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	<title>Stadtkirche Stadtlengsfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtkirche_Stadtlengsfeld&amp;diff=1644636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zweioeltanks: HC: −Kategorie:Kirchengebäude im Wartburgkreis; +Kategorie:Kulturdenkmal in Dermbach; ±Kategorie:Sakralbau in Dermbach→Kategorie:Kirchengebäude in Dermbach</title>
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		<updated>2024-03-21T06:06:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kirchengeb%C3%A4ude_im_Wartburgkreis&quot; title=&quot;Kategorie:Kirchengebäude im Wartburgkreis&quot;&gt;Kategorie:Kirchengebäude im Wartburgkreis&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Dermbach&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Dermbach (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Dermbach&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Sakralbau_in_Dermbach&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Sakralbau in Dermbach (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Sakralbau in Dermbach&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kirchengeb%C3%A4ude_in_Dermbach&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kirchengebäude in Dermbach (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kirchengebäude in Dermbach&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WAK STADTLENGSFELD KIRCHE2.jpg|mini|Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die evangelische [[Pfarrkirche]] von [[Stadtlengsfeld]], einem Ortsteil von [[Dermbach]] im [[Wartburgkreis]]. Sie ist als ältestes sakrales Bauwerk von großer Bedeutung für die Stadt- und Kirchengeschichte und ist zugleich ein [[Baudenkmal]] im Sinne des [[Thüringer Gesetz zur Pflege und zum Schutz der Kulturdenkmale|Thüringer Denkmalschutzgesetzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK STADTLENGSFELD KIRCHE1.jpg|mini|Ansicht von Süden (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK STADTLENGSFELD KIRCHE4.jpg|mini|Ostfassade]]&lt;br /&gt;
Die Stadtkirche befindet sich im nördlichen Teil der historischen &amp;#039;&amp;#039;Altstadt&amp;#039;&amp;#039;, sie liegt, vom Pfarrhof und dem städtischen Friedhof umgeben nördlich auf einer leichten Anhöhe über der Hauptstraße, jetzt ein innerstädtischer Abschnitt der [[Bundesstraße 285|B&amp;amp;nbsp;285]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Th350ÜK&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landesvermessungsamt &amp;#039;&amp;#039;TK350&amp;#039;&amp;#039; Übersichtskarte – Thüringen, Erfurt (ab 1991)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine Urkunde des Würzburger Bischofs [[Embricho von Würzburg|Embricho]] erwähnt 1141 eine [[Klause (Religion)|Klause]] von [[Wanderprediger]]n im &amp;#039;&amp;#039;Pfaffental&amp;#039;&amp;#039; bei Stadtlengsfeld. Dies ist bisher der einzige schriftliche Beleg für die Anfänge der Stadtlengsfelder Kirchengemeinde. Die heutige Stadtkirche besitzt jedoch mit den markanten romanischen Fenstern im oberen Teil des Turmes und den spätgotischen Gewölben im Chorraum hinreichende Belege für ein hohes Alter. Mit der Einführung der Reformation 1536 waren im Inneren einige Umbauten erforderlich geworden, die Kirche wurde zudem als Grablege der Patronatsherren, der Boineburger, genutzt. Deren aufwändig dekorierte Grabplatten und spätgotisches Schnitzwerk zierten das stattliche Gotteshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 musste das Kirchenschiff wegen baulicher Mängel erneuert werden, hierbei wurden die als altertümlich angesehenen Grabdenkmäler zum Großteil entfernt und Fragmente davon in das Mauerwerk eingefügt. Nach zehnjähriger Bauzeit konnte die Kirche 1790 erneut geweiht werden. 1792 erhielt sie die ein Jahr später in Benutzung genommene und bis heute existierende [[Johann-Markus Oestreich|Oestreich]]-Orgel. Das 1.534 [[Orgelpfeife|Pfeifen]], 30 [[Register (Orgel)|Register]] und zwei [[Manual (Musik)|Manuale]] umfassende Instrument gilt als wichtigstes Werk des Meisters.&amp;lt;ref&amp;gt;Susann Eberlein: &amp;#039;&amp;#039;Schlaflos in Stadtlengsfeld.&amp;#039;&amp;#039; In [[Glaube und Heimat (Zeitung)|Glaube und Heimat]] Nr. 34/2021, 22. August 2021, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tragisch endet das Schicksal der Kirchenglocken – drei Bronzeglocken wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgenommen und nach Hamburg zum Einschmelzen überführt, nur eine Glocke, 1634 gegossen, kam nach dem Kriegsende wieder nach Stadtlengsfeld zurück. 1953 weihte der damalige Landesbischof [[Moritz Mitzenheim|Mitzenheim]] drei Stahlglocken einer Apoldaer Glockengießerei als Ersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. März erbebte die Rhön beim [[Gebirgsschlag Völkershausen|Gebirgsschlag von Völkershausen]], dieser war neuerlich ein Grund für schwere Schäden an der Kirche, belegt mit durchgehenden Rissen im Mauerwerk des Turmes. Die Überwachung dieser Schäden dauert noch an (Gipsplomben), 1992 wurde zunächst die Malschicht erneuert. Neben der Erneuerung des Läutewerkes wurde in jüngster Zeit die Sandsteintreppe und das Wegenetz zur Kirche von Grund auf erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK STADTLENGSFELD DETAILS1.jpg|mini|Fenster im Turm auf der Ostseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK STADTLENGSFELD DETAILS2.jpg|mini|Fenster im Turm auf der Südseite]]&lt;br /&gt;
Die Kirche besteht aus dem [[Romanik|romanischen]] Kirchturm an der Ostseite und dem ab 1780 erneuerte [[Hallenkirche]] aus rötlichem Sandstein mit Mansarddach. In der Wetterfahne steht die Jahreszahl 1765. Die steinsichtige Fassade mit der Fensterfront wirkt nüchtern und weitgehend.&lt;br /&gt;
Ein älterer Grabstein lehnt an der westlichen Außenmauer. Am Turm führt eine schmale Verbindungspforte vom benachbarten Pfarrhaus zum Friedhof durch die etwa mannshohe Kirchhofmauer, welche den die Kirche nördlich und westlich umgebenden Friedhof einfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Kirche wurde eine zweigeschossige [[Empore]] eingebaut. Der Hauptraum im Innern des Turmes wurde mit einem [[Spätgotik|spätgotischen]] [[Kreuzgewölbe]] ausgestattet und zum Teil mit drei fratzenartige gestalteten Köpfen und einem Wappenstein als schmückenden Beiwerk verziert. Die Form der sich durchkreuzenden [[Gewölberippe|Rippen]] des Gewölbes deutet man auf den Anfang des 16. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Sowohl die romanischen Fenster im obersten Geschoss wie die spätgotischen architektonischen Formen der Gewölbe im Innern belegen, dass der Turm mehrfache Umbauten erfahren hat. Die ursprüngliche Lage und Größe dieser zum Turm gehörenden ersten Kirche ist noch nicht untersucht worden, der weite Rundbogen an der Ostseite des Turmes deutet auf einen Anbau, vielleicht eine [[Chornische]] oder der Raum der ältesten Kapelle.&lt;br /&gt;
Die drei romanischen Zwillingsfenster an der Süd-, Ost- und Nordseite liegen frei. Das romanische Zwillingsfenster an der Ostseite hat eine gewundene Mittelsäule mit mächtigem Deckstein, auf dem der Bogen der hier etwa 1,5&amp;amp;nbsp;m dicken Mauer des Turmes ruht, das Fenster an der Südseite hat eine runde Mittelsäule mit einem romanischen [[Kapitell|Blätterkapitell]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Helmbold |Hrsg=Paul Lehfeld und Georg Voss |Titel=Großherzogthum Sachsen Weimar Eisenach. Amtsgerichtsbezirk Stadtlengsfeld |Sammelwerk=Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens |Band=Heft XXXVII |Verlag=G. Fischer Verlag |Ort=Jena |Datum=1911 |Seiten=136-138}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirchgemeinde Stadtlengsfeld (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Evang. Kirche zu Stadtlengsfeld/Rhön&amp;#039;&amp;#039; Faltblatt (ohne Jahr – ca. 2000).&lt;br /&gt;
* Rolf Schlegel &amp;amp; Rolf Leimbach: &amp;#039;&amp;#039;Hafenstadt an der Felda: Lengsfelder Geschichten III.&amp;#039;&amp;#039; Verlag BoD Norderstedt, 2015, S. 204, ISBN 978-3-7386-3756-4 ([http://www.bod.de/buch/rolf-schlegel/hafenstadt-an-der-felda/9783738637564.html Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/46/58.59/N|EW=10/7/52.73/E|type=building|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052566561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Dermbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Thüringen|Stadtlengsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Bad Salzungen-Dermbach|Stadtlengsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Stadtlengsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Stadtlengsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dermbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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