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	<title>Stamat Ikonomow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:50:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stamat_Ikonomow&amp;diff=1744574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-fix</title>
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		<updated>2022-12-29T20:41:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stamat Ikonomov Malko Tarnovo House.jpg|mini|Ikonomows Geburtshaus in Malko Tarnowo]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stamat Georgiew Ikonomow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Stamat Georgiev Ikonomov&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, {{BgS|Стамат Георгиев Икономов}}; *&amp;amp;nbsp;[[18. Juni]] [[1866]] in [[Malko Tarnowo]], damals [[Osmanisches Reich]]; †&amp;amp;nbsp;[[12. September]] [[1912]] in [[Sofia]], [[Bulgarien]]) war ein bulgarischer Revolutionär und Freiheitskämpfer und gilt als eine führende Persönlichkeit der [[Balgarski makedono-odrinski rewoljuzionni komiteti|BMARK]] (&amp;#039;&amp;#039;Bulgarische Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Komitees/Български Македоно-Одрински революционни комитети&amp;#039;&amp;#039;, einer Vorläuferorganisation der [[IMRO]]) in [[Makedonien]] und [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]]. Er leitete neben [[Michail Gerdschikow]] und [[Lasar Madscharow]] die Vorbereitungen und führte Kampfhandlungen der Organisation während des [[Ilinden-Aufstand|Ilinden-Preobraschenie-Aufstandes]] in der „7. revolutionären Region“, die [[Ostthrakien]] einschloss, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stamat Ikonomow wurde in der im [[Strandscha]]-Gebirge gelegenen Stadt [[Malko Tarnowo]] geboren. Dort besuchte er die bulgarische [[Klosterschule (Bulgarien)|Zellenschule]] – eine Art Grundschule und die einzige Möglichkeit eine bulgarische Schulbildung im [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] zu bekommen. Nach dem Abschluss der Grundschule wurde er von seinen Eltern in das mittlerweile teilbefreite Bulgarien, nach [[Warna]] gesandt, wo er ein Gymnasium besuchte. Nach der Erlangung der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] zog er nach Sofia, wo er sich in der neu gegründeten [[Militärakademie (Sofia)|Militärakademie]] einschrieb. 1885 nahm er als [[Fahnenjunker|Junker]] am [[Serbisch-Bulgarischer Krieg|Serbisch-Bulgarischen Krieg]] teil. Als Ikonomow 1887 seine militärische Ausbildung absolviert hatte, wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] ernannt, worauf er in der [[Bulgarisches Heer#Geschichte|Bulgarischen Armee]] diente, und befehligte nacheinander das 3. [[Kavallerie]]-[[Regiment]], das 10. [[Infanterie]]-Regiment und das 22. Infanterie-Regiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 trat Stamat Ikonomow aus der Armee aus und der BMARK bei. Dank seiner militärischen Ausbildung und Ortskenntnisse im Strandscha-Gebirge wurde er schnell zur führenden Persönlichkeit innerhalb der Organisation, die Anfang 1903 beschloss, einen groß angelegten Aufstand in [[Makedonien]] und [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] zu wagen. Im Frühling 1903 schulte Ikonomow die Kämpfer der größten [[Tscheta]] in der „7. revolutionären Region“ und der Todesmilizen nahe dem Dorf &amp;#039;&amp;#039;Gegre bunar&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Rossenowo (Oblast Burgas)|Rossenowo]]). Gemeinsam mit den Kämpfern nahm er im August am [[Petrowa Niwa|Petrowa-Niwa]]-Kongress teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kongress wurde Ikonomow neben [[Michail Gerdschikow]] und [[Lasar Madscharow]] zum militärischen Anführer (bulg. главен войвода = Haupt[[Woiwode|wojwoda]]) der Aufständischen in der &amp;#039;&amp;#039;7. revolutionären Region&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Dabei wurden auch der Tag und die genauere Zeit des Losschlagens festgelegt, 19. August 1903, der [[Verklärung des Herrn|Verklärung-des-Herrn]]-Tag um drei Uhr morgens. Als der [[Ilinden-Aufstand|Aufstand]] ausbrach, wurde die [[Strandscha-Republik]] ausgerufen. In dieser Zeit befehligte Ikonomow eine 100 Mann starke Tscheta in der Region um [[Pınarhisar]], wo sie das Dorf Uzunköy angriffen. In den ersten Tagen des Aufstandes gelang es den Aufständischen, von der bulgarischen Grenze her aus dem Norden bis nach [[Kırklareli|Lozengrad]] im Süden vorzustoßen und somit ein großes Gebiet von der osmanischen Herrschaft zu befreien. Stamat Ikonomow war für die Südhänge des Gebirges zuständig, um eventuellen Nachschub und Verstärkung der [[Osmanische Armee|türkischen Armee]] zu verhindern. Dabei führte er Kampfhandlungen gegen die Garnison der Stadt [[Vize (Türkei)|Vize]] an, die er schließlich einnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstand und die freie Republik dauerten jedoch nur 20 Tage, bis die türkische Regierung den rund 26.000 Aufständischen 350.000 türkische Soldaten mit [[Artillerie]] und [[Kavallerie]] und eine unbestimmte Zahl von [[Freischar|Freischärlern]] ([[Başı Bozuk]]) entgegenschickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Makedonien und Thrakien waren unter den Todesopfern auch 5.000 – 15.000 Zivilisten, 200 Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, 12.000 Häuser verbrannt, 70.000 Menschen wurden obdachlos, Zehntausende flohen in die benachbarten Länder, u.&amp;amp;nbsp;a. 30.000 nach Bulgarien. Größte Flüchtlingsstadt war [[Burgas]] am Schwarzen Meer. Dennoch kam es auch in den Folgejahren immer wieder zu Guerilla-Aktionen. In den letzten Tagen des Aufstands griff die reguläre [[Osmanische Armee|türkische Armee]] in der Gegend Petrowa Niwa mehr als 3.000 Kinder, Frauen, und Alte an, bei denen es sich um bulgarische Flüchtlinge handelte. Das Massaker wird noch heute von der Türkei bestritten. Nach der blutigen Niederschlagung des Aufstandes sicherte Stamat Ikonomow zunächst die Flüchtlingskonvois Richtung Bulgarien ab und später deren Versorgung dort (s. [[Thrakische Bulgaren]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 während des Warna-Kongress der BMARK wurde Stamat Ikonomow zum Mitglied des Auslandsvorstandes des Edirne-Revolutionären Komitee (ERK) gewählt. Als solcher nahm er 1905 als Delegierter am [[Rila-Kongress]] der BMARK teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 befehligt er erneut mehrere [[Tschetnik|Tschetas]], mit denen er die bulgarisch-türkische Grenze bei Edirne überschritt und in Gefechte mit türkischem Militär in [[Ostthrakien]] verwickelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Jungtürkische Revolution|Jungtürkischen Revolution]] 1908 kehrte Ikonomow zunächst nach Ostthrakien ([[Edirne]]) zurück, wo er als Mitglied des Vorstandes des ERKs bestätigt wurde. Als sich jedoch auch die neue türkische Regierung gegen die Bulgaren und ihre Freiheiten wandte, floh er in das unabhängige Bulgarien zurück. 1912 verstarb Stamat Ikonomow in Sofia an einer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Stamat Ikonomov|Stamat Ikonomow}}&lt;br /&gt;
* [http://www.meridian27.com/trakia/v7.htm Biographie von Stamat Ikonomow (bulg.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ikonomow, Stamat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BMORK)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bulgarien 1878–1918)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ikonomow, Stamat&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ikonomov, Stamat Georgiev; Икономов, Стамат Георгиев (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Freiheitskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malko Tarnowo]], Bulgarien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. September 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sofia]], Bulgarien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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