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	<title>Stadtkirche Bad Sülze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:45:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtkirche_Bad_S%C3%BClze&amp;diff=1422151&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: /* Innenausstattung */ paß → pass</title>
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		<updated>2026-01-04T08:02:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Innenausstattung: &lt;/span&gt; paß → pass&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bad Sülze Kirche v SW 2renat.jpg|mini|Stadtkirche Bad Sülze]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche Bad Sülze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im historischen Stadtkern von [[Bad Sülze]] im [[Landkreis Vorpommern-Rügen]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Die Kirchengemeinde gehört zur [[Propst]]ei Rostock im [[Kirchenkreis Mecklenburg]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]] (&amp;#039;&amp;#039;Nordkirche&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:70738 Bad Sülze Chorgiebel.JPG|mini|Chorgiebel]]&lt;br /&gt;
Bad Sülze erhielt sein [[Stadtrecht]] zwischen 1255 und 1262. Die erste Nachricht von der Kirche zu Sülze stammt von 1276. Demnach ist diese Kirche wohl im dritten Viertel des 13. Jahrhunderts als [[Backstein]]kirche im [[Gotik|frühgotischen]] Stil im Wetteifer mit der etwa zur gleichen Zeit errichteten Stadtkirche in [[Marlow]] errichtet worden. Der quadratische, leicht in das Kirchenschiff eingezogene West-Turm ist wahrscheinlich erst im 15. Jahrhundert entstanden. Der [[Turmhelm]] wurde 1770 durch einen Brand vernichtet. Die brennende Spitze durchschlug dabei das Dach des Kirchenschiffes, blieb aber auf dem Gewölbe liegen. Erst 1892 erhielt der Turm ein [[Neugotik|neugotisches]] Glockengeschoss und eine neue Spitze. Die Kirche gehörte im Mittelalter zum Rostocker Archidiakonat und stand ununterbrochen unter landesherrlichem [[Kirchenpatronat|Patronat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Fenster von Chor und Schiff sind stilistisch einheitlich gestaltet, aber an Nordseite und Chorgiebel aufwändiger als an der Nordseite. Alle sind gestaffelte Dreiergruppen schlanker Spitzbogenfenster, den Pfeilern dazwischen sind Rundstäbe vorgesetzt. Die Gewände enthalten jeweils einen weiteren Rundstab. Die Gruppe in der Ostwand und die drei nördlichen Gruppen liegen in gestuften Spitzbogen[[Blende (Architektur)|blenden]] und bilden so Vorstufen von [[Maßwerk]]&amp;amp;shy;fenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem etwas schlichteren Westportal des Turms hat die Kirche drei Eingänge, alle mit spitzbogigen [[Stufenportal|Stufengewänden]]; unter den beiden westlichen Fenstergruppen des Schiffs liegt jeweils ein Portal, in der Südwand des Chors eine Priesterpforte. Südportal und Priesterpforte sind mit gestaffelten Gruppen dreier [[Wimperg]]e bekrönt. Die [[Laibung]] des Südportals ist innerhalb des spitzbogigen Gewändes oben zu einem ausladenden gelappten Bogen aufgeweitet, der an rheinische [[Vielpass#Fächerfenster|Fächerfenster]] erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dreieck des Ostgebels ist mit einem getreppten Bogenfries und mehreren, teilweise als [[Triforium (Fenster)|Triforien]] gegliederten Blenden geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eingezogene Chor sowie die an der Südseite angebaute [[Sakristei]] sind mit Eck[[lisene]]n versehen und an den Längswänden mit einem Treppenfries verziert. Der Giebel der Sakristei ist ebenfalls mit Friesen und Blenden verziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OKI&amp;quot;&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Offene Kirchen I – Von der Recknitz bis zum Strelasund&amp;#039;&amp;#039;, Thomas Helms Verlag, Schwerin, 2. Auflage, 2006, ISBN 3-935749-66-X, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Ecken und Wandmitten des Langhauses sind nachträglich aber noch im Mittelalter [[Strebepfeiler]] angefügt worden, wahrscheinlich beim Einbau der spätgotischen Gewölbe. Am Turmportal sind nur die äußeren Stufen mittelterlich, Innenstufe und Laibung neuzeitlich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
70732 Bad Sülze Kirche Westportal.JPG|Turmportal&lt;br /&gt;
Bad Sülze Kirche Tür an der Nordseite 2.jpg|Priesterpforte&lt;br /&gt;
70733 Bad Sülze Kirche Nordportal.JPG|Nordportal&lt;br /&gt;
70743 Bad Sülze Kirche S Westjoch.JPG|Südportal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kirchenraum ist vollständig überwölbt. Das Chorjoch liegt unter einem frühgotischen [[Domikalgewölbe]] [[Angevinische Gotik#Transfer in andere Regionen – „Westfälische“ Gewölbe|westfälischen Typs]] mit acht Rippen und einem Scheitelring. Die beiden quadratischen [[Joch (Architektur)|Joche]] des [[Kirchenschiff]]s sind mit spätgotischen [[Gewölbe#Sterngewölbe|Sterngewölben]] gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenausstattung ==&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist der neugotische [[Altar]], der den beim Brand 1770 zerstörten ersetzte. Das [[Kreuzigung]]sbild mit Maria und Johannes wurde 1854 gestiftet&amp;lt;ref name=&amp;quot;OKI&amp;quot; /&amp;gt; und ist von [[Gaston Lenthe]] (1805–1860). Es ist in einem Spitzbogen gerahmt und wird von einem [[Wimperg]] mit durchbrochenem Maßwerk abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OKI&amp;quot; /&amp;gt; Die hölzerne [[Kanzel]] von 1770 ist im Stil des [[Rokoko]] gefertigt; die Brüstungsfelder wurden allerdings übermalt. Oberhalb ist ein [[Schalldeckel]] mit Strebekrone und [[Feston]]s. Der [[barock]]e [[Prospekt (Orgel)|Orgelprospekt]] stammt von 1772. Der [[Taufbecken|Taufstein]] ist aus [[Kalksandstein]] und stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kuppa ist mit Dreipassarkaden und Dreipässen verziert. Eine weitere Fünte aus Kunststein stammt aus dem 19. Jahrhundert, ein [[Taufengel]] aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Ostfensters des Chors befindet sich außerdem eine Glasmalerei, die wohl aus dem Jahr 1886 stammt. Sie zeigt die Symbole der Evangelisten, die von einem blautürkisen Rauten-Teppichmuster umrahmt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OKI&amp;quot; /&amp;gt; Die Orgel war ursprünglich ein Werk von [[Christian Heinrich Kersten]] aus dem Jahr 1772 mit heute 14 [[Register (Orgel)|Registern]] auf einem [[Manual (Musik)|Manual]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]], das nach mehreren Umbauten und Veränderungen in den Jahren 1852, 1980 und 1998 nur noch wenig historischen Bestand aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgelmuseum-malchow.jimdofree.com/mecklenburgisches-orgelinventar/b/bad-sülze/ |titel=Informationen zur Orgel auf den Seiten des Orgelmuseums Malchow |abruf=2020-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Turm hängen vier Glocken, von denen die älteste aus Bronze im Jahr 1525 gegossen wurde. Die drei anderen Glocken sind aus Stahl und wurden im Jahr 1925 hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OKI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Dehio-&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2016, ISBN 978-3-422-03128-9, S. 46.&lt;br /&gt;
* Tilo Schöfbeck: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Kirchen zwischen Trave und Peene.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, 2014, ISBN 978-3-86732-131-0, S. 206.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church in Bad Sülze|Stadtkirche Bad Sülze}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ostseeferieninfo.de/region_fdz/themen/kirchen/bad_suelze/bad_suelze.html Touristenseite mit Innenaufnahmen der Stadtkirche Bad Sülze]&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-mv.de/index.php?id=930&amp;amp;type=0 Webseite der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Sülze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.109778|EW=12.661354|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Badsulze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Backsteingotik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bad Sülze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Sülze]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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