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	<title>Stafa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mützelzipfe: /* 21. Jahrhundert */ - Bot</title>
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		<updated>2026-04-06T07:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;21. Jahrhundert: &lt;/span&gt; - Bot&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|&lt;br /&gt;
* Hier fehlt die langjährige Nutzung als Zentralpalast- bzw. Stafa-Kino}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariahilfer Zentralpalast (Warenhaus Stafa) 1912.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Erstes Wiener Warenmuster und Kollektiv-Kaufhaus – Mariahilfer Zentralpalast&amp;#039;&amp;#039; (im Jahr nach der Eröffnung, 1912)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Wiener Warenmuster und Kollektiv-Kaufhaus – Mariahilfer Zentralpalast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und nachmalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warenhaus Stafa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein von 1911 bis 1998 bestehendes, unter historisch unterschiedlichen Namen geführtes Traditions[[kaufhaus]] im 7. [[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] [[Neubau (Wien)|Neubau]] an der [[Mariahilfer Straße]] 120.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF.at-300712&amp;quot;&amp;gt;Vgl. auch die weiter stadteinwärts, ebenfalls an der Mariahilfer Straße gelegenen Traditionskaufhäuser [[Herzmansky]] (gegründet 1863) und [[Gerngross (Kaufhaus)|Gerngross]] (gegründet 1879). Siehe Georg Krammer: [http://orf.at/stories/2132808/2132810/ &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Katalogwelt.&amp;#039;&amp;#039;] ({{&amp;quot;|Das klassische innerstädtische Kauf- bzw. Warenhaus ist ein Relikt aus anderen Zeiten.}}) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichischer Rundfunk|ORF]].at&amp;#039;&amp;#039;, 30.&amp;amp;nbsp;Juli 2012. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem ersten massiven Umbau vom [[Warenhaus]] zu einem [[Einkaufszentrum]] hieß die Stafa zwischen 1998 und 2003 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eurocenter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EC-nix-Stafa&amp;quot; /&amp;gt; (Eigenschreibweise EUROCENTER;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eurocenter-Schriftzug&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [http://www.pressetext.com/news/20030114019 &amp;#039;&amp;#039;Eurocenter im neuen Design. 3M Scotchprint Graphics für effektvolle Gebäudewerbung.&amp;#039;&amp;#039;] (Mit Foto der Eurocenter-Gebäudefront.) In: Presseaussendung der &amp;#039;&amp;#039;3M Österreich GesmbH&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Pressetext.com,&amp;#039;&amp;#039; 14.&amp;amp;nbsp;Jänner 2003. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch „Eurocenter Mariahilf“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_19990621_OTS0089/bella-italia-zu-gast-im-eurocenter &amp;#039;&amp;#039;Bella Italia zu Gast im Eurocenter.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Austria Presse Agentur|APA-OTS]]-Presseaussendung von &amp;#039;&amp;#039;Eurocenter Mariahilf Centralmanagement,&amp;#039;&amp;#039; 21.&amp;amp;nbsp;Juni 1999. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Nach einem neuerlichen Umbau kam das Haus zu seinem italienisierenden aktuellen Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Stafa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („la StaFa“). Im April 2012 wurde die Immobilie an eine Gesellschaft der [[Schöps (Unternehmen)|Schöps]]-Gruppe veräußert und soll nach einem Relaunch einen neuen Namen bekommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB-170412&amp;quot; /&amp;gt; Das Warenhaus wurde Mitte Jänner 2014 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/home/panorama/wien/1510505/Schliessung_Letzter-Schlussverkauf-bei-La-Stafa Schließung: Letzter Schlussverkauf bei La Stafa] in der [[Die Presse|Presse]] vom 23. Dezember 2013, abgerufen am 25. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Stafa Tower&amp;#039;&amp;#039; an die [[Bayerische Versorgungskammer]] (BVK) verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000039487877/Stafa-Tower-in-Wien-wurde-verkauft &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at – „Stafa Tower“ in Wien wurde verkauft&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 21. Juni 2016, abgerufen am 22. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2016 werden das Erdgeschoß und die unteren Stockwerke von der Firma Betten Reiter genutzt, in den oberen Stockwerken ist das Hotel Ruby Marie untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://kurier.at/reise/ruby-marie-neues-hotel-auf-der-mariahilfer-strasse/173.773.109 |titel=Neues Hotel auf der Mariahilfer Straße |werk=kurier.at |hrsg=Kurier |datum=2016-01-12 |zugriff=2017-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprüngliche Architektur ===&lt;br /&gt;
Der auffällige, ursprünglich späthistoristische neunstöckige Rundbau an der Ecke zur Kaiserstraße und in unmittelbarer Nähe zum [[Wien Westbahnhof|Westbahnhof]] wurde vom Architekten und christlichsozialen Politiker [[Jakob Wohlschläger]] (1869–1934) geplant, der auch als Bauherr auftrat. Für diese Konstruktion in Eisenbeton zeichnete der Bauingenieur [[Johann Walland]] verantwortlich. Als Schwierigkeit stellten sich beim Bau unterirdische Quellen heraus, sodass zwei Schachtbrunnen gebaut werden mussten, mit denen bis heute 970 Liter Wasser pro Minute abgepumpt werden müssen. Neben Verkaufslokalen im Erdgeschoß und im ersten bis vierten Obergeschoß bot der markante Rundbau mit Skulpturenschmuck von [[Anton Hanak]] zur Zeit seiner Eröffnung im Keller einen Gastgewerbebetrieb (Landesmusterkeller beziehungsweise „Volks- oder Bürgerkeller“) und im Mezzanin eine Kaffeekonditorei. Im dritten Stockwerk gab es zusätzlich eine Möbelhalle, im zweiten Obergeschoß zusätzlich das „Palmenhaus“-Tanzlokal, im fünften Obergeschoß eine Bildergalerie und das Warenmusterlager, im ersten Dachgeschoß Lagerräume und über dem zweiten Dachgeschoß eine Aussichtsterrasse mit Fernrohren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Stafa|Stafa}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Eröffnung bis zum Jahr 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stafa Warenhaus 1925.jpg|miniatur|Das Warenhaus &amp;#039;&amp;#039;Stafa&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1925 an der Mariahilfer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stafa Warenhaus AG 1923.jpg|miniatur|Aktie über 1000 Kronen der Stafa Warenhaus AG vom 28. Mai 1923]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eröffnet wurde das Gebäude am 18. August 1911 (zu [[Franz Joseph I.|Kaiser Franz Josephs]] 81.&amp;amp;nbsp;Geburtstag) als [[Gemeinschaftswarenhaus]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mariahilfer Zentralpalast – erstes Wiener Warenmuster und Kollektiv-Kaufhaus.&amp;#039;&amp;#039; Etwa hundert Geschäftsleute erwarben gegen eine zehnprozentige Umsatzmiete Verkaufsräumlichkeiten. Die sonst wenig warenhausfreundliche [[Reichspost]] vom Eröffnungstag lobte das neue Kaufhaus, {{&amp;quot;|in dem die Gewerbetreibenden sich selbst die Vorteile des Warenhaussystems zunutze machen können}}, im Gremium der Wiener Kaufmannschaft sah man die Sache allerdings skeptischer und verwies auf den Mangel des verbilligenden Großeinkaufs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LMH&amp;quot;&amp;gt;Andreas Lehne, Gerhard Meißl, Edith Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Warenhäuser,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|rpt|18|08|1911|4|Eröffnung des Mariahilfer Zentralpalastes – Ein Kaufhaus der Gewerbetreibenden|ALTSEITE=S. 4–5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Idee mit den Umsatzmieten erwies sich jedenfalls für den Erbauer und Hausherrn Wohlschlägel als sehr ungünstig, er musste für den Zentralpalast schon am 6.&amp;amp;nbsp;April 1913 [[Insolvenz|Konkurs]] anmelden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LMH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] im Jahr 1914 wurde das Haus zunächst von der [[Centralbank der deutschen Sparkassen]] und im Kriegsverlauf von der &amp;#039;&amp;#039;Staatsangestellten-Fürsorgeanstalt&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Sta-Fa)&amp;#039;&amp;#039; übernommen. Von dieser Abkürzung ausgehend setzte sich ab 1919, fast durchgängig und ungeachtet weiterer Besitzerwechsel, &amp;#039;&amp;#039;Stafa&amp;#039;&amp;#039; als Name für das Gebäude, wie auch für das Warenhaus und spätere Einkaufszentrum bis ins 21. Jahrhundert durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EC-nix-Stafa&amp;quot;&amp;gt;Anm.: In der Zeit des offiziellen Namens &amp;#039;&amp;#039;Eurocenter&amp;#039;&amp;#039; war der Traditionsname &amp;#039;&amp;#039;Stafa&amp;#039;&amp;#039; weggefallen. Im Namensgebrauch durch die Bevölkerung blieb das Gebäude aber auch in dieser Zeit „die Stafa“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegsgründung der Fürsorgeanstalt wurde nach Kriegsende in eine Genossenschaft umgewandelt und versuchte einen expansiven Kurs im Warenhaus- und Versandhandelsgeschäft zu steuern, litt aber speziell nach Auslaufen der Wirtschaftslenkung und Staatssubventionen an Unterkapitalisierung. 1922 wurde die Genossenschaft unter Beteiligung einiger Privatbanken in die &amp;#039;&amp;#039;STAFA AG&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt (vgl. auch das Foto von 1925 rechts oben). Am 10.&amp;amp;nbsp;April 1924 meldete aber der &amp;#039;&amp;#039;Freie Genossenschafter,&amp;#039;&amp;#039; die Verbandszeitschrift der österreichischen [[Konsumgenossenschaft]]en, dass es dank der Hilfe der neu gegründeten Arbeiterbank (der späteren [[BAWAG P.S.K.|BAWAG]]) gelungen sei, die Stafa zu erwerben. In der Folge gehörte das Warenhaus über Jahrzehnte zum konsumgenossenschaftlichen Kaufhauskonzern der &amp;#039;&amp;#039;Großeinkaufsgesellschaft für österreichische Consumvereine ([[GöC|GÖC]]).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Rwien|grosseinkaufsgesellschaft-fuer-oesterreichische-consumvereine-goec.html|Großeinkaufsgesellschaft für österreichische Consumvereine (GÖC)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die obersten drei Geschoße von der deutschen [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] beschlagnahmt und umgebaut. Kurz vor Kriegsende wurde die Stafa {{&amp;quot;|in Brand gesteckt}} (&amp;#039;&amp;#039;WestInvest,&amp;#039;&amp;#039; 2004) und wurde in unbekanntem Ausmaß zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftswunder bis Niedergang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien M4119 Line 5.jpg|miniatur|Die &amp;#039;&amp;#039;Stafa&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1976 (im Bildhintergrund; links davon der ehemalige &amp;#039;&amp;#039;[[Delka]]-Schuhpalast&amp;#039;&amp;#039;; im Vordergrund ein Zug der Straßenbahnlinie&amp;amp;nbsp;5 in der damaligen Endstation)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Kaufhaus an die &amp;#039;&amp;#039;GöC&amp;#039;&amp;#039; des Konsumverbandes zurück,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Rwien|erster-niederoesterreichischer-arbeiter-konsumverein.html|Erster Niederösterreichischer Arbeiter-Konsumverein}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in Etappen erfolgte der Wiederaufbau. 1955 konnte die Stafa im Stil der Warenhäuser der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|Nachkriegszeit]] wiedereröffnet werden und florierte wie die anderen Häuser dieser Art in der Zeit des [[Wirtschaftswunder#Österreichisches Wirtschaftswunder|Wirtschaftswunders]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF.at-300712&amp;quot; /&amp;gt; 1966 wurde das Nachbarhaus in der Kaiserstraße hinzu erworben, die Stafa erweitert und das erste größere [[Selbstbedienungsrestaurant]] Wiens eröffnet. Auf dem Dach befand sich ein weißer, aufrecht stehender und um die Vertikalachse drehender Kreisring; in diesem befand sich ein rotes stilisiertes „S“ (siehe Foto rechts). Dieses Unternehmenszeichen war in freier Sichtachse weithin sichtbar (unter anderem vom Matzleinsdorfer Platz und der Reinprechtsdorfer Straße im 5. Bezirk [[Margareten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Konsum Österreich|Konsum]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;krise wurde die Stafa an die &amp;#039;&amp;#039;[[BAWAG P.S.K.|BAWAG PSK]] Leasing GmbH &amp;amp; CO OHG&amp;#039;&amp;#039; verkauft und zunächst zurückgeleast, blieb aber dennoch von der ab den 1970er Jahren international feststellbaren Krise der innerstädtischen Warenhäuser nicht verschont.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF.at-300712&amp;quot; /&amp;gt; In der Folge der Insolvenz des &amp;#039;&amp;#039;Konsum Österreich&amp;#039;&amp;#039; erfuhr das Gebäude einen radikalen Umbau zu einem Einkaufscenter mit 11.000&amp;amp;nbsp;m² Gesamtnutzfläche für 30 Geschäfte. Das drehende Stafa-Symbol auf dem Dach wurde gegen den feststehenden Schriftzug „EUROCENTER“ mit großem [[Eurozeichen|Eurosymbol]] „€“ darüber ersetzt. Der Schriftzug fand sich auch an der Gebäudefront.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eurocenter-Schriftzug&amp;quot; /&amp;gt; Nach Investitionen von rund 180 Mio. [[Österreichischer Schilling|Schilling]] (rund 13 Mio. Euro) wurde das Haus nach einjährigem Umbau im Oktober 1998 als &amp;#039;&amp;#039;Eurocenter&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EC-nix-Stafa&amp;quot; /&amp;gt; wiedereröffnet. Nach zwei Monaten soll es bereits eine Kundenfrequenz von durchschnittlich 20.000 Kunden täglich gegeben haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/unternehmen/eurocenter-mit-20000-kunden-188419 | archive-is=20130114230712 | text=&amp;#039;&amp;#039;EuroCenter mit 20.000 Kunden.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaftsblatt]],&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1998. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später zeigte sich die Eigentümerin Bawag-Leasing mit einem Abgang von 2 von den 30 Mietern und nur 7.000 Kunden täglich zufrieden. Anders sahen das jedoch insbesondere die kleineren Mieter bzw. jene, die in den oberen Stockwerken eingemietet waren. Sie klagten über mangelnde Kundenfrequenz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB-110999&amp;quot;&amp;gt;Barbara Stary: {{Webarchiv | url=http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/immobilien/eurocenter-positive-bilanz-im-ersten-jahr-132451 | archive-is=20130114222827 | text=&amp;#039;&amp;#039;EuroCenter: Positive Bilanz im ersten Jahr.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsblatt,&amp;#039;&amp;#039; 11.&amp;amp;nbsp;September 1999. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stafa aussen.jpg|miniatur|Einkaufszentrum &amp;#039;&amp;#039;La Stafa&amp;#039;&amp;#039; ab 2003]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stafa 2018.jpg|miniatur|„Stafa Tower“, 2018]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Trotz Geschäftsführerwechsel&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB-110999&amp;quot; /&amp;gt; und weiterer Bemühungen konnte weiterhin keine ausreichende Kundenfrequenz erzielt werden. Vom Geschäftsführer der Bawag-Leasing für den schlechten Geschäftserfolg verantwortlich gemacht wurden u.&amp;amp;nbsp;a. die Ausfälle von [[Libro]] durch dessen Insolvenz und des Möbelhändlers &amp;#039;&amp;#039;Sunny,&amp;#039;&amp;#039; nachdem er aufgekauft wurde, den Standort schließen musste, wodurch zwei Geschoße leerstanden. Man begann {{&amp;quot;|hektisch}} nach neuen Mietern zu suchen und plante einen neuerlichen Umbau um damals kolportierte drei Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB-131101&amp;quot;&amp;gt;Claudia Liska: {{Webarchiv | url=http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/unternehmen/millionen-spritze-fuer-marode-ekz-110502 | archive-is=20130114223020 | text=&amp;#039;&amp;#039;Millionen-Spritze für marode EKZ.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsblatt,&amp;#039;&amp;#039; 13.&amp;amp;nbsp;November 2001. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2002 waren auf den etwa 8.000&amp;amp;nbsp;m² Verkaufsfläche nurmehr rund 15 Geschäfte eingemietet. Als neues Konzept sah man eine Einmietung von Bio- und Öko-Shops zu einem „Bio-Tempel“ vor. Diese Idee wurde aber wieder verworfen, da zu diesem Zeitpunkt bereits der Lebensmittelkonzern [[Billa]] und Elektro Köck mit seiner Elektrohandelskette [[Cosmos (Elektrohandel)#Geschichte|Cosmos]] ihre neuerliche, sowie die Textilgruppe [[Esprit Holdings|Esprit]] ihre Neu-Einmietung nach dem Umbau zugesagt hatten. Für diesen wurden nun 1,82 bis 2,18 Mio. Euro mit Bauarbeiten von zwei bis drei Monaten veranschlagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.boerse-express.com/cat/pages/163255/fullstory &amp;#039;&amp;#039;Eurocenter wird doch kein Bio-Tempel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Börse-Express/[[Austria Presse Agentur|APA]],&amp;#039;&amp;#039; 8.&amp;amp;nbsp;März 2002. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Vorlaufzeit von 6 Monaten zur Planung und 5 Monaten Bauzeit wurde das Einkaufszentrum mit insgesamt 12.764&amp;amp;nbsp;m² Geschoßfläche&amp;lt;ref name=&amp;quot;Delta&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://d9852.ispservices.at/index.php?id=70&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=18&amp;amp;cHash=b9fcd90d405b56c5630c9637f3b2dc1c | archive-is=20130114215136&amp;lt;!--sic--&amp;gt; | text=&amp;#039;&amp;#039;DELTA: La Stafa&amp;#039;&amp;#039;}}. Website des planenden und ausführenden Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;DELTA Holding GmbH.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; am 12.&amp;amp;nbsp;Juni 2003 in der [[Italienische Sprache|italianisierenden]] Namensvariante &amp;#039;&amp;#039;La Stafa&amp;#039;&amp;#039; wiedereröffnet. Das architektonische Konzept wurde von &amp;#039;&amp;#039;Delta Projektconsult&amp;#039;&amp;#039; geschaffen, die auch die Bauaufsicht übernommen hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Delta&amp;quot; /&amp;gt; Die bis zu den obersten zwei Geschoßen reichende vorgehängte Glasfassade&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eurocenter-Schriftzug&amp;quot; /&amp;gt; wurde wieder entfernt und durch eine neue, die nunmehr zwei Stockwerke weniger hoch hinauf reicht, ersetzt (siehe Bild rechts):&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=[D]as zuletzt 1998 adaptierte Gebäude [wurde] weitgehend in seine architektonische Grundkonzeption zurückgeführt. Die Signifikanz der zylindrischen Turmecke ist wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. […] Die Fassade ist als Glas-Aluminium-Fassade ausgeführt.|Quelle=WestInvest, 2004}}&lt;br /&gt;
Die Kosten für diesen jüngsten Umbau betrugen laut einem Sprecher der Eigentümer &amp;#039;&amp;#039;BAWAG-P.S.K. Immobilien AG&amp;#039;&amp;#039; rund vier Millionen Euro. Auf den 8850&amp;amp;nbsp;m² Verkaufsfläche zogen als Schlüsselmieter wie geplant im Untergeschoß wieder &amp;#039;&amp;#039;Billa&amp;#039;&amp;#039; und in drei Obergeschoßen &amp;#039;&amp;#039;Cosmos&amp;#039;&amp;#039; ein. Letzteres Unternehmen hatte mit der Wiedereinmietung seine Verkaufsfläche von zwei auf drei Geschoße ausgeweitet und bekam zu diesen einen eigenen Direkt[[Aufzugsanlage|lift]]. Seit dem Konkurs von &amp;#039;&amp;#039;Cosmos&amp;#039;&amp;#039; weisen dessen Etagen seit dem 6.&amp;amp;nbsp;März 2010 einen [[Leerstand]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde die Immobilie im Jahr 2004 an den [[Deutschland|deutschen]] offenen Immobilienfonds &amp;#039;&amp;#039;WestInvest InterSelect&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds&amp;amp;nbsp;mbH.,&amp;#039;&amp;#039; einer Tochter der Sparkassengruppe [[DekaBank Deutsche Girozentrale|DekaBank]], verkauft. Der Eigentümer-Fonds, dem auch das Traditionskaufhaus [[Gerngross (Kaufhaus)|Gerngross]] gehört, hat sich – nach längeren Überlegungen zu einer neuerlichen Neupositionierung – letztlich zum Verkauf entschieden. Im April 2012 wechselte das Kaufhaus/Einkaufszentrum Stafa um rund 30 Mio. Euro ein weiteres Mal in seiner 100-jährigen Geschichte seinen Eigentümer. Als Käuferin traten die Firma &amp;#039;&amp;#039;MH 120 Immobilienanlage GmbH&amp;#039;&amp;#039; des [[Schöps (Unternehmen)|Schöps]]-Eigentümers Jamal Al-Wazzan, sowie der Schöps-Manager Joachim Knehs und Fred Duswald auf. Nach einem neuerlichen Umbau des Gebäudeinneren und einer Neugestaltung der Fassade sollten sich, dem neuen Konzept folgend, nur mehr ein oder zwei große Handelsunternehmen auf der gesamten Verkaufsfläche einmieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WB-170412&amp;quot;&amp;gt;Andre Exner: {{Webarchiv | url=http://wirtschaftsblatt.at/home/life/immobilien/1236950/index | wayback=20150504102316 | text=&amp;#039;&amp;#039;Neues Konzept und neuer Name für La Stafa&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsblatt,&amp;#039;&amp;#039; 17.&amp;amp;nbsp;April 2012. Abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach neuerlichem mehrmonatigem Leerstand wurde im Februar 2014 die Umwandlung des Gebäudes in ein Dreistern-Hotel bekanntgegeben, das Anfang 2016 eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://kurier.at/reise/ruby-marie-neues-hotel-auf-der-mariahilfer-strasse/173.773.109 |titel=Neues Hotel auf der Mariahilfer Straße |werk=kurier.at |hrsg=Kurier |datum=2016-01-12 |zugriff=2017-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den drei Geschoßen des vormaligen Einkaufszentrums zog die [[Heimtextilien]]- und [[Bettwaren]]kette „Betten-Reiter“ ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Lehne, Gerhard Meißl, Edith Hann: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Warenhäuser 1865–1914.&amp;#039;&amp;#039; (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte; Bd.&amp;amp;nbsp;20.) Deuticke, Wien 1990, ISBN 3-7005-4488-X.&lt;br /&gt;
* WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds&amp;amp;nbsp;mbH. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„La Stafa“ – das Wiener Traditionskaufhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der offene Fondsbrief,&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;4, 2004, S.&amp;amp;nbsp;12. ([http://www.westinvest.de/pdf/news_24.pdf Volltext] als PDF; 682&amp;amp;nbsp;KB.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stafa, Vienna|Stafa, Wien}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Stafa|Stafa}}&lt;br /&gt;
* [[Wojciech Czaja]]: [http://derstandard.at/1389860717917/Ende-einer-ungluecklichen-Aera-Stafa-wird-Hotel &amp;#039;&amp;#039;Ende einer unglücklichen Ära: Stafa wird Hotel&amp;#039;&amp;#039;]. Der Standard, 17. Februar 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/11/47.30/N|EW=16/20/30.62/E|type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neubau (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotunde|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufhaus in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbau in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mützelzipfe</name></author>
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