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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stalagmit</id>
	<title>Stalagmit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T19:02:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stalagmit&amp;diff=3151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JEW am 21. April 2026 um 08:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tropfsteine-hell.svg|mini|hochkant=1.25|Kerzen- (C) und kegelförmiger Stalagmit (D)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stalagmit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der vom Boden einer [[Höhle]] emporwachsende [[Tropfstein]], sein Gegenstück ist der von der Decke hängende [[Stalaktit]] (Eselsbrücken siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Tropfstein#Eselsbrücken]]&amp;#039;&amp;#039;). Von [[Stalagnat]] spricht man, wenn beide Typen zusammengewachsen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teufelshöhle, Kaiser Barbarossa mit Zaubergarten.jpg|mini|„Kaiser Barbarossa mit Zaubergarten“ in der oberfränkischen [[Teufelshöhle bei Pottenstein|Teufelshöhle]]]]&lt;br /&gt;
Ein Stalagmit ist ein [[Speleothem|Speläothem]], bei dem durch auftropfendes [[kohlensäure]]haltiges Wasser, das [[Calcit]] ablagert, ein Tropfstein entsteht, der verschiedene Formen annehmen kann. Die Intensität der Tropfstelle, aber auch die Fallhöhe des Tropfwassers und die Bodenbeschaffenheit haben Einfluss auf die Form des Stalagmits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So unterscheidet man die gleichmäßig schlanken Kerzenstalagmiten und die kegelförmigen Palmstammstalagmiten. Die Kerzenstalagmiten entstehen durch eine gleichmäßige Lösungszufuhr und können bei geringem Durchmesser mehrere Meter Höhe erreichen. Die kegelförmigen Stalagmiten entstehen durch eine sehr starke Sickerwasserzufuhr und können an der Basis mehrere Meter Durchmesser aufweisen, wie zum Beispiel der &amp;#039;&amp;#039;Millionär&amp;#039;&amp;#039; in der [[Sophienhöhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fallhöhe wiederum hat einen Einfluss auf das obere Ende des Tropfsteins. Ein gerundetes Ende entsteht bei geringer Fallhöhe des Wassers; bei zunehmender Fallhöhe wird das Ende flacher und kann im Extremfall nach innen gewölbt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es Tropfsteinformen, die von diesen Grundwerten abweichen, wie etwa ein Stalagmit im [[Schulerloch]], dessen Spitze als Wasserbecken ausgeformt ist, oder der &amp;#039;&amp;#039;Vesuv&amp;#039;&amp;#039; in der [[Eberstadter Tropfsteinhöhle]], der durch kohlensäurehaltiges Wasser gebildet wurde, aber jetzt durch kohlensäurefreies Wasser langsam wieder abgetragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse von Stalagmiten kann das Ablagerungsgeschehen chronologisch erfassen und damit Rückschlüsse auf [[Paläoklimatologie]] und Vegetationsgeschichte erlauben.&amp;lt;ref&amp;gt;Alison J. Blyth, Andy Baker, Asfawossen Asrat, Paolo Montagna, Melanie J. Leng, Malcolm McCulloch, Jon Watson: &amp;#039;&amp;#039;[http://palaeoworks.anu.edu.au/pubs/INQUA2007abstracts.pdf Decoupling vegetation and climatic records using lipid biomarkers preserved in stalagmites - Abstract 0723.]&amp;#039;&amp;#039; (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Quaternary International]]&amp;#039;&amp;#039; 167–168, 2007, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Stalagmit der Welt befindet sich in der Zhijin Höhle in der Provinz Zhejiang in China. Mit einer Höhe von über 70 Meter überragt alle Stalagmiten. Der Dôme in den Grotten von [[Réclère]] ist der grösste Stalagmit der [[Schweiz]], der in 250 000 Jahren mit einer Geschwindigkeit von rund 6 mm pro 100 Jahren auf 15 m Höhe von angewachsen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Kempe: &amp;#039;&amp;#039;Welt voller Geheimnisse – Höhlen&amp;#039;&amp;#039;. Reihe: HB Bildatlas Sonderausgabe. Hrsg. v. HB Verlags- und Vertriebs-Gesellschaft, 1997, ISBN 3-616-06739-1&lt;br /&gt;
* Hardy Schabdach: &amp;#039;&amp;#039;Die Sophienhöhle im Ailsbachtal – Wunderwelt unter Tage.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Reinhold Lippert, Ebermannstadt 1998, ISBN 3-930125-02-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stalagmites|Stalagmit}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4636317-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogenes Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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