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	<title>Stallscheune aus Asterode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-06-27T08:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Scheune&quot; title=&quot;Kategorie:Scheune&quot;&gt;Kategorie:Scheune&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Scheune_in_Deutschland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Scheune in Deutschland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Scheune in Deutschland&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hessenpark, Stallscheune aus Asterode.JPG|mini|Stallscheune aus Asterode (Ausstellungshaus)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stallscheune aus Asterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein seit 2009 als Ausstellungshaus im Freilichtmuseum [[Hessenpark]] genutztes Gebäude, das ursprünglich in [[Asterode]] ([[Schwalm-Eder-Kreis]]) stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das heutige Ausstellungshaus war eine [[Stallscheune]] eines [[Vierseitenhof]]s in der Gemeinde Asterode, heute Ortsteil von [[Neukirchen (Knüll)|Neukirchen]] im [[Knüllgebirge|Knüll]]. Der Hof wurde mit der Gründung von Asterode, also um das Jahr 1100, angelegt. Die [[Hofreite]] umfasste ca. 6.000&amp;amp;nbsp;m². Es handelte sich um ein Wohnhaus mit [[Schnapsbrennerei]], Lagerräumen, [[Stallung]]en, Scheunen, zwei [[Auszugshaus|Auszugshäusern]], einem großen gepflasterten Hof sowie [[Bauerngarten|Bauerngärten]] und [[Streuobstwiese]]n. Die [[Postanschrift|postalische Adresse]] war Asteroder Straße 11 oder Hof Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1620 wurde mit Asmus Koch erstmals ein Besitzer des [[Anwesen]]s urkundlich erwähnt. 1750 verfügte der Hof über 160 Hektar Land, vier Ochsen, zwei Kühe und 30 Schafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 wurden die beiden Auszugshäuser errichtet. In den 1840er Jahren bauten [[Johann Heinrich Schreiber]] (1797–1871) und seine Frau Anna Katharina geborene Blumenauer (1799–1866) das heute noch bestehende Wohnhaus. Johann Heinrich Schreiber, der Sohn David Schreibers, war ab 1862 Abgeordneter der [[Kurhessische Ständeversammlung|Kurhessischen Ständeversammlung]]. Seine Tochter Anna Elisabeth (1824–1897) heiratete 1851 den [[Ökonom]]en Heinrich Haas (1830–1865) aus [[Steindorf (Homberg)|Steindorf]]. Bis heute ist das Anwesen im Besitz der Familie Haas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit 1832 bestand eine Brennerei auf dem Hof. Diese war so erfolgreich, dass Heinrich Haas jun. (ein Sohn des 1865 verstorbenen Heinrich Haas) 1892 mit 4.745 Mark (in heutiger [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]] {{Inflation|DE|4745|1892}} Euro) das höchste Einkommen (und damit auch die höchste [[Steuer]]last) in Asterode hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brennerei war in den 1930er Jahren so erfolgreich, dass sie [[Kartoffelschnaps]] aus einer Reihe von anderen Brennereien ankaufen und unter eigenem Namen vertreiben musste. Auch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnten mit dem 32-prozentigen „[[Steinwald]]-Tropfen“ und dem 42-prozentigen [[Kräuterschnaps]] „Knüllfeuer“ die [[Vertrieb]]serfolge fortgesetzt werden. Da sich die Familie Haas die [[Markenrecht]]e an „Knüllfeuer“ nicht hatte schützen lassen und stattdessen ein [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Wettbewerber]] diese geltend machte, musste der Name auf „Knülltropfen“ geändert werden. Nachdem die [[Erlös|Umsatzzahlen]] zurückgingen, wurde die Schnapsproduktion Ende der 1950er Jahre eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt lag der Schwerpunkt des landwirtschaftlichen Betriebs auf der [[Milchproduktion]] mit 30 Rindern. In den 1960er Jahren wurde der Betrieb auf [[Schweinemast]] umgestellt. 1973 wurden die Auszugshäuser abgerissen (nachdem vorher [[Flüchtling]]sfamilien darin gewohnt hatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1983 die Stallscheune abgebaut und in den Hessenpark verbracht worden war, wurde 200x auch ein weiteres Stallgebäude mit [[Heuboden (Gebäudeteil)|Heuboden]] abgerissen, so dass heute vom ursprünglichen Hof nur noch das Haupthaus besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauteile ==&lt;br /&gt;
Der ältere, linke Teil der Scheune wurde 1802 errichtet. [[Bauherr]] war der [[Gutsbesitzer]] David Schreiber, als [[Zimmerer|Zimmermeister]] nennt die [[Inschrift]] neben dem linken Tor Christof Koch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1832 wurde die Scheune erweitert, die Inschrift über dem mittleren Tor nennt Heinrich Koch als Zimmermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Scheune diente der Lagerung von Heu und Stroh sowie als [[Pferdestall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Scheune letztmals erweitert, und zwar um den rechten Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde die Stallscheune abgebaut und in den Hessenpark verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 wurde die Stallscheune im Hessenpark neu aufgebaut und seitdem als Ausstellungshaus genutzt. Grund für diese [[Nutzung (Gebäude)|Nutzung]] ist die Größe von ca. 10 mal 30 Metern und die Lage im Bereich Nordhessen des Freilichtmuseums. Hierdurch werden die Benutzerströme verteilt, die sich früher auf die Baugruppe Mittelhessen konzentrierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau wurde anhand von Originalfotografien so geplant, dass er das Aussehen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Im Inneren sollte die Präsentation von [[Wechselausstellung]]en auf drei Ebenen möglich werden, d.&amp;amp;nbsp;h. die Innenräume sollten auf falsche [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]romantik verzichten, neutral und behindertengerecht sein. Zur Umsetzung wurde innerhalb des Gebäudes eine Stahlkonstruktion errichtet und mit dem äußeren Fachwerk verschraubt. Diese Konstruktion trägt die [[Zwischengeschoss]]e und erlaubte den Einbau eines [[Aufzugsanlage|Aufzuges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Wandheizung]] sowie eine Be- und Ent[[lüftungsanlage]] erlaubt eine [[Steuerungstechnik|Steuerung]] des [[Raumklima]]s. Die zweiflügligen Durchfahrt-[[Tenne]]ntore wurden originalgetreu rekonstruiert und erlauben die Ausstellung auch großer [[Exponat]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau kostete ca. drei Millionen Euro. Mit der Ausstellung „In Bewegung – Wie Hessen sich verändert“ wurde das Ausstellungshaus im Herbst 2009 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Ralf Nitschke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hofes Nr. 8 in Asterode und seiner Besitzer&amp;#039;&amp;#039;; in: Jahrbuch 2010 des Förderkreises Freilichtmuseum Hessenpark, S. 76–80&lt;br /&gt;
* Axel Lindloff: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wirtschaftsgebäude zum Ausstellungshaus – Die Stallscheune aus Asterode&amp;#039;&amp;#039;; in: Jahrbuch 2010 des Förderkreises Freilichtmuseum Hessenpark, S. 81–85&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.277129|EW=8.524779|type=landmark|name=Ausstellungshaus (Hessenpark)|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheune in Deutschland|Asterode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versetztes Bauwerk in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1800er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neukirchen (Knüll)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hessenpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neu-Anspach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Didionline</name></author>
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