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	<title>Standesgrenzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokonbud: form</title>
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		<updated>2022-12-31T11:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standesgrenzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standesschranken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind durch (nicht übertragbare) Kleidung und [[Sitte]]n markierte gesellschaftliche Unterschiede, die auf die [[soziale Herkunft]] verweisen. Vor allem in Bezug auf die europäische Gesellschaft bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] 1789 ist es üblich, von Standesgrenzen zu sprechen. Die [[Ständeordnung]] verhinderte [[soziale Mobilität]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in der [[Literaturgeschichte]] ist die [[Liebe]] über Standesgrenzen hinweg beziehungsweise die [[Mesalliance]] ein unerschöpfliches Thema bis ins 20. Jahrhundert hinein, wie noch in [[Arthur Schnitzler]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Komtesse Mizzi oder Der Familientag]]&amp;#039;&amp;#039; (1909). Die rechtliche Benachteiligung des nichtadeligen Partners in einer [[morganatische Ehe|morganatischen Ehe]] blieb in Europa bis zum Ende des Ersten Weltkriegs bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überwindungsversuche ==&lt;br /&gt;
Die Überwindung der Standesgrenzen in der europäischen Geschichte bestand darin, das unübertragbare [[Privileg]] durch eigene Leistung doch übertragbar zu machen, z.&amp;amp;nbsp;B. sich das aristokratische Privileg der [[Jagd]] durch den Erwerb eines [[Jagdschein]]s aneignen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Siegeszug des [[Menuett]]s als Gesellschaftstanz aller Stände, den der [[Ludwig XIV.|Sonnenkönig]] als erster getanzt haben soll, beginnt Ende des 17. Jahrhunderts eine zunächst symbolische Überwindung der Standesgrenzen. Während [[Kleidung im Mittelalter]] noch die Standeszugehörigkeit signalisierte, wurde es von der [[Kleidermode des Rokoko]] an zunehmend möglich, Kleidung zu tragen, die man sich leisten konnte, auch wenn sie einem höheren Stand vorbehalten war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[De jure]] wurden die Standesgrenzen im 19. Jahrhundert allmählich abgebaut ([[Staatsbürgerschaft]], [[Gewerbefreiheit#Die historische Entwicklung der Gewerbefreiheit|Gewerbefreiheit]]). Die [[Hoffähigkeit]], die auch dem Geldbürgertum und den Offizieren verfügbar gemacht wurde, bestand bis zum Ersten Weltkrieg als Standesgrenze. [[De facto]] bestehen Grenzen aus statistischer Sicht noch immer, beispielsweise in einer [[Bildungsbenachteiligung in Deutschland|Bildungsbenachteiligung]] (es studieren in Deutschland nur 23 Prozent der Nicht-Akademikerkinder gegenüber 86 Prozent der Akademikerkinder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arno J. Mayer: &amp;#039;&amp;#039;The Persistence of the Old Regime. Europe to the Great War.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon, New York 1981, ISBN 0394511417.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ständegesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialstruktur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokonbud</name></author>
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