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	<title>Stahringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stahringen&amp;diff=74134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-09-15T16:27:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Stahringen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Radolfzell am Bodensee&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen = Wappen Stahringen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Stahringen vor der Eingemeindung&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47/47/07/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 08/58/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix =&lt;br /&gt;
| Höhe = 440&lt;br /&gt;
| Höhe-von =&lt;br /&gt;
| Höhe-bis =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche =&lt;br /&gt;
| Einwohner = 1400&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 78315&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2 =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 07738&lt;br /&gt;
| Vorwahl2 =&lt;br /&gt;
| Lagekarte =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist heute ein Stadtteil von [[Radolfzell am Bodensee]] und zugleich die Bezeichnung des ehemaligen Segelfluggeländes, mittlerweile Sonderlandeplatzes [[Flugplatz Radolfzell-Stahringen|Radolfzell-Stahringen]] (ICAO-Kürzel: EDSR) nördlich der Bebauung von Stahringen an der Gemarkungsgrenze zu Stockach und Bodman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Stahringen war bereits in vorgeschichtlicher Zeit Siedlungsraum: Aus der Mittel- und Jungsteinzeit stammen seit 1977 gemachte [[Lesefund]]e an Feuersteingeräten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plattform&amp;quot;&amp;gt;Peter Walter: &amp;#039;&amp;#039;Aktuelles aus der Archäologie. Frühe Bauern auf dem Weg zum See – Funde aus Radolfzell-Stahringen, Lkr. Konstanz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.pfahlbauten.de/forschungsinstitut/documents/Plattform_17-18.pdf Plattform. Zeitschrift des Vereins für Pfahbau und Heimatkunde e.&amp;amp;nbsp;V. Ausgabe 17/18. 2008/2009]&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;99–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Hald: &amp;#039;&amp;#039;Von der Steinzeit bis zu den Alamannen – archäologische Funde in Radolfzell und den Ortsteilen&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadt Radolfzell am Bodensee, Abteilung Stadtgeschichte (Hildegard Bibby, Katharina Maier) (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.yumpu.com/de/document/view/57951434/9783797707239-lp/13 Radolfzell am Bodensee – Die Chronik]&amp;#039;&amp;#039;. Stadler, Konstanz 2017, ISBN 978-3-7977-0723-9. S.&amp;amp;nbsp;12–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Hanglage unterhalb der Burgruine Homburg auf rund {{Höhe|455|DE-NHN}} und von einem nach Norden gerichteten Ausläufer des Mühlbergs&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plattform&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbestimmbare Keramikscherben von Ausschachtungen der 1970er Jahre im Gewann „Marktbach“ unterhalb des Böhlerberges (heute Gewerbegebiet) stammen von einer vorgeschichtlichen Siedlung unbekannter Zeitstellung und befinden sich als Dauerleihgabe im [[Archäologisches Hegau-Museum|Archäologischen Hegau-Museum]] im historischen [[Schloss Singen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plattform&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewann „Oberes Weidfeld“ befand sich eine [[Mineralbodensiedlung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Joachim Köninger, Gunter Schöbel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.unterwasserarchaeologie.com/terramare/KSch-Schli.pdf Bronzezeitliche Fundstellen zwischen Bodensee und Oberschwaben]&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;395.&amp;lt;/ref&amp;gt; der frühen bis mittleren Bronzezeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;/&amp;gt;, evtl. Eisenzeit&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Aufdermauer, Bodo Dieckmann: &amp;#039;&amp;#039;Eine bronze- und eisenzeitliche Siedlung in Stahringen, Kreis Konstanz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1984&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;51.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die heute durch Kiesabbau zerstört ist. Die Bronze- und Eisenfunde wurden 1888/89 durch das Museum Überlingen erworben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsplan&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Archäologische Fundstellen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.radolfzell.de/bausteine.net/f/10007/Landschaftsplan.pdf?fd=2 Landschaftsplan Radolfzell]&amp;#039;&amp;#039;. Überlingen, August 2005. S.&amp;amp;nbsp;125–128; hier: S.&amp;amp;nbsp;128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1846 stammt von der Homburg ein womöglich römerzeitlicher Lesefund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsplan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Ort im Jahr 1127 als &amp;#039;&amp;#039;Stalringen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Besitzungen hatte der [[Bistum Konstanz|Konstanzer Bischof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konstanzer [[Ministeriale]]n verkauften den Ort 1565 an die [[Bodman (Adelsgeschlecht)|Herren von Bodman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1614 gelangte er an das [[Fürstabtei St. Gallen|Kloster St. Gallen]] und 1744/49 fiel er wieder an den Konstanzer Bischof. Den Blutbann hatte [[Landgrafschaft Nellenburg|Nellenburg]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1805 fiel der Ort an Baden, die nellenburgischen Rechte waren mit Württemberg strittig. Bis 1810 war Stahringen Sitz eines Unteramtes innerhalb des Amtes Bohlingen, bevor es zum Amt Stockach kam, aus dem 1939 der [[Landkreis Stockach]] hervorging. Bei dessen Auflösung 1973 kam der Ort zum Landkreis Konstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Gemeindereform wurde die Gemeinde Stahringen am 1. Januar 1974 in die Stadt [[Radolfzell am Bodensee|Radolfzell]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=519}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* Auf {{Höhe|635.3}} Höhe, über Stahringen gelegen, diente die [[Homburg (Stahringen)|Homburg]] den [[Herren von Homburg]] lange als Sitz. Die Burganlage an sich befindet sich auf einem steil zum Ort abfallenden Bergsporn. Im Lauf der Jahrhunderte zerfiel die wuchtige Burganlage wie viele andere Hegauburgen und wurde schließlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
* Die Kirche [[St. Zeno (Stahringen)|St. Zeno]] wurde 1835 am Böhlerberg errichtet und ist mit Glocken von [[Friedrich Wilhelm Schilling]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
* Das französische Sondermunitionslager Radolfzell-Stahringen (Koordinaten: {{Coordinate|text=/|NS=47.7830|EW=8.9484|type=landmark|region=DE|name=Ehemaliges Sondermunitionslager Radolfzell-Stahringen}}) war das südlichst gelegene Atomwaffenlager auf deutschem Boden. Ab 1960 wurden hier atomare Gefechtsköpfe für die in Radolfzell stationierte Artillerieeinheit 302ème Groupe d’Artillerie des II. Korps (FR) gelagert. Der Verband war mit der Kurzstreckenrakete [[MGR-1 Honest John]] ausgerüstet. Mit dem Austritt Frankreichs aus der integrierten Befehlsstruktur der NATO am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1966 wurde das Lager geräumt und alle Gebäude abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atomwaffena-z.info/glossar/r/r-texte/artikel/1045438044/radolfzell-stahringen.html Atomwaffen A-Z]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Stahringen liegt an der [[Bahnstrecke Radolfzell–Mengen]] und an der [[Bahnstrecke Stahringen–Friedrichshafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahringen liegt an der Bundesstraße B34 zwischen Radolfzell und Stockach. Dort besteht jeweils ein Anschluss an Schnellstraßen, an die Autobahn 98, bzw. an die ausgebaute B&amp;amp;nbsp;33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderlandeplatz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Flugplatz Radolfzell-Stahringen}}&lt;br /&gt;
Nach den ersten fliegerischen Anfängen in der Region, die bereits 1927 auf wechselnden „Fluggeländen“ stattfanden, gründeten 1966 flugsportbegeisterte Bürger von Stahringen und Umgebung die Flugsportvereinigung Radolfzell, die 1968 mit dem ersten Spatenstich zu dem Segelfluggelände Stahringen-Wahlwies den Grundstein des heutigen Sonderlandeplatzes Radolfzell-Stahringen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.edsr.info/ EDSR]&amp;lt;/ref&amp;gt; legte. Das Fluggelände liegt im Stahringer Tal auf den Gemarkungsgrenzen von Radolfzell, Stockach und Bodman und grenzt direkt an das Naturschutzgebiet [[Schanderied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kilian Weber: &amp;#039;&amp;#039;Stahringen-Homburg. Ein Heimatbuch und Beitrag zur Geschichte des Hegaues und der Bodenseegegend&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe/Stahringen, Im Verlag der Gemeinde Stahringen, 1928.&lt;br /&gt;
* Achim Fenner: &amp;#039;&amp;#039;Stahringen-Homburg. Zwischen Bodensee und Hegau. Beiträge zur Geschichte. (= Hegau-Bibliothek, Band 81)&amp;#039;&amp;#039;. Radolfzell, Im Auftrag der Großen Kreisstadt Radolfzell am Bodensee, 1995. ISBN 3-921413-57-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://edsr.info/ Internetauftritt der Flugsportvereinigung Radolfzell]&lt;br /&gt;
* [https://www.radolfzell.de Internetauftritt der Stadt Radolfzell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Radolfzell am Bodensee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4105556-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Radolfzell am Bodensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1127]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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