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	<title>Stammen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Trendelburg; + Kategorie:Geographie (Trendelburg)</title>
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		<updated>2025-11-25T16:47:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Trendelburg&quot; title=&quot;Kategorie:Trendelburg&quot;&gt;Kategorie:Trendelburg&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Trendelburg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Trendelburg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Trendelburg)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Trendelburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/33/49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/24/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 135 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.06&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 403 &amp;lt;!-- hier nur HW-Sitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.trendelburg.de/stadt-trendelburg/trendelburg-in-zahlen |titel=Trendelburg in Zahlen – Stadt Trendelburg |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34388&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Stammen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Stadtteil Stammen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stammen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Trendelburg]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Stammen liegt an der [[Bundesstraße 83]] zwischen [[Hofgeismar]] und Trendelburg, etwa 1,5 km südlich von Trendelburg, und ca. 25&amp;amp;nbsp;km (Luftlinie) nördlich von [[Kassel]]. Die Ortsstruktur kennzeichnet sich durch die „Zweiteilung“ in Schlossbezirk und Dorf mit Kirche. Unweit fließen [[Diemel]] und [[Esse (Diemel)|Esse]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1000 wurde der Ort erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Stannern&amp;#039;&amp;#039; in einem Güterverzeichnis des [[Corvey|Klosters Corvey]] urkundlich erwähnt. Vermutlich hatte der Ort, wie auch einige andere Diemeldörfer, [[Kelten|keltischen]] Ursprung. In der [[Vita Meinwerci|Vita Minwerci]] des [[Paderborn]]er [[Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Paderborn|Bischofs]] [[Meinwerk]] erscheint der Ort um 1015 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Steinnem&amp;#039;&amp;#039; als Besitz des [[Erzbistum Paderborn|Erzbistums Paderborn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich II. (HRR)|König Heinrich II.]] soll ein Jahr, bevor er zum [[Kaiser]] gekrönt wurde, das Dorf im Jahre 1013 dem ehemaligen [[Kloster Helmarshausen|Benediktinerkloster in Helmarshausen]] geschenkt haben. Ausreichende Nachweise konnten hierfür bisher nicht gefunden werden.&amp;lt;!--Bei entsprechenden Nachweisen sollte hier eine nachträgliche Korrektur erfolgen!--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1250 gehört der Ort dem [[Kloster Lippoldsberg]]. Später gehörte das Dorf zeitweise zum Herrschaftsbereich der Edelherren von [[Eberschütz]], den Vorfahren des Adelsgeschlechts der [[Schöneberg (Adelsgeschlecht)|von Schöneberg]]. Um 1422 erhielt Heinrich von Schöneberg das Dorf Stammen von [[Otto II. (Braunschweig-Göttingen)|Otto II.]], Herzog von [[Fürstentum Göttingen|Braunschweig-Göttingen]], zu Lehen. Im Jahre 1429 ging dieses Lehen auf die Herren [[Rabe von Pappenheim]] über. Diese hatten noch bis zur napoleonischen Besetzung und der Errichtung des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] im Ort inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre wurde der 130 [[Hektar]] große landwirtschaftliche Besitz des [[Rittergut|Hofguts]] von der “Hessische Heimat” Siedlungsgesellschaft mbH gekauft und dann im Rahmen der &amp;quot;Beispielsmaßnahme Trendelburg&amp;quot; in sechs Aussiedlerhöfe aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Ortskern wird noch heute von alten [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]], vorwiegend kleinen Wohnwirtschaftgebäuden des 18. Jahrhunderts bestimmt. Das älteste erhaltene Fachwerkgebäude ist ein Längsdielenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Eine alte Dorfscheune wurde für Veranstaltungen ausgebaut und ein [[Feuerwehrhaus]] neu gebaut. Oberhalb des alten Ortskerns sind im Neubaugebiet Exterberg moderne [[Eigenheim]]e entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1970 [[Gemeindefusion|fusionierten]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die Gemeinde Stammen mit sechs weiteren bis dahin selbstständigen Gemeinden und der Kleinstadt Trendelburg zur erweiterten &amp;#039;&amp;#039;Stadt Trendelburg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Zusammenschluss von Gemeinden zur Stadt Trendelburg Landkreis Hofgeismar |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-07 |seite=3 |seiten=139 |fundstelle=Punkt 157 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=398}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bilden die heutigen [[Ortsteil|Stadtteile]]. Die Stadtverwaltung befindet sich in der Kernstadt Trendelburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler des Ortes siehe [[Liste der Kulturdenkmäler in Stammen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Stammen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stammen Hofgut.jpg|mini|{{Center|[[Schloss Stammen]]}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut wird 1429 erstmals erwähnt, als es in den Besitz der Herren [[Rabe von Pappenheim]] gelangte. In den Jahren 1766 bis 1771 erfolgte der Neubau eines Schlosses. Das [[Schloss Stammen]] ist ein zweistöckiger, elfachsiger Bau mit dreigeschossigen [[Risalit|Mittelrisaliten]] zu drei Achsen mit Rundbogengiebel und [[Mansarddach|Mansardwalmdach]]. Das ehemalige [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] wird heute als [[Pflegeheim|Pflege-]] und [[Seniorenheim]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hofgut Stammen ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsgebäude des Hofguts, zwischen dem Schloss und der Diemel nahezu quadratisch um einen großen Hof gruppiert, wurden ab 1990 von einem neuen Besitzer instand gesetzt und zur Freizeitanlage Hofgut Stammen ausgebaut. Dabei wurden Melkstände zu einfachen Ferienwohnungen, ein Schweinestall zu einer Schankwirtschaft und Pferdeställe zu einem sogenannten „Strohhotel“ für Schul- und Jugendgruppen umgebaut. Zelten sowie Kanu- und Erlebnistouren werden angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hofgut.de/hofgut/geschichte/geschichte.html Hofgut Stammen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landgraf-Carl-Kanal ===&lt;br /&gt;
Der von Landgraf [[Karl (Hessen-Kassel)|Carl]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] 1710 in Angriff genommene Bau des [[Landgraf-Carl-Kanal]]s von der [[Weser]] zum [[Rhein]] endete zunächst im Jahre 1713 bei Stammen, nach dem Ausbau der Diemel von [[Bad Karlshafen|Karlshafen]] bis Stammen, weil das [[Erzbistum Paderborn|Bistum Paderborn]] sich nicht an den Kosten für einen Stichkanal in die benachbarte Stadt [[Warburg]] beteiligen wollte. Erst im Jahre 1722 begann die nächste Bauphase mit dem Ausheben eines 20 m breiten und etwa 4 m tiefen Grabens durch landgräfliche Truppen von der Mündung der [[Esse (Diemel)|Esse]] bis nach [[Hümme]]. Der Graben wurde parallel zur Esse angelegt, um gelegentliche Hochwasser nicht über den Kanal, sondern über den Bach ableiten zu können. An der Anbindung des Kanalbetts an die Diemel in Stammen wurde zum Niveauausgleich eine [[Schleuse]] gebaut, eine zweite in Hümme. Dieser kurze Kanalabschnitt wurde 1723 mit einem etwa 12 m langen Marktschiff in Betrieb genommen, was aber bereits 1727 wegen der hoch defizitären Kosten/Einkünfte-Verhältnisse wieder eingestellt wurde. Nach dem Tod des Landgrafen Karl wurde das Kanalprojekt aufgegeben. Die Schleusen in Stammen und Hümme wurden 1875/76 abgebrochen; ihre behauenen Steine wurden beim Bau des [[Wehr (Wasserbau)|Wehres]] in [[Eberschütz]] verwendet. Der Kanalgraben diente danach den Gutsherren Rabe von Pappenheim zur [[Karpfenproduktion|Karpfenzucht]]. Das einstige Kanalbett liegt heute trocken und wird weitgehend als [[Weide (Grünland)|Weide]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eco-pfade.de/fileadmin/PDF/Tafel-Diemel-Station-9.pdf Der Landgraf-Carl-Kanal: 4 Jahre Schiffsverkehr bis Hümme]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carlsbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenbahn-Nordhessen.jpg|mini|{{Center|[[Eisenbahnen in Nordhessen]]}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Eröffnung der [[Carlsbahn]] am 30. März 1848 erfolgte ab dem 1. Februar 1895 durch die Inbetriebnahme eines zusätzlichen Haltepunkts die Anbindung Stammens an die ebenfalls im Jahre 1848 begonnene [[Bahnstrecke Kassel–Warburg|Friedrich-Wilhelms-Nordbahn]]. Der Hauptabschnitt der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn führte von Kassel bis zum [[Hofgeismar]]er Stadtteil [[Hümme]]. Der Streckenverlauf der Carlsbahn folgte fast genau dem Verlauf des einst geplanten Landgraf-Carl-Kanals. Diese Strecke wurde am 27. September 1986 endgültig stillgelegt. Eine Machbarkeitsstudie des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) lässt für eine Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnitts Trendelburg – Hümme ein positives wirtschaftliches Ergebnis im Verhältnis zu den Investitionskosten erwarten.&amp;lt;ref&amp;gt;hna.de: [https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/trendelburg-koennte-wiederbelebt-werden-alte-bahnstrecke-bei-93497841.html Alte Bahnstrecke bei Trendelburg und drei Haltepunkte könnten wieder aufleben]. Januar 2025, abgerufen am 28. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stammen Kirche.jpg|mini|hochkant|{{Center|Kirche in Stammen}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche wurde im Jahr 1800 anstelle einer mittelalterlichen Dorfkirche erbaut und im Jahre 2005 restauriert. Aus dem Vorgängerbau stammen die deutlich ältere [[Kanzel]] aus dem Jahr 1643 und zwei Grab-[[Epitaph]]ien der Adelsfamilie [[Rabe von Pappenheim]] aus dem Jahre 1591. Bis zum 16. Jahrhundert war Stammen eine selbständige [[Pfarrei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Maximilian Rabe von Pappenheim]] (* 8. Oktober 1764 in Stammen; † 3. Januar 1815 ebenda), [[Hofzeremoniell|Oberzeremonienmeister]] des Königs [[Jérôme Bonaparte]] von [[Königreich Westphalen|Westphalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kreis Hofgeismar: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Heimatbundes für Kurhessen, Waldeck und Oberhessen III&amp;#039;&amp;#039;. Marburg/Lahn 1966, S. 188 ff.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116323817 |GND=1052003877}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.trendelburg.de/informationen/stadtteile/stammen/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Stammen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Trendelburg.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633025070|titel=Stammen, Landkreis Kassel| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=633025070|titel=Stammen, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Trendelburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052003877}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Trendelburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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