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	<title>Staffelberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-21T21:08:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Staffelberg in der Fränkischen Alb. Für den gleichnamigen Berg in Niederbayern siehe [[Staffelberg (Niederbayern)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD             = Staffelberg Franken.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Blick aus der Luft von Westen auf den Staffelberg&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 539&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = DE-NHN&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Bayern]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Fränkische Alb]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 50/05/32/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 11/01/29/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-BY&lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = vom Parkplatz [[Romansthal]]: ca. 1 Kilometer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Staffelbergblick.jpg|mini|320x320px|Der Staffelberg vom Ansberg (Veitsberg) aus gesehen. ]] Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staffelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|539|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher, der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]] vorgelagerter [[Zeugenberg]] im sogenannten [[Gottesgarten]] am [[Obermainland|Obermain]]. Er ist der [[Hausberg]] von [[Bad Staffelstein]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Lichtenfels]]. Der Name der Erhebung leitet sich von den ausgeprägten Geländestufen („Staffeln“) ab, die einen aufschlussreichen Einblick in die Erdgeschichte der [[Jura (Geologie)|Jurazeit]] geben. Von der [[Jungsteinzeit]] (um 5000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) bis zur [[Völkerwanderungszeit]] (ca. 300 bis 500 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) war der Berg mehrfach besiedelt. Während der [[Latènezeit]] lag auf dem Hochplateau das [[Kelten|keltische]] [[Oppidum auf dem Staffelberg]], dessen antiker Name möglicherweise &amp;#039;&amp;#039;Menosgada&amp;#039;&amp;#039; lautete. Heute befinden sich dort die Staffelbergklause mit Biergarten und die 1653 errichtete [[Adelgundiskapelle (Staffelberg)|Adelgundiskapelle]]. In der [[Folklore]] der Region gilt der Staffelberg neben dem [[Kreuzberg (Rhön)|Kreuzberg]] und dem [[Walberla]] als einer der drei [[Heiliger Berg |Heiligen Berge]] der [[Franken (Region)|Franken]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/obermain.jura/von-bad-staffelstein-hinauf-zum-berg-der-franken/1362263/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vgn.de/wandern/bad-staffelstein-staffelberg-vierzehnheiligen-lichtenfels&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Staffelberg liegt im Nordwesten der [[Fränkische Schweiz|Fränkischen Schweiz]], dem Nordteil der Fränkischen Alb, die wiederum Teil des [[Südwestdeutsches Stufenland|Süddeutschen Schichtstufenlandes]] ist. Er ist Teil des [[Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura|Naturparks Fränkische Schweiz – Frankenjura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg erhebt sich rund zwei Kilometer ostsüdöstlich der Innenstadt von Bad Staffelstein. Etwa in dieser Richtung befindet sich jenseits der Stadt etwa 290&amp;amp;nbsp;m niedriger als die Bergkuppe der dort südwestwärts fließende [[Main]] im Bereich der Einmündung (ca. {{Höhe|250|DE-NN}}) des den Berg südlich und südwestlich passierenden Lauterbachs. Rund um den Berg liegen neben Bad Staffelstein dessen Stadtteile Romansthal im Norden, [[Uetzing]] im Osten, [[Stublang]] im Südosten sowie [[Loffeld]] und [[Horsdorf]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Staffelberg liegt inmitten des als Gottesgarten bezeichneten Abschnitts des Obermaintals zwischen [[Ebensfeld]] und [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]]. Nordöstlich des Staffelberges steht die barocke [[Basilika Vierzehnheiligen]] am Hang. Auf der gegenüberliegenden Talseite thront [[Kloster Banz]] mit seiner doppeltürmigen Kirche auf einem Hügel. Das Hochplateau ermöglicht eine umfassende Rundsicht auf den Trauf der Jura-Schichtstufe, die [[Rhön]], den [[Thüringer Wald]], den [[Steigerwald]] und die [[Haßberge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Obermainland Gottesgarten Panorama 001.JPG|780|Blick vom Staffelberg in Richtung Lichtenfels mit dem Kloster Banz (links) und der Basilika Vierzehnheiligen (rechts), 2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Staffelberg 2006-05-07.jpg|mini|Staffelberg von Nordwesten (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Staffelberg bei Bad Staffelstein.JPG|mini|links|Staffelberg von Süden (2017)]]&lt;br /&gt;
Der Staffelberg gehört zu den [[Liste der Geotope im Landkreis Lichtenfels|Geotopen im Landkreis Lichtenfels]]. Am 25. September 2008 verlieh ihm der leitende Regierungsdirektor Christian Tausch vom Bayerischen Landesamt für Umwelt im Rahmen einer Feierstunde das Gütesiegel &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der „Schönsten Geotope Bayerns“|Bayerns schönste Geotope]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Schweßinger: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dgg.de/geotop/upload/presse/2008/Obermain-Tagblatt_Staffelberg.pdf Geologie ist spannend wie ein Krimi. Der Staffelberg erhielt das Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“ / Infotafel enthüllt.] (PDF; 100&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039; [[Obermain-Tagblatt]]. 26. September 2008. Stand 11. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Staffelberg ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als wertvolles [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 478R029) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Kulmbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hänge des Staffelbergs zeigen besonders ausgeprägte [[Schichtstufe]]n vom [[Brauner Jura|Braunen Jura]] ([[Aalenium]]) bis in den [[Oberjura]] ([[Kimmeridgium]]). Die weichen Tongesteine sind meist von jüngeren Hangablagerungen überdeckt und bilden Verebnungen. Die weithin sichtbaren Steilstufen des Berges bestehen aus härteren [[Sandstein]]schichten. Der markante Gipfelkranz setzt sich aus [[Riffkalk]] und [[Karst|verkarstetem]] [[Dolomit (Gestein)|Riffdolomit]] des Oberjura zusammen. Der Staffelberg ist auch durch [[Fossil]]funde bekannt, außerdem wurden dort früher aus [[Eisensandstein-Formation|Eisensandstein]] und [[Werkkalk]] Bausteine gewonnen. Zeitweise hat man auch [[Eisenerz]] aus dem [[Brauner Jura|Braunen Jura]] abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfotafelBS&amp;quot;&amp;gt;Informationstafel &amp;#039;&amp;#039;Juraprofil Staffelberg&amp;#039;&amp;#039; des [[Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz|Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit]]. Stand 31. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Staffelberg Hochplateau 004.JPG|mini|hochkant|Gipfelfelsen mit [[Frankenfahne|fränkischer Flagge]], im Hintergrund das [[Kloster Banz]], Mai 2010]]&lt;br /&gt;
Seine Erhaltung verdankt der [[Zeugenberg]], dessen Gipfelkranz vom flächenhaften Riffplateau des Albkörpers isoliert ist, seiner Lage in einem [[Tektonik|tektonischen]] Graben, dem &amp;#039;&amp;#039;Staffelsteiner Graben&amp;#039;&amp;#039;. Im Nordflügel des Grabens bedeckt Sandstein des [[Schwarzer Jura|Schwarzen Jura]], im Südflügel Werkkalk des Oberjura (Ober-[[Oxfordium]]) die Landschaft. Trotz seiner [[Erosion (Geologie)|erosionsgeschützten]] Lage veränderten besonders [[Eiszeitalter|eiszeitliche]] Abtragungsvorgänge die Gestalt des Bergmassives, das ursprünglich noch etwas höher über das Maintal ragte.&amp;lt;ref&amp;gt;Abteilung Geologie der [[Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/MathNat/Geologie/staffel/index.htm |wayback=20051219040741 |text=Der Staffelberg-Lehrpfad |archiv-bot=2018-12-11 17:25:08 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;. Stand 11. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Der Staffelberg befindet sich im Norden des vielteiligen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiets &amp;#039;&amp;#039;[[Albtrauf]] im Landkreis Lichtenfels&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr. 5932-371), das deckungsgleich mit dem [[Vogelschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Felsen- und Hangwälder im nördlichen [[Fränkische Alb|Frankenjura]]&amp;#039;&amp;#039; (VSG-Nr. 5933-471) ist. Er gehört zudem zum Nordteil des 2001 gegründeten und 1021,64&amp;amp;nbsp;km² großen [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst&amp;#039;&amp;#039; (LSG-Nr. 322697). Das Hochplateau und Kleinteile der Flanken des Bergs sind bereits seit 1985 als 41&amp;amp;nbsp;Hektar großes &amp;#039;&amp;#039;[[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Staffelberg&amp;#039;&amp;#039; (NSG-Nr. 165640) ausgewiesen.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Besiedelung ===&lt;br /&gt;
Das markante Staffelbergplateau war bereits um 5000 v. Chr. besiedelt; dies belegen Steinbeile und Geräte aus Feuerstein und einige kleine Gefäßscherben. Der Berg wurde in den folgenden Jahrtausenden immer wieder aufgesucht und war besiedelt. Aus der frühen [[Urnenfelderkultur|Urnenfelderzeit]] wurden Waffen und Schmuck aus Bronze gefunden. Ob die Siedlung in der späten Bronzezeit befestigt war, wie es etwa für die [[Ehrenbürg]] und die [[Heunischenburg]] nachgewiesen wurde, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten [[Hallstattzeit]], ab ca. 600 v. Chr., setzte nach einer Unterbrechung erneut eine Besiedlung ein, die den [[Kelten]] zugerechnet wird. Aus dieser Zeit ist erstmals eine Befestigung nachgewiesen. Das Gipfelplateau (125 × 350 Meter) wurde mit einem [[Ringwall]], einer sogenannten [[Pfostenschlitzmauer]] umgeben, die auch auf einer unteren Geländestufe den [[Himmelsteich]], wohl eine antike [[Zisterne]], umschloss. Während der [[Frühlatènezeit]] (ca. 480–380 v. Chr.) erreichte der Wall eine Breite von bis zu 5&amp;amp;nbsp;m. Warum die Besiedlung am Ende der frühen Latènezeit wie überall im nördlichen [[Franken (Region)|Franken]] plötzlich abbrach, ist nicht gesichert, dürfte aber mit der historisch belegten Keltenwanderung in Zusammenhang gestanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keltisches Oppidum ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Oppidum auf dem Staffelberg}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Staffelberg Hochplateau 006.JPG|mini|hochkant|Rekonstruierte [[Pfostenschlitzmauer]] auf dem Hochplateau, 2010]]&lt;br /&gt;
In der [[Latènezeit|Spätlatènezeit]] wurden das markante Gipfelplateau und ein Teil des östlich angrenzenden Hochplateaus (ca. 49&amp;amp;nbsp;ha) zur Anlage einer befestigten Großsiedlung, eines sogenannten [[Oppidum]]s, benutzt. Derartige stadtähnliche Großsiedlungen gab es auf dem Gebiet des heutigen Bayern etwa auch bei [[Manching]] ([[Oppidum von Manching]]), [[Kelheim]] ([[Alcimoennis]]) und [[Weyarn]] ([[Fentbach-Schanze]]). Die Anlage des Oppidums erfolgte in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts v. Chr. Dabei wurde die gesamte Hochfläche mit dem Gipfelplateau in der Mitte erneut mit einer Schutzmauer umgeben. Um zirka 40/30 v. Chr. wurde das große Oppidum aus noch unbekannter Ursache aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgrabungen in jüngerer Zeit haben die Vermutung gestützt, dass es sich um die keltische Stadt &amp;#039;&amp;#039;Menosgada&amp;#039;&amp;#039; handelte, die in dem kartographischen Werk des griechischen Gelehrten [[Claudius Ptolemäus]] (85–160 n. Chr.) erwähnt wird. Die von diesem genannten Koordinaten stimmen jedoch nicht ganz mit der Lage des Staffelbergs überein, sodass die Identifizierung des dortigen Oppidums mit Menosgada noch umstritten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike und Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um Christi Geburt wurden ebenfalls Geräte und Schmuck aus Eisen und Bronze [[Germanen|germanischer]] Herkunft gefunden. In der späten Kaiserzeit im 4. und 5. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. befand sich auf dem Gipfelplateau eine germanische Burganlage. Die steinerne [[Ringmauer]] dieser Wehranlage saß auf einem aufgeschütteten Planierungshorizont über den dreiphasigen keltischen Befestigungsanlagen. Einige Geräte und Schmuck aus Eisen, Bronze und Glas lassen auch auf eine kleine Siedlung im frühen Mittelalter zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späterer Zeit gab es keine Befestigungsanlagen mehr auf dem Staffelberg. Stattdessen entstand auf der gegenüberliegenden Mainseite vermutlich im 8. oder 9. Jahrhundert eine andere Befestigungsanlage, der [[Ringwall Banzer Berg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Staffelberg Adelgundiskapelle.jpg|mini|Die Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg, 2009]]&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] wurde auf dem Plateau eine Kirche zu Ehren der [[Aldegundis|heiligen Adelgundis]] (auch Aldegundis) errichtet. Ein [[Spätgotik|spätgotischer]] Kirchenbau wurde im [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] 1525 zerstört. Unter Verwendung der Ruine wurde die Kirche nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wieder aufgebaut und 1654 geweiht. In der Kapelle wird jedes Jahr in der Osterzeit bis Ende Mai eine Osterkrippe ausgestellt. Sie zeigt das Heilige Grab, bewegliche Figurengruppen stellen den Leidensweg Jesu, seinen Tod und die Auferstehung dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/franken/inhalt/kultur/jesus-mobile-staffelberg100.html Jesus-Mobile am Staffelberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kirche wohnten von 1696 bis 1929 [[Eremit]]en. Der bekannteste Eremit war [[Ivo Hennemann]] (1824–1900), der als „Einsiedelmann“ in [[Joseph Victor von Scheffel]]s Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Wanderfahrt&amp;#039;&amp;#039; (heute bekannt als [[Frankenlied]]), vorkommt. Im Januar 1936 stürzte bei schlechter Sicht eine [[Junkers W 34]] der [[Wehrmacht]] auf dem Staffelberg ab&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.infranken.de/lk/lichtenfels/elmar-dippold-erinnert-sich-an-flugzeugabsturz-auf-dem-staffelberg-art-627673 |titel=Elmar Dippold erinnert sich an Flugzeugabsturz auf dem Staffelberg |abruf=2021-03-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Luftwaffe versuchte dieses Unglück totzuschweigen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.obermain.de/lokal/bad-staffelstein/art2486,542320 |titel=Hakenkreuzfahne auf dem Staffelberg |datum=2017-05-23 |abruf=2021-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei diesem Flugzeugunglück starben 4 Soldaten. Heute steht dort die Staffelbergklause, die Wanderern eine Einkehr ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Querkel vom Staffelberg ==&lt;br /&gt;
Eine Höhle am Staffelberg ist mit der Staffelbergsage verbunden. Dort sollen einst die Querkel gehaust haben, die der Bevölkerung im Maintal viel Gutes taten. Ähnlich wie die bekannteren [[Heinzelmännchen]] wurden sie jedoch von einer geizigen Bäuerin vertrieben. Die [[Wichtel]] stahlen gelegentlich einige der von ihnen heiß begehrten Klöße aus den Kochtöpfen der Hausfrauen. Als man deshalb begann, die Klöße vor dem Einlegen in die Töpfe abzuzählen, verließen die gekränkten Zwerge den Staffelberg und ließen sich von einem [[Fährmann]] über den Main bringen. Als Lohn gaben sie ihm nur einige gute Ratschläge mit auf den Weg, so etwa: „Esst Steinobst und Pinellen, dann wird euch das Herz nicht schwellen“. Den verschwundenen Querkeln vom Staffelberg wurde vor dem Eingang zur [[Obermain Therme]] in Bad Staffelstein ein Brunnen als Denkmal gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klettern ==&lt;br /&gt;
Am Staffelberg wurden für [[Sportklettern|Sportkletterer]] einige Routen am sonst gesperrten Riffkranz freigegeben. Ein kurzer ungefährlicher Abstieg führt vom westlichen Plateau hinunter zu der kleinen Querkelhöhle, deren Decke sich in einem [[Schacht (Höhlenkunde)|Schacht]] teilweise nach oben öffnet. Auf dem weitgehend ungesicherten Hochplateau des Bergs besteht im Bereich der Felsformationen erhöhtes Absturzrisiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staffelbergfelsen I.JPG|Staffelbergfelsen I&lt;br /&gt;
Staffelbergfelsen II.JPG|Staffelbergfelsen II&lt;br /&gt;
Staffelbergfelsen III.JPG|Blick vom Staffelberg auf Bad Staffelstein und die Eierberge&lt;br /&gt;
Staffelberg Blick in Richtung Coburg.jpg|Blick vom Staffelberg in Richtung Coburg&lt;br /&gt;
Staffelberg - Hochplateau Panorama.jpg|Hochplateau&lt;br /&gt;
Staffelberg Adelgundiskapelle 002.JPG|Adelgundiskapelle&lt;br /&gt;
Staffelberg plateau winter.jpg|Staffelbergfelsen im Winter&lt;br /&gt;
Staffelberg winter.jpg|Staffelberg im Winter&lt;br /&gt;
Staffelberg.jpg|Blick vom Maintal auf den Staffelberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=478R029 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Staffelberg SE von Staffelstein&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 14. Oktober 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen und Erhebungen der Fränkischen Alb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Björn-Uwe Abels]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologischer Führer Oberfranken&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Franken, Band 2). Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0373-3, S. 171–176.&lt;br /&gt;
* Stadt Bad Staffelstein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungen rund um den Staffelberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bad Staffelsteiner Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). Stadt Bad Staffelstein, Staffelstein 2015, S. 48–61.&lt;br /&gt;
* Günter Dippold: &amp;#039;&amp;#039;Der Staffelberg&amp;#039;&amp;#039;. 2. Bände, Lichtenfels 1992/1994.&lt;br /&gt;
* [[Markus Schußmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Menosgada. Die keltische Stadt auf dem Staffelberg.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Pustet, Regensburg 2022, ISBN 978-3-7917-3315-9.&lt;br /&gt;
* Georg Stark: &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Staffelberg. Führer durch die Erd- und Landschafts-, sowie Besiedlungsgeschichte des Berges&amp;#039;&amp;#039;. Lichtenfels 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.staffelberg-eremiten.de Website über den Staffelberg und alle Eremiten] Zusammenstellung von Gerd Müller &lt;br /&gt;
* [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Staffelberg.htm Menosgada – eine antike Stadt am Obermain] (Landschaftsmuseum Obermain)&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/MathNat/Geologie/staffel/index.htm Der Staffelberg-Lehrpfad]&lt;br /&gt;
* [http://eskimue-panorama.de/panorama.php?pkey=2FNYIc1ySqgS&amp;amp;titel=Staffelberg 360° Panorama vom Staffelberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.franken-wiki.de/index.php/Staffelberg Der Staffelberg im Frankenwiki]&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort|objekt=Ortsteil Staffelberg von Bad Staffelstein|ID=ODB_S00041839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg der Fränkischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Staffelstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 2001]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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