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	<title>Stadtkirche Laufenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:49:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtkirche_Laufenburg&amp;diff=2126723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-10T10:57:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stadtkirche Laufenburg AG.jpg|mini|alternativtext=Stadtkirche Laufenburg AG|Stadtkirche Laufenburg AG]]&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Laufenburg aargau ansicht.jpg|mini|Die Kirche Laufenburg von der nördlichen, badischen Seite her gesehen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche Laufenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich auf einem nordöstlichen Plateau des Burghügels in der Altstadt des schweizerischen Teils von [[Laufenburg AG|Laufenburg]]. Sie ist zugleich die [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholische]] Pfarrkirche von Laufenburg, mit dem Patrozinium [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]]. Der heutige Bau entstand vermutlich zwischen 1439 und 1510, über die allfälligen Vorgängerbauten ist nichts bekannt, da bisher keine Ausgrabungen stattfanden. Die Kirche steht unter eidgenössischem Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Laufenburg 1654.jpg|mini|Die Burg und die Kirche vor 1640]]&lt;br /&gt;
Die Kirche befindet sich auf einem Plateau auf dem Burghügel innerhalb der Stadtmauern von Laufenburg. Seitdem die höher gelegene Burg bis auf den Hauptturm abgebrochen wurde, tritt die Kirche noch markanter in Erscheinung. Die östliche Stützmauer der Kirche war ein Teil der [[Kasematte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Einer der ersten Geistlichen in Laufenburg war vermutlich der [[Leutpriester]] mit einem Helfer, der 1248 erwähnt wird. Es muss also schon zu diesem Zeitpunkt eine Kirche in der Stadt gegeben haben, auch wenn deren Bau urkundlich nicht nachweisbar ist. Im frühen 14. Jahrhundert wird ein zweiter Leutpriester für die Pfarrei der Heiliggeistkirche in Klein-Laufenburg erwähnt, die damals eine Filiale der Pfarrkirche von [[Murg (Landkreis Waldshut)|Murg]] war. Die [[Pfrund|Pfründe]]n beider Kirchen waren im Besitz des [[Damenstift Säckingen|Klosters Säckingen]]. Trotzdem gehörten schon damals die beiden Kirchen und Ufer des [[Rhein]]s unterschiedlichen Bistümern an, die linke (schweizerische) zum [[Bistum Basel]], die rechte (badische) zum [[Bistum Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Ursprung der ersten Kirche Laufenburgs liegt im Dunkeln. Am wahrscheinlichsten ist, dass das Frauenkloster Säckingen schon vor der Stadtgründung hier ein Gotteshaus errichten liess. Auf eine frühe Gründung/Stiftung weist auch das Patrozinium hin, denn Johannes der Täufer war zu fränkischer Zeit ein beliebter Heiliger und entsprechend oft wurde er als Patron einer Kirche auserwählt. Da bisher keine Ausgrabungen oder Sondierungen vorgenommen wurden, ist über eine oder mehrere Vorgängerbauten aus archäologischer Sicht nichts beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch über den Bau der heutigen Kirche ist nicht alles geklärt. Zwar kann anhand einer Spende, die vom Rat der Stadt geleistet wurde, der Bau des Chores auf die Zeit um 1439 datiert werden. Bekannt ist auch, dass die Stadt [[Baden AG|Baden]] 1441 zwei Gulden für den Bau dieser Kirche leistete. Die Bauarbeiten zogen sich vermutlich über zwei Generationen hin, das Gebäude wurde vom [[Kirchenschiff|Schiff]] zum [[Chor (Architektur)|Chor]] erbaut. Als Werkmeister wird ein &amp;#039;&amp;#039;Sebastian Gisel&amp;#039;&amp;#039;, vermutlich ein Einheimischer, erwähnt. Die [[Sakristei]] wurde 1489 vollendet, dieses Datum ist jedenfalls an ihr in Stein gemeisselt worden. Die Burger erbaten 1510 zum Abschluss der Bauarbeiten vom Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] einen Beitrag zu einem gemalten Chorfenster. Die Bauzeit der [[Gotik|gotischen]] Kirche wird deshalb von 1439 bis 1510 angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Glockenturm (vermutlich vom Vorgängerbau übernommen) wurde 1588 durch die beiden Meister &amp;#039;&amp;#039;Hans Rosenplatt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kaspar Simon&amp;#039;&amp;#039; abgetragen. Der neue gotische Turm wurde anstelle des Chores der Liebfraukapelle errichtet, und zwar von den Baumeistern &amp;#039;&amp;#039;Stefan Wetzel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lorenz Staller&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Mandacher&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Melchior Huber&amp;#039;&amp;#039;. Der Turm erlitt 1638 beim Angriff der Götzen’schen Armee während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] starke Beschädigungen und erhielt 1653 deswegen einen neuen [[Helm (Architektur)|Helm]] als Spanische Haube von &amp;#039;&amp;#039;Fridolin Mörikofer&amp;#039;&amp;#039;. Die Entwürfe dafür werden dem Fabriciarius der Schweizer Kapuzinerprovinz [[Probus Heine]] zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Das gesamte Bauwerk ist im gotischen Baustil erbaut worden und grösstenteils noch so erhalten. Die Schiffsfenster wurden später [[barock]]isiert, und auch der Turmhelm ist nicht mehr original. Das gesamte Bauwerk hat einen unregelmässigen schiefwinkligen Grundriss, was in erster Linie dem Baugrund auf dem Hügel zuzuschreiben ist. Die Hauptachsen des Schiffes und des Chores liegen aber auf einer Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kirchturm]] befindet sich ein fünfstimmiges [[Glockengeläut]] mit ausnahmslos historischen [[Kirchenglocke]]n:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/glocken-der-heimat/glocken-der-heimat-laufenburg-st-johann Radio SRF: Glocken der Heimat – Laufenburg, St. Johann]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Glocke || Gussjahr || Gießer || [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 1592 || Moritz Schwartz, Luzern || H°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || 1592 || Moritz Schwartz, Luzern || d′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || ca. 1400 ||  || g′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || 1570 ||  || b′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || 1650 || Johann Bernhard Schury, Rheinfelden || es″&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Laufenburg aargau pfarrkirche chor.jpg|mini|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laufenburg aargau pfarrkirche orgel.jpg|mini|Blick zur Orgel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung ==&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde teilweise schon zwischen 1750 und 1753 dem Barock angepasst, wobei man auch die Fenster des Schiffes veränderte. Er wurde dann zwischen 1776 und 1779 durchgreifend barockisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der oberen der zwei übereinander liegenden [[Empore]]n steht die [[Orgel]], die von der Manufaktur [[Metzler Orgelbau]] aus Dietikon in das historische barocke [[Orgelgehäuse]] von 1780 eingebaut wurde. Sie verfügt über 26 [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Zwischen der Orgel von 1780 des Orgelbauers Johannes Treyer aus [[Wallbach (Bad Säckingen)|Wallbach bei Säckingen]] mit 24 Registern auf zwei Manualen und Pedal und der heutigen Orgel gab es ein weiteres Instrument von 1910 mit 26 Registern, das [[Orgelbau Kuhn|Carl Theodor Kuhn]] aus Männedorf im alten Gehäuse errichtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgelverzeichnis.ch/AGProfile3/laufenburgkath.htm Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein: Orgelprofil Kath. Kirche Johannes der Täufer Laufenburg AG]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Felder: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Laufenburg.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete Auflage (Schweizerische Kunstführer Serie 28, Nr. 272). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1995, ISBN 3-85782-272-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.561981|EW=8.06143|type=landmark|region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche|Laufenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau|Laufenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Aargau|Laufenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Laufenburg AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Schweiz|Laufenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Laufenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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