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	<title>Stadtkirche Aarau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadtkirche_Aarau&amp;diff=2197186&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2026-02-06T16:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Aarau reformierte Kirche.jpg|mini|hochkant=1.2|Stadtkirche Aarau]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkirche Aarau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiertes]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirchengebäude]] in [[Aarau]], dem Hauptort des [[Kanton Aargau|Kantons Aargau]] in der [[Schweiz]]. Das [[Gotik|spätgotische]] Gotteshaus in der Altstadt präsentiert sich als dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]]. Es wurde in den Jahren 1471 bis 1478 nach den Vorgaben der [[Bettelordenskirche|Bettelordensarchitektur]] erbaut. Die Stadtkirche ist als [[Schweizerisches Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung|Kulturgut von nationaler Bedeutung]] eingestuft. Sie gehört zur Reformierten Kirchgemeinde Aarau in der [[Reformierte Kirche Aargau|Reformierten Landeskirche Aargau]], wird aber auch von der [[Christkatholische Kirche der Schweiz|christkatholischen]] Kirchgemeinde genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Merian, Stadtkirche von Aarau.jpg|miniatur|Aarau und die Stadtkirche in der &amp;#039;&amp;#039;[[Topographia Germaniae]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Matthäus Merian]] (1642)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glockenturm der Stadtkirche Aarau (2017).jpg|mini|Glocken- und Uhrturm]]&lt;br /&gt;
Ausgrabungen in den Jahren 1936 und 1959/1960 deuten darauf hin, dass es bereits im 10. und 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine Kirche auf Aarauer Stadtgebiet gab. Sie lag im heutigen [[Telli]]quartier an einer [[Furt]] über die [[Aare]] und scheint in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts sorgfältig abgetragen worden zu sein, nur das Fundament blieb erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Kuhn |Titel=Die Furt durch die Aare und die Telli-Kirche |Sammelwerk=Aarauer Neujahrsblätter |Herausgeber=Ortsbürgergemeinde Aarau |Band=92 |Verlag=[[Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte|hier+jetzt]] |Ort=Baden |Datum=2018 |ISBN=978-303919-429-2 |Seiten=25–35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein päpstliches [[Zehnt]]enverzeichnis von 1275 belegt, dass Aarau damals wieder über eine Kirche verfügte, diese jedoch der [[Reformierte Kirche Suhr|Pfarrei Suhr]] unterstellt war. Das Gebäude befand sich am selben Standort wie die heutige Kirche, war einschiffig und hatte einen nordostwärts gerichteten, dreiseitig geschlossenen [[Chor (Architektur)|Chor]]. 1426/1427 kam der [[Kirchturm]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 6–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1471 begann unter der Leitung von Werkmeister Sebastian Gisel aus [[Laufen BL|Laufen]] der Bau der heutigen Kirche. Gisel liess den Turm der Vorgängerkirche bestehen und bezog ihn in das neue Gebäude mit ein. Die zum Bau benötigten Steinquader waren hauptsächlich Abbruchmaterial der Burg [[Niedergösgen|Gösgen]] und wurden mit Lastkähnen auf der Aare zum Bauplatz transportiert. 1478 waren die Arbeiten abgeschlossen und im Juli 1479 weihte der [[Bistum Konstanz|Weihbischof von Konstanz]] die Kirche zu Ehren der [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]]. Während der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] im Jahr 1528 wurden die zwölf Altäre und die in der Kirche angebrachten [[Reformatorischer Bildersturm|Bilder zerstört]]. 1663 erhöhte Werkmeister Simon Erismann den Kirchturm, der im selben Jahr auch eine [[Turmuhr]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1891 erhielt der Innenraum [[Neugotik|neugotische]] Verzierungen, die man 1939/1940 entfernte. Ab 1803 stand die Stadtkirche vorübergehend auch der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Kirchgemeinde zur Verfügung, seit 1876 der christkatholischen Kirchgemeinde. Eine umfassende Renovation erfolgte in den Jahren 1965/1966.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 7–8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchengebäude ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aarau-stadtkirche2.JPG|miniatur|Innenraum der Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
Die Stadtkirche liegt am nordwestlichen Rand der Aarauer Altstadt, unmittelbar an der Kante eines steil abfallenden Felskopfes. Auf dem Kirchplatz steht der [[Gerechtigkeitsbrunnen (Aarau)|Gerechtigkeitsbrunnen]]. Das spätgotische Kirchengebäude mit weiss verputzten Fassaden präsentiert sich als dreischiffige Basilika unter einem lang gezogenen [[Satteldach]]. Dabei erstreckt sich der mit einem spitzen [[Dachreiter]] versehene [[Dachfirst|First]] bis zum dreiseitig geschlossenen Chor. Vom [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] durch [[Pultdach|Pultdächer]] abgetreppt sind die angrenzenden Seitenschiffe, so dass die [[Obergaden]] des Mittelschiffs frei stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aussen&amp;quot;&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 9–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei Kirchen des Bettelordenstypus üblich, ist die Fassade schlicht gehalten. Sowohl die [[Spitzbogenfenster]] der Seitenschiffe als auch die [[Lanzettfenster]] des Chors sind in [[Gewände]] aus [[Muschelkalk]] gefasst und besitzen im Scheitel gotische [[Maßwerk|Masswerke]]. Der Dachreiter, auf dessen Spitze ein Hahn steht, ist eine Rekonstruktion aus dem Jahr 1965 und enthält eine kleine Glocke. [[Gurtgesims]]e unterteilen den vom Vorgängerbau übernommenen Kirchturm in sechs Stockwerke. Im obersten Stockwerk ist der [[Glockenstuhl]] untergebracht, die sieben Glocken wurden 1862 und 1899 von der Aarauer Glockengiesserei [[H. Rüetschi]] angefertigt. Der oberste Teil des Kirchturms weist [[barock]]e Stilelemente auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aussen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den klaren Linien des Äusseren ist auch der Innenraum betont nüchtern gehalten und wirkt dadurch feierlich. Langhaus und Chor werden durch einen [[Lettner]] getrennt, der die gesamte Breite der Kirche einnimmt und aus sieben weit gespannten Spitzbogen-[[Arkade]]n besteht. Unter den [[Joch (Architektur)|Jochen]] standen ursprünglich die Altäre, bis diese während der Reformation entfernt wurden. Auch entlang beider Längsachsen des Mittelschiffs ziehen sich Arkaden.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 9–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist die Aarauer Stadtkirche für ihre Fenster mit [[Glasmalerei]]en. Die sechs Fenster im Chor stammen vom Künstler [[Felix Hoffmann (Künstler)|Felix Hoffmann]]. Er schuf drei Fenster in den Jahren 1940 bis 1943, eingesetzt wurden sie 1948. Drei weitere Fenster folgten im Jahr 1953. Im Sinne einer [[Armenbibel|Biblia pauperum]] stellen die sechs Fenster verschiedene biblische Szenen aus dem Alten und Neuen Testament dar. Während die nach Osten gerichteten Fenster eher dunkle Farbtöne aufweisen, um am Morgen das blendende Sonnenlicht abzudämpfen, sind die Fenster an der südlichen Chorwand in hellen Farbtönen gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 16–17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Künstler [[Roland Guignard]] schuf in den Jahren 1968 bis 1970 acht weitere Fenster im Seitenschiff, die als Zyklus das [[Vaterunser]] in Form ungegenständlicher Kompositionen darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 20–23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Fussboden des Mittelschiffs sind an der Rückwand des Lettners drei Grabplatten eingelassen; hier ruhen hochgestellte Personen des späten 15. Jahrhunderts. Die 1967 gefertigte [[Kanzel]] besteht aus Holz und weist Schnitzereien auf, die jenen in der [[St. Maria und Michael (Churwalden)|Kirche St. Maria und Michael]] in [[Churwalden]] nachempfunden sind. Der [[Taufbecken|Taufstein]] geht auf die ursprüngliche [[Kirchenausstattung]] von 1475 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 28–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln ==&lt;br /&gt;
Um 1700 besass die Kirche ihre erste [[Orgel]]. 1728 kaufte die Stadt [[Bern]] sie für die [[Französische Kirche (Bern)|Französische Kirche]]. 1755 hatte man dort keine Verwendung mehr dafür, weshalb sie nach Aarau zurückgebracht und im darauf folgenden Jahr installiert wurde. Der spätbarocke [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] entstand nach dem Entwurf von [[Johann Konrad Speissegger]]. Die Orgel befand sich auf dem [[Lettner]], bis sie 1891 im Rahmen einer umfassenden Renovation auf die Westempore verschoben wurde und dabei ein neues [[Werk (Orgel)|Orgelwerk]] von [[Friedrich Goll]] erhielt. Dieses wurde 1962 durch ein neues Werk der [[Orgelbau Kuhn]] ersetzt, während der Prospekt erhalten blieb. Insgesamt verfügt die Orgel über vier [[Manual (Musik)|Manuale]], [[Pedal (Orgel)|Pedal]], 61&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] und 4685 [[Orgelpfeife|Pfeifen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur [https://organindex.de/?title=Aarau,_Reformierte_Stadtkirche Orgel]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 wurde die Orgel durch die Erbauerfirma renoviert, mit einer neuen Setzeranlage ausgestattet und das Register Scharf im Schwellwerk durch eine Voix céleste 8&amp;#039; ersetzt. 2025 wurden die Magazin- und Schwimmerbälge renoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/aarau-stadtkirche-hauptorgel/ |titel=Aarau – Stadtkirche (Hauptorgel) – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache= |abruf=2025-01-22 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintatön || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blockflöte || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Larigot || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sesquialtera II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur III–IV || {{0}}1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cymbel IV || {{Bruch|1|2}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rankett || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Musette || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Praestant || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur major IV || {{0}}2 2/3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur minor IV || {{0}}1 1/3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett V || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zinke || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koppelflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Voix céleste || {{0}}8&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hohlflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV-V || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oboe || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IV Brustwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzgedackt || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schwiegel || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terzian II || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cymbel III-IV || {{Bruch|1|4}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regal || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untersatz || 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nachthorn || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rauschwerk V || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dulcian || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schalmei || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser Hauptorgel gibt es eine kleinere Orgel an der Nordwand des Chors aus dem Jahr 1983, die eine Vorgängerin von 1939 ablöste. Sie stammt ebenfalls von Orgelbau Kuhn und verfügt über zwei Manuale mit 18 Registern und 1098 Pfeifen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/aarau-stadtkirche-chororgel-schwalbennest/ |titel=Aarau – Stadtkirche (Chororgel / Schwalbennest) – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache= |abruf=2025-01-22 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Buser: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtkirche von Aarau.&amp;#039;&amp;#039; S. 24–28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Konzerte steht der Gemeinde seit 2017 noch eine Truhenorgel von Jenst Steinhoff zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/aarau-stadtkirche-truhenorgel/ |titel=Aarau – Stadtkirche (Truhenorgel) – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache= |abruf=2025-01-23 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Im grossen hohen Kirchturm befindet sich ein stattliches Grossgeläut in einem feierlichen «[[Wachet auf, ruft uns die Stimme|Wachet-auf]]»-Motiv in As-Dur, welches aus sieben Glocken besteht. Alle Glocken wurden von der ortsansässigen Glockengiesserei [[H. Rüetschi]] gegossen (1862: Nr. 4, 5, 7, die anderen 1899). Der Glockenstuhl besteht aus Metall.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ref-kirchen-ag.ch/kirchen/aarau/glocken Reformierte Kirchen im Aargau: Stadtkirche Aarau – Die Glocken]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|class=wikitable style=text-align:center&lt;br /&gt;
! Nr. || Schlagton	|| Gewicht || Gussjahr || Inschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || as° || 5275 kg || 1899 || align=left | «Eine feste Burg ist unser Gott»&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || c′ || 2550 kg || 1899 || align=left | «Einer ist euer Meister, CHRISTUS»&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || es′  || 1500 kg || 1899 || align=left | «Die mit Christus säen, werden mit Christus ernten, sie gehen weinend hin und tragen den Samen und kommen mit Freuden, sie bringen ihre Garben» &amp;lt;small&amp;gt;(Mittagsglocke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || f′ || 1350 kg || 1862 || align=left | «Ehre sei GOTT in der Höhe» &amp;lt;small&amp;gt;(Totenglocke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || as′ || {{0}}800 kg || 1862 || align=left | «HERR, bleibe bei mir, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneiget» &amp;lt;small&amp;gt;(Abendglocke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || c″ || {{0}}300 kg || 1899 || align=left | «Lasset die Kindlein zu mir kommen» &amp;lt;small&amp;gt;(Taufglocke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || f″ || {{0}}175 kg || 1862 || align=left | «Friede sei mit uns»&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Dachreiter befindet sich eine weitere kleine Glocke mit dem Schlagton as″. Sie wiegt 81 kg und wurde 1966 gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Ramseyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Turm der Stadtkirche in Aarau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 5. 1931. S. 35–40 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1931%3A5#46 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* E. Haffter: &amp;#039;&amp;#039;Die neuen Glasgemälde in unserer Stadtkirche&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 23. 1949. S. 61–64 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1949%3A23#84 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Richard Buser | Herausgeber=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte | Titel=Die Stadtkirche von Aarau | Band=[[Schweizerische Kunstführer]], Band 576 | Ort=Bern | Jahr=1995 | ISBN=3-85782-576-6}}&lt;br /&gt;
* Werner Laubi: &amp;#039;&amp;#039;Renovation des Turms der Stadtkirche Aarau 1996/97: Inventar des Turmknopf-Inhalts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 73. 1999. S. 77–86 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A1999%3A73%3A%3A83 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Sibylle Ehrismann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die spannende Geschichte der Orgeln in der Stadtkirche Aarau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aarauer Neujahrsblätter&amp;#039;&amp;#039;, Band 86. 2012. S. 42–50 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=anb-001%3A2012%3A86%3A%3A50 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Barbara Strasser [= Barbara Tobler]| Titel=Farbraum Stadtkirche – Begleitung zu den Glasmalereien | Ort=Aarau | Jahr=2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Aarau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Stadtkirche Aarau}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ref-aarau.ch/home Reformierte Kirchgemeinde Aarau]&lt;br /&gt;
* {{DIAG|4675}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ref-kirchen-ag.ch/kirchen/aarau Die Aarauer Stadtkirche] auf der Website «Reformierte Kirchen im Aargau» der [[Reformierte Kirche Aargau|Reformierten Kirche Aargau]]&lt;br /&gt;
* [https://orgel-verzeichnis.de/aarau-stadtkirche-hauptorgel/ Hauptorgel der Stadtkirche Aarau] auf der Website Orgel-Verzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Reformierte Kirchen Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47.39267 |EW=8.04272 |type=landmark |region=CH-AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Reformierten Kirche Aargau|Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk im Kanton Aargau|Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kanton Aargau|Aaarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Aarau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Aarau, Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1470er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilika (Bautyp)|Aarau]]&lt;/div&gt;</summary>
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