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	<title>Stannewisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T20:59:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stannewisch&amp;diff=1128441&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten, deutsche Schlüsselworte</title>
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		<updated>2024-03-26T09:50:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten, deutsche Schlüsselworte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Niesky&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/21/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/48/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 170&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.45&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 175&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Gerhardt: [https://www.saechsische.de/plus/warum-niesky-einwohner-verliert-5091191.html &amp;#039;&amp;#039;Warum Niesky Einwohner verliert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;saechsische.de&amp;#039;&amp;#039;, 5. Juli 2019, abgerufen am 14. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035894&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stannewisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;Stanojšćo&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein Ortsteil der [[Sachsen|sächsischen]] Stadt [[Niesky]] im [[Landkreis Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Stannewisch.jpg|mini|Luftbild über Stannewisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stannewisch liegt in Form eines [[Straßendorf]]s nördlich von Niesky am westlichen Rand der [[Stannewischer Heide]]. Durch den Ort verläuft die aus [[Rietschen]] kommende [[Bundesstraße 115]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch bedeutend sind Vorkommen von [[Lehm]], [[Tonminerale|Ton]] und [[Braunkohle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reste [[mittelbronzezeit]]licher Gräber in der Gemarkung belegen eine urgeschichtliche Besiedlung. Die dauerhafte Besiedlung wird deutschen Siedlern im Rahmen der zweiten Phase der [[Deutsche Ostsiedlung|deutschen Ostsiedlung]] zugeschrieben. Urkundlich erstmals erwähnt wurde &amp;#039;&amp;#039;Stanewicz&amp;#039;&amp;#039; 1358 im Zusammenhang mit einem Sühnevertrag im Görlitzer Stadtbuch. Eingepfarrt ist das Dorf nach [[Kosel (Niesky)|Kosel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Erbteilung der [[Herrschaft Baruth (Oberlausitz)|Herrschaft Baruth]] fiel Stannewisch 1519 an Christoph [[von Gersdorff]]. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts kam das Dorf in den Besitz des Rittergutes [[Trebus]], dem es bis 1945 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden von 1635]] wechselte die Lehnsherrschaft über das [[Markgraftum Oberlausitz]] und somit auch Stannewisch vom [[Königreich Böhmen]] zum [[Kurfürstentum Sachsen]]. Auf der Oberlausitz-Karte von [[Johann George Schreiber]] (1676–1750) liegt Stannewisch am Rand des [[Sorbische Sprache|sorbischen]] Sprachgebietes, wird aber noch zu diesem gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehm- und Tonvorkommen begünstigten den Aufbau von mehreren [[Ziegelei]]en, die ab dem 17. Jahrhundert Dach- und Ziegelsteine herstellten. Die Produkte wurden überregional verkauft, beispielsweise erwarb die nordböhmische Stadt [[Šluknov]] Dachsteine aus Stannewisch zum Wiederaufbau der Stadt nach einem der großen Brände. Die Geschichte der Ziegeleien in Stannewisch endete 1938, als die letzte Ziegelei infolge der größer werdenden Konkurrenz durch steigende industrielle Herstellung an anderen Standorten geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Befreiungskriege]]n fiel Stannewisch mit dem größeren Teil der Oberlausitz an [[Preußen]] und wurde 1816 dem [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] zugeordnet. Zwischen 1860 und 1910 wurde in der Gemarkung Braunkohle gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Stannewisch wieder sächsisch und bei der [[Verwaltungsreform von 1952]] in den [[Kreis Niesky]] eingegliedert. Trotz der geringen Größe der bäuerlichen Güter – keines war größer als 10 Hektar, das kleinste umfasste gar nur 1,1 Hektar – wurde 1960 während des „Sozialistischen Frühlings“ eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) gegründet. Zwischen 1963 und 1994 gab es in Stannewisch ein Freibad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1994 erfolgte die Eingemeindung von Stannewisch und [[Kosel (Niesky)|Kosel]] nach Niesky.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 283&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 179&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 199&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 204&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 289&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 306&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 342&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| 283&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, Seite 307.&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 265&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1988 ||align=right| 276&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990&amp;lt;ref&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=3628|Abruf=2014-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||align=right| 261&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 ||align=right| 229&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||align=right| 235&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 210&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 wurden aus Stannewisch drei [[Hufner|besessene Mann]], acht [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und sechs [[Häusler]] gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1825 lag die Einwohnerzahl noch bei 283, fiel bis zur [[Deutsche Reichsgründung|Reichsgründung]] jedoch auf 179 zurück. Einem langsamen Anstieg bis 1925 folgte ein rasantes Wachstum, sodass 1939 wieder 289 Einwohner verzeichnet wurden. Durch Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen wuchs die Einwohnerzahl nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die fünfziger Jahre auf rund 350 an. Durch den danach einsetzenden Bevölkerungsrückgang sank die Einwohnerzahl bis zur Jahrtausendwende auf rund 200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkundliche Varianten des Ortsnamens sind unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Stanewicz&amp;#039;&amp;#039; (1358), &amp;#039;&amp;#039;Stanewisch&amp;#039;&amp;#039; (1415), &amp;#039;&amp;#039;Stanewitsch&amp;#039;&amp;#039; (1452), &amp;#039;&amp;#039;Stanewisch&amp;#039;&amp;#039; (1490) und &amp;#039;&amp;#039;Stannewisch&amp;#039;&amp;#039; (1791). Varianten des sorbischen Namens, der heute nicht mehr gebräuchlich ist, sind &amp;#039;&amp;#039;Stennisch&amp;#039;&amp;#039; (1610), &amp;#039;&amp;#039;Stannoschcizo&amp;#039;&amp;#039; (1700), &amp;#039;&amp;#039;Stonoschczo&amp;#039;&amp;#039; (1800), &amp;#039;&amp;#039;Stanojšćo&amp;#039;&amp;#039; (1843) und &amp;#039;&amp;#039;Stanošćo&amp;#039;&amp;#039; (1866).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich wohl vom altsorbischen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|wen|stanovišće}}&amp;#039;&amp;#039; („Standort“, „Stand“) ab und bezeichnet womöglich einen Rastplatz für Fuhrleute an der Fernstraße nach [[Żagań]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] | Titel=Ortsnamenbuch der Oberlausitz – Studien zur Toponymie der Kreise Bautzen, Bischofswerda, Görlitz, Hoyerswerda, Kamenz, Löbau, Niesky, Senftenberg, Weißwasser und Zittau. I Namenbuch | Reihe=Deutsch-slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte | BandReihe=28 | Verlag=Akademie-Verlag | Ort=Berlin | Datum=1975 | Seiten=301}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen von nationalsozialistischen Germanisierungsmaßnahmen wurde der Ort am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1936 in Steinhufen umbenannt. Wie viele [[Liste von Ortsumbenennungen in der Lausitz 1936/37|umbenannte Orte der Lausitz]] erhielt auch Stannewisch 1947 seinen alten Namen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises | Verlag=Lusatia Verlag | Ort=Bautzen | Datum=2006 | Seiten=307 | ISBN=978-3-929091-96-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Robert Pohl (Heimatforscher)|Robert Pohl]] | Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus | Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel | Ort=Weißwasser O.-L. | Datum=1924 | Seiten=222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.niesky.de/?article_id=102 Ortspräsentation in der Website der Stadt Niesky]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Niesky}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1155785088|VIAF=2894152381765601950000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Niesky)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1358]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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