<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Staffelsee</id>
	<title>Staffelsee - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Staffelsee"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staffelsee&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T08:38:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staffelsee&amp;diff=128646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staffelsee&amp;diff=128646&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-08T21:18:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Staffelsee&lt;br /&gt;
|BILD = Aerial image of the Staffelsee (view from the southeast).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Staffelsee von Südosten&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47/41/27/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 11/09/39/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Bayerisches Alpenvorland]], 60 km südlich von [[München]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Ach (Ammer)|Obernach]], [[Röthenbach (Ach)|Röthenbach]]&amp;lt;!--von Norden in den Obersee--&amp;gt;, [[Greinbach (Ach)|Greinbach]]&amp;lt;!--von Süden in den Obersee--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Ach (Ammer)|Ach]] → [[Ammer (Ammersee)|Ammer]] → [[Amper]] → [[Isar]] → [[Donau]] → [[Schwarzes Meer]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Seehausen am Staffelsee|Seehausen]], [[Uffing am Staffelsee|Uffing]], [[Murnau am Staffelsee|Murnau]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT =&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|HÖHE = 648.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 7.66&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;[https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/11_bayern.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 11 Bayern (PDF; 1,7 MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 4.60&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref&amp;gt;Längste Stelle: 4,60 km: Strecke zwischen dem östlichsten {{Coordinate|text=DMS |NS=47/40/50.9/N |EW=11/11/14.9/E |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Staffelsee - östlichster Punkt}} und dem westlichsten Punkt {{Coordinate|text=DMS |NS=47/41/20.9/N |EW=11/07/54.7/E |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Staffelsee - westlichster Punkt}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 3.75&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &amp;lt;ref&amp;gt;Breiteste Stelle: 3,75 km: Strecke zwischen dem südlichsten {{Coordinate|text=DMS |NS=47/40/40.7/N |EW=11/09/42.6/E |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Staffelsee - südlichster Punkt/Geratsried}} und dem nördlichsten Punkt {{Coordinate|text=DMS |NS=47/42/39/N |EW=11/10/06.6/E |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Staffelsee - nördlichster Punkt}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 74880000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 19.31&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wwa-wm.bayern.de/themen/fluesse_seen/gewaesserportraits/doc/staffelsee.pdf Infoblatt des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim (PDF; 82 kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 39.4&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 9.8&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 80.66&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT = 7.7&lt;br /&gt;
|ANMERKUNGEN = Erneuerungszeit 1,28 Jahre&lt;br /&gt;
|INSELN = 7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staffelsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 4,6&amp;amp;nbsp;km langer und 3,7&amp;amp;nbsp;km breiter See im Ammer-Loisach-Hügelland&amp;lt;ref name=&amp;quot;BezGei&amp;quot;&amp;gt;Einhard Bezzel, Ingrid Geiersberger: &amp;#039;&amp;#039;Wasservogeljagd am Staffelsee: Fallbeispiel für die Störwirkung verschiedener Jagdmethoden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ornithologischer Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039; Band 37, 1998, S. 61–67 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/Anzeiger-Ornith-Ges-Bayerns_37_1_0061-0067.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; im südlichsten Landkreis [[Oberbayern]]s, dem [[Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]. Er ist knapp acht Quadratkilometer groß mit einer Tiefe von bis nahezu 40 Meter. Sieben baumbestandene Inseln machen ihn zum inselreichsten See im Alpenvorland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/seen/objekte/staffels.htm schloesser.bayern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt „inmitten einer voralpinen Moorlandschaft westlich von Murnau“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wwa-wm.bayern.de/themen/fluesse_seen/gewaesserportraits/doc/staffelsee.pdf Wasserwirtschaftsamt Weilheim: Staffelsee&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Der [[Toteis]]see, dessen Becken vom Loisachgletscher geformt wurde, entstand in der [[Würmeiszeit]]. Der See ist wegen seiner geschützten Lage zwischen den [[Molasse]]rippen der [[Murnau am Staffelsee|Murnauer]] Mulde nur flach ausgeschürft. Die Grundfläche des Sees, dessen Wasserspiegel gegen Ende der Würmeiszeit etwa zehn Meter höher als heute lag, weist viele vom Eis polierte [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]]&amp;amp;#x2011;Inseln des Ober[[oligozän]]s auf (sogenanntes&amp;amp;nbsp;Wörth&amp;amp;#x2011;Konglomerat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
Im sogenannten [[Staffelsee-Inventar]] wird von einem Kirchengut namens „Staphinseie“ berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.forgottenbooks.com/download_pdf/Geschichte_der_Deutschen_Landwirtschaft_1100081563.pdf Theodor von der Goltz, Geschichte der Deutschen Landwirtschaft]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als latinisierte Form lässt sich „Stafnensis“ finden. Ob diese Fundstellen tatsächlich auf den Staffelsee hindeuten, ist nicht ausreichend geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt aber auch eine gewisse Ähnlichkeit zu den bayerischen Kurzformen Steffl oder Stefferl für den Vornamen Stefan bzw. Stephan. Ebenfalls kommen die Abkürzungen Stoffl oder Stofferl für Christoph in Betracht. Andere Herleitungen bringen die zahlreichen Untiefen mit dem Begriff „Stufe“ auch im Sinne von Treppe und dem Namen in Verbindung (Staffel/Staffelei ist in Süddeutschland ein mundartlicher Ausdruck mit dieser Bedeutung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Der Staffelsee wird in die drei Seeteile Obersee, Untersee und Steg(see) gegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fewo-am-staffelsee.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=56&amp;amp;Itemid=57 Ferienwohnung am Staffelsee]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Untersee ist der nördliche Teil um die Inseln Buchau, Gradeneiland und Mühlwörth, mit der Uffinger Bucht im Norden.&lt;br /&gt;
Der Obersee ist der südwestliche Teil um die Inseln Große Birke und Kleine Birke.&lt;br /&gt;
Der Steg oder Stegsee ist der südöstliche Teil mit den Inseln Wörth und Jakobsinsel. Letztere nannte man früher auch &amp;#039;&amp;#039;Steginsel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prechtl S. 3&amp;quot;&amp;gt;J. B. Prechtl: [https://books.google.de/books?id=lUtCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA3#v=onepage &amp;#039;&amp;#039;Der Staffelsee.&amp;#039;&amp;#039;] München 1853, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Stegsee ragt die Halbinsel Burg, die die Seehauser Bucht im Norden von der Murnauer Bucht im Süden trennt. Der Stegsee wird auch &amp;#039;&amp;#039;Mittersee&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansjakob Gebhart: Staffelsee-Chronik. Murnau 1931, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen Untersee im Norden und Stegsee im Süden verläuft in ost-westlicher Richtung zwischen den Landspitzen &amp;#039;&amp;#039;Kühle&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/23.7/N|EW=11/10/38/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Kühle|sortkey=NS}}) beim Ort Seehausen und &amp;#039;&amp;#039;Scharfes Eck&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/25.9/N|EW=11/09/40.3/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Scharfes Eck|sortkey=NS}}) südlich der Halbinsel Lindenbichl und berührt das südliche Ende der Buchau. Die Grenze zwischen dem Obersee im Westen und dem Stegsee im Osten verläuft in nord-südlicher Richtung zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;Scharfen Eck&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Geratsried&amp;#039;&amp;#039; am Südufer des Sees, wobei die Insel Wörth ganz zum Stegsee gerechnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bürgerblatt2014&amp;quot;&amp;gt;[http://www.uffing.de/export/download.php?id=1108 Bürgerblatt für Uffing und Scheffau, 34/2014, Teil 1], S. 20–21: Historische Staffelseekarte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
Der See hat sieben Inseln. Zu denen heißt es 1853: &amp;#039;&amp;#039;Er hat einen Flächenraum von mehr als 2000 Tagwerken, eine Tiefe von 5–24 Klaftern und 7 Inseln mit den Namen Oberpirka, Unterpirka, Wörth, S. Jakob oder Steginsel, Bucha, Gradeneila und Milliwörtl.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prechtl S. 3&amp;quot; /&amp;gt; Die Inseln sind gehobene, aus ihrem Zusammenhang gelöste [[Molasse]]fragmente. Das Seebecken ist in ihrer Lagerung stark gestörte Molasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Geistbeck: [https://archive.org/stream/bub_gb_RdguAAAAYAAJ#page/n353/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Die südbairischen und nordtirolischen Seen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1885, Band XVI, S. 334–354, hier S. 346.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wörth Staffelsee 1770.jpg|miniatur|Das Werk von etwa 1770 zeigt den früher vorhandenen [[Steg (Brücke)|Steg]] über die kleine Jakobsinsel zur [[Wörth (Staffelsee)|Insel Wörth]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Staffelsee Old Map.jpg|mini|Die historische Karte zeigt ebenfalls den Steg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht der Inseln (von Südwest über Südost nach Nord) mit Flächenangabe bietet die nachstehende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=inline}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;background: #CCC;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align =&amp;quot;right&amp;quot;|Nr. || align =&amp;quot;left&amp;quot;|Insel || Fläche&amp;lt;br /&amp;gt;m² || Seeteil&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bürgerblatt2014&amp;quot; /&amp;gt; || [[Geographisches Koordinatensystem|Koordinaten]]&amp;lt;br /&amp;gt;([[WGS 84]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1|| Große Birke || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 23610 || Obersee||{{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/00.5/N|EW=11/09/00.3/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Große Birke|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2|| Kleine Birke || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1770 || Obersee||{{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/00.3/N|EW=11/09/19.0/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Kleine Birke|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
|-bgcolor=&amp;quot;#FFE7BA&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3|| [[Wörth (Staffelsee)|Wörth]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 395120 || Stegsee||{{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/07.6/N|EW=11/10/06.4/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Wörth (Staffelsee)|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4|| Jakobsinsel (St. Jakob) || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 140 || Stegsee||{{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/07.9/N|EW=11/10/28.5/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Jakobsinsel|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 5|| [[Buchau (Insel)|Buchau]] || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 45420 || Untersee||{{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/35.0/N|EW=11/10/18.7/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Buchau|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 6|| Gradeneiland || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 890 || Untersee||{{Coordinate|text=DMS|NS=47/41/35.4/N|EW=11/10/31.7/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Gradeneiland|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 7|| [[Mühlwörth]] (Rabeninsel) || align=&amp;quot;right&amp;quot;| 7560 || Untersee ||{{Coordinate|text=DMS|NS=47/42/15.1/N|EW=11/09/53.4/E|type=isle|dim=100|region=DE-BY|elevation=|pop=|name=Mühlwörth|sortkey=NS}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-style=&amp;quot;background: #DDD;&amp;quot; | class=&amp;quot;sortbottom&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| &amp;amp;nbsp;||Inseln im Staffelsee|| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 474510 || Staffelsee || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Datei:Staffelsee Karte B.jpg|miniatur|hochkant=1.2|rechts|Karte des Staffelsees]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Inseln sind von sehr unterschiedlicher Größe. &amp;#039;&amp;#039;Wörth&amp;#039;&amp;#039; ist die größte und einzig permanent bewohnte. Die Schiffsverbindung von Seehausen zur Insel Wörth führt südlich an der Jakobsinsel vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Große Birke&amp;#039;&amp;#039;, die drittgrößte Insel, bietet einen kleinen Zeltplatz, der allerdings vom [[Bayerischer Kanu-Verband|Bayerischen Kanu-Verband]] betrieben wird und nur Mitgliedern des [[Deutscher Kanu-Verband|Deutschen Kanu-Verbandes]] offensteht. Die Insel wird nicht von der Staffelseeschiffahrt angefahren und ist somit nur mit eigenen Booten erreichbar.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Jakobsinsel (St. Jakob)&amp;#039;&amp;#039;, die kleinste Insel: Über die Insel führte früher der [[Steg (Brücke)|Holzsteg]] vom Festland (Halbinsel Burg) auf die Insel Wörth. Dieser wurde vermutlich bereits im 11. Jahrhundert erstmals errichtet, als die frühere Klosterkirche zur Pfarrkirche wurde, damit letztere für die Pfarrangehörigen am Staffelseeufer leichter erreichbar war. Ein Bild von 1770 zeigt den Steg, dessen Pfosten noch unter Wasser sichtbar sind und an denen sich [[Süßwasserschwämme]] angesiedelt haben. Die Schwämme der weit verbreiteten und häufigen Art &amp;#039;&amp;#039;[[Spongilla lacustris]]&amp;#039;&amp;#039; wurden erst 2003 entdeckt. Sie fallen hier durch ihre ungewöhnliche Größe auf. In Fachbüchern werden sie nie größer als 30&amp;amp;nbsp;cm aufgeführt, im Staffelsee hingegen erreichen sie mehr als Mannesgröße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/publikationen/bund_magzin/2003/bund_magazin_2003-01.pdf |wayback=20120311083846 |text=Portrait: Heimische Raritäten. Urtümlich, weich und zäh. }} BUND&amp;#039;&amp;#039;magazin&amp;#039;&amp;#039; 1/2003, Seite 40 (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mediendatenbank.bayern.de/servlet/objecthandling?oid=274291 Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit: Umweltobjektkatalog: Spongilla lacustris - Staffelsee]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.staffelsee.org/staffelsee/suesswasserschwamm.php Staffelseeschifffahrt: Süßwasserschwamm]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Büchlein von 1853 existierte der Steg zu dieser Zeit noch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wLdCAAAAcAAJ Johann Baptist Prechtl: Der Staffelsee, München 1853], S. 4: &amp;#039;&amp;#039;elender Steg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Untiefen ===&lt;br /&gt;
Auf der Staffelseekarte von 1890 sind insgesamt 19 zumeist benannte [[Untiefe]]n verzeichnet, davon zwei im Obersee, fünf im Stegsee und zwölf im Untersee (darunter eine unbenannt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bürgerblatt2014&amp;quot; /&amp;gt; 17 der Untiefen sind benannt, zwei davon (&amp;#039;&amp;#039;Grad Eiland&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;St. Jakob&amp;#039;&amp;#039;) sind nach den ihnen nahe gelegenen Inseln benannt. Nur zwei dieser historisch bezeichneten Stellen sind tatsächlich Erhebungen auf dem Seegrund, die bis nahe an die Oberfläche reichen, wie anhand einer modernen Tiefenlinienkarte festgestellt werden kann:&amp;lt;!--Phantom-Untiefen rauskommentiert&lt;br /&gt;
* Obersee&lt;br /&gt;
** Die seichte Grub&lt;br /&gt;
** Am Hain&lt;br /&gt;
* Stegsee&lt;br /&gt;
** Kugler Schrofen&lt;br /&gt;
** St. Jakob (östlich der Jakobsinsel)&lt;br /&gt;
** Steganger am Rain&lt;br /&gt;
** Sollerer Schrofen&lt;br /&gt;
** Der Berg&lt;br /&gt;
* Untersee&lt;br /&gt;
** Grad Eiland (westlich des Gradeneiland)&lt;br /&gt;
** Linderbühl Schrofen&lt;br /&gt;
** (unbenannt)&lt;br /&gt;
** Der Stein&lt;br /&gt;
** Der Bürzel&lt;br /&gt;
** Kleinzügle&lt;br /&gt;
** Am Feichten&lt;br /&gt;
** Peterzügle auf dem Felsen?&lt;br /&gt;
** Der Ruck&lt;br /&gt;
** Feichter Kraut&lt;br /&gt;
** Grundle&lt;br /&gt;
** Am Votzger Rain&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Stein&amp;#039;&amp;#039;, 260&amp;amp;nbsp;Meter nordnordwestlich der Insel Buchau im Untersee bei {{Coordinate|text=DMS |NS=47.69751 |EW=11.17413 |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Der Stein (Untiefe)}} gelegen, ist die bekannteste Untiefe im Staffelsee. Er hat eine geringste Wassertiefe von nur rund 60 Zentimetern. Die mit 39,4&amp;amp;nbsp;Metern tiefste Stelle des Staffelsees liegt nur 400&amp;amp;nbsp;Meter nordwestlich dieser Stelle. &amp;#039;&amp;#039;Am Hain&amp;#039;&amp;#039; ist eine weitere nur rund 60 Zentimeter tiefe Untiefe, gelegen im Obersee bei {{Coordinate|text=DMS |NS=47.686355 |EW=11.1550552 |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Am Hain (Untiefe)}}, 250 Meter westlich der Nordwestspitze der Insel Wörth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halbinseln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild Staffelsee 01 (RaBoe retuschiert).jpg|mini|Der See aus einem Flugzeug gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Halbinsel]] &amp;#039;&amp;#039;Lindenbichl&amp;#039;&amp;#039; liegt am westlichen Seeufer 300 Meter westlich der Nordspitze der Insel Buchau im Seeteil Untersee ({{Coordinate|text=DMS |NS=47/41/34.0/N |EW=11/09/55.9/E |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Lindenbichl}}). Sie ist 2,6&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] groß und 230 Meter lang, und gehört, wie das übrige westliche und nördliche Seeufer, zur Gemeinde [[Uffing]]. Sie war früher eine Insel und ist heute nur durch einen weniger als 50 Meter breiten [[Moor]]streifen mit dem Festland verbunden. Sie ist nur mit Booten zu erreichen und vom Festland her nicht zugänglich, da das Moor als die einzige Verbindung zum Festland als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist und somit nicht betreten werden darf. Früher gab es am Ostufer einen Steg, der nicht mehr existiert. Die Halbinsel ist von der [[Evangelische Jugend in Bayern|evangelischen Jugend]] [[Weilheim in Oberbayern|Weilheim]] gepachtet, die seit 1953 hier jedes Jahr in den Sommerferien ein Kinder-[[Zeltlager]] veranstaltet, das sich hoher Beliebtheit erfreut. Die Halbinsel ist über ein kleines Motorboot namens Titanic zu erreichen und wird damit versorgt. Die Beleggruppen kommen mit der [[Seehausen (Schiff)|MS Seehausen]] und einer Fähre, der Blende, auf die Halbinsel. 500 Meter weiter nördlich, jenseits der Halbinsel am nördlichen Westufer, befindet sich der große Zeltplatz &amp;#039;&amp;#039;Am Aichale&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Aichalehof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die [[Halbinsel]] &amp;#039;&amp;#039;Burg&amp;#039;&amp;#039; schließt sich westlich an den Ortsteil Seehausen der Gemeinde Seehausen am südlichen Ostufer im Stegsee an, bei {{Coordinate|text=DMS |NS=47/41/05.1/N |EW=11/10/38.5/E |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Burg}}, und gehört auch zur Gemeinde Seehausen. Sie ist 1,7&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] groß und hat einen [[Camping]]platz. 260 Meter westlich davon liegt das östliche Ende der Insel Wörth. Auf halbem Wege liegt die kleine Jakobsinsel, über die früher der Holzsteg vom Festland auf die Insel Wörth führte. Die Halbinsel Burg trennt die Murnauer Bucht im Süden von der Seehauser Bucht im Norden.&amp;lt;!--Google findet auch noch eine Uffinger Bucht--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Offiziell hat der Staffelsee nur die beiden vorgenannten Halbinseln. Jedoch ist die [[Ach (Ammer)|Achmündung]] im Südwesten (Obersee), mit landfest gewordenem Inselhügel, ebenfalls eine Halbinsel (bzw. der Hügel eine ehemalige Insel), die fast 400 Meter in den See ragt, bei einer Breite von 50 bis 100 Metern und eine Fläche von rund 3 Hektar, bei {{Coordinate|text=DMS |NS=47/41/01/N |EW=11/08/31/E |type=landmark |elevation= |pop= |region=DE-BY |dim= |name=Achmündung}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Der See gehört mit fast der gesamten Fläche zur Gemeinde Seehausen. Im Norden und Westen hat auch die Gemeinde Uffing Anteil am Seeufer, im äußersten Südosten besitzt der Markt Murnau 210 Meter Seeufer zwischen dem Strandbad Murnau und der Schiffsanlegestelle. Der eigentliche See ohne die Uferbereiche ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die [[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen]] zuständig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/seen/objekte/staffels.htm Staffelsee] auf der Website der Bay. Schlösserverwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der See ist ein beliebter Badesee mit mildem, moorhaltigem Wasser, das durch die Muldenlage des Sees schnell erwärmt wird. Die Umgebung kann über einen Rundwanderweg mit einer Länge von 22&amp;amp;nbsp;km erkundet werden. Während der Sommermonate können Ruder- und Tretboote gemietet werden und in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober ist das Angeln möglich. Im Winter finden Eisläufer, Eishockeyspieler und [[Stockschießen|Eisstockschützen]] auf der ausgedehnten Eisfläche ein weites Betätigungsfeld. Zwischen den Anliegergemeinden [[Murnau am Staffelsee|Murnau]], [[Seehausen am Staffelsee|Seehausen a.Staffelsee]] und [[Uffing am Staffelsee|Uffing]] verkehrt das Fahrgastschiff [[Seehausen (Schiff)|MS Seehausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökosystem ==&lt;br /&gt;
Der Staffelsee ist ein [[Trophiesystem#Mesotrophie|mesotrophes]] Gewässer&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wwa-wm.bayern.de/themen/fluesse_seen/gewaesserportraits/doc/staffelsee.pdf Wasserwirtschaftsamt&lt;br /&gt;
Weilheim: Staffelsee, PDF, abgerufen am 21. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;, das heißt, er weist eine „geringe bis mäßige Nährstoffbelastung“ auf, hat eine „mittlere Sichttiefe“ und eine „mäßige Produktion von Algen“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wwa-wm.bayern.de/themen/fluesse_seen/gewaesserportraits/doc/staffelsee.pdf Wasserwirtschaftsamt&lt;br /&gt;
Weilheim: Staffelsee, PDF, abgerufen am 21. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Wasserwirtschaftsamt Weilheim hat sich „die insgesamt mäßige Nährstoffbelastung des Sees (...) nach einer erkennbaren Abnahme Anfang der achtziger Jahre, in den letzten fünfzehn Jahren praktisch nicht mehr geändert“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wwa-wm.bayern.de/themen/fluesse_seen/gewaesserportraits/doc/staffelsee.pdf Wasserwirtschaftsamt&lt;br /&gt;
Weilheim: Staffelsee, PDF, abgerufen am 21. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Nahe der weitläufigen Uferbereiche lauern [[Hecht]]e auf [[Coregonus|Renken]] und [[Schleie]]n. Daneben gibt es [[Aale]], [[Karpfen]], [[Zander]] und viele [[Weißfische]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.angeln.de/Gewässer/Seen/See-Staffelsee-319 Der Staffelsee auf angeln.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staffelsee „liegt“ laut Wasserwirtschaftsamt Weilheim „inmitten einer voralpinen Moorlandschaft westlich von Murnau... Das Fehlen eines Zuflusses aus den Alpen bewahrt den Staffelsee vor rascher Verlandung“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wwa-wm.bayern.de/themen/fluesse_seen/gewaesserportraits/doc/staffelsee.pdf Wasserwirtschaftsamt Weilheim: Staffelsee, PDF, abgerufen am 21. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese voralpine Moorlandschaft, genannt [[Murnauer Moos]], ist das größte zusammenhängende naturnah erhaltene Moorgebiet Mitteleuropas.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor= | url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/draussen-auf-bohlen-durch-das-moor-1.2928924 | titel=Draußen - Auf Bohlen durch das Moor | werk=[[sueddeutsche.de]] | datum=2016-03-31 |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die starke Nutzung als Naherholungsgebiet [[München]]s sorgt dafür, dass bis in den Spätsommer hinein dem See nur eine geringe Rolle als Rastplatz für Wasservögel zukommt. Zwischen Dezember und März ist der See in etwa jedem dritten Jahr ein bis drei Monate ganz oder teilweise zugefroren. Die größten Rastbestände werden daher im Herbst, also zur Zeit der Jagd erreicht. Aus 10 Jahren (1985/86 sowie 1988/89 bis 1995/96) liegen die Jagdstrecken vor. Gemeldet wurden [[Stockente]]n, [[Blässhuhn|Blässhühner]], [[Reiherente]]n, [[Höckerschwan|Höckerschwäne]], [[Kanadagans|Kanadagänse]] und [[Lachmöwe]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BezGei&amp;quot; /&amp;gt; Zum Schutz der Arten ist das Befahren des Staffelsees mit Motorbooten nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trinkwasser ==&lt;br /&gt;
Entgegen anders lautender Quellen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.angeln.de/Gewässer/Seen/See-Staffelsee-319 Der Staffelsee auf angeln.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fisch-hitparade.de/gewaesser/staffelsee&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.monsterfisch.de/gewaesser/staffelsee-murnau-am-staffelsee/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stand-up-paddling.org/sup-staffelsee/&amp;lt;/ref&amp;gt; ist das Wasser des Staffelsees nicht als Trinkwasser eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Mail des Wassermeisters von Murnau vom 21. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinden am Staffelsee nutzen das Wasser aus dem Staffelsee daher nicht als Trinkwasserversorgung. Das dortige Trinkwasser wird aus dem Grundwasser gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mail des Wassermeisters von Murnau vom 21. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Kultur ==&lt;br /&gt;
Der See war seit 1476 vollständig in Besitz des [[Kloster Ettal|Klostergerichts Ettal]]. Die einzelnen &amp;#039;&amp;#039;Fischereigerechtigkeiten&amp;#039;&amp;#039; waren zum Teil von den Herren von [[Seefeld (Oberbayern)|Seefeld]] (1341), zum Teil von den Herren [[Preysing (Adelsgeschlecht)|von Preysing]] (1471) sowie von den Höhenkirchnern zu Uffing (1475 und 1476) an das Klostergericht gefallen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Sammelwerk=Historischer Atlas von Bayern|Titel=Die Klostergerichte Benediktbeuern und Ettal|Band=Altbayern Reihe I Heft 6|Seiten=31|Online=[http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00007651_00038 online]|Autor=Dieter Albrecht|Ort=München|Datum=1953}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1935 findet jedes Jahr an [[Fronleichnam]] eine Seeprozession bzw. [[Prozession#Katholizismus|Schiffsprozession]] statt. Von der Dorfkirche zieht der Zug durch die Straßen von Seehausen bis an den See, von dort weiter mit Booten zur Simpertkapelle (St. Bonifatius) auf der Insel Wörth. Hier befand sich vielleicht kurzzeitig das [[Kloster Staffelsee]], das in einer Quelle mit „Ecclesia Stafnensis“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45197?pdf=true Historisches Lexikon Bayerns]&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet wird und vermutlich durch die Ungarn im 10. Jahrhundert zerstört wurde. [[Simpert]], der letzte Neuburger Bischof, wurde um das Jahr 800 „Bischof von Neuburg im Staffelsee“ (Simpert Episcopus Stafnensis ecclesiae) genannt. Das Kloster kann daher ggf. als zweiter Sitz des [[Bistum Neuburg|Bistums Neuburg]] angesehen werden. Als gesichert können jedoch alle diesbezüglichen Angaben auch nach Ausgrabungen auf der Insel Wörth nicht eingestuft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bistum-augsburg.de/index.php/bistum/layout/set/print/Pfarreien/St.-Michael-_Seehausen/Geschichte/Ausgrabungen-Insel-Woerth Ausgrabungen auf der Insel Wörth]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
[[Ödön von Horváth]] nennt die abgegangene Fürst-Alm auf dem Dünaberg bei Murnau am Staffelsee wegen des Blicks auf das „Murnauer Moos, das Estergebirge und auch das Wettersteingebirge“ als „den schönsten Punkt am nördlichen Rande der bayerischen Alpen, den man mit Kraftfahrzeugen erreichen kann“.&amp;lt;ref&amp;gt;https://murnauer.blog/oedoen-von-horvath/ Murnauer Blog: Im Gespräch mit Ödön von Horváth, 14. Juni 2021, abgerufen am 21. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.projekt-gutenberg.org/horvath/klprosa/chap011.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staffelsee2009.JPG|Beim Strandbad Murnau&lt;br /&gt;
StaffelseeSeehausen.JPG|Mit MS Seehausen&lt;br /&gt;
Staffelsee 2008-CC-BY-SA SYNTAXYS-Achim-Lammerts.jpg|Westliches Ufer im Tannenbach-Filz&lt;br /&gt;
Staffelsee 1900.jpg|Ansicht von 1900&lt;br /&gt;
Staffelsee im Frühling - Panorama.jpg|Insel [[Mühlwörth]] von Norden&lt;br /&gt;
Staffelsee Insel Mühlwörth.jpg|Staffelsee mit Insel Mühlwörth&lt;br /&gt;
Staffelsee 0271.jpg|Westlicher Staffelsee mit Mooslandschaft&lt;br /&gt;
Staffelsee Boothäuser 6231616.jpg|Bootshäuser am Staffelsee&lt;br /&gt;
Staffelsee in the Evening.jpg|Blick über den Staffelsee am Abend&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Blath: &amp;#039;&amp;#039;Der Staffelsee und seine Anrainergemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 978-3-86680-039-7.&lt;br /&gt;
* Rolf K. F. Meyer, Hermann Schmidt-Kaler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Eiszeit südlich von München -östlicher Teil-&amp;#039;&amp;#039; (=  &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen in die Erdgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 8). Friedrich Pfeil, München 2002, ISBN 3-931516-09-1.&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Prechtl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Staffelsee&amp;#039;&amp;#039;. München 1853 ([https://books.google.de/books?id=lUtCAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/seen/objekte/staffels.htm Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen]: Staffelsee&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://habach.de/pages/geologie.html}} &amp;#039;&amp;#039;Geologische Geschichte des Raums um Habach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Garmisch-Partenkirchen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4384772-9|VIAF=236096263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Amper|SStaffelsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Oberbayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
	</entry>
</feed>