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	<title>Stadtkirche Limbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:27:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtkirche_Limbach&amp;diff=1562681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Links auf orgbase.nl, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
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		<updated>2025-12-08T19:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Links auf orgbase.nl, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20170424180DR Limbach (Limbach-Oberfrohna) Ev Stadtkirche.jpg|mini|hochkant=1.2|Stadtkirche Limbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20170424170DR Limbach (Limbach-Oberfrohna) Ev Stadtkirche.jpg|mini|Stadtkirche Limbach]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche Limbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[evangelische Kirche]] des Doppelortes [[Limbach-Oberfrohna]]. Sie entstand aus einer im Jahr 1412 dokumentierten hölzernen [[Kapelle (Kirchenbau)|Dorfkirche]] nach mehreren Umbauten zwischen 1510 und 1899 in ihrer heutigen Form. Seit der Reformation – hier erst im Jahr 1539 durch den [[Sachsen|sächsischen]] Landesherrn eingeführt – dient sie als [[Stadtkirche (evangelisch)|Stadtkirche]] und hat die Adresse An der Stadtkirche 5. Das Gotteshaus steht seit 1939 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot;&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/geschichte_limbach.pdf Geschichte der Stadtkirche Limbach] auf verwaltungsportal.de; abgerufen am 26. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20170424185DR Limbach (Limbach-Oberfrohna) Ev Stadtkirche.jpg|mini|links|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung der Pfarrei 1346&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das [[Kirchengebäude]] wurde um 1510 teilweise in [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauweise]] und mit [[Bruchstein]]-Mauern neu errichtet. Der erste evangelische [[Pfarrer]] nach der Reformation war Matthäus Vogel, der neben seiner [[Seelsorge]]rischen Tätigkeit auch das Pfarrgut und die kirchlichen Ländereien (Pfarrlehn) bewirtschaftete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1570 stiftete Georg I. von [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|Schönberg]] (1524–1588) einen steinernen Altar.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Kirchner, Jürgen Lohr, Walter Wenzel, Ursula Ziemert: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Limbach-Oberfrohna&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Sächsische Heimatblätter]], Jg. 2016, Heft 3, S. 231–237, hier S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald nach Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]], 1650 erhielt die Kirche eine neue [[Kanzel]]. Der im Krieg stark beschädigte [[Turmknopf]] mit wertvollen Dokumenten und Zeugnissen aus den Anfängen des Kirchenbaus wurde erst 1675 durch einen neuen [[Vergoldung|vergoldeten]] Knopf ersetzt und mit neuen Zeitdokumenten befüllt. Der beauftragte Handwerksmeister J.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Erhardt aus [[Penig]] vergoldete auch die Spindel und die [[Wetterfahne]] neu. Spätere Reparaturen (1744, 1761, 1808 und 1813) brachten stets interessante Nachrichten der entsprechenden Zeiträume zutage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche [[Kirchfriedhof]] ist nicht mehr erhalten, er wurde vermutlich bereits im 16. Jahrhundert eingeebnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton von Schönberg stiftete 1746 einen hölzernen und bemalten [[Taufengel]], der anfangs wohl als Taufbeckenhalter diente. Erst später wurde er schwebend über dem Taufstein angebracht, wo er sich noch immer befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1760 stürzte die große [[Glocke]] bis zum Fuß des [[Glockenstuhl]]s ab, ohne dabei Schaden zu nehmen. Als Ursache wurde der Aufenthalt österreichischer Soldaten auf dem Turm angenommen. Die beschädigte mittlere und die kleinste Glocke wurden noch im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert abgenommen, eingeschmolzen und neu gegossen. Der Guss kostete nur 209&amp;amp;nbsp;[[Taler#Taler im 17. und 18. Jahrhundert|Thaler]], da der Wert der [[Glockenbronze]] gegengerechnet worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfangs im bäuerlichen [[Barock]] gestaltete und ausgestattete Kirche wurde 1811 für den damals großen Betrag von 6000 Thaler umfassend umgebaut. Sie entstand nach Plänen und unter Leitung der Baumeister K. F. Scherf und Chr.&amp;amp;nbsp;F.&amp;amp;nbsp;Künzel im Stil des [[Klassizismus]]. Bei dieser Gelegenheit stiftete der [[Kaufmann]] Johann Samuel Esche, Nachkomme des Strumpffabrikanten [[Johann Esche]], einen neuen Altar mit einer Marmorplatte, der zusammen mit der erneuerten Kanzel eine „harmonische Einheit“ bildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach erklärte die Gemeindeverwaltung das Haus offiziell zur Stadtkirche von Limbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rittergutsbesitzer Graf Sebastian [[Wallwitz (Adelsgeschlecht)|von Wallwitz]] und seine Frau Luise Wilhelmine [[von der Schulenburg]] stifteten 1799 eine [[Gusseisen|gusseiserne]] dreibeinige [[Taufbecken|Taufe]], gegossen in der [[Kunst- und Glockengießerei Lauchhammer]] sowie eine [[silber]]ne [[Taufschale]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1811 ließ der Kaufmann [[Johann Samuel Esche|Esche]] einen neuen Altar auf seine Kosten herstellen, bestehend aus Altartisch, einem Aufbau mit Säulenschäften und Kapitellen sowie einer reich gegliederten, fast zierlich wirkenden Kanzel mit Kanzeldeckel. Darüber verlief ein Fries mit geschnitztem [[Laufender Hund|laufendem Hund]] und ein Giebeldreieck schloss den Aufbau ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der 300-Jahr-Feier der Reformation in Limbach, im Jahr 1839, wurden aus Spenden der Gemeinde eine neue Altar- und Kanzelbekleidung, vergoldete Altargefäße, gusseiserne Altarleuchter und ein [[Kruzifix]] angeschafft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der wachsenden Einwohnerzahl des Ortes wuchs auch der Wunsch, ein größeres &amp;#039;&amp;#039;repräsentatives&amp;#039;&amp;#039; Kirchengebäude sowie ein volleres Geläut zu besitzen. So ließ die Kirchenverwaltung 1849 die drei Glocken in der [[Glockengießerei in Apolda]] umgießen. Der Kircheninnenraum wurde neu ausgemalt, da die lange Nutzung Schmutz- und Rußspuren hinterlassen hatte. Die gewählten dunklen Farben ersetzte der Maler Albert Ackermann bereits 1888 durch hellere, freundlichere Farben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- hierher kommt ein 2018 neu geschossenes bild mit dem Portal--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Jahr 1894 führte zu weiteren bedeutenden An- und Umbauarbeiten an der Kirche:&lt;br /&gt;
ein &amp;#039;&amp;#039;städtisch&amp;#039;&amp;#039; wirkendes [[Rundbogenportal]] mit einem völlig neuen Giebelteil, in dem eine farbig verglaste aus &amp;#039;&amp;#039;Hilbersdorfer Porphyrtuff&amp;#039;&amp;#039; gearbeitete [[Fensterrose|Rosette]] einen Blickfang bildet. Des Weiteren kamen zwei große Treppenaufgänge beidseitig des Portals im Inneren hinzu, die zu den ebenfalls umgestalteten [[Empore]]n hinauf führen, die bis dahin die Raumakustik gestört hatten. In dem durch den Anbau entstandenen größeren Vorraum war nun Platz für eine neue, größere Orgel, die die [[Friedrich Ladegast|Firma Ladegast]] aus Merseburg fertigte und installierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 29 Meter hohe spitze [[Kirchturm]] hatte durch [[Blitzeinschlag]] Schaden genommen und wurde 1899 von den Limbacher Baufirmen E.&amp;amp;nbsp;Poser und C.&amp;amp;nbsp;Sussig komplett einschließlich Kugel und Wetterfahne erneuert. Die alte Turmkugel hatte in [[Lateinische Sprache|Latein]] abgefasste Pergamente aus dem Jahr 1675 und alte Münzen enthalten. Jetzt kamen Nachrichten vom Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in die frisch vergoldete Kugel, ein breiterer Dachreiter mit [[Schweifhaube|geschweifter Haube]] ziert seitdem den Kirchturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz finanzieller und personeller Probleme baute die Dresdner Orgelbaufirma Gebrüder [[Jehmlich Orgelbau|Jehmlich]] 1918 eine neue Orgel mit 28 [[Register (Orgel)|&amp;#039;&amp;#039;klingenden Stimmen&amp;#039;&amp;#039;]] ein. Die Orgelweihe fand am 28.&amp;amp;nbsp;August 1918 statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an der Ostseite der Kirche angebaute kleine &amp;#039;&amp;#039;Eschekapelle&amp;#039;&amp;#039; wurde 1934 abgerissen. Gleichzeitig wurde ein bereits früher vorhandener unterirdischer Fluchtgang vermauert, die Fassaden der Kirche erhielten frischen Putz und das Dach eine neue Eindeckung. Schließlich bekam der Altar 1936 wieder ein neues Bild, das die Innenarchitektur der Kirche konterkarierte. Dem Heimatmuseum, damals als &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Altertumsmuseum&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, übergab die Kirchengemeinde 1940 eine Vielzahl von kirchlichen Gebrauchs- und Kunstgegenständen wie gusseiserne und zinnerne Leuchter, eine [[Eucharistie|Abendmahlskanne]], eine [[Altardecke]], eine Agende von 1658, ein [[Sargtuch]] der Strumpfwirkerinnung von 1791, [[Klingelbeutel]] und Bruchstücke vom Grundstein der ehemaligen Kantorschule. 1941 wurden auch die gusseiserne Taufe und das Allianzwappen der Rittergutsbesitzerfamilien von Rhöden und Campen an das Museum abgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des nach Deutschland zurückkehrenden Krieges erfolgten 1943 eine weitere größere Renovierung und Umgestaltung der Stadtkirche unter Leitung des Baurats Georg Laudeley aus Chemnitz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_langel.htm Laudeley, Dr.] in einem privat geführten Architektenregister; abgerufen am 26. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Zusammenarbeit mit dem Kunstmaler Helas aus Dresden. Folgendes wurde verändert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vergrößerung, Erhöhung und Bekleidung des Altartisches mit französischem grauen Marmor,&lt;br /&gt;
* Vergrößerung des Altarraumes durch Entfernen von zwei Bankreihen,&lt;br /&gt;
* Anbringen von drehbaren Liederanstecktafeln beidseitig der Kanzel,&lt;br /&gt;
* Schaffung eines Mittelganges und Ausmalen des gesamten Kirchenraumes in den Farben weiß, gold, blau, angelehnt an die ursprüngliche klassizistische Gestaltung,&lt;br /&gt;
* Neugestaltung der Emporenfüllungen in brauner Farbe mit aufgesetzten 35 Symbolen aus dem Alten und dem Neuen Testament,&lt;br /&gt;
* Anbringung eines weißen Textes auf blauem Grund mit einem Bezug zu &amp;#039;&amp;#039;Gottes Heilsplan&amp;#039;&amp;#039;: {{&amp;quot;|Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.}}&lt;br /&gt;
* Einrichtung einer [[Kriegerdenkmal|Ehrenwand]] im Seitenportal an der Marktseite mit schwarzen Trauerschleifen für die gefallenen Gemeindeglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 gelangten die meisten Gegenstände vom Museum wieder in Kirchenbesitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonders auf Initiative des Stadtkirchenmusikdirektors Rudolf Levin reinigten und erweiterten Mitarbeiter der Orgelfirma Jehmlich bereits im August/September 1946 die Orgel. Das zweimanualige Werk, bis dahin in romantischer Klangauffassung, wurde in eine barocke Tonstimmung versetzt. Der Spieltisch erhielt einen neuen Platz direkt an der Chorempore.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden gerade mal die notwendigsten Erhaltungsmaßnahmen an der Orgel, am Fußboden, an der Heizung, an den Kirchenbänken und vor allem am Dach unter großem persönlichen Einsatz der Kirchenmitglieder durchgeführt. In Überwindung aller politischen und Materialschwierigkeiten erhielt die Gemeinde 1973 &amp;#039;&amp;#039;grünes Licht&amp;#039;&amp;#039; für eine dringend erforderliche neue Renovierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] im Jahr 1999 vereinigten sich die Stadtkirchgemeinde Limbach und die Lutherkirchgemeinde Kändler zur &amp;#039;&amp;#039;Kirchgemeinde Limbach-Kändler&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Eschemuseum: Zeittafel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine [[Emporenhalle]] mit dreiseitigem Ostabschluss und einem [[schiefer]]gedeckten [[Walmdach]] mit [[Dachreiter]]. Im relativ steilen Dach befinden sich beiderseits mehrere versetzt angeordnete [[Gaube]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter beiden Emporengeschossen und an der Raumdecke tragen quadratische Pfeiler auf Kapitellen segmentbogige Arkaden. Die Decke des Mittelschiffs ist dezent gefeldert, in den relativ breiten Seitenschiffen sind alle Decken schmucklos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite des Kirchengebäudes, dem heutigen [[Rathaus]] zugewandt, ist das Familienwappen der Familie von Wallwitz, ein springender roter Hirsch, über einem Fenster eingemeißelt. Früher befand sich anstelle des Fensters eine Tür, von der ein überdachter Gang zum Herrschaftshaus führte. So erreichten die Gutsbesitzer das Gotteshaus &amp;#039;&amp;#039;trockenen Fußes&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren besitzt das Gotteshaus eine [[Turmuhr]], die im Jahr 1879 durch die [[Bernhard Zachariä GmbH|Bernhard Zachariä Turmuhren]] aus Leipzig erneuert wurde und noch einmal in den 1940er Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenraum Stadtkirche Limbach Oberfrohna25092015 (retouched).JPG|mini|Kirchenhauptraum]]&lt;br /&gt;
=== Altar ===&lt;br /&gt;
Ein erster [[Altar]] ist im Jahr 1535 dokumentiert, als er einige besondere [[Reliquie]]n erhielt. 1811 kam ein vom [[Kaufmann]] Johann Samuel Esche gestifteter Altar hinzu, der in den folgenden Jahren noch mehrfach verändert wurde (siehe unter [[#Geschichte|Geschichte]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste die Kirchengemeinde alle Glocken als [[Metallspende des deutschen Volkes]] dem &amp;#039;&amp;#039;Reichsmilitärfiskus&amp;#039;&amp;#039; abliefern, sie wurden im Juni 1917 ausgebaut und danach eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fehlenden Glocken konnten erst im Jahr 1921 durch neue ersetzt werden, die [[Arno Scherf]], Fabrikant, Stadtrat und Kirchenvorstandsmitglied, stiftete. Das Geläut im Dreiklang d-fis-a war 2.800&amp;amp;nbsp;kg schwer, die Glocken wogen 450, 750 und 1.600&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1927 ersetzte ein vom Chemnitzer Kunstmaler Fritsche geschaffenes und von einer Stiftung finanziertes Altarbild das bisherige.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsjahr 1942]] waren die Bronzeglocken wieder als &amp;#039;&amp;#039;Metallspende des deutschen Volkes&amp;#039;&amp;#039; zur Materialgewinnung für Kriegsgerät abzuliefern, lediglich die kleinste Glocke durfte hängen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einen Ersatz der abgelieferten Glocken war kurz nach Kriegsende aus verschiedenen Gründen nicht zu denken. Trotzdem beschloss die Gemeindevertretersitzung im Sommer 1945: Neue Glocken sollen groß sein und ein volles Geläut haben. Falls der Turm zu eng oder statisch nicht belastbar ist, sollen sie an einem Glockenstuhl neben dem Kirchengebäude aufgehängt werden. Pfarrer Heintze ließ sich daraufhin von Georg Laudeley, nun als Baupfleger tätig, ein Projekt für einen freistehenden hölzernen Glockenturm ausarbeiten, das dieser im Februar 1948 vorlegte. Eine Realisierung erwies sich aber rasch als unmöglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 konnte nach unendlich zähen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und der Besatzungsmacht erreicht werden, dass in Apolda von der traditionsreichen [[Schilling (Glockengießerfamilie)|Glockengießer-Familie Schilling]] zwei neue [[Bronze]]-[[Kirchenglocke]]n für die Limbacher Kirche gegossen wurden. Die beiden Klangkörper in den Tönen &amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; und dem Gewicht von 183 respektive 320&amp;amp;nbsp;kg wurden bei einem kleinen Festakt (&amp;#039;&amp;#039;Glockenbegrüßung&amp;#039;&amp;#039;) am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1950 auf den Turm gezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt; Auch eine neue, wirklich größere Glocke konnte der Pfarrer anschließend in Auftrag geben: sie entstand durch Umguss einer großen Bronzeglocke der Gemeinde Hettstedt und in Partnerschaft mit dem damaligen [[Sehma (Sehmatal)|Sehmaer]] Pfarrer. Gemeindemitglieder brachten in kleinen Mengen die benötigte Menge Altmetall bzw. deren Gegenwert zur Herstellung auf. Die Apoldaer Gießerei fertigte eine 843&amp;amp;nbsp;kg schwere Bronzeglocke mit einem unteren Durchmesser von 1,32&amp;amp;nbsp;m in der Tonlage &amp;#039;&amp;#039;fis&amp;#039;&amp;#039;. Nach Verstärkungsmaßnahmen am Kirchturm erfolgte im Frühjahr 1951 die [[Glockenweihe (VELKD)|Glockenweihe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt; Bis in das Jahr 1953 mussten alle Glocken im Handbetrieb betätigt werden, für die zwei kleineren ließ die Gemeinde nun einen elektrischen Antrieb einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres ===&lt;br /&gt;
Aus der Zeit vor der Reformation ist nach Entfernung aller Reliquien, Heiligen- und Marienbilder nur noch ein in Silber getriebener und vergoldeter [[Abendmahlskelch]] erhalten, der am [[Knauf]] die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;MARIA&amp;#039;&amp;#039; trägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Limbach gestorbenen Herrschaften des Rittergutes wurden in der Kirche beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1972–1974 wurde das Taufbecken in der Gießerei Lauchhammer überarbeitet und neu aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Limbach, Stadtkirche, Orgel (1).jpg|mini|Eule-Orgel]]&lt;br /&gt;
Zwischen dem 17. Jahrhundert und 1918 war die Kirche mit immer wieder neuen [[Orgel]]n von verschiedenen Orgelbaufirmen ausgestattet worden. Das 1918 durch die [[Jehmlich Orgelbau Dresden#3. Generation: Gebr%C3%BCder Jehmlich (Bruno &amp;amp; Emil)|Gebrüder Jehmlich]] erbaute und 1946 [[Geschichte der Orgel#Orgelbau nach 1945|neobarock]] um[[Disposition (Orgel)|disponierte]] Instrument wurde unter Verwendung einiger [[Orgelpfeife|Pfeifen]] 1983 von [[Hermann Eule Orgelbau Bautzen|VEB Eule Orgelbau Bautzen]] ersetzt und in den 1990er-Jahren überholt. Sie besitzt 25 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die [[Disposition (Orgel)|Disposition]] lautet:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Limbach-Oberfrohna/Limbach,_Stadtkirche |titel=Informationen zur Orgel auf Organ index |abruf=2022-02-03 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2029415&amp;amp;LGE=EN&amp;amp;LIJST=lang |titel=Organ database {{!}} Complete description |abruf=2022-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing: 4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lieblich Gedackt || 16′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;umintoniert aus Quintadena 16&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;Austausch&amp;quot;&amp;gt;Austausch der beiden 2&amp;#039;-Register zwischen Haupt- und Schwellwerk&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sifflöte&lt;br /&gt;
|{{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Weitgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Viola da Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte || 2′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;Austausch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flageolett || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Scharff IV || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gedacktbaß || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Choralbaß || 4′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;ehemalig&amp;quot;&amp;gt;Das ehemalige Gemshorn steht jetzt als Quinte {{Bruch|2|2|3}}′ in der Mixtur, es wird durch den Choralbaß 4&amp;#039;, welcher aus den Pfeifen der alten Mixtur besteht, ersetzt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mixtur III || {{Bruch|2|2|3}}′&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; name=&amp;quot;ehemalig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P (Hand- und Fußbetätigung)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geläut ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Blitzeinschlag 1899 wurden auch die Glocken noch einmal umgearbeitet, am 28. März 1900 erfolgte die Glockenweihe. Das neue dreistimmige [[Glocke|Geläut]] mit einem Gesamtgewicht von 40&amp;amp;nbsp;[[Zentner]]n fand nun Platz in dem größeren Turm. Es läutete im Es-Dur-Dreiklang, und jede Glocke trug ein geistliches Symbol und einen Bibelspruch. Die Kosten für den Neuguss betrugen 5.275&amp;amp;nbsp;Mark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindeleben ==&lt;br /&gt;
=== Überblick (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1905 gründete sich der erste kirchliche [[Posaune]]nchor im Pfarrgebiet, der bis in das 21. Jahrhundert aktiv ist. Die Instrumente konnten mit Hilfe einer Spende angeschafft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirchenarbeit finden sich neben regelmäßigen Gottesdiensten ein Begegnungscafé und ein Frauentreff jeweils im benachbarten Gemeindezentrum. Zur Integration der in Limbach-Oberfrohna untergebrachten Flüchtlinge soll neben dem bereits bestehenden &amp;#039;&amp;#039;Sprachkurs&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Begegnungs-Treff-International im Diakoniezentrum&amp;#039;&amp;#039; (Pleißaer Straße 13a) auch ein &amp;#039;&amp;#039;Begegnungs-Garten&amp;#039;&amp;#039; im [[Kleingartenanlage|Kleingartenverein]] &amp;#039;&amp;#039;Bodenreform&amp;#039;&amp;#039; entstehen.&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde organisiert ab Herbst 2018 die Aufführung des Kinder-[[Musical]]s „Glauben heißt Vertrauen“ von Helmut Jost und Ruthild Wilson.&lt;br /&gt;
Zum Zusammenhalt der Gemeindemitglieder finden gelegentlich Familien-Urlaubsausflüge statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeinfo1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer ===&lt;br /&gt;
Die jeweilige Pfarrersfamilie wohnt im benachbarten [[Pfarrhaus]], das im Jahr 1767 komplett erneuert wurde und ebenfalls unter Denkmalschutz steht.&lt;br /&gt;
In der Limbacher Stadtkirche waren im Laufe der Jahrhunderte mindestens folgende Geistliche tätig (nicht vollständig):&lt;br /&gt;
* 1539 – Vogel, Matthäus&lt;br /&gt;
* 1551 – Linke, Paul&lt;br /&gt;
* 1579 – Krause, Georg&lt;br /&gt;
* 1614 – Weißhahn, Friedrich&lt;br /&gt;
* 1618 – Hofmann, Matthäus&lt;br /&gt;
* 1687 – Müller, Johann Georg&lt;br /&gt;
* 1734 – Müller, Johann Friedrich, Sohn von Johann Georg Müller&lt;br /&gt;
* 1764 – Kreyßig, Christian Sigismund&lt;br /&gt;
* 1797 – Gilbert, Christian Gotthold Karl&lt;br /&gt;
* 1825 – Mohr, Carl August Friedrich&lt;br /&gt;
* 1832 – Wildenhayn, August Wilhelm&lt;br /&gt;
* 1861 – Beyer, Leberecht Woldemar&lt;br /&gt;
* 1868 – Hofmann, *Karl Volkmar Elias&lt;br /&gt;
* 1872 – Hemmann, Friedrich Wilhelm Otto&lt;br /&gt;
* 1905 – Jeremias, Friedrich *Johannes&lt;br /&gt;
* 1912 – Kohlsdorf, Karl *Ernst&lt;br /&gt;
* 1918 – Kaiser, Johann *Karl Friedrich&lt;br /&gt;
* 1925 – Seidel, Johann Martin *Friedrich&lt;br /&gt;
* 1926 – Wenke, *Horst Ernst Edgar&lt;br /&gt;
* 1937 – Schaaf, Wilhelm Friedrich Werner&lt;br /&gt;
* 1940 – Heintze, Kurt *Walter&lt;br /&gt;
* 1940 – Klötzner, Max *Gerhard&lt;br /&gt;
* 1940 – Ziegler, Ernst Karl&lt;br /&gt;
* 1949 – Wolff, *Hans Conrad Albert&lt;br /&gt;
* 1953 – Reichel, Wolfgang&lt;br /&gt;
* 1954 – Schachschal, Hans&lt;br /&gt;
* 1974 – Seltmann, Heinrich&lt;br /&gt;
* 1979 – Markert, Wolfgang&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pfarrerbuch.de/sachsen/stelle/1166, pfarrerbuch.de] abgerufen am 1. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pfarrerbuch.de/sachsen/ort/1818, pfarrerbuch.de] abgerufen am 1. März 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg Crusius&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ulrich Keil in den 1970er Jahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die im 21. Jahrhundert zuständigen [[Pfarrer]] für die Stadtkirche und zugleich für die &amp;#039;&amp;#039;Martin-Luther-Kirche&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil [[Kändler (Limbach-Oberfrohna)|Kändler]] sind Andreas Vögler und Johannes Schubert (Stand Jahr 2018), der [[Kantor]] Johannes Baldauf bedient die Orgel und probt die oben genannte Aufführung in Limbach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeinfo1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kirche-limbach-kaendler.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=34094 &amp;#039;&amp;#039;Visitenkarte Stadtkirche Limbach-Oberfrohna&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 25. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindehaus ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 konnte ein nach Plänen und unter Leitung der Architektin Kerstin Bochmann von [[Bochmann Architekten]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bochmann-architekten.de/projekte.html Homepage Bochmann Architekten aus Chemnitz], abgerufen am 26. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; neu gebautes [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehaus]] eingeweiht werden. Der [[Sachsen|sächsische]] Oberlandeskirchenrat [[Martin Lerchner]] vollzog die Weihe am 28. März des Jahres.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeinfo1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Limbach-Kirche2.jpg|mini|hochkant|Kirche mit Absprung- und Einschlagsstelle des verunglückten Fahrzeugs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Limbach-Kirche3.jpg|mini|hochkant=1.5|Die Flugbahn ging von ganz links nach ganz rechts.]]&lt;br /&gt;
* In den zurückliegenden Jahrzehnten gab es immer wieder Kunstdiebstahl. Die Kirchenchronik vermerkte beispielsweise für den November 1927, dass ein [[Kruzifix]] und zwei Leuchter gestohlen wurden. Im Dezember 1930 war es Dieben gelungen, über die Sakristei in das Kirchengebäude einzudringen und sechs Kollektenbüchsen zu erbeuten, die aber nur wenig Geld enthalten hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hist&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 25. Januar 2009 kam es zu einem aufsehenerregenden [[Straßenverkehrsunfall|Verkehrsunfall]], bei dem ein [[Pkw]] nach einem 35&amp;amp;nbsp;m weiten Sprung im [[Dach]] der Kirche einschlug. Der 23-jährige, schwerverletzte Fahrer wurde von der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] mit einer [[Drehleiter]] gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.n24.de/news/newsitem_4728609.html Auto landet im Kirchendach]&amp;#039;&amp;#039;, [[N24]], 26. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach vollständiger Reparatur der beschädigten Mauerteile und des Daches ließ die Pfarrei unterhalb der Einschlagstelle eine Gedenktafel anbringen mit folgender Inschrift:&lt;br /&gt;
{{Inschrift|Zentriert=1&lt;br /&gt;
 |Text=Was bei den Menschen unmöglich ist,&amp;lt;br /&amp;gt;das ist bei Gott möglich. Bibel, Lukas 18,27&amp;lt;br /&amp;gt;Am 25. Januar 2009 flog ein Auto 35 m weit über diese Tafel ins Kirchendach.&amp;lt;br /&amp;gt;Der Fahrer überlebte ohne bleibende gesundheitliche Schäden.&amp;lt;br /&amp;gt;Wir danken Gott für dieses Wunder.}}&lt;br /&gt;
* Der am 29. Februar 2020 gewählte Bischof der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]] [[Tobias Bilz]] absolvierte von 1989 bis 1991 an der Stadtkirche Limbach sein [[Vikariat (evangelisch)|Vikariat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.limbach-oberfrohna.de/limbach/content/40/20080221111027.asp Stadtkirche Limbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-limbach-kaendler.de/ Kirchgemeinde Limbach-Kändler]&lt;br /&gt;
* [https://www.tu-chemnitz.de/mb/FoerdTech/eml/geschichten/kg.php Zeittafel zur Stadtkirche Limbach] auf der Homepage vom Förderverein des Eschemuseums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/51/29/N|EW=12/46/1/E|type=building|dim=25|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Limbach, Stadtkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Zwickau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Limbach-Oberfrohna|Stadtkirche Limbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Limbach-Oberfrohna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Limbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
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