskow|Ganzkow]] dazu, aber mit der Errichtung einer Pfarrvikarsstelle in [[Rąbino|Groß Rambin]] im Jahre 1903 wurden die Orte von dort betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Standemin gehörte zum [[Kirchenkreis]] Belgard der [[Kirchenprovinz]] [[Pommern]] in der evangelischen [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 gehörten 1181 Gemeindeglieder zum Kirchspiel Standemin, von denen 861 in der Kirchengemeinde Standemin und 320 in der Kirchengemeinde Klein Reichow wohnten. Das [[Kirchenpatronat]] im Kirchspiel teilten sich die Rittergutsfamilien: von Braunschweig (Standemin), [[von Kleist]] (Kamissow), Russel (Latzig), Weske (Schinz), von Schaumann (Grüssow), [[Holtzendorff (Adelsgeschlecht)|von Holtzendorff]] (Groß Reichow) sowie Ziemer und Beilfuß (Klein Reichow).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört Stanomino zum Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen Evangelisch-Augsburgischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
Die Kirche im Ortskern wurde 1750/52 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot; /&amp;gt; Der Turm von 1572 wurde als der schönste im [[Landkreis Belgard (Persante)]] bezeichnet. Er besteht aus Ziegeln mit wenigen Feldsteinen vermischt und trägt einen schlanken, [[schindel]]gedeckten [[Helm (Architektur)|Helm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kircheninnere prägt ein Marmoraltar aus dem 17. Jahrhundert, der als Kunstwerk der [[Renaissance]] galt. Er wurde im Jahre 1928 erneuert. Damals bezeichnete der Kirchenkunstmaler Hoffmann: „Es gibt in ganz Pommern keinen Altar, der so fein ausgearbeitet und zugleich so wertvoll ist wie der Standeminer Altar“. Das Kunstwerk hat den Krieg unbeschadet überstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1867 wird eine einklassige Volksschule erwähnt, die in den Jahren 1937/38 durch einen Neubau mit Lehrerwohnung ersetzt wurde. Letzter deutscher Schulleiter war Lothar Kutschke, der auch den Organistendienst an der Pfarrkirche versah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises.&amp;#039;&amp;#039; hrsg. v. Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.&lt;br /&gt;
* Müller, Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Stettin 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Białogard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1175981974|VIAF=2264154867594960100006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Białogard]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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