<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Standard-Additionsverfahren</id>
	<title>Standard-Additionsverfahren - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Standard-Additionsverfahren"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Standard-Additionsverfahren&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T05:47:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Standard-Additionsverfahren&amp;diff=981392&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: spezifischere Wikilink-Auswahl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Standard-Additionsverfahren&amp;diff=981392&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-22T18:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;spezifischere Wikilink-Auswahl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standard-Additionsverfahren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Standardzumischmethode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Analytische Chemie|Analytischen Chemie]] eine Möglichkeit zur Erstellung einer [[Kalibrierung]] bei [[quantitativ]]en Bestimmungen. Der Name bezieht sich auf das Hinzufügen eines [[Standardlösung|Standards]] (bzw. Analyten) zur [[Analysenprobe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel wird zur [[Kalibrierung]] eine Kalibrierfunktion ermittelt. Dafür wird oft eine [[Verdünnungsreihe]] mit unterschiedlichen, bekannten Analyt-[[Konzentration (Chemie)|Konzentrationen]] aus einer [[Standardlösung]] hergestellt. Die [[Messgröße]] des Analyseverfahrens wird gegen die bekannten Konzentrationen aufgetragen, man erhält die Kalibrierfunktion durch [[Regressionsanalyse]] der Datenpaare. In den folgenden Probemessungen kann die unbekannte Analytkonzentration mit der Kalibrierfunktion berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Standard-Additionsverfahren hingegen wird einer Probe mehrmals eine ansteigende Menge Analyt hinzugefügt und die [[Messwert|Messgröße]] des Verfahrens nach jeder Zugabe bestimmt. Dabei wird der Zuwachs des Analytsignals bestimmt. Durch [[lineare Regression]] kann die Konzentration des Analyten in der ursprünglichen Probe berechnet werden. Die Kalibrierfunktion wird also aus der Probe erzeugt, durch Hinzufügen von Analyt (&amp;#039;&amp;#039;spiken&amp;#039;&amp;#039;). Im optimalen Fall sollte der hinzugefügte Anteil des Analyten in der gleichen Größenordnung sein wie die Konzentration des Analyten in der ursprünglichen Probe, was eine gewisse Vorkenntnis des Proben[[Gehaltsangabe|gehalts]] erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Standard-Additionsverfahren können instrumentelle Fehler und [[Interferenz (Analytik)|Interferenzen]] minimiert werden, vor allem bei Messungen in niedrigen Konzentrationsbereichen ([[Spurenanalytik]], Untersuchungen von [[Wiederfindungsrate]]n zur [[Methodenvalidierung]]). Das Standard-Additionsverfahren ist dann vorteilhaft, wenn das Analytsignal durch den [[Matrixeffekt]] stark beeinflusst wird. Dann müssten für die normale Kalibrierung matrixangepasste Kalibrierstandards zur Verfügung stehen, was meist nicht möglich ist. Auch das Verfahren des [[interner Standard|internen Standards]] ist für komplexe Probenmatrices nur begrenzt geeignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Methode der Standardaddition erfordert ein [[Linearität (Physik)|lineares]] Ansprechverhalten der analytischen Methode und die exakte [[Dosierung|Dosierbarkeit]] des Analyten als Standardzusatz. Der Vorteil der Standardaddition ist, dass Matrixeffekte korrigiert werden können. Nachteile sind der höhere Arbeitsaufwand und mögliche Probleme beim Überschreiten des linearen Bereichs der analytischen Methode. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[DIN]] 32633: &amp;quot;Verfahren der Standardaddition&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Analytische Chemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
	</entry>
</feed>