<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stadtmuseum_Dresden</id>
	<title>Stadtmuseum Dresden - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stadtmuseum_Dresden"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtmuseum_Dresden&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T07:24:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtmuseum_Dresden&amp;diff=1520880&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Schulte im Walde: /* Geschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtmuseum_Dresden&amp;diff=1520880&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-27T04:54:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Landhausstr.5.jpg|mini|Das [[Landhaus (Dresden)|Landhaus Dresden]], der Sitz des Stadtmuseums (Foto: 2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20121007020MDR Dresden Altes Landhaus Museum für Geschichte.jpg|miniatur|Dresden: Altes Landhaus – Museum für Stadtgeschichte (Foto: 2012)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtmuseum Dresden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das zentrale [[Stadtmuseum|Stadt-]] und [[Heimatmuseum]] der [[Sachsen|sächsischen]] Landeshauptstadt [[Dresden]]. Thema seiner Sammlungen und Ausstellungen ist die über 800-jährige [[Geschichte Dresdens|Geschichte der Stadt]]. Es gehört zum zehn Museen umfassenden Verbund [[Museen der Stadt Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der [[Städtische Galerie Dresden|Städtischen Galerie]], die seit 2002 als kommunales [[Kunstmuseum]] den städtischen Kunstbesitz verwaltet, befindet sich das Stadtmuseum im [[Landhaus (Dresden)|Landhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Das Domizil des Dresdner Stadtmuseums ist das [[Landhaus (Dresden)|Landhaus]]. Es wurde zwischen 1770 und 1775 nach Plänen von [[Friedrich August Krubsacius]] in einer Stilmischung aus [[Barock]], [[Rokoko]] und [[Klassizismus]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stadtmuseum-dresden.de/das-landhaus &amp;#039;&amp;#039;Website des Stadtmuseums&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Namen verdankt es seiner Funktion als Sitz der [[Landstände (Sachsen)|Landstände]] und von 1832 bis 1907 des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtages]] bis zu dessen Umzug ins [[Sächsisches Ständehaus|Sächsische Ständehaus]]. Das Landhaus befindet sich am Ostrand der [[Innere Altstadt|Inneren Altstadt]] zwischen [[Wilsdruffer Straße|Wilsdruffer]] und Landhausstraße. Dabei liegt es zwischen dem [[Neumarkt (Dresden)|Neumarkt]] und dem [[Pirnaischer Platz|Pirnaischen Platz]]. Das [[Polizeipräsidium (Dresden)|Polizeipräsidium]] mit dem [[Polizeimuseum Dresden]] ist direkt benachbart; in der näheren Umgebung stehen unter anderem die [[Frauenkirche (Dresden)|Frauenkirche]] und das [[Kurländer Palais]]. Andere [[Liste der Museen in Dresden|Dresdner Museen]] in der Nähe sind das [[Museum Festung Dresden]] sowie die Neuen Meister im [[Albertinum (Dresden)|Albertinum]] ([[Staatliche Kunstsammlungen Dresden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden-Maiaufstand.jpg|mini|Ölgemälde über den [[Dresdner Maiaufstand]], ausgestellt im Stadtmuseum]]&lt;br /&gt;
Die Dauerausstellung des Stadtmuseums thematisiert verschiedene Aspekte der Dresdner [[Ortsgeschichte|Stadtgeschichte]], darunter die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. In vier Sälen stellt das Museum mehr als 1000 Exponate zur Schau. Die Gesamtfläche der Ausstellungen beträgt über 1.800 Quadratmeter und erstreckt sich über mehrere Etagen, 20 Medienstationen informieren zusätzlich über den Werdegang Dresdens innerhalb der letzten acht Jahrhunderte und werden durch vielfältige [[Museumspädagogik|museumspädagogische]] Angebote ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestellt sind unter anderem drei historische [[Stadtmodell]]e, das älteste [[Wappen Dresdens|Dresdner Stadtsiegel]] von 1309, der sogenannte [[Sophienschatz]] sowie Dokumente und Gegenstände von der Zerstörung der Stadt durch die anglo-amerikanischen [[Luftangriffe auf Dresden]] 1945. Die Besucher können außerdem einen ca. 10 Meter × 6 Meter großen begehbaren Luftbildfußboden der Stadt Dresden betrachten sowie Erläuterungen zu einem 2 Meter × 1,50 Meter großen [[Relief (Kartografie)|Reliefmodell]] des [[Elbtalkessel|Dresdner Elbtales]] bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Dauerausstellung zur [[Geschichte Dresdens]] werden Sonderausstellungen zur Kultur-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Architekturgeschichte gezeigt. Der repräsentative Festsaal wird für Vorträge und andere Veranstaltungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Altes Landhaus.jpg|mini|Das [[Landhaus (Dresden)|Landhaus]], davor die Wilsdruffer Straße (Foto: 2007)]]&lt;br /&gt;
Nicht nur die Dauerausstellung des [[Museum]]s ist für Dresden bedeutend, sondern auch die Sammlung, welche die Grundlage für das Stadtmuseum als Forschungsstätte bildet. Die Sammlungen sind recht vielfältig und umfassen Stücke aus den Bereichen Kultur, Alltag und Geschichte Dresdens. Sie lassen sich in mehrere Hauptbestandsgruppen untergliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit Abstand größte Gruppe stellen die Fotografien und Postkarten mit etwa 200.000 Objekten. Die Schwerpunkte der Sammlungstätigkeit in diesem Bereich liegen auf Stadtansichten, stadtgeschichtlichen Ereignissen, Porträts von Dresdner Persönlichkeiten und Arbeiten Dresdner Fotografen, unter anderem [[August Kotzsch]]s. Die Sammlung enthält [[Daguerreotypie]]n, [[Ferrotypie]]n und andere Zeugnisse alter fotografischer Verfahren sowie mehrere Komplettnachlässe verstorbener Sammler. Hierbei ragen die mehrere 1.000 Objekte umfassenden Altbestände mit Aufnahmen des Dresdner Stadtbilds und Dresdner Persönlichkeiten von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis etwa 1930 heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegenständlichen Sammlungen beinhalten etwa 30.000 Objekte in 29 Teilbestandsgruppen. Sie beinhalten Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände, Kleidung, [[Militaria]], Musikinstrumente, Spielwaren, Medaillen und Münzen, Maschinen und Gerätschaften sowie [[Kunstgewerbe|kunstgewerbliche]] Objekte. Bedeutende Bestandteile dieser Gruppe sind auch Spezialsammlungen wie beispielsweise die 1951 erworbene Schmiedeeisensammlung Kühnscherf mit ihren insgesamt 1.708 [[Kunstschmied]]earbeiten. Andere Hauptbestandsgruppen der Sammlung des Dresdner Stadtmuseums sind Plakate, Dokumente und Schriftgut sowie Landkarten und Stadtpläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Museumsbibliothek verfügt über 20.000 Bände, die ältesten unter ihnen sind aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist in zwei Hauptbestandsgruppen gegliedert, in denen Werke über Dresden im weitesten Sinne beziehungsweise andere Werke gesammelt werden. Einen großen Anteil an den Dresdner Werken haben die jährlichen Adressbücher der Stadt und ihrer Vororte ab 1809 bis 1844. Gesammelt werden vordergründig Werke über die Landes- und Stadtgeschichte, insbesondere Rechts-, Militär- und Polizeigeschichte, Vereinsleben, Schulwesen, theologische Literatur, Kulturgeschichte u. v. m. Sondersammlungen der Bibliothek sind die Bestände des ehemaligen [[Körner-Museum]]s mit Literatur von [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]] sowie aus dem Freundeskreis von dessen Vater [[Christian Gottfried Körner]], darunter [[Friedrich Schiller]] und [[Ernst Moritz Arndt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 errichtete die Opernsängerin [[Clementine von Schuch]], Enkelin des bedeutenden Dresdner Dirigenten [[Ernst von Schuch]] (1847–1914) und seiner Ehefrau, der Kammersängerin [[Clementine von Schuch-Proska]] (1850–1932), zusammen mit zwei Cousinen die &amp;#039;&amp;#039;Familienstiftung Ernst Edler von Schuch&amp;#039;&amp;#039;, die Erbstücke ihrer bedeutenden Großeltern aus deren Schaffenszeit dem Stadtmuseum Dresden überreichte. Den ersten 30 Exponaten, darunter der elfenbeinerne Taktstock des Dirigenten, der während der &amp;#039;&amp;#039;[[Ära Schuch]]&amp;#039;&amp;#039; von 1872 bis 1914 die musikalischen Geschicke der Semperoper bestimmte, folgten in den nächsten Jahren weitere Stücke. Im Jahr 2014 wurde auch damit zum 100. Todestag von Schuchs im Stadtmuseum eine Sonderschau gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2880426 &amp;#039;&amp;#039;Ein Taktstock aus Elfenbein fürs Stadtmuseum. Mit dem Nachlass des Hofkapellmeisters Ernst Edel von Schuch schreibt das Stadtmuseum ein neues Kapitel Musikgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 11. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden, Palais Loß, Kreuzstraße Nr. 10, vor dem Abbruch 1905.jpg|mini|hochkant|Palais Loß, 1. Sitz des Stadtmuseums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Rathaus 1.jpg|mini|Das [[Neues Rathaus (Dresden)|Neue Rathaus]] war bis 1945 Sitz des Stadtmuseums. (2007)]]&lt;br /&gt;
Das Stadtmuseum Dresden wurde am 6. Januar 1891 auf Initiative des Ratsarchivars [[Otto Richter (Archivar)|Otto Richter]] im [[Palais Loß]] gegründet. Dort hatte es auch seinen ersten Sitz in acht Räumen, gegliedert nach Sachgruppen und historischen Ereignissen. So gab es einen Bildersaal mit Dresden-Ansichten, drei Räume mit Ansichten der Stadt und ihrer Umgebung, ein Zimmer mit Modellen und [[Zunfttruhe]]n, einen Kirchensaal mit religiösen Altertümern sowie zwei Kabinette mit Erinnerungen an die napoleonische Ära.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ21&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Ralf Hübner | Titel=Dresdens Gedächtnis | Sammelwerk=Sächsische Zeitung | Datum=2021-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Museum war Ausdruck einer bewussten bürgerlichen Abgrenzung von den [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Königlichen Kunstsammlungen]]. Den Grundstock seiner Sammlung bildeten ortsgeschichtliche Objekte aus den Beständen des Ratsarchivs, des 1869 gegründeten Vereins für Geschichte und Topographie Dresdens sowie der 1879 gegründeten [[Städtische Bibliotheken Dresden|Stadtbibliothek]]. Das Palais wurde 1905 für den Bau des [[Neues Rathaus (Dresden)|Neuen Rathauses]] abgerissen. Das Museum zog 1910 in das Erdgeschoss des Neubaus in 13 Räume.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ21&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1919 stand es mit dem Ratsarchiv und der Stadtbibliothek unter einer gemeinsamen Leitung und Verwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Stadtmuseum mit [[Körner-Museum|Körner-]] und [[Schilling-Museum]] zu den [[Städtische Museen Dresden|Städtischen Sammlungen]] zusammengefasst. In den 1920er Jahren begann der Aufbau einer Abteilung neuzeitlicher Kunst. Außerdem gehörte damals ein kleines [[Leuben#Heimatmuseum|Heimatmuseum in Leuben]] zum Stadtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde in der Nazi-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ aus der Sammlung des Museums eine große Anzahl von Kunstwerken beschlagnahmt. Viele davon wurden anschließend vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Luftangriffe auf Dresden]] 1945 wurde das Neue Rathaus und mit ihm das Museum zerstört, die Gemälde des Stadtmuseums wurde zuvor durch Auslagerung gerettet, die gegenständliche Sammlung ging zu 80 Prozent durch anschließende Plünderungen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende diente die [[Gottlieb Traugott Bienert|Bienertsche]] Villa in der Würzburger Straße 46 als Zwischenlösung, befand sich jedoch in schlechtem Zustand. Im Jahre 1950 bezogen die Städtischen Sammlungen einige Räume in der damaligen [[Militärhistorisches Museum der Bundeswehr|Nordhalle]] in der [[Albertstadt]]. Am 16. Januar 1951 wurde [[Franz Zapf (Heimatforscher)|Franz Zapf]] zum Museumsdirektor bestellt und leitete den kontinuierlichen Wiederaufbau seines Bestands ein. Bereits ab dem 10. Mai 1951 konnte die Ausstellung „Das Stadtbild Dresdens“ gezeigt werden. Ende 1951 begründete die Ausstellung „Weihnachtsstimmung in den Städtischen Sammlungen“ die bis heute weitergeführte traditionelle Sonderausstellung „Weihnachten im Landhaus“. Weitere Ausstellungen in dieser Zeit waren 1952 die „Dresdner Dokumente zur Arbeiterbewegung“ im Lichthof des Rathauses, 1953 „Vom Dorf zur Stadt“ in der damaligen Stadthalle sowie Ausstellungen im Gedenken an [[Ludwig Richter]] ebenfalls 1953 und [[Martin Andersen Nexö]] 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landhaus Dresden Treppe.jpg|mini|Im [[Landhaus (Dresden)|Landhaus]] ist das Stadtmuseum seit 1966 untergebracht. (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20121007015DR Dresden Altes Landhaus Museum für Geschichte.jpg|miniatur|Dresden: Altes Landhaus – Museum für Stadtgeschichte (2012)]]&lt;br /&gt;
Das neugegründete „Museum für Geschichte der Dresdner Arbeiterbewegung“&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Starke: &amp;#039;&amp;#039;Kanonisierte Linke? Das Museum für Geschichte der Dresdner Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das „linke“ Dresden. Eine Spurensuche über 100 Jahre&amp;#039;&amp;#039; (= Dresdner Hefte 35. Jg. Heft 130 2/2017). Dresdner Geschichtsverein e. V., Dresden 2017, S. 82–91.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1957 zu einer Abteilung der Städtischen Sammlungen, wodurch in deren Bestände verstärkt politik- und wirtschaftsgeschichtliche Objekte Eingang fanden. Die Wiedergründung des Stadtmuseums erfolgte im Januar 1966 unter dem Namen „Institut und Museum für Geschichte der Stadt Dresden“. Im August 1966 bezog es mit seiner ersten Ausstellung sein heutiges Domizil, das [[Landhaus (Dresden)|Landhaus]]. Aus einer Sonderausstellung entwickelte sich ab 1968 die Sondersammlung zur [[Geschichte der Feuerwehr]], welche sich inzwischen in den [[Technische Sammlungen Dresden|Technischen Sammlungen]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Stadtmuseum_(Dresden) &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Stadtmuseums.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa (Fabian-Handbuch)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1977 wurde der sogenannte [[Sophienschatz]] aus dem Museum gestohlen, was eine der größten Fahndungsaktionen der DDR zur Folge hatte. Im Jahr&amp;amp;nbsp;1986 fand man einen ersten Anhänger, weitere 38&amp;amp;nbsp;Objekte tauchten 1999 in Oslo auf und konnten 2005 zurückerworben werden. Ein weiterer Anhänger einer Kette wurde 2002 in [[Hannover]] identifiziert und 2006 an das Museum zurückgegeben. 2017 kehrte ein weiterer Anhänger aus München zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.saechsische.de/weiteres-stueck-des-sophienschatzes-aufgetaucht-3735345.html Weiteres Stück des „Sophienschatzes“ aufgetaucht], auf saechsische.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 16&amp;amp;nbsp;Objekte sind weiterhin verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben lt. Informationen auf Schautafeln im Stadtmuseum Dresden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 heißt das Museum wieder „Stadtmuseum Dresden“. Nach der Wende wurde [[Matthias Griebel]] am 1. September 1990 zum Direktor des Dresdner Stadtmuseums berufen. Diese Stelle hatte er bis zum 5. März 2002 inne. In den 12 Jahren seiner Amtszeit konnte Griebel den Bestand des Stadtmuseums erheblich ausbauen. Ebenfalls 2002 wurde die [[Städtische Galerie Dresden]] gegründet und übernahm den Kunstbestand des Stadtmuseums mit etwa 1.900 Gemälden, 800 plastischen Arbeiten und mehr als 20.000 Grafiken, die aus der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war das Stadtmuseum längere Zeit geschlossen, da das Landhaus modernisiert wurde. Seit dem 2006 begangenen 800-jährigen Jubiläum der Ersterwähnung Dresdens ist es wieder geöffnet und zeigt seither seine große Dauerausstellung zur [[Geschichte Dresdens]] sowie mehrere Sonderausstellungen im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. März 2010 bis 31. März 2020 war [[Erika Eschebach]] die Direktorin des Museums. Seit 1. April 2020 wird das Museum von Christina Ludwig geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler, deren Werke 1937 aus dem Museum als &amp;quot;entartet&amp;quot; beschlagnahmt wurden ==&lt;br /&gt;
[[Henryk Barczyński|Henryk Barczynski]], [[Ernst Barlach]], [[Max Beckmann]], [[Paul Berger-Bergner]], [[Siegfried Berndt]], [[Heinrich Campendonk]], [[Pol Cassel]], Hans Clar (1893–1944), [[Otto Dix]], [[Herbert Ebersbach]], [[Lyonel Feininger]], [[Conrad Felixmüller]], [[Friedrich Karl Gotsch]], [[Otto Griebel]], [[George Grosz]], [[Hans Grundig]], Fritz Häberlein, [[Guido Hebert]] (*&amp;amp;nbsp;1900), [[Erich Heckel]], [[Hein Heckroth]], [[Wilhelm Heckrott]], [[Josef Hegenbarth]], [[Karl Hofer]], [[Eugen Hoffmann]], Walter Jacob (1893–1964), [[Eric Johansson (Maler)|Eric Johansson]], [[Wassily Kandinsky]], [[Edmund Kesting]], Hans Kiekebusch, [[Ernst Ludwig Kirchner]], [[Paul Klee]], [[Oskar Kokoschka]], [[Bernhard Kretzschmar]], [[Otto Lange (Maler, 1879)|Otto Lange]], [[Heinz Lewerenz]], [[Elfriede Lohse-Wächtler]], [[Karl Lüdecke]], [[Oscar Lüthy]], [[Fritz Maskos]], Otto Meister (1892–1969), [[Constantin von Mitschke-Collande]] [[Paula Modersohn-Becker]], [[Otto Mueller]], [[Ernst Müller-Gräfe]], [[Edvard Munch]], [[Emil Nolde]], [[Max Pechstein]], [[Christian Rohlfs]], [[Arthur Rudolph (Maler)|Arthur Rudolph]], [[Wilhelm Rudolph (Maler)|Wilhelm Rudolph]], Clemens Oskar Schanze (1884–1938), [[Karl Schmidt-Rottluff]] [[Gustav Schmidt (Schauspieler)|Gustav Schmidt]], [[Otto Schubert (Maler)|Otto Schubert]], [[Kurt Schwitters]], [[Lasar Segall]], [[Fritz Skade]], Johannes Tietz, [[Christoph Voll]], Johannes Theodor Eugen [[Johann Walter-Kurau|Walter-Kurau]], Paul Weißkopf, Margarethe Wichmann-Dobbert, [[Fritz Winkler (Maler)|Fritz Winkler]], [[Wilhelm Doms]] und Erich Wünsche (* 1893).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktoren ==&lt;br /&gt;
* 1929 bis 1924 [[Paul Ferdinand Schmidt]]&lt;br /&gt;
* 1951 bis (1966)? [[Franz Zapf (Heimatforscher)|Franz Zapf]] &lt;br /&gt;
* 1990 bis (Schließung) 2002 Matthias Griebel&lt;br /&gt;
* 2010 (Neueröffnung) bis 2020 [[Erika Eschebach]]&lt;br /&gt;
* 2020 [[Christina Ludwig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stadtmuseum Dresden (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Stadtmuseum Dresden im Landhaus&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1996. ([http://www.stadtmuseum-dresden.de/online-shop?action=showItem&amp;amp;idItem=2 Museumsführer])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Museum für Geschichte der Stadt Dresden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Manfred Bachmann]], [[Hans Prescher (Geologe)|Hans Prescher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Museen in Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1991, S. 174–180.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stadtmuseum Dresden}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stmd.de/ Website des Stadtmuseums Dresden]&lt;br /&gt;
* [https://www.museen-dresden.de/index.php?lang=de&amp;amp;node=stadtmuseum Museen der Stadt Dresden]&lt;br /&gt;
* [https://www.dresden.de/apps_ext/MuseenApp_de/detail?1&amp;amp;oId=346685 Das &amp;#039;&amp;#039;Stadtmuseum&amp;#039;&amp;#039; auf dresden.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj70602364.html Bilder] in der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Dresden}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/3/0.48/N |EW=13/44/34.77/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5074761-7|LCCN=n/95/102176|VIAF=126221316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum in Sachsen|Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museen der Stadt Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landhausstraße (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilsdruffer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pirnaischer Platz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtgeschichtliches Museum|Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1891]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Schulte im Walde</name></author>
	</entry>
</feed>