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	<title>Standortkommando Berlin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:31:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Standortkommando_Berlin&amp;diff=1374862&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15879-41: /* Kommandeure */ Datum geändert, gemäß der Ausführungen unter &quot;Auflösung&quot;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Standortkommando_Berlin&amp;diff=1374862&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-13T03:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kommandeure: &lt;/span&gt; Datum geändert, gemäß der Ausführungen unter &amp;quot;Auflösung&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärische Einheit&lt;br /&gt;
|Name= Standortkommando Berlin&amp;lt;br /&amp;gt; — StOKdo Berlin —&lt;br /&gt;
|Bild= [[Datei:No coats of arms.svg|150px]]&lt;br /&gt;
|Beschriftung= &amp;lt;small&amp;gt;[[Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr|(führte kein Verbandsabzeichen)]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Daten= &lt;br /&gt;
|Startdatum= 3. Oktober 1990&lt;br /&gt;
|Enddatum= 24. Januar 2013&lt;br /&gt;
|Land= [[Datei:Flag of Germany.svg|15px]] [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Streitkräfte= [[Datei:Bundeswehr Kreuz.svg|20px]] [[Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
|Teilstreitkraft= &lt;br /&gt;
|Teilstreitkraft_Bezeichnung= &lt;br /&gt;
|Truppengattung= &lt;br /&gt;
|Typ= [[Landeskommando]]&lt;br /&gt;
|Unterstellte_Einheiten= &lt;br /&gt;
|Mannstärke= &lt;br /&gt;
|Teil_von= &lt;br /&gt;
|Stationierungsort= [[Berlin]] ([[Julius-Leber-Kaserne (Berlin)|Julius-Leber-Kaserne]])&lt;br /&gt;
|Stationierungsort_Bezeichnung= Standort&lt;br /&gt;
|Kommandeur1= [[Brigadegeneral]] [[Peter Braunstein]]&lt;br /&gt;
|Kommandeur1_Bezeichnung= Letzter [[Kommandeur]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standortkommando Berlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-Sebastian Wallroth-Standortkommando Berlin.wav }}; StOKdo Berlin) war ein [[Kommandobehörde|Kommando]] der [[Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dienststelle wurde 1990 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verteidigungsbezirkskommando&amp;amp;nbsp;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als eines der [[Verteidigungsbezirkskommando]]s im [[Territorialheer]] aufgestellt. Ab 1997 trug das Kommando die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Standortkommando Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Ab 2007 übernahm es die Aufgaben eines [[Landeskommando]]s für das [[Land (Deutschland)|Land]] [[Berlin]]. Das Standortkommando Berlin wurde 2013 außer Dienst gestellt. Es war seit 2001 dem [[Wehrbereichskommando&amp;amp;nbsp;III]] der [[Streitkräftebasis]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufträge ==&lt;br /&gt;
Das Standortkommando hatte bis Mitte 2007 den Rang eines [[Verteidigungsbezirkskommando]]s. In dieser Zeit war die [[Territorialheer|Territoriale Verteidigung]] der Hauptstadt seine Hauptaufgabe. Gleichzeitig war es Zeit seines Bestehens [[Standortältester|Standortkommandantur]] für Berlin. Anders als andere Verteidigungsbezirkskommandos oder Landeskommandos führte es zusätzlich [[Verband (Militär)|Verbände]] für den [[Protokollarischer Dienst|protokollarischen Dienst]] und Truppenteile, die besondere Aufgaben im Zusammenhang mit den in der [[Bundeshauptstadt#Deutschland|Hauptstadt]] angesiedelten [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundeseinrichtungen]] hatten. Die Größe entsprach auch zuletzt etwa dem eines „alten“ Verteidigungsbezirkskommandos oder einer (kleinen) [[Brigade]] des [[Feldheer]]es. Als Besonderheit für ein Landes- oder Verteidigungsbezirkskommando kommandierte das Standortkommando Berlin auch Truppenteile, die außerhalb Berlins (zuletzt beispielsweise in [[Storkow (Mark)|Storkow]] und [[Siegburg]]) stationiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Deutsche Teilung|deutsch-deutschen Teilung]] wurden Verteidigungsaufgaben für [[Groß-Berlin]] gemäß dem [[Zonenprotokoll|Londoner Protokoll]] von 1944, dem [[Potsdamer Abkommen]] von 1945 und dem [[Besatzungsstatut]] durch die [[Alliierte Kommandantur]] wahrgenommen. Daher waren in [[West-Berlin]] keine deutschen Soldaten stationiert. In West-Berlin waren Truppen der [[Alliierte#Die Drei Mächte bzw. die Vier Mächte|drei Westalliierten]] stationiert. In [[Ost-Berlin]] waren [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|sowjetische Truppen]] stationiert. Die [[Nationale Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] unterhielt allerdings mit Billigung der [[Sowjetunion]] eine &amp;#039;&amp;#039;[[Kommandant des Sowjetischen Sektors von Berlin|Stadtkommandantur Berlin]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Alexanderplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|1=1. motorisierte Schützendivision#Besondere Gruppierung Berlin|titel1=Besondere Gruppierung Berlin der 1. motorisierten Schützendivision|2=Wachregiment „Friedrich Engels“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Verteidigungsbezirkskommando 100 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wedding Kurt-Schumacher-Damm Julius-Leber-Kaserne-003.jpg|mini|Sitz seit 1995: die [[Julius-Leber-Kaserne (Berlin)|Julius-Leber-Kaserne]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurden im ehemaligen [[Militärbezirk V]] der [[Landstreitkräfte der NVA|Landstreitkräfte der Nationalen Volksarmee]] und in [[West-Berlin]] zügig die aus Westdeutschland bekannten territorialen Strukturen geschaffen (vgl. die [[Gliederung des Territorialheeres (Bundeswehr, Heeresstruktur 4)|Gliederung des Territorialheeres um 1989]]). Das Verteidigungsbezirkskommando 100 wurde zur Einnahme der [[Heeresstruktur&amp;amp;nbsp;V]] am [[Tag der Deutschen Einheit|3. Oktober 1990]] als Teil des [[Territorialheer]]es als eines der fünfzehn in Ostdeutschland neu aufgestellten [[Verteidigungsbezirkskommando]]s ausgeplant. Gemäß der [[Verwaltungsgliederung Deutschlands|zivilen Verwaltungsgliederung]] entsprach der Verteidigungsbezirk in etwa dem neu errichteten [[Land (Deutschland)|Land]] Berlin. Neben dem [[Verteidigungsbezirkskommando 10]], [[Verteidigungsbezirkskommando 20|20]] und [[Verteidigungsbezirkskommando 46|46]] war das Verteidigungsbezirkskommando 100 eines der wenigen Verteidigungsbezirkskommandos, das ein gesamtes [[Land (Deutschland)|Land]] umfasste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VBK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/3ecf7187-b96d-4424-9316-5ab893ecd74e/ |titel=Verteidigungsbezirkskommandos. BArch, BH 30 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |abruf=2018-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde jedoch zunächst nicht wie die anderen Verteidigungsbezirkskommandos in [[Nordostdeutschland]] dem [[Befehlshaber]] im [[Wehrbereichskommando VIII|Wehrbereich VIII]] unterstellt, sondern unterstand zunächst dem [[Bundeswehrkommando Ost|Heereskommando Ost]], dann unmittelbar dem [[IV. Korps (Bundeswehr)|Korps / Territorialkommando Ost]]. Analog dem [[Freie und Hansestadt Hamburg|Hamburger]] Verteidigungsbezirkskommando 10 und dem [[Bremen (Land)|Bremer]] [[Verteidigungsbezirkskommando 20]] war das Verteidigungsbezirkskommando 100 gleichzeitig [[Standortältester|Standortkommandantur]] für Berlin und wurde entsprechend vollständig als &amp;#039;&amp;#039;Verteidigungsbezirkskommando 100 / Standortkommandantur Berlin&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Das Verteidigungsbezirkskommando 100 war aufgrund seines kleinen Verteidigungsbezirks und gemäß der [[Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins|Verwaltungsgliederung Berlins]] nicht weiter in [[Verteidigungskreiskommando]]s untergliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VKK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/b0c2cdf0-c75b-4160-beeb-09a03b2b1949/ |titel=Verteidigungskreiskommandos. BArch, BH 32 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |abruf=2018-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standort des [[Stab (Team)|Stabes]] war zunächst das [[Kasernengelände Am Treptower Park]]. Anfang 1992 verlegte der Stab in die [[Gardeschützenkaserne]] in [[Berlin-Lichterfelde|Lichterfelde]]. Mitte 1992 verlegte er in die Kaserne [[Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburg#Das Friedrichs-Waisenhaus zwischen den 1940er Jahren und der deutschen Wiedervereinigung|Kaserne in Rummelsburg]], nachdem kurzzeitig eine Postanschrift in der [[Am Kupfergraben|Kaserne Am Weidendamm]] in [[Berlin-Mitte]] bestanden hatte. Zu Beginn des Jahres 1995 verlegte das Verteidigungsbezirkskommando 100 dann in sein endgültiges Quartier in der [[Julius-Leber-Kaserne (Berlin)|Julius-Leber-Kaserne]] im [[Berlin-Wedding|Wedding]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 wurde das Verteidigungsbezirkskommando 100 dem [[Wehrbereichskommando VIII]] / [[14. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|14. Panzergrenadierdivision]] unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VBK&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem die Fusionierung dieses [[Verband (Militär)|Verbandes]] im Jahr 1997 rückgängig gemacht und das Wehrbereichskommando VIII zum 1. Oktober 1997 aufgelöst wurde, wechselte das Verteidigungsbezirkskommando 100 zum 1. Oktober 1997 zum [[Wehrbereichskommando VII]] / [[13. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|13. Panzergrenadierdivision]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBKVII&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/d7d3b736-94f0-46a3-8f4a-593d87f0cc80/ |titel=Wehrbereichskommando VII/13. Panzergrenadierdivision. BArch, BH 40-7 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |datum=2004 |abruf=2018-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBKVIII&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/658663bd-2521-4fab-aaf1-87667a8d8267/ |titel=Wehrbereichskommando VIII/14. Panzergrenadierdivision. BArch, BH 40-8 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |datum=2004 |abruf=2018-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Verteidigungsbezirkskommando#Fusion mit Brigaden|kurzzeitig fusionierte Stab]] der [[Panzerbrigade 42]] / [[Verteidigungsbezirkskommando 84]] im Oktober 1996 wieder getrennt wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;VBK&amp;quot; /&amp;gt; übernahm das Verteidigungsbezirkskommando 100 vorübergehend die [[Verteidigungsbezirkskommando#Aufträge|territorialen Aufgaben]] in West-[[Brandenburg]], bis das Verteidigungsbezirkskommando 84 in [[Potsdam]] wieder in Dienst gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Standortkommando Berlin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldjaeger.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Feldjägertruppe (Bundeswehr)|Feldjäger]] des [[Feldjägerregiment 1|Feldjägerbataillons 350]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verteidigungsbezirkskommando 100 wurde am 1. Oktober 1997 in Standortkommando Berlin umbenannt. Es nahm aber im Bereich Berlin weiterhin die Aufgaben eines Verteidigungsbezirkskommandos war. Zeitgleich wurde das Jägerbataillon 581 unter der neuen Bezeichnung [[Jägerbataillon 1 Berlin|Jägerbataillon 1 „Berlin“]] als eines der [[Liste der Jägerverbände der Bundeswehr#Jägerbataillone der fusionierten Verbände der Heeresstruktur V|noch verbliebenen Bataillone der Heimatschutztruppe]] unterstellt. 1998 wurde als weiterer [[Infanterie (Bundeswehr)|Infanterietruppenteil]] dem Standortkommando Berlin das nicht aktive [[Liste der Jägerverbände der Bundeswehr#Jägerbataillone im Territorialheer|Sicherungsbataillon 902]] in [[Siegburg]] unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SICHBTL902&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://rk-godesberg-wachtberg.de/03205c99270e06016/03205c998f0c1b210/index.html |titel=Geschichte des SichBtl 902 |werk=rk-godesberg-wachtberg.org |hrsg=Reservistenkameradschaft Bad Godesberg-Wachtberg |abruf=2018-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1995 wurden im Zuge der Umsetzung des [[Berlin/Bonn-Gesetz]]es erste Teile des [[Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung|Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung]] von [[Bergisch Gladbach]] in die [[Julius-Leber-Kaserne (Berlin)|Julius-Leber-Kaserne]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wechselte das Standortkommando Berlin im Rahmen der [[Wehrbereichskommando#Wechsel in die Streitkräftebasis und Neugliederung (2001 bis 2006)|Neuordnung der Wehrbereiche]] vom [[Heer (Bundeswehr)|Heer]] in die [[Streitkräftebasis]] und wurde Teil des neu zugeschnittenen [[Wehrbereichskommando III|Wehrbereichs III]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBKNEU&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/e78ca784-79f8-49ce-a78c-232c12e09161/ |titel=Wehrbereichskommando I – Küste – (Kiel). BArch, BW 68-1 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |datum=2004 |abruf=2018-07-14 |kommentar=umfasst Darstellung aller vier WBKs}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. September 2002 wurde das Jägerbataillon 1 „Berlin“ außer Dienst gestellt. Am 15. September 2006 wurde das nicht aktive Sicherungsbataillon 902 in Siegburg aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sowi.bundeswehr.de/portal/a/streitkraeftebasis/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLt4g3cfcGSYGZbsH6kTAxX4_83FT9oJRUfW_9AP2C3IhyR0dFRQADfjj1/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfOF9PSko!?yw_contentURL=%2F01DB040000000001%2FW26UEHLT321INFODE%2Fcontent.jsp |titel=Sicherungsbataillon 902 in Siegburg feierlich aufgelöst |werk=streitkraeftebasis.de |datum=2006-09-16 |abruf=2016-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SICHBTL902&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Verteidigungsbezirkskommandos wurde bis etwa 2007 außer Dienst gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBKNEU&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VBK&amp;quot; /&amp;gt; Ihre [[Auftrag#Soldatenrecht|Aufträge]] übernahmen im Wesentlichen die neu aufgestellten [[Landeskommando]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VBK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WBKNEU&amp;quot; /&amp;gt; In Berlin blieb jedoch das Standortkommando Berlin unter gleicher Bezeichnung und mit gleichem Kommandobereich erhalten. Statt eines „Landeskommandos Berlin“ fungierte das Standortkommando Berlin als Landeskommando für das [[Land (Deutschland)|Land]] Berlin. Es war weiterhin dem [[Wehrbereichskommando III]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Standortkommando gliederte sich zuletzt grob in folgende Truppenteile:&lt;br /&gt;
* [[Datei:Wappen StOKdo.jpg|25px|internes Verbandsabzeichen]] [[Stab (Team)|Stab]] Standortkommando Berlin, [[Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Datei:Wappen StOKdo.jpg|20px|internes Verbandsabzeichen]] [[Versorgungs- und Unterstützungskompanie|Stabs- und Versorgungskompanie]] Standortkommando Berlin, Berlin&lt;br /&gt;
** [[Datei:FJgBtl 350.gif|20px|internes Verbandsabzeichen]] [[Feldjägerregiment 1|Feldjägerbataillon 350]], Berlin und [[Storkow (Mark)]]&lt;br /&gt;
** [[Datei:StMusKorpsBwWappen.svg|20px|internes Verbandsabzeichen]] [[Stabsmusikkorps der Bundeswehr]], [[Berlin]]&lt;br /&gt;
** [[Datei:COA WachBtl.svg|20px|internes Verbandsabzeichen]] [[Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung]], Berlin und [[Siegburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben waren weitere kleinere zivile und militärische Dienststellen in Berlin unterstellt. Dem [[Standortältester|Standortkommandanten]] unterstanden beispielsweise ein [[Truppenübungsplatz|Standortübungsplatz]], ein Familienbetreuungszentrum und eine [[Schießstand|Hallenschießanlage]]. Das Kommando gliederte sich nicht wie andere Landeskommandos weiter in [[Verbindungskommando#Bezirks- und Kreisverbindungskommando|Bezirks- und Kreisverbindungskommandos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Buddy Bär StOKdoBE.jpg|mini|[[Buddy Bär]] (Modell „Tänzer“)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Umsetzung der [[Neuausrichtung der Bundeswehr]] wurde das Standortkommando Berlin als einziges der sechzehn Landeskommandos am 24. Januar 2013 aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/a/kdoskb/!ut/p/c4/HYvBDoIwEET_aLcVYoI3CR6MNy6KF1PaBlegJcuKFz_e1pnJu7wM3jE1mI0GIxSDmfCGnaVD_4F17B-ji7B63sh6MGyftMFO6QJeJuA1X50HG4OXTPFBKHFgI5FhiSxTNm_mZIAcdko3tSrVPzrtW5Wnqr0Uat-c6xaXeT7-AJ_t24U!/ |titel=Herzstück der territorialen Aufgabenwahrnehmung |werk=streitkraeftebasis.de |hrsg=Bundeswehr |datum=2013-01-29 |abruf=2013-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Aufgaben wurden seitdem unmittelbar durch eine Abteilung im [[Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr]] unter Führung des &amp;#039;&amp;#039;Generals für Standortaufgaben Berlin&amp;#039;&amp;#039; wahrgenommen. Brigadegeneral [[Peter Braunstein]] war der letzte Kommandeur des Standortkommandos Berlin und erster &amp;#039;&amp;#039;General für Standortaufgaben Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung]] wurde dem Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr unterstellt. Das [[Stabsmusikkorps der Bundeswehr|Stabsmusikkorps]] wurde dem [[Zentrum Militärmusik der Bundeswehr]] zugeordnet. Das Feldjägerbataillon 350 wurde dem [[Kommando Feldjäger der Bundeswehr]] unterstellt und bis Oktober 2013 zum [[Feldjägerregiment 1]] umgegliedert. Als „Nachfolger“ der [[Territorialheer|Heimatschutztruppe]] wurde in Berlin im November 2013 eine [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] der [[Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte|Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte]] neu aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Landeskommando Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2020 wurde aus der Abteilung des Generals für Standortaufgaben Berlin [[Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr]] das [[Landeskommando Berlin]] als nunmehr eigenständiger Truppenteil ausgeplant. Das Landeskommando Berlin steht in einer Traditionsreihe mit dem früheren Standortkommando Berlin und führt dessen internes Verbandsabzeichen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandeure ==&lt;br /&gt;
Der [[Kommandeur]] war in der Regel ein [[Offizier (Deutschland)|Offizier]] im Dienstgrad [[Brigadegeneral]]. Dieser war zugleich [[Standortältester]] für den Standortbereich Berlin. Die Kommandeure waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Beginn der Berufung&lt;br /&gt;
! Ende der Berufung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigadegeneral [[Peter Braunstein]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 16. Dezember 2009&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 24. Januar 2013&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigadegeneral [[Christian Westphal (General)|Christian Westphal]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1. Oktober 2007&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 16. Dezember 2009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigadegeneral [[Victor von Wilcken]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1. Oktober 2004&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 30. September 2007&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oberst Jörg Schultze&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2002&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2004&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigadegeneral [[Eckart Fischer]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 24. September 1998&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| Januar 2002&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigadegeneral [[Hans Helmut Speidel]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 29. September 1995&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 30. September 1998&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brigadegeneral [[Hasso von Uslar-Gleichen]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3. Oktober 1990&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 29. September 1995&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbandsabzeichen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen StOKdo.jpg|mini| [[Verbandsabzeichen|Internes Verbandsabzeichen]] des [[Stab (Team)|Stabes]] / [[Stabs- und Versorgungskompanie|Stabskompanie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verteidigungsbezirkskommando führte wie alle Verteidigungsbezirkskommandos kein eigenes [[Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr|Verbandsabzeichen]]. Die Soldaten trugen daher meist das Verbandsabzeichen des übergeordneten [[Wehrbereichskommando]]s (bzw. bis 1995 zunächst des [[IV. Korps (Bundeswehr)|Korps / Territorialkommandos Ost]]). Nur die Angehörigen des [[Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung|Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung]] und des Stabsmusikkorps trugen aus ihrer Tradition heraus weiterhin das Verbandsabzeichen des bereits außer Dienst gestellten [[Gliederung des Heeres (Bundeswehr, Heeresstruktur 4)#Sicherungs- und Versorgungsregiment beim BMVg|Sicherungs- und Versorgungsregiments beim BMVg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Abzeichen“ für das Standortkommando Berlin wurde daher unpräzise manchmal das [[Verbandsabzeichen#Brustanhänger|interne Verbandsabzeichen]] des [[Stab (Team)|Stabes]] und der [[Versorgungs- und Unterstützungskompanie|Stabskompanie]] „[[pars pro toto]]“ für das gesamte Verteidigungsbezirkskommando genutzt. Das interne Verbandsabzeichen zeigte als Hinweis auf den Stationierungsraum den [[Berliner Bär]]en ähnlich wie im [[Wappen Berlins]] im kleinen, runden silbernen [[Schild (Heraldik)|Schild]] mit rotem [[Bord (Heraldik)|Bord]]. Dieser kleine Schild war auf das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] aufgelegt. Das Eiserne Kreuz ist das [[Hoheitssymbol]] der Bundeswehr und früherer deutscher Streitkräfte. In der Darstellung ähnelt es der Ausführung aus dem Stiftungsjahr [[1813]] (mit [[Eichenlaub]], Stiftungsjahr und [[Preußische Kronjuwelen|preußischer Krone]] in den Strahlen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende 2020 neu aufgestellte [[Landeskommando Berlin]] führt ein identisches internes Verbandsabzeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.556577|EW=13.319399|type=landmark|dim=500|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
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