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	<title>Stainzer Hartgneis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:24:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stainzer_Hartgneis&amp;diff=1162347&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Haymo Heritsch; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-02T19:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Haymo Heritsch; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stainzer Hartgneis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Baugestein, das in [[Österreich]] auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stainzer Platte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stainzer Plattengneis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stainzer Gneisplatte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hanisch, Schmid&amp;quot;&amp;gt;August Hanisch, Heinrich Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Steinbrüche&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carl Graeser&amp;amp;Co. Wien 1901, S. 94–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesteinskunde&amp;quot;&amp;gt;Alois Kieslinger: &amp;#039;&amp;#039;Gesteinskunde für Hochbau und Plastik.&amp;#039;&amp;#039; Österreichischer Gewerbeverlag. Wien 1951, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in den [[Niederlande]]n als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noricum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist. Er wird in der Nähe von [[Stainz]], aber auch in einer Reihe von anderen Steinbrüchen im [[Koralpe|Koralmgebiet]] in der [[Steiermark]] in Österreich gebrochen. Es handelt sich um ein [[metamorphes Gestein]], ein Umwandlungsgestein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Plattengneis Glashütten.jpg|miniatur|Plattengneis im Geopark [[Gressenberg|Glashütten]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Gestein entstand durch einen [[Gebirgsdruck]] von 8 bis 10 Kilobar und einer Temperatur zwischen 550 und 645&amp;amp;nbsp;°C während [[Tektonik|tektonischer]] Bewegungen im Laufe der [[Alpen|alpinen]] [[Gebirgsbildung]]. Es wird wegen seiner ausgewalzten Schichten auch als Gneismylonit bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;postl&amp;quot;&amp;gt;Walter Postl: &amp;#039;&amp;#039;Geopark Glashütten. Ein Führer durch die Gesteinswelt der Koralpe.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Geologischen Bundesanstalt und der Gemeinde Gressenberg. Wien/Gressenberg 2009. ISBN 978-3-85316-051-0, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Entstehung ist wissenschaftlich untersucht,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Beck-Mannagetta: &amp;#039;&amp;#039;Tektonik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Pacher, Karl Riepl |Titel=Über die chemische Zusammensetzung von Gneisen und Glimmerschiefern der Koralpe |Sammelwerk=Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark |Band=108 |Ort=Graz |Datum=1978 |Seiten=45–54 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/MittNatVerSt_108_0045-0054.pdf}} |KBytes=2300}}&amp;lt;/ref&amp;gt; es sind im Koralpengebiet acht Plattengneiskomplexe dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Beck-Mannagetta, Martin Kirchmayer: &amp;#039;&amp;#039;Korngefüge&amp;#039;&amp;#039;, S. 506, 520–530.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Vermutlich handelt es sich um einen [[Orthogneis]], obwohl sein Aussehen allerdings den [[Paragneis]]en gleicht&amp;lt;ref&amp;gt;Müller: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Natursteinkartei.&amp;#039;&amp;#039; Gesteinsnr. 10.3.10 (siehe Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine Farbe ist bräunlichgrau mit weißen Streifungen. Dieser Gneis zeigt ein schiefriges Gefüge, in dem helle und dunkle Lagen wechseln. Es treten auch Lagen von [[Pegmatit]] auf, die andere Mineralien enthalten, z. B. Granat oder Turmalin. Es können auch dünne Lagen von [[Eklogit]] oder Eklogitamphibolit, Marmor oder Kalksilikatlinsen eingeschlossen sein.&amp;lt;ref name=postl/&amp;gt; Eisengehalt bewirkt, dass das Gestein, wenn es im Freien verlegt wird, nach einigen Jahren rostrote Färbungen annehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das plane schiefrige Gefüge dieses [[Hartgestein]]s aus hellen [[Quarz]]- und dunklen [[Biotit]]lagen erlaubt die Gewinnung von 3 bis 6&amp;amp;nbsp;cm dicken Platten, allerdings ist auch die Gewinnung von Platten in beliebiger Dicke möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für das Gestein finden sich an vielen Stellen der Koralpe und sind mit Erläuterungen im Geopark [[Gressenberg|Glashütten]] ausgestellt.&amp;lt;ref name=postl/&amp;gt; Als [[Typlokalität|Typuslokalität]] für den Stainzer&lt;br /&gt;
Plattengneis im Gamser Plattengneis-Komplex wird der Steinbruch Prettner bei Gams bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;!--keine Autorenangabe--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Führungen und Fachausflüge 1970.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt B. &amp;#039;&amp;#039;16. Wandertagung der Geologischen Gesellschaft in Wien: „Tertiär, Vulkanismus und Randgebirge der südlichen Steiermark.“&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien.&amp;#039;&amp;#039; 63. Band, Wien 1970, S. 275–298 (Peter Beck-Mannagettas Erläuterungen zum Exkursionstag am 9. Mai 1970 auf S. 284, {{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_63_0273-0298.pdf |KBytes=2300}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Dieser [[Gneis]] wird als [[Naturwerkstein]] in Österreich vor allem im Außenbereich zu Verblendungen, [[Natursteinmauer|Mauerstein]]en, [[Bodenbelag|Bodenplatten]], [[Treppe]]nbelag und [[Pflaster (Belag)|Pflasterbelag]] mit Spaltflächen als Ansicht verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur in wenigen Fällen ist es in polierter Form zur Anwendung gekommen, beispielsweise an den Bauten des [[Sender Dobl|Rundfunksenders Dobl]] bei Graz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesteinskunde&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gestein bildet durch Verwitterung Stapel aus Gesteinsplatten, die [[Ofen (Felsen)|Öfen]] genannt werden. Beispiele befinden sich in der mittleren Koralpe, so die Öfen auf der [[Handalm]], Gemeinde Osterwitz. „Ofen“ ist (neben der Feuerstelle) eine Bezeichnung für mehr oder weniger zerklüftete Felsen bzw. ‑trümmer, die für sich keine Berge oder sonstige markante Formen bilden.&amp;lt;ref name=ofen&amp;gt;Jakob und Wilhelm Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;13 N-Quurren. Leipzig&amp;amp;nbsp;1889. Stichwort „Ofen“ Punkt&amp;amp;nbsp;6). Spalte&amp;amp;nbsp;1158 Zeile&amp;amp;nbsp;21: Das Wort wird dort für die bairisch-österreichische Gebirgsmundart als gemeingermanisch für Felsenhöhle, durchklüftetes Felsstück, wirr durcheinander liegende Felstrümmer behandelt (Wurzeln bis ins [[Sanskrit]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort kommt auf der Kor- und Saualpe häufig vor, vgl. Bärofen, [[Großofen]] auf der Koralpe, Mannagetta-Ofen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wanderfreund.at/naturdenkmal.asp Mannagetta-Ofen] {{Coordinate |text=DMS |NS=46/55/45/N |EW=15/10/28/E |type=landmark |region=AT-6 |name=Mannagetta-Ofen}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der [[Katastralgemeinde]] Oberwald bei [[Ligist]] gewonnene plattige Gneis fand ähnliche Anwendung und wurde als &amp;#039;&amp;#039;Lagengneis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ligister Plattengneis&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hanisch, Schmid&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Karrer: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Baumaterial-Sammlung des k.k. Naturhistorischen Hofmuseums&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1892, S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wand aus Plattengneis.JPG|Plattengneis als Baumaterial&lt;br /&gt;
Datei:Plattengneis mit Eklogitamphibolit Glashütten.jpg|Plattengneis mit eingelagertem Eklogitamphibolit und beginnendem Rost, Geopark Glashütten&lt;br /&gt;
Datei:Handalmofen1.jpg|Ofen auf der Handalm&lt;br /&gt;
Datei:Plattengneis-Ofen.JPG|Gesteinsstapel aus Plattengneis (Öfen) sind in der mittleren Koralpe häufig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Beck-Mannagetta]], Martin Kirchmayer: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Quarz]]-, [[Glimmer]]- und [[Feldspat]]korngefüge in den acht Plattengneis-Komplexen der Koralpe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt&amp;#039;&amp;#039;. Band 131, Wien 1988, S. 505–532 ([http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB1314_505_A.pdf PDF; 2,2&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Müller (Gesteinskundler)|Friedrich Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Natursteinkartei (INSK).&amp;#039;&amp;#039; 10 Band, Ebner Verlag, Ulm 1987.&lt;br /&gt;
* Inge Wimmer-Frey: &amp;#039;&amp;#039;Gefüge- und Metamorphoseuntersuchungen am Plattengneis der zentralen Koralm, West-Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Universität Wien, formal- und naturwissenschaftliche Fakultät, Wien 1984.&amp;lt;!--Österreichische Nationalbibliothek, 123.1126-C Neu Mag--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* H. von Platen, Herbert Holler: &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Anatexis des Stainzer Plattengneises von der Koralpe, Steiermark, bei 2, 4, 7 und 10 Kilobar  H&amp;lt;SUB&amp;gt;2&amp;lt;/SUB&amp;gt;O-Druck.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;In: Neues Jahrbuch für Mineralogie – Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 106, E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, 1966, {{ISSN|0077-7757}}, S. 106–130.&lt;br /&gt;
* [[Haymo Heritsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Institut für Mineralogie und Petrographie der Universität Graz. Exkursion in das Kristallin der Koralpe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Band 93, 1963, S. 178–198 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittNatVerSt_93_0178-0198.pdf |KBytes=1800}}).&lt;br /&gt;
* Peter Beck-Mannagetta: &amp;#039;&amp;#039;Zur Tektonik des Stainzer- und Gamser-Plattengneises in der Koralpe (Steiermark).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der [[Geologische Bundesanstalt|Geologischen Bundesanstalt]].&amp;#039;&amp;#039; 90. Jahrgang, Wien 1945, S. 151–180 ([http://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0903_151_A.pdf PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gneissorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metamorpher Naturwerkstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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