<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stahlstich</id>
	<title>Stahlstich - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stahlstich"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stahlstich&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T17:38:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stahlstich&amp;diff=74005&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aciarium: Leerzeichen und wenige Formulierungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stahlstich&amp;diff=74005&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-10T17:30:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen und wenige Formulierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feuerbach Ludwig-2.jpg|mini|Als Beispiel: Der [[Philosophie|Philosoph]] [[Ludwig Feuerbach]] (1804–1872) auf einem Stahlstich von [[August Weger]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stahlstich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Siderographie&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Grafik|grafisches]] [[Tiefdruckverfahren]], das vor allem zur Herstellung von [[Banknote]]n, [[Briefmarke]]n und für den Druck von [[Illustration]]en eingesetzt wurde (und für Banknoten noch heute verwendet wird). Ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem [[Kupferstich]] war die Möglichkeit, Kopien in nahezu unbegrenzter Zahl zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeichnung wird mit dem [[Grabstichel (Werkzeug)|Grabstichel]] in eine enthärtete [[Stahl]]platte graviert oder auch – wie bei der [[Radierung]] – geätzt. Die nach dem Stechen gehärtete Stahlplatte wird auf eine weiche Stahlwalze durch Abrollen übertragen, um mit dieser anschließend [[Härten (Stahl)|gehärteten]] Walze wiederum eine neue weiche Stahlplatte zu prägen, die dann wieder gehärtet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Romantische Reise durch das alte Deutschland. Städte und Landschaften in zeitgenössischen Stichen und Lithographien. 148 farbige, ganzseitige Abbildungen nach zeitgenössischen Vorlagen. Hrsg.:Verlag Das Topographikon, Hamburg. 1969. (ISBN 3-7632-2035-6 ?) &amp;lt;!-- Verkaufsangebot einer Buchgemeinschafts-Lizenzausgabe, abgerufen am 24. Juni 2024: &lt;br /&gt;
https://www.amazon.de/Romantische-Deutschland-Landschaften-zeitgen%C3%B6ssischen-Lithographien/dp/B0000BTABW/ --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verfahren eignet sich auch für sehr feine, kleine Darstellungen, erreicht aber nicht die satte Tiefe des [[Kupferstich]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stahlstich wurde in der Nachfolge des [[Kupferstich]]s entwickelt. Der Amerikaner [[Jacob Perkins]] entwickelte das Verfahren und setzte es 1820 erstmals zum Druck von [[Banknote]]n (‚Intaglio‘) ein. Die Engländer Charles Warren und [[Charles Heath]], Perkins Geschäftspartner, benutzten es erstmals auch für künstlerische Illustrationen. In Deutschland wurde die Technik von dem Karlsruher Maler [[Carl Ludwig Frommel]] eingeführt. Später verlor der Stahlstich wieder an Bedeutung, als es gelang, Kupferplatten zu [[Verstählung|verstählen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stahlstich fand während des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts seine Hauptaufgabe in der Buchillustration und Reproduktionstechnik und wurde erst durch die [[Fotografie]] und die [[Chemigrafie]] als automatisches Kopierverfahren abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde er nicht nur in der Herstellung von [[Briefmarke]]n und [[Banknote]]n verwendet, sondern auch für exklusive Briefbögen, [[Visitenkarte]]n, [[Exlibris]] und vieles mehr. Die Stahlstichprägung wird auch heute noch in einigen wenigen Prägereien hergestellt, die so selten geworden sind wie Glockengießereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Stahlstecher ==&lt;br /&gt;
* [[William Henry Bartlett]], britischer Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Frommel]], Professor, der die Kunst in London erlernte und in Karlsruhe sein &amp;#039;&amp;#039;Atelier für Stahlstecher&amp;#039;&amp;#039; als erstes seiner Art in Deutschland eröffnete&lt;br /&gt;
* [[Hans Gerstmayr]], österreichischer Stahlstecher und Schüler von [[Michael Blümelhuber]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Poppel]], Schüler von Frommel, lernte den Stahlstich ebenfalls in London&lt;br /&gt;
* [[Albert Henry Payne]], britisch-deutscher Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Carl Mayer (Verleger)|Carl Mayer]], Kupfer- und Stahlstecher in Nürnberg, mit eigener Kunstanstalt&lt;br /&gt;
* [[Czesław Słania]], Briefmarkengraveur&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Stöber]], österreichischer Stahlstecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Autenrieth: &amp;#039;&amp;#039;Neue und alte Techniken der Radierung und Edeldruckverfahren. Vom Hexenmehl und Drachenblut zur Fotopolymerschicht. Tipps, Tricks, Anleitungen und Rezepte aus fünf Jahrhunderten – Ein alchemistisches Werkstattbuch&amp;#039;&amp;#039; 7. Aufl., Krauchenwies 2020, ISBN 978-3-9821765-0-5 ([https://wp.radiertechniken.de/wp-content/uploads/2020/05/9783982176505_inhaltsverzeichnis.pdf Inhaltsverzeichnis], [https://wp.radiertechniken.de/ (→ Auszüge Online)])&lt;br /&gt;
* Hans E. Gaudard: &amp;#039;&amp;#039;Die edle Kunst des Stahlstechens: Frankomarkenbilder von 1949 bis 1963.&amp;#039;&amp;#039; Bern: Generaldirektion PTT 1965&lt;br /&gt;
* Joseph Heller, [[Andreas Andresen]], Joseph Edward Wessely: [https://books.google.de/books?id=_pJAAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA629&amp;amp;dq=heinrich+guttenberg+kupferstecher&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RgwcT76qJMnrOeyVpNEN#v=onepage&amp;amp;q=handbuch%20f%C3%BCr%20kupfersichsammler&amp;amp;f=false „&amp;#039;&amp;#039;Handbuch für Kupferstichsammler&amp;#039;&amp;#039;] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon|Lexicon]] der Kupferstecher, Maler-[[Radierung|Radirer]] und [[Formschneider]] aller Länder und Schulen nach Massgabe ihrer geschätztesten Blätter und Werke. Auf Grundlage von Heller&amp;#039;s pract. Handbuch für Kupferstichsammler, neu bearbeitet und um das Doppelte erweitert von Dr. phil. Andreas Andresen&amp;#039;&amp;#039;“, Erster Band, T. O. Weigel, Leipzig 1870&lt;br /&gt;
* Nora Keil: &amp;#039;&amp;#039;Der österreichische Briefmarkenstich: Seine Geschichte von der Frühzeit bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Österreich. Bundsverl. 1965&lt;br /&gt;
* [[Walter Koschatzky]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Graphik: Technik, Geschichte, Meisterwerke.&amp;#039;&amp;#039; München: dtv 1999. ISBN 3-423-30742-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Steel engravings|Stahlstiche}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4128040-4}}&lt;br /&gt;
* [https://veredelungslexikon.htwk-leipzig.de/de/veredeln-durch-beschichten/drucken/stahlstich/ Stahlstich] Veredelungslexikon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4128040-4|LCCN=sh85043995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drucktechnik (Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammelobjekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aciarium</name></author>
	</entry>
</feed>