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	<title>Staitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staitz&amp;diff=191070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ortschaftsverfassung</title>
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		<updated>2026-02-12T17:11:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ortschaftsverfassung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Staitz&lt;br /&gt;
| Alternativname          =&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Landgemeinde Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Auma-Weidatal&lt;br /&gt;
| Ortswappen              =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/43/3/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/59/33/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                =&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             =&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 365&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 6.77&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/165641 |titel=Gemarkung Staitz, Landstadt Auma-Weidatal |werk=GEOindex |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 272&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2012-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gera.de/fm/193/NVP%202014-2018%20-%20Anlage%20I-06.pdf |titel=Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera |seiten=Anlage 6.2 (3/12) |format=PDF: 2,2 MB |abruf=2022-09-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220929114913/https://www.gera.de/fm/193/NVP%202014-2018%20-%20Anlage%20I-06.pdf |archiv-datum=2022-09-29 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2011-12-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 07955&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036622&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Staitz in GRZ.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
| Poskarte                =&lt;br /&gt;
| Bild                    = Kirche Staitz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Dorfkirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine kreisangehörige Gemeinde im [[Landkreis Greiz]] in [[Thüringen]]. Am 1. Dezember 2011 wurde sie ein [[Ortsteil]] der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] Stadt [[Auma-Weidatal]]. Heute hat Staitz den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit eine [[Ortschaftsverfassung]] mit [[Ortschaftsrat]] und [[Ortschaftsbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/3/9/7/0/6/Hauptsatzung_Lesefassung_nach_5._Aenderung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 |werk=Webauftritt |hrsg=Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal |format=PDF; 181&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Staitz“ kommt wahrscheinlich aus dem [[Sorbische Sprachen|Sorbischen]] und ist wohl an das Wort „Stav“ (= Teich) angelehnt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 22. Juli 1283, als Heinrich der Ältere, Vogt von [[Weida]], dem [[Kloster Cronschwitz]] einen von Heinrich von Lohma gekauften Zins in Staitz bestätigte. Auch Wolfgang Kahl bestätigt diese urkundliche Ersterwähnung des Dorfes Staitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 271&amp;lt;/ref&amp;gt; In alten Unterlagen wurde Staitz auch als ein „Dorf mit vielen Fuhrleuten“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Staitz liegt im [[Thüringer Schiefergebirge]] unweit der [[Weidatalsperre]]. Am Ostrand des bebauten Gebiets verläuft der 12.&amp;amp;nbsp;Längengrad. Staitz liegt in einer leichten Hanglage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Staitz gab es drei Mühlen:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Franzenmühle&amp;#039;&amp;#039;. Der erste Müller wurde 1609 erwähnt&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Bermichsmühle&amp;#039;&amp;#039; bei Staitz. Der erste Müller wurde 1533 erwähnt&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Erzmühle&amp;#039;&amp;#039; Staitz. Der erste Müller wurde 1556 erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Steiniger: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen im Weidatal.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-934748-59-0, S. 140–169&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der ersten [[Dorfkirche Staitz|Kirche]] erfolgte vermutlich 1521.&lt;br /&gt;
Noch heute ist an der Südseite des Turmes das „Vorhangbogenfenster“ mit der Inschrift „Anno Domin – m§v und XXI“ erhalten.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1812 brannte ein Teil des Dorfes einschließlich der Kirche und der Schule ab, wobei auch drei Kirchenglocken zerstört wurden. Bereits 1813 konnte aus dem teils wieder gesammelten Metall eine neue Kirchenglocke von den Gebrüdern Ulrich zu Laucha und Apolda hergestellt werden. Sie trägt noch heute die Inschrift: „Gott segne und erhalte Staitz“. Im Jahre 1816 wurde die neu erbaute Kirche eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 1852 erhielt der Ort ein neues Siegel. Das Wappen zeigt die „Drei Linden“, die auf Beschluss des Gemeinderates gepflanzt wurden. 1975 wurden erneut drei Linden am Parkplatz (ehemals Scheunenteich) als Ersatz gepflanzt.&lt;br /&gt;
Unweit des Ortes befindet sich die [[Weidatalsperre]] (erbaut 1951 bis 1956).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortszentrum befindet sich im Dorfzentrum am Dorfplatz. Es diente früher als Schule, anschließend als Kindergarten und wird heute zum Teil bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Bau der Talsperre wurden Ausgrabungen zur Sicherung und Dokumentation der Burganlage, die sogenannte [[Fliehburg]], die als [[Bodendenkmal]] anerkannt ist, durchgeführt.&lt;br /&gt;
Bis zum 3. Januar 1996 war Staitz ein Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Weidatal]], danach gehörte die Gemeinde zur [[Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 2011 schlossen sich die Stadt [[Auma]] und die Gemeinden [[Braunsdorf (Auma-Weidatal)|Braunsdorf]], [[Göhren-Döhlen]], Staitz und [[Wiebelsdorf]] zur Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(Stand jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=76072&amp;amp;Aevas2=Aevas2 |titel=Bevölkerung Gemeinde Staitz |werk=statistik.thueringen.de |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 305&lt;br /&gt;
* 1995: 293&lt;br /&gt;
* 1996: 302&lt;br /&gt;
* 1997: 296&lt;br /&gt;
* 1998: 308&lt;br /&gt;
* 1999: 309&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 322&lt;br /&gt;
* 2001: 314&lt;br /&gt;
* 2002: 319&lt;br /&gt;
* 2003: 328&lt;br /&gt;
* 2004: 331&lt;br /&gt;
* 2005: 324&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 327&lt;br /&gt;
* 2007: 315&lt;br /&gt;
* 2008: 299&lt;br /&gt;
* 2009: 293&lt;br /&gt;
* 2010: 278&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Osterkrone Staitz (4).jpg|mini|Osterkrone Staitz]]&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten sind die historische Kirche, die [[Weidatalsperre]], die Bermichsmühle und das Denkmal der Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort bestehen die Gastwirtschaft „Zum Taubenschlag“ sowie der örtliche Kegelverein und der [[Feuerwehrverein]]. Jährliches Maibaumstellen (inkl. Maifeuer), sowie ein Fest des in Staitz befindlichen landwirtschaftlichen Großbetriebs sind Höhepunkte des Ortslebens. Häufig finden auch Fußballspiele auf dem Fußballplatz statt. Ganz in der Nähe, in [[Göhren-Döhlen|Döhlen]], findet das alljährliche Weidatalfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In Staitz befindet sich ein Fußballplatz an der Einfahrt zum Neubaugebiet. Zudem durchfährt die alljährliche [[Internationale Thüringen-Rundfahrt der Frauen|Thüringenrundfahrt der Frauen]] die Ortschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Unternehmen, die das Bild der Gemeinde Staitz prägen, sind die ERVEMA agrar GmbH, die Agrarhandelsgesellschaft „Aumatal“ und weitere kleinere landwirtschaftliche Betriebe von Wiedereinrichtern sowie Handwerksbetriebe.&lt;br /&gt;
Im Gewerbegebiet „In der Muschke“ ist seit 1998 die Firma TRIBOTEC GmbH ansässig. Dies ist ein Spezialbetrieb für Verschleiß- und Korrosionsschutz, besonders für Förderschnecken und Pressanlagen der Papier-, Ziegel- und Keramikindustrie.&lt;br /&gt;
Dienstleistungsunternehmen finden sich in Staitz nicht. Es befinden sich zwei Bushaltestellen in Staitz mit Anbindung nach Auma und Triebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Kresse]] besuchte Staitz des Öfteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzielle Situation ==&lt;br /&gt;
Verschuldung der ehemaligen Gemeinde Staitz in EUR &amp;#039;&amp;#039;(Stand jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* 2004: 954.000&lt;br /&gt;
* 2005: 916.000&lt;br /&gt;
* 2006: 871.000&lt;br /&gt;
* 2007: 818.000&lt;br /&gt;
* 2008: 784.000&lt;br /&gt;
* 2009: 748.000&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Radig]]: &amp;quot;Die Ausgrabung der [[Burgstall|Burgstätte]] von Staitz im Kreis Greiz&amp;quot;, in: Festschrift zur 125-Jahrfeier des Kreismuseums des Landkreises Greiz in Hohenleuben-Reichenfels. Heft 1. Hrsg.: Der Kreisrat des Kreises Greiz, Abteilung für Kunstangelegenheiten. Hohenleuben-Reichenfels 1951, S. 20–45 (mit Bildern, Lageplänen, Literaturquellen und Anmerkungen zu Funden anderer Burgställe der Region; verfügbar im Stadtarchiv der Stadt [[Auma-Weidatal]])&lt;br /&gt;
* W. Taut: &amp;quot;Eine frühgeschichtliche Ringwall- und Wasserfestung im Weidatal.&amp;quot;, In: Heimatblätter, Beilage zum Reußischen Anzeiger Zeulenroda, Jg. 17, 1928, Nr. 23/24 mit Plan. (Artikel zur mittelalterlichen Spornburg Staitz, fälschlich als &amp;quot;Wasserfestung&amp;quot; und &amp;quot;frühgeschichtlich&amp;quot; betitelt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Staitz|Staitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Auma-Weidatal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4771667-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Greiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auma-Weidatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1283]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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