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	<title>Stanisław Jankowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:28:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stanis%C5%82aw_Jankowski&amp;diff=2444163&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bialo-zielony: K.</title>
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		<updated>2024-02-26T15:17:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;K.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stanislaw jankowski.jpg|mini|200px|Stanisław Jankowski im August 1944]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stanisław Jankowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1911]] in [[Warschau]]; † [[5. März]] [[2002]] in Warschau) war ein polnischer Offizier und Architekt. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er unter dem Pseudonym „Agaton“ bekannt. Während seiner Kriegsgefangenschaft war er der Adjutant des Oberbefehlshabers der [[Polnische Heimatarmee|Polnischen Heimatarmee]], [[Tadeusz Bór-Komorowski]]. Nach dem Krieg war er einer der wichtigsten Architekten im Warschauer Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Abschluss des Gymnasiums im Jahr 1929 war Jankowski vor dem Krieg Student und Assistent der Architekturfakultät an der [[Technische Universität Warschau|Warschauer Politechnika]]. Er gehörte der 1908 in [[St. Petersburg]] gegründeten polnischen Studentenverbindung [[Korporacja Akademicka Sarmatia|Sarmatia]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
1939 wurde er bei Kriegsausbruch im damaligen [[Wilna]] als Offizier zur [[Polnisches Heer vor dem Zweiten Weltkrieg|polnischen Armee]] eingezogen. Noch vor Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] in [[Litauen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nach anderen Quellen war er zum Moment seiner Flucht bereits von Einheiten der Roten Armee gefangengesetzt worden&amp;lt;/ref&amp;gt; gelang ihm die Flucht nach [[Stockholm]] und von dort aus nach Frankreich. Im Juni 1940 erreichte er [[Plymouth]]. Am 21. Juni 1940 wurden sein Vater und Bruder in [[Gedenkstätte in Palmiry|Palmiry]] von deutschen Einheiten hingerichtet. Jankowski meldete sich nun zu den [[Polnische Streitkräfte im Westen|polnischen Streitkräften im Westen]]. Zunächst wurde er als Leutnant der 1. Division der leichten Artillerie in [[St Andrews]] in Schottland stationiert. Nach einer Ausbildung beim &amp;#039;&amp;#039;High Course of Military Administration&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Am &amp;#039;&amp;#039;High Course of Military Administration&amp;#039;&amp;#039; wurden polnische Offiziere zur Spionage in Polen ausgebildet&amp;lt;/ref&amp;gt; sprang er am 3. März 1942 im Rahmen der Operation „Collar“ mit einem Fallschirm in der Nähe von [[Wyszków]] über dem besetzten Polen ab. Von dort gelangte er nach Warschau, wo er der im Untergrund agierenden [[Polnische Heimatarmee|Polnischen Heimatarmee]] (AK) beitrat. Ab April 1942 organisierte er die AK-&amp;#039;&amp;#039;Abteilung Legalisierung und Technik&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wydział Legalizacji i Techniki&amp;#039;&amp;#039;, auch „WD-68“) unter dem Codenamen „Gajewski“,&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Gajewski war eine bekannte Warschauer Konditorei&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Ausweise und andere Dokumente gefälscht wurden. Die Tätigkeiten der Abteilung, die vorwiegend aus Architekten (darunter befand sich auch [[Piotr Biegański]]) bestand, wurden in Räumen der Architekturfakultät in der &amp;#039;&amp;#039;Ulica Koszykowa&amp;#039;&amp;#039; ausgeführt. In der Zeit bis 1944 benutzte Jankowski die Pseudonyme „Burek“ und „Kucharski“, ab 1944 dann „Agaton“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jankowski nahm zunächst als Mitglied der Radosław-Gruppe (&amp;#039;&amp;#039;Zgrupowanie Radosław&amp;#039;&amp;#039;) des Pięść-Bataillons am [[Warschauer Aufstand]] teil, später war er Hauptmann bei der Gruppe „Północ“. Nach der Niederschlagung des Aufstandes ging er in Kriegsgefangenschaft und wurde in das [[Offizierslager]] Nr. 73 nach [[Langwasser]] bei Nürnberg verbracht. Dort war er als Adjutant des ebenfalls gefangenen Generals Bór-Komorowski tätig. Im Mai 1945 wurde das Lager von US-amerikanischen Truppen befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau Warschaus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg ging Jankowski zunächst nach England, wo er in [[Liverpool]] das Fach Stadtplanung studierte. Nach erfolgreichem Abschluss kehrte er nach Warschau zurück und arbeitete im [[Biuro Odbudowy Stolicy|Büro zum Wiederaufbau der Hauptstadt (BOS)]]. Als enger Mitarbeiter von [[Józef Sigalin]] war er wesentlich an der Planung neuer Verkehrsstraßen (wie der [[Trasa W-Z (Warschau)|Trasa W-Z]]) und der Errichtung des [[Sozialistischer Realismus|sozrealistischen]] [[Marszałkowska Dzielnica Mieszkaniowa|MDM-Viertels]] beteiligt. Von ihm stammten auch die Richtlinien zur Entwicklung Warschaus des am 2. April 1947 vorgelegten Dreijahresplanes (1947 bis 1950).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit im Ausland ===&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er Jahre war Jankowski mit anderen polnischen Stadtplanern in [[Bagdad]], um dort Konzeptionen für die Städte [[Mosul]], [[Kerbela]] und [[Basra]] zu entwickeln. In den Jahren 1964/1965 leitete er den Wiederaufbau der von einem Erdbeben zerstörten Stadt [[Skopje]] im heutigen [[Nordmazedonien]]. Danach arbeitet er in [[Peru]] an Plänen zum Wiederaufbau der ebenfalls erdbenzerstörten Stadt [[Chimbote]]. Von 1975 bis 1977 war Jankowski für das [[Internationales Rotes Kreuz|Internationale Rote Kreuz]] tätig; in dieser Zeit plante er die Anlage von Notunterkünften für die [[nordvietnam]]esischen Opfer der Bombardierungen im [[Vietnam-Krieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Pensionär lebte Jankowski wieder in Warschau. Er verfasste mehrere Bücher und arbeitete für das Fernsehen. Er engagierte sich für die Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an den vormaligen [[Umschlagplatz am Warschauer Ghetto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Stanisław Jankowski wurde mehrfach mit militärischen und zivilen Orden ausgezeichnet. So erhielt er den Orden [[Virtuti Militari]], die Ritterauszeichnung des [[Orden Polonia Restituta]], den &amp;#039;&amp;#039;Order Sztandaru Pracy&amp;#039;&amp;#039; (2. Klasse), das [[Kreuz des Warschauer Aufstands]], mehrfach den Nationalen Kunstpreis (&amp;#039;&amp;#039;Państwowa Nagroda Artystyczna&amp;#039;&amp;#039;) sowie die &amp;#039;&amp;#039;Goldmedaille zum Wiederaufbau Warschaus&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1995 wurde er zum [[Liste der Ehrenbürger von Warschau|Ehrenbürger Warschaus]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Warschau wurde außerdem ein kleiner Park nach ihm benannt – der &amp;#039;&amp;#039;Skwer Stanisława Jankowskiego Agatona&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.srodmiescie.warszawa.pl/ulica-417.html&lt;br /&gt;
 |titel=Skwer Stanisława Jankowskiego &amp;quot;Agatona&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-04&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=polnisch&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;MDM – Marszałkowska 1730–1954&amp;#039;&amp;#039;, Czytelnik, 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Reconstruction of Warsaw&amp;#039;&amp;#039;, Liverpool University Press, 1957 (zusammen mit S. Dziewulski)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warsaw Rebuilt&amp;#039;&amp;#039;, Polonia, 1962 (mit weiteren Autoren)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warsaw, the city which refused to die&amp;#039;&amp;#039;, Research Institute on Environmental Development, Warschau 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Z fałszywym ausweisem w prawdziwej Warszawie&amp;#039;&amp;#039;, Państwowy Instytut Wydawniczy, Warschau 1980&lt;br /&gt;
* diverse Artikel und Feuilletons in Zeitschriften und Zeitungen wie „Stolica“, „Przegląd Kulturalny“ oder „[[Życie Warszawy]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://stanislawjankowskiagaton.pl/ Ausführliche Informationen/Lebenslauf] zu Stanisław Jankowski (in Polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Niels Gutschow, Barbara Klain: &amp;#039;&amp;#039;Vernichtung und Utopie. Stadtplanung Warschau 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Junius-Verlag, ISBN 3-88506-223-2, Hamburg 1994, S. 162 ff.&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118944177|LCCN=n/80/156204|VIAF=57414003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jankowski, Stanislaw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Virtuti Militari]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Polnische Heimatarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Warschauer Aufstand (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cichociemni]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Kriegsgefangener von Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jankowski, Stanisław&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Architekt und Stadtplaner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bialo-zielony</name></author>
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