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	<title>Stadtkirche Schramberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schramberg Erste Stadtkirche.jpg|mini|rechts|Evangelische Stadtkirche Schramberg, eingeweiht 1874]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Stadtkirche Schramberg.jpg|mini|rechts|Evangelische Stadtkirche Schramberg, erweitert 1896–98, in 2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schramberg - Stadtkirche Turm.jpg|mini|rechts|Blick auf den Turm der Stadtkirche Schramberg]]&lt;br /&gt;
Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche Schramberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 1874 erbaute [[Buntsandstein]]kirche in [[Schramberg]], Kreis [[Landkreis Rottweil|Rottweil]] im Mittleren [[Schwarzwald]]. Sie ist das Zentrum der evangelischen Kirchengemeinde in Schramberg, die zum [[Kirchenbezirk Rottweil]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte  ==&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert zogen nach und nach mehr Protestanten in das mehrheitlich katholische Schramberg. Diese wurden zunächst von der evangelischen Kirchengemeinde im nahen [[Schönbronn (Schramberg)|Schönbronn]] mit betreut. Am 14. Dezember 1851, dem dritten Advent, fand der erste evangelische Gottesdienst im umgebauten Grünerschen Gartensal auf dem Bocksberg durch den Schönbronner Pfarrverweser Julius Ferdinand Christoph Schüz statt. Durch den Konsistorial-Erlass vom 4. September 1866 wurde die Trennung vom Verband mit Schönbronn vollzogen und die Pfarrverweserei Schramberg neu errichtet. Erster Schramberger Pfarrverweser war ab 1. August 1866 Matthäus Mann, dem am 26. Januar 1869 Carl Gustav Gunsser folgte. Erst mit dem Konsistorial-Erlass vom 13. Mai 1868 wurde der Umfang des evangelischen Stadtpfarrbezirks Schramberg geregelt, der zunächst aus 26 Parzellen bestand. Das Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Württemberg von 1866 mit der Angabe der 26 Parzellen, nannte für dieses Jahr 158 evangelische und insgesamt 3204 Einwohner. Durch Königliches Dekret vom 23. Januar 1888 wurde die Schramberger Stadtpfarrverweserei zur definitiven Stadtpfarrei. Erster Stadtpfarrer war Theodor Traub.&amp;lt;ref&amp;gt;Schneeweiss, Helmut (Hrsg.): Evangelische Kirchengemeinde Schramberg. 1850-1960. Der Weg der Diasporagemeinde Schramberg. Martin-Luther-Haus Schramberg. Schramberg 1960. Graphische Werkstätten Gatzer &amp;amp; Hahn Schramberg, 1960. Mit Texten von Gerhard Riecke, Julius Schmidt, Helmut Schneeweiss, Hartmut Teuffel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtkirche wurde 1874 erbaut und war [[Ostung|geostet]]. Grundsteinlegung der Kirche war am Montag, den 8. Juli 1872, am 18. Juni 1873 wurde der Dachstuhl aufgerichtet. Der Plan für die Kirche mit 350 Sitzplätzen stammte vom Königlichen Bezirksbauinspektor Gottlob Herzog (1821 – 1911) von Rottweil, Bauführer war Bippus von Sigmarswangen. Eingeweiht wurde die neuerbaute evangelische Kirche am Freitag, den 9. Januar 1874 im Beisein von Prälat Georg Heinrich von Merz und Dekan Ulrich Finckh von Sulz. Die Festpredigt hielt Stadtpfarrverweser Eduard Ruß.&amp;lt;ref&amp;gt;Schwäbischer Merkur. Schwäbische Chronik, Nr. 10, 13.01.1874, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gesamtaufwand einschließlich Glocken und Orgel belief sich auf 26.000 fl.&lt;br /&gt;
Nachdem die Kirche für die Gemeinde zu klein geworden war, wurde sie von 1896 bis 1898 durch den württembergischen Kirchenarchitekten [[Heinrich Dolmetsch]] um das heutige Hauptschiff erweitert, das quer zur ursprünglichen Kirche steht und heute einen kleineren Turm am Vorderschiff und einen großen Turm am Hauptschiff besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die Orgel der Kirche von 1874 stammte von Heinrich Conrad Branmann (1840 – 1882) in Ulm und kostete 1220 fl. Es war eine Kegelladenorgel mit mechanischer Traktur und 8 Register. Eingebaut wurde sie ein Jahr nach der Einweihung am 7. April 1875 durch Orgelrevident Kaim von Biberach. Durch Vermittlung von Kirchenarchitekt [[Heinrich Dolmetsch]] wurde sie 1897 von der evangelischen Johanniskirche Göggingen-Leinzell&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://organindex.de/index.php?title=G%C3%B6ggingen,_Johanniskirche |titel=Johanniskirche Göggingen-Leinzell |zugriff=2026-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; übernommen und befindet sich dort heute noch in Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 2009 wurde die neue [[Orgel]] der Kirche eingeweiht. Das Instrument wurde von der Orgelbaufirma [[Georges Heintz|Heintz]] (Schiltach) erbaut. Es hat 22 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.schramberg-evangelisch.de/kirchenmusik/die-heintz-orgel-der-stadtkirche-schramberg |titel=Nähere Informationen zur Orgel der Stadtkirche |zugriff=2026-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Principal || 	8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Biffara &amp;#039;&amp;#039; (ab f&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039; ||	8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Traversflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Nazard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Superoktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Mixtur IV || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &amp;#039;&amp;#039;Zimbelstern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Bourdon || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Praestant || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Flute douce || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14  || Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Mixtur III || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Dulcian ||	8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 19. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Gedecktbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln:]]&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P; II/I als Suboktavkoppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläut ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Kirche hatte drei kleine Glocken im heutigen kleinen Glockenturm. Als der große Kirchturm gebaut wurde, erhielt er ebenfalls drei große Glocken. 1949 wurde die [[Evangelische Kirche Lauterbach|evangelische Kirche im Nachbarort Lauterbach]] gebaut. Der neuen Kirche wurden die drei Glocken des kleinen Turms geschenkt. Dabei handelt es sich um Stahlglocken des [[Bochumer Verein]]s für Bergbau und Gußstahlfabrikation von 1873 in fis accord: dis, fis, b. Sie kosteten ursprünglich 206 Thaler sowie Läutezubehör 72 Thaler.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas, Michael: Zur Geschichte der Glocken der Evangelischen Kirche in Schramberg. In: D&amp;#039;Kräz 36 (2016), S. 16-27; Wallraff, Martin: Predigt zur Glockenweihe in der Evangelischen Stadtkirche Schramberg am Fest Peter und Paul 2016 (MT 16,13-19). In: D&amp;#039;Kräz 36 (2016), S. 28–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 erhielt der Turm der erweiterten Stadtkirche die die „Christusglocke“, die „Lutherglocke“ und die „Taufglocke“. Die große und die mittlere fielen im Juni und Juli 1917 dem Ersten Weltkrieg zum Opfer. Im Jahr 1921 wurden zwei neue Glocken gestiftet, die „Friedensglocke“ und die „Kriegsglocke“, die 1942 im Zweiten Weltkrieg abgenommen werden mussten. Am 21. Dezember 1852, dem 4. Advent, konnte dann das dritte Mal die Einweihung des nun dritten Geläutes gefeiert werden. Das neue Geläut setzt sich zusammen aus den Tönen d, f und g, dem Anfang des Tedeum („Herr, Gott, Dich loben wir“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine zweckgebundene Stiftung wurde 2016 das bisherige Geläut um vier weitere Glocken erweitert. Der Glockensachverständige der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Landeskirche]] empfahl, weil die vorhandenen mächtigen Glocken aus dem Jahr 1952 im Hauptturm groß und tiefer gestimmt sind, vier kleinere und hell klingende Glocken anzuschaffen. Sie wurden Petrus-, Paulus-, Luther und Jubiläumsglocke genannt, da 2017 das Jahr des [[Reformationsjubiläum 2017|Reformationsjubiläums]] war&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schramberg-stadtkirche-bekommt-vier-zusaetzliche-glocken.f64b5d1e-a0a2-4759-8bea-249d52c65dde.html|titel=Schramberg: Stadtkirche bekommt vier zusätzliche Glocken - Schwarzwälder Bote|autor=Schwarzwälder Bote, Oberndorf, Germany|werk=www.schwarzwaelder-bote.de|zugriff=2016-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Größte der neuen Glocken hängt im Hauptturm, die drei kleineren im kleinen Turm. Das volle Geläut war erstmals zum Erntedankfest im Oktober 2016 zu hören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Schwarzwälder Bote |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schramberg-glocken-verbinden-stadt-und-kirche.8188e35a-fe3b-45cd-9396-6c0efed2dbcc.html |titel=Schramberg: Glocken verbinden Stadt und Kirche |sprache=de |abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stadtkirche Schramberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schramberg-evangelisch.de Homepage der evangelischen Kirchengemeinde Schramberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/13/35.55228/N|EW=8/23/10.38768/E|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Schramberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Schramberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg|Schramberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Schramberg, Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Dolmetsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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