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	<title>Stanislaus Rapagelanus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bogert: Artikel vorhanden</title>
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		<updated>2025-07-18T11:22:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel vorhanden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stanislaus Rapagelanus,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;auch Lituanus&amp;#039;&amp;#039;, litauisch: &amp;#039;&amp;#039;Stanislovas Rapalionis&amp;#039;&amp;#039;, polnisch: &amp;#039;&amp;#039;Stanisław Rapajłowicz&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1485]] bei [[Eišiškės]], [[Litauen]]; † [[13. Mai]] [[1545]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]) war ein [[Luthertum|lutherischer]] Theologe der [[Reformation]]szeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stanislaus Lituanus&amp;#039;&amp;#039;, wie er in den Quellen meist genannt wird, entstammte einer [[Litauer|litauischen]] Adelsfamilie und war mit dem litauischen Reformator  und Bibelübersetzer [[Abraham Culvensis]] verwandt. Die Bedeutung des Namens Rapagelanus ist ungeklärt. Seine Geburt, Jugend und Bildung liegen im Dunkeln. Belegt ist, dass er in [[Krakau]] studiert und den Grad des [[Bachelor|Baccalaureus]] erlangt hat. Als in [[Polen]] die Verfolgung der Evangelischen einsetzte, wird er ebenso wie Abraham Culvensis in Preußen Zuflucht gesucht haben. Herzog [[Albrecht (Preußen)|Albrecht I. von Brandenburg-Ansbach]] nahm ihn unter seine Stipendiaten auf und schickte ihn zum Studium nach [[Leucorea|Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. März 1542 immatrikulierte er sich und machte aufgrund seiner Begabung rasche Fortschritte. Nachdem er 1544 den akademischen Grad eines Lizentiaten erworben hatte, promovierte er zusammen mit [[Theodor Fabricius]] unter [[Martin Luther]]s Vorsitz am 29. Mai 1544 zum [[Doktor]] der Theologie. Der Herzog mahnte ihn schon vorher zur Rückkehr, erlaubte ihm aber auf [[Johannes Bugenhagen]]s Fürsprache hin, den Sommer über noch zu bleiben. Er hielt Vorlesungen in Hebräisch und wurde am 11. Juni 1544 endgültig zurückberufen, um eine theologische Professur an der [[Albertus-Universität Königsberg]] zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Herzog Albrecht von Preußen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wilhelm Matull]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Deutsche aus Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Gräfe und Unzer, München 1970, ISBN 3-7742-2205-3, S. 20–27, hier S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rapagelanus hatte Bugenhagen und [[Philipp Melanchthon]] nahegestanden, aber auch Luther kannte ihn und hatte als Dekan zu seiner Promotion mit besonderem Anschlag eingeladen. Mit einem Empfehlungsschreiben Melanchthons versehen begab er sich nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und las dort zuerst über die [[Buch der Psalmen|Psalmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sprachbegabter, theologisch gegründeter Mann, der die Wittenberger Lehre treu einhielt, und als lauterer Charakter erwarb sich Rapagelanus in Königsberg bald Achtung und Ansehen. Von ihm liegt eine Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;De ecclesia&amp;#039;&amp;#039; vor, in der er das Wesen der Kirche im Sinne der [[Confessio Augustana]] und der [[Schmalkaldische Artikel|Schmalkaldischen Artikel]] erläutert. Bei der Eröffnung der Universität Königsberg war er der erste Theologe. Seine Vorlesungen fanden große Beachtung und wurden selbst vom Herzog besucht. Ein Brief an [[Paul Speratus]] zeigte ihn als gebildeten, urteilsfähigen Theologen von milder Richtung, der über allen Streitigkeiten stand. In den Fragen, die das polnisch-litauische Nachbargebiet betrafen, war er dem Bischof ein sachkundiger Ratgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Namen beginnt die [[Litauische Literatur#Frühe Schriftsprache|litauische Literaturgeschichte]]. Rapagelanus ist der erste litauische [[Dichter]], der ein Passionslied in [[Litauische Sprache|litauischer Sprache]] dichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1544 heiratete Rapagelanus die Tochter des herzoglichen Leibarztes [[Basilius Axt]]. Wenige Tage nach seiner ersten [[Disputation]], am 13. Mai 1545, starb Rapagelanus plötzlich, betrauert von seinen Studenten. [[Johann Briesmann]] hielt ihm im Dom die [[Grabrede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Tschackert]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Reformationsgeschichte im Herzogtum Preußen&amp;#039;&amp;#039;, 1, S. 259, 288; 3, S. 282.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Kneifel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pastoren der evangelischen Augsburger Kirche in Polen&amp;#039;&amp;#039;. ohne Jahresangabe, S. 238.&lt;br /&gt;
* [[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1968.&lt;br /&gt;
* [[Gertrud Bense]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum regionalen und personalen Umfeld des früheren preußisch-litauischen Schrifttums.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annaberger Annalen&amp;#039;&amp;#039; 4 (1996), S. 55–67 ([https://annaberger-annalen.de/jahrbuch/1996/Annaberg%20Nr.4%20Kap4.pdf PDF-Datei]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129919225|LCCN=nr88005311|VIAF=27151776765518010923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rapagelanus, Stanislaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenlieddichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Litauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rajongemeinde Šalčininkai)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1485]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1545]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rapagelanus, Stanislaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stanislaus Culvensis; Stanislaus Lituanus; Stanislovas Rapalionis&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Theologe der Reformationszeit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1485&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=bei [[Eišiškės]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1545&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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