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	<title>Stamora Germană - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:28:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stamora_German%C4%83&amp;diff=2751532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stoschmidt: /* Geschichte */ Frage an Benutzer:Eli.P: ist Șemlacu Mare dort OK?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stamora_German%C4%83&amp;diff=2751532&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-01T19:37:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Frage an &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Eli.P&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Eli.P (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer:Eli.P&lt;/a&gt;: ist &lt;a href=&quot;/index.php?title=%C8%98emlacu_Mare&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Șemlacu Mare (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Șemlacu Mare&lt;/a&gt; dort OK?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Stamora Germană&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch          = Deutsch-Stamora&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch        = Németsztamora&lt;br /&gt;
 |NameKroatischSerbisch= &lt;br /&gt;
 |Wappen               = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg =  45| lat_min =  16| lat_sec = 55&lt;br /&gt;
 |lon_deg =  21| lon_min =  14| lon_sec = 56&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Banat&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Timiș&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Dorf&lt;br /&gt;
 |Gemeinde             = [[Moravița]]&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 94&lt;br /&gt;
 |Fläche               = &lt;br /&gt;
 |Gliederung           = &lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 783&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/romania/localities/timis/ Volkszählung 2021 in Rumänien] bei citypopulation.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 307283&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
 |Partei               = &lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = loc. Stamora Germană, jud. Timiș, RO–307283&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Moravita_jud_Timis.png|miniatur|Lage der Gemeinde Moravița im Kreis Timiș]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg080.jpg|mini|Stamora auf der Karte der Josefinischen Landesaufnahme]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Romania stamora moravita.jpg|miniatur|Passstempel vom Grenzübergang Stamora-Moravița]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stamora Germană&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Stamora&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Deutschstamora&amp;#039;&amp;#039;}}, {{huS|Alsósztamora}} oder &amp;#039;&amp;#039;Németsztamora&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im [[Kreis Timiș]], [[Banat]], [[Rumänien]]. Stamora Germană gehört zur Gemeinde [[Moravița]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Stamora Germană liegt im Süden des Kreises Timiș, an der Eisenbahnstrecke [[Timișoara]]–[[Belgrad]] und an der [[Europastraße 70]], unweit  der Grenze zu [[Serbien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Soca (Timiș)|Soca]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Denta]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Rovinița Mare]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Veliki Gaj]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Dejan (Timiș)|Dejan]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Moravița]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Plandište]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Gherman (Timiș)|Gherman]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name „Stamora“ geht auf das [[Slawische Sprache|Slawische]] „Sta-Mora“ zurück,  das so viel wie „stehende Mühle“ heißt, im Gegensatz zu „Mora-Vitza“ („gehende Mühle“). Den Namen verdankt der Ort seinem [[Slowaken|slowakischen]] Gründer „Josef Malenicza de Stamora“. Im Jahre 1773 verlieh die Kaiserin [[Maria Theresia]] an &amp;#039;&amp;#039;Josef Malenicza&amp;#039;&amp;#039;, Stadtrichter von Temeswar, und dessen Großneffen &amp;#039;&amp;#039;Peter Malenicza&amp;#039;&amp;#039; einen auf die [[Österreichische Erblande|österreichischen Erblande]] gültigen [[Adelsbrief]], mit dem [[Namenszusatz|Prädikat]] „de Stamora“ zusammen mit einer Schenkungsurkunde von etwa 10.000 [[Joch (Maß)|Joch]] Landbesitz in Stamora und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Einwohner von Stamora waren Slowaken. Auf der Karte der [[Josefinische Landesaufnahme|Josefinischen Landesaufnahme]] ist der Ort als „Toth Stamora“ &amp;#039;&amp;#039;(Slowakisches Stamora)&amp;#039;&amp;#039; eingetragen. Ein ausführlicher Gemeindeplan von 1779 ist eines der ältesten Dokumente von Deutsch-Stamora. Erste deutsche Siedler kamen 1789 aus der [[Habsburgermonarchie]]. 1802 kamen Deutsche auf den Ruf der Grundherrschaft aus den Nachbargemeinden [[Plandište|Zichydorf]], [[Moravița|Morawitz]], aber auch aus den Ortschaften [[Sackelhausen]], [[Bogarosch]], [[Lowrin]], [[Grabaț|Grabatz]] sowie aus Mittel-Ungarn. Nach und nach wanderten die Slowaken in die umliegenden Dörfer [[Butin (Timiș)|Butin]], [[Șemlacu Mare|Șemlac]] und [[Clopodia]] ab, diejenigen, die blieben, wurden von den Deutschen assimiliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des [[Vertrag von Trianon|Vertrags von Trianon]] dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Stamora gehörte, fiel an das [[Königreich Rumänien]]. 1923 erhielt der Ort die amtliche Bezeichnung Stamora Germană.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Waffen-SS Abkommens vom 12. Mai 1943 zwischen der [[Ion Antonescu|Antonescu-Regierung]] und [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Hitler-Deutschland]] wurden alle deutschstämmigen wehrpflichtigen Männer in die deutsche Armee eingezogen. Noch vor Kriegsende, im Januar 1945, fand die Deportation aller volksdeutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren zur [[Verschleppung von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion|Aufbauarbeit in die Sowjetunion]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bodenreformgesetz vom 23. März 1945 in Rumänien|Bodenreformgesetz vom 23. März 1945]], das die Enteignung der deutschen Bauern in Rumänien vorsah, entzog der ländlichen Bevölkerung die Lebensgrundlage. Der enteignete Boden wurde an Kleinbauern, Landarbeiter und Kolonisten aus anderen Landesteilen verteilt. Anfang der 1950er Jahre wurde die [[Kollektivierung der Landwirtschaft in Rumänien|Kollektivierung der Landwirtschaft]] eingeleitet. Durch das [[Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948 in Rumänien|Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948]], das die Verstaatlichung aller Industrie- und Handelsbetriebe, Banken und Versicherungen vorsah, fand die Enteignung aller Wirtschaftsbetriebe unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bevölkerung entlang der rumänisch-jugoslawischen Grenze von der rumänischen Staatsführung nach dem Zerwürfnis [[Josef Stalin|Stalins]] mit [[Josip Broz Tito|Tito]] und dessen Ausschluss aus dem [[Kominform]]-Bündnis als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, erfolgte am 18. Juni 1951 die Deportation „von politisch unzuverlässlichen Elementen“ [[Deportation in die Bărăgan-Steppe|in die Bărăgan-Steppe]] unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. Die rumänische Führung bezweckte zugleich den einsetzenden Widerstand gegen die bevorstehende Kollektivierung der Landwirtschaft zu brechen. Als die Bărăganverschleppten 1956 heimkehrten, erhielten sie die 1945 enteigneten Häuser und Höfe zurückerstattet. Der Feldbesitz wurde jedoch kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die bedeutendste wirtschaftliche Errungenschaft Mitte des 19. Jahrhunderts war der Bau der Eisenbahnlinie, im Jahre 1855. Die Strecke wurde im Mai 1858 fertiggestellt und am 18. Juli feierlich dem Verkehr übergeben. Die Gemeinden Deutsch-Stamora und Moravița erhielten einen gemeinsamen Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Stamora-Moravița&amp;#039;&amp;#039; ({{RoS|Gara &amp;#039;&amp;#039;Stamora-Moravița&amp;#039;&amp;#039;}}) mit [[Verladerampe]]n und einer [[Pumpstation]] für Lokomotiven. Der Bahnhof war der einzige [[Güterbahnhof]] zwischen [[Deta (Rumänien)|Detta]] und [[Vršac|Werschetz]], in welchem die umliegenden Ortschaften ihre Erzeugnisse verfrachteten oder Güter bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutsch-Stamora waren die [[Mühle]]n. 1886 hatte Stamora zwei Walzmühlen. Die Mühle von &amp;#039;&amp;#039;Josef Theiß&amp;#039;&amp;#039; war bis 1975 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Bevölkerungsanteil der Deutschen in Deutsch-Stamora stets über 90 %. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Volkszählung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/tmetn02.pdf Varga E. Árpád: &amp;#039;&amp;#039;Volkszählungen 1880–2002&amp;#039;&amp;#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#CCCCFF;&amp;quot;| Ethnie&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bevölkerung&lt;br /&gt;
! [[Rumänen]]&lt;br /&gt;
! [[Rumäniendeutsche|Deutsche]]&lt;br /&gt;
! [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]]&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 1.305 || 8 || 1.285 || 5 || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 1.513 || 10 || 1.436 || 57 || 10 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 1.447 || 32 || 1.289 || 117 || 9 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || 1.212 || 69 || 1.126 || 10 || 7 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1941 || 1.249 || 82 || 1.119 || 35 || 13 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1977 || 959 || 362 || 449 || 92 || 56 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || 913 || 695 || 85 || 67 || 66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 892 || 731 || 23 || 56 || 82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Rumänien/Liste der Ortschaften im Banat|Liste der Ortschaften im Banat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  Elke Hoffmann, [[Peter-Dietmar Leber]] und [[Walter Wolf (Journalist, 1947)|Walter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München, 2011, 670 Seiten, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsch-stamora.de/ Heimatortsgemeinschaft Deutsch-Stamora]&lt;br /&gt;
* [http://deutschstamora.npage.de/index.html deutschstamora.npage.de], Deutschstamora. Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stamora Germana}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moravița]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stoschmidt</name></author>
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