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	<title>Stammabfluss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:15:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stammabfluss&amp;diff=982910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maximilianwbm: Links zu anderen Wikipedia-Artikeln hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-01-05T20:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links zu anderen Wikipedia-Artikeln hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stammabfluss an einer Rot-Buche. .jpg|miniatur|Stammabfluss an einer [[Rot-Buche]] nach Gewitterschauer]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stammabfluss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in der [[Hydrologie]] den Anteil des [[Niederschlag]]s, der von den Baumkronen zum Stamm abgeleitet wird. Das Wasser fließt dabei entlang des Stammes nach unten ab. Durch die Konzentration an einem Punkt können so erhebliche Mengen Wasser in einen kleinen Bereich infiltrieren (Trichter-Effekt). Im Hinblick auf die Boden-Hydrologie ist diese Heterogenität ein wesentlicher Unterschied zu gleichmäßig verteilten Niederschlägen: Viele Studien legen zum Beispiel nahe, dass durch den Stammabfluss die [[Grundwasserneubildung]] erhöht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Návar, J. (2011). Stemflow variation in Mexico’s northeastern forest communities: Its contribution to soil moisture content and aquifer recharge. Journal of Hydrology 408, S. 35–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tanigushi, M., Tsujumura, M., &amp;amp; Tanaka, T. (1996). Significance of stemflow in groundwater recharge, I: Evaluation of the stemflow contribution to recharge using a mass balance approach. Hydrological Processes 10, S. 71–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Änderung des Chemismus des am Stamm abfließenden Wassers ist ein weiterer wichtiger Einfluss von Stammabflüssen auf ihre Umgebung. An vielen Bäumen werden durch die Rinde und Borke, durch [[Epiphyt]]en und durch die Deposition von Stäuben chemische Stoffe an das am Stamm entlanglaufende Wasser abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem [[Kronendurchlass]], dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Throughfall&amp;#039;&amp;#039;, ergibt sich der Niederschlag unter einem Waldbestand, auch [[Bestandesniederschlag|Bestandsniederschlag]] genannt. Der Bestandsniederschlag ist in aller Regel geringer als der [[Freilandniederschlag]] über dem Bestand, da er durch [[Interzeption (Hydrologie)|Interzeption]] verringert wird. Bemerkenswerte Ausnahmen sind hierzu [[Nebelwald|Nebelwälder]], in denen positive Interzeptionen möglich sind durch Taubildung. Stammabflüsse können hier sogar zum dominierenden Transportweg werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammabflüsse sind sehr variable Größen und abhängig von den Eigenschaften des Niederschlags (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Windgeschwindigkeit]], Größe der Regentropfen, Länge und Intensität des Regens) und der [[Vegetation]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Rindenstruktur, Baumarten, Alter des Baumbestandes, Winkel der Äste). Levia und Germer stellen hierzu 2015 in einem Übersichtsartikel die Parameter vor, die als wichtig und signifikant angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Levia, S. Germer: &amp;#039;&amp;#039;A review of stemflow generation dynamics and stemflow-environment interactions in forests and shrublands.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reviews of Geophysics]]&amp;#039;&amp;#039;. 53, 2015, S. 673–714. {{doi|10.1002/2015RG000479}} (freier Volltext).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mitteleuropäischen Wäldern ist bei der Betrachtung von Stammabflüssen die Baumart die entscheidende Größe: Bei glattrindigen Bäumen sind sie groß, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Buchen|Buche]] und [[Hainbuche]], bei raurindigen dagegen sehr gering, z.&amp;amp;nbsp;B. bei  [[Kiefern|Kiefer]] und [[Stieleiche]], bei einigen Nadelbäumen (Fichte, Lärche) sind sie sogar gänzlich vernachlässigbar.&lt;br /&gt;
In tropischen Regionen ist der Stammabfluss tendenziell höher, was insbesondere an den Niederschlagseigenschaften liegt: Regenereignisse in den Tropen sind oft stärker und kürzer, sodass die für den Stammabfluss nötigen Fließpfade gebildet werden können und die Verdunstung aus der Interzeption gering ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stammabflussmesser18.jpg|miniatur|Stammabflussmesser an einer [[Hänge-Birke]]]]&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum Kronendurchlass ist der Stammabfluss relativ aufwendig zu messen. Üblicherweise werden Auffangmanschetten um den Baum gelegt, die die Stammabflüsse in  Sammelbehälter oder Kippsammler weiterleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.hydroskript.de/html/hykp0604.html Jörg Dietrich,  Matthias Schöniger; &amp;#039;&amp;#039;Hydro Skript&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederschlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökologische Größe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maximilianwbm</name></author>
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