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	<title>Stadtkern (Essen) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Essen&lt;br /&gt;
| NAME=Stadtkern&lt;br /&gt;
| BEZIRK=[[Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen|Stadtbezirk I Stadtmitte/Frillendorf/Huttrop]]&lt;br /&gt;
| ORTSTEILNUMMER=01&lt;br /&gt;
| EINGEMEINDUNG=&lt;br /&gt;
| NEUGRÜNDUNG=852&lt;br /&gt;
| BILD= Essener Weihnachtsmarkt 2007 vom HBF aus.JPG&lt;br /&gt;
| BILD-BESCHREIBUNG = Eingang zum Stadtkern vom [[Essen Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] aus&lt;br /&gt;
| QUELLE=[https://www.essen.de/rathaus/statistik/StartseiteStatistik.de.html Statistik der Stadt Essen]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtkern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet zusammen mit dem [[Westviertel (Essen)|Westviertel]], dem [[Nordviertel (Essen)|Nordviertel]], dem [[Südviertel (Essen)|Südviertel]], dem [[Ostviertel (Essen)|Ostviertel]] und dem [[Südostviertel]] die [[Essen]]er „Stadtmitte“. Der [[Stadtkern]] ist der flächenmäßig kleinste Stadtteil Essens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakter und Geschichte der Innenstadt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen-Stadtkern.jpg|mini|links|hochkant=2.5|Blick auf den Stadtkern von Süden – markante Punkte: im Vordergrund der [[Essen Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]], rechts dahinter das [[Haus der Technik (Essen)|Haus der Technik HDT]], links daneben das [[Hotel Handelshof]], dahinter mit grünem Dach der [[Essener Münster|Dom]], rechts davon die [[Rathaus Galerie Essen|Rathaus Galerie]] mit dem dunklen [[Rathaus Essen|Rathaus]]-Hochhaus dahinter; links hinter dem Hauptbahnhof die [[Hauptpost Essen|Hauptpost]], dahinter das [[Deutschlandhaus (Essen)|Deutschlandhaus]]]]&lt;br /&gt;
An der [[Kettwiger Straße]], am [[Burgplatz (Essen)|Burgplatz]], befindet sich mit dem [[Essener Münster]] die Keimzelle der Stadt. Das Gotteshaus war die Kirche des [[Stift Essen|Damenstifts Essen]], gegründet um 845 von [[Altfrid]], [[Bistum Hildesheim|Bischof von Hildesheim]]. Die [[Essener Stadtmauer]] umschloss etwa zwischen 1244 und 1865 nahezu genau das Gebiet des heutigen Stadtteils &amp;#039;&amp;#039;Stadtkern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden, zur Zeit der Industrialisierung, durch Erweiterungen der [[Krupp-Gussstahlfabrik]] westlich vom damaligen Essen und dem umliegenden Steinkohlenbergbau, immer mehr Einwanderer als Arbeitskräfte angelockt. So wurde im Stadtkern 1861 erstmals offiziell die Hausnummerierung nach Straßennamen eingeführt. Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hatte es noch ausgereicht, die Häuser einzeln durchzunummerieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Kintscher |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article6771672/strassennamen-die-gnade-der-spaeten-erkenntnis-zwischen-karnap-und-kettwig-in-essen.html |titel=Straßennamen - die Gnade der späten Erkenntnis zwischen Karnap und Kettwig in Essen |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-06-16 |abruf=2016-02-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Essen bezeichnet sich selbst als &amp;#039;&amp;#039;die Einkaufsstadt&amp;#039;&amp;#039; – eine Bezeichnung, die bereits im Jahre 1938 von der damaligen Werbegemeinschaft geprägt worden ist, doch erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Thema dominierte. Bis dahin, also bis zur über 90-prozentigen Kriegszerstörung, war die Innenstadt hauptsächlich Wohnquartier. Von 1944 bis März 1945 befand sich im Stadtkern ein Außenlager des [[KZ Buchenwald]], das [[KZ-Außenlager Schwarze Poth]], zu dem 2002 eine Gedenkstätte im ehemaligen Treppenaufgang zur Porschekanzel eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Essen sollte nun als wichtigste Einkaufsstadt im [[Ruhrgebiet]] zum Wiederaufbau antreiben. 1960 hatten sich daraufhin die Einzelhandelsumsätze im Vergleich zu 1950 verdoppelt. Damit überholte der Einzelhandel den bisher führenden Wirtschaftszweig des Bergbaus. 1964 wurden 23&amp;amp;nbsp;Prozent des Bruttosozialproduktes im Einzelhandel erwirtschaftet, was deutlich über dem Wert der Konkurrenten [[Dortmund]] und [[Duisburg]] lag. Dieser Teil des Bruttosozialproduktes sank in den 1980er Jahren wieder unter 16&amp;amp;nbsp;Prozent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Helga Mohaupt|Titel=Kleine Geschichte Essens: Von den Anfängen bis zur Gegenwart|Verlag=Klartext-Verlag|Ort=Essen|Jahr=2002|ISBN=3-89861-118-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dennoch ist der gleichlautende Schriftzug seit 1951 bis heute in großen Buchstaben auf dem Dach des [[Hotel Handelshof|Hotels Handelshof]] zu sehen. Im Stadtkern befinden sich heute mehrere Fußgängerzonen mit Warenhäusern und Einzelhandelsgeschäften: die Kettwiger Straße – eröffnete am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1965&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Spletter |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article3343055/mietpreisverfall-auf-der-kettwiger-strasse.html |titel=Mietpreisverfall auf der Kettwiger Straße |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2010-06-22 |abruf=2016-02-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Limbecker-, die Rathenau- und die Viehofer Straße. Am nördlichen Ende der zur Fußgängerzone umgestalteten Viehofer Straße liegt der Viehofer Platz, der noch durch die hier verbreiterte Friedrich-Ebert-Straße mit Kreuzung zur Schützenbahn erkennbar ist. Direkt am Viehofer Platz steht die dreischiffige [[St. Gertrud (Essen)|St.-Gertrud-Kirche]], die 1877 nach Plänen von [[August Rincklake]] fertiggestellt war und nach schweren Kriegsschäden 1955 verändert wieder aufgebaut wurde. Historisch verweist der Viehofer Platz auf den ehemals hier befindlichen Vieh-Hof, der als [[Frondienst|Fronhof]] des [[Stift Essen|Essener Damenstiftes]] dieses mit Fleisch- und Milchprodukten versorgte. Der Vieh-Hof bestand vermutlich schon zu Zeiten der Stiftsgründung. Hier befand sich bis zu Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auch das Viehofer Tor, das nördliche der vier Essener Stadttore. Westlich des Viehofer Platzes befindet sich die U-Bahn-Haltestelle Rheinischer Platz. Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtete man hier einen Bahnhof der [[Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft|Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft]], der dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zentrale [[Kennedyplatz (Essen)|Kennedyplatz]], der etwa von 1953 bis 1964 Gildenplatz hieß, verbindet nach Neugestaltung 1989 heute die Fußgängerzonen, wobei er unter sich eine Tiefgarage erhielt. Der Kennedyplatz war vor dem Zweiten Weltkrieg bebaut, er ist also nicht stadtgeschichtlich gewachsen. Auf dem südlichen Teil des Platzes steht seit 1952 Essens [[Amerikahaus Ruhr|Amerikahaus]]. Ganz in der Nähe, am II.&amp;amp;nbsp;Hagen&amp;amp;nbsp;7, befand sich, nach der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Evangelischen Pauluskirche, seit 1968 das &amp;#039;&amp;#039;Haus der Kirche&amp;#039;&amp;#039; des evangelischen Stadtkirchenverbandes. Dieses ist 2008/2009 zum sogenannten Kennedy-Tower, einem Büro- und Geschäftshaus, umgebaut worden. Weitere Gebäude um den Kennedyplatz herum sind unter anderem das Heroldhaus (1955, Architekt: [[Emil Jung]], seit Februar 2012 Hotel), das Allbauhaus (1956, Architekt: Willy Maximilian Schneider), das Gildenhaus (1955, Architekten: Wilhelm und Hans Eggeling), das C&amp;amp;A-Warenhaus (1980), aus dem C&amp;amp;A Anfang 2010 auszog. Daneben, zwischen dem Kennedyplatz und der dem Essener Dom vorgelagerten Kirche [[St. Johann Baptist (Essen)|St. Johann Baptist]], liegt der [[Friedensplatz (Essen)|Friedensplatz]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hauptausschuss der Stadt Essen beschließt Umbenennung des Kardinal-Hengsbach-Platzes&amp;#039;&amp;#039;; In: Pressemitteilung der Stadt Essen vom 24. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis 1994 Kurienplatz und dann bis 2024 Kardinal-Hengsbach-Platz genannt, auf dem sich das Denkmal des [[Wachsames Hähnchen|Wachsamen Hähnchens]] befindet. Das nördlichere Geschäftshaus am Markt&amp;amp;nbsp;1 (1987) steht an der Stelle der ersten drei [[Rathaus Essen|Essener Rathäuser]]. Nördlich des Kennedyplatzes liegt der 1858 angelegte [[Kopstadtplatz]]. Hier war unter anderem das Anwesen der Familie Kopstadt, die von 1734 bis 1833 drei [[Liste der Stadtoberhäupter von Essen|Essener Bürgermeister]] stellte. Der Platz diente zunächst als Markt- und später als Kirmesplatz. 1896, nach dem Abriss des Heilig-Geist-Hospitals, wurde der Platz erweitert. Am 19.&amp;amp;nbsp;Januar 1899 eröffnete an der Stelle der heutigen Kopstadt-Passage das Varieté &amp;#039;&amp;#039;Wolff&amp;#039;s Colosseum&amp;#039;&amp;#039; (Leitung: Martha Wolff), ein großes deutsches Revue- und Operettentheater mit rund 3.000 Sitzplätzen und bis zu 400 Aufführungen pro Jahr. Architekten des reich verzierten Gebäudes waren Oskar und Bruno Kunhenn. In den 1930er Jahren entstand dann hier das schlicht gehaltene Varieté &amp;#039;&amp;#039;Scala&amp;#039;&amp;#039; mit rund 1.200 Sitzplätzen. 1991 wurde der Kopstadtplatz neugestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen, Berliner Bär am Berliner Platz.jpg|mini|hochkant|Bär am Berliner Platz]]&lt;br /&gt;
Am nordwestlichen Ende des Stadtkerns liegt der [[Berlin]]er Platz, der nach dem [[Berliner Mauer#Mauerbau|Mauerbau]] aus Solidarität zu den betroffenen Berlinern seinen Namen erhielt und auch nach dem [[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]] behielt. Die vom Bildhauer [[Herbert Lungwitz]] erschaffene, knapp drei Meter hohe Skulptur des [[Berliner Bär]]en aus [[Anröchte]]r [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]], die seit 1959 im [[Grugapark]] stand, wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 1964 am nun Berliner Platz genannten Kreisverkehr aufgestellt. In seinen steinernen Sockel sind die Worte &amp;#039;&amp;#039;Denkt an Berlin&amp;#039;&amp;#039; geprägt. Zur Einweihung des Berliner Platzes im Juli 1964 war der damalige Regierende Bürgermeister Berlins [[Willy Brandt]] erwartet worden, er wurde aber wegen Krankheit durch seinen späteren Nachfolger [[Heinrich Albertz]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article9574092/feuerwerk-ueber-neuem-berliner-platz.html |titel=Feuerwerk über neuem „Berliner Platz“ |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=1964-07-09 |abruf=2016-05-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er Jahren ein Platz mit großem Straßenbahn-Bahnhof, befindet sich heute hier noch eine Straßenkreuzung mit großem Kreisverkehr. Unterirdisch liegt heute der [[U-Bahnhof Berliner Platz]] auf zwei Ebenen. Die Skulptur des Berliner Bären war wegen Umbauten des Platzes seit 2007 eingelagert worden. Sie ist 2012 am zwei Jahre zuvor fertiggestellten Kreisverkehr des Berliner Platzes vor der Agentur für Arbeit wieder aufgestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südöstlich angrenzend lag der [[Limbecker Platz]], der heute überwiegend vom [[Limbecker Platz (Einkaufszentrum)|Einkaufszentrum am Limbecker Platz]] überdeckt wird, dessen letzter Bauabschnitt am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2009 eröffnet wurde. Das aus dem Jahre 1912 stammende und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute alte Karstadt-Gebäude, im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Warenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurde im Frühsommer 2008 abgebrochen und der markante Turm gesprengt. Auf der Rückseite verläuft die Friedrich-Ebert-Straße mit dem [[Unperfekthaus]]. Ein zweites Einkaufszentrum, mit heute etwa 80 Ladenlokalen, wurde 1979 eröffnet und 1993 umgebaut – das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;City Center Essen&amp;#039;&amp;#039;. Das gesamte Center liegt am Porscheplatz, 1951 nach dem gerade verstorbenen [[Ferdinand Porsche]] benannt. Er hieß vorher im Volksmund einfach Omnibusbahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Erwin Dickhoff|Titel=Essener Straßen: Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen|Verlag=Bacht-Verlag|Ort=Essen|Jahr=1979|ISBN=3-87034-030-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Einkaufszentrum wurde nach zweijährigem Umbau am 25.&amp;amp;nbsp;März 2010 als [[Rathaus Galerie Essen]] neu eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/lokales/essen/article402018736/rathaus-galerie-eroeffnet.html |titel=Rathaus Galerie eröffnet |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2010-03-25 |abruf=2016-02-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An seinem östlichen Ende befindet sich das Essener Rathaus. Im Zuge des Fahrplanwechsels der damaligen [[Essener Verkehrs-AG]] im Dezember 2009 wurden die Bus- und U-Bahn-Haltestellen von Porscheplatz in &amp;#039;&amp;#039;Rathaus Essen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. In der Kettwiger Straße befindet sich das 1928 errichtete [[Glockenspiel (Essen)|Glockenspiel]], welches von der alteingesessenen Firma Deiter betrieben wird. Gegenüber dem Glockenspiel befand sich das renommierte Café Overbeck, das jedoch aufgrund von Insolvenz im Jahr 2014 geschlossen wurde. Unweit davon, neben der gehobeneren Theater-Passage, befindet sich das [[Grillo-Theater]], das alte Stadttheater aus dem Jahre 1892, welches nach kriegsbedingten Beschädigungen in veränderter Form neu aufgebaut worden ist. Gegenüber in der Fußgängerzone befindet sich seit 1928 die [[Lichtburg (Essen)|Lichtburg]], ein großes Kino in einem denkmalgeschützten Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Zentrum, am Flachsmarkt, befindet sich die protestantische [[Marktkirche (Essen)|Marktkirche]] mit einer Geschichte bis zurück ins 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. In der Nähe des Porscheplatzes wurde 1913 die [[Alte Synagoge (Essen)|Alte Synagoge]] erbaut, die heute als Begegnungs- und Gedenkstätte dient. Neben der Synagoge befindet sich die 1916 eingeweihte [[Friedenskirche (Essen)|Altkatholische Friedenskirche]] sowie direkt vor ihr der [[Jahrhundertbrunnen Essen|Jahrhundertbrunnen]] von 1907. An sie grenzt im Osten das &amp;#039;&amp;#039;[[Kolpinghaus]] Essen Zentral&amp;#039;&amp;#039; an, das 1858/1859 als Haus des 1852 durch [[Adolph Kolping]] gegründeten Gesellenvereins errichtet wurde. 1895 wurde es zu einem ersten Hospiz. 1911/1912 errichtete man an der Bernestraße, südlich der altkatholischen Kirche, als Erweiterung einen Neubau, in dem seit 1974 das Katholische Stadthaus untergebracht ist. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde das Kolpinghaus bis 1951 als Heimstatt der [[Kolpingwerk|Kolpingsfamilie]] Essen-Zentral wiedererrichtet. Seit 1972 ist hier zugleich die Geschäftsstelle des Bischöflichen Werkes Adveniat für die Kirche in Lateinamerika untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gedenktafel&amp;quot;&amp;gt;Gedenktafel am Objekt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der schweren Zerstörungen durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg gingen zahlreiche historische Gebäude im Stadtkern verloren. Nur wenige blieben erhalten oder gar unversehrt. Das [[Rathaus Essen (1878–1964)|alte Rathaus]], im Jahre 1887 fertiggestellt und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde nach erfolgter Instandsetzung in den 1960er Jahren an einen Warenhauskonzern (Wertheim) verkauft und im Jahre 1964 abgebrochen. Im Zweiten Weltkrieg wurden in der Essener Innenstadt rund 90&amp;amp;nbsp;Prozent aller Gebäude zerstört oder schwer beschädigt. Als markante Gebäude blieben neben dem Carl-Overbeck-Haus am Kopstadtplatz (1912, Architekt: [[Ernst Knoblauch]]), dem alten Allbauhaus, ehemals Haushaltswarengeschäft Dellbrügger und Klingen, heute Sparkasse (1928; Architekt: Ernst Knoblauch), dem [[Deutschlandhaus (Essen)|Deutschlandhaus]] (1929), der alten Sparkasse (1930), dem [[Eickhaus]] (1914, Entwurf: [[Georg Metzendorf]]) und dem Schürmann-Haus (1914, Architekt: [[Oskar Schwer]]) noch das Haus der [[Essener Credit-Anstalt]] (1901), das [[Haus der Technik (Essen)|Haus der Technik]] (1923) und das [[Hotel Handelshof]] (1911/1912) sowie der [[Essener Hof]] erhalten. Das Haus der heutigen [[Hauptpost Essen|Hauptpost]], an der Ecke Hachestraße (früher Märkische Straße) / [[Willy-Brandt-Platz (Essen)|Willy-Brandt-Platz]], steht etwa acht bzw. vierzehn Meter nach hinten versetzt gegenüber dem Vorgängerbau, dem alten Reichspostgebäude, das 1900 bis 1903 errichtet und 1932 abgerissen wurde. Rechts der Hauptpost stand seit etwa 1899 das „Grand Hôtel Royal“ (später „Hotel Königshof“), das 1930 abgerissen wurde, um das fünfgeschossige Deutsche Familienkaufhaus [[DeFaKa]] zu errichten, das im November 1937 eröffnete. Es brannte nach einem letzten großen Luftangriff der [[Alliierte]]n auf Essen im März 1945 völlig aus und wurde nach und nach wiederaufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Visitenkarte am Tor zur City, Kaufhaus Köster am Bahnhofsplatz – 25 Jahre Emil Köster AG&amp;#039;&amp;#039;; in: [[Essener Woche]], 1951&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde es zugunsten des am 24.&amp;amp;nbsp;November 1977 eröffneten und rund 50&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|DM]] teuren Horten-Kaufhauses abgerissen, welches 1994 zum heutigen Warenhaus von Galeria-Kaufhof wurde. Horten übernahm in den 1950er Jahren den Vorläufer DeFaKa und schloss in Essen deren letztes Kaufhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz.de/staedte/essen/als-horten-vor-40-jahren-in-essen-ueberrannt-wurde-id212002109.html Als Horten vor 40 Jahren in Essen überrannt wurde]; in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 22. September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 schloss das inzwischen unter [[Galeria Karstadt Kaufhof]] firmierende Kaufhaus und wird derzeit zu einem Büro- und Geschäftshaus mit dem alten Namen [[Königshof (Essen)|Königshof]] umgebaut. Eröffnung ist für Mitte 2024 geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt findet man noch alte Hausfassaden, wie auf der Kettwiger Straße das ehemalige Hotel &amp;#039;&amp;#039;Zum Ritter&amp;#039;&amp;#039; (1906) und die Fassade an der Hirsch-Apotheke, die sich an der [[Limbecker Straße]]&amp;amp;nbsp;4 befindet und an vergangene architektonische Epochen erinnert. Das [[Baedekerhaus]] der ehemaligen [[G. D. Baedeker Verlag|Buchhandlung Baedeker]] aus dem Jahr 1928 auf der Kettwiger Straße steht mit seiner Muschelkalkfassade und vier Skulpturen von [[Joseph Enseling]] genauso unter Denkmalschutz wie das frühere [[Blum-Haus (Essen)|Modekaufhaus Loosen (vormals Gustav Blum)]]. Beide plante der Architekt [[Ernst Bode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
EssenCitySouthView.jpg|Blick über Stadtkern und [[Südviertel (Essen)|Südviertel]] 2007&lt;br /&gt;
Kennedyplatz, Essen 04.jpg|Kennedyplatz mit dem ehem. Amerikahaus im Vordergrund, v. l.: Heroldhaus, Kennedy-Tower, Allbauhaus&lt;br /&gt;
EssenHistorKopstadtplatz1878.jpg|Kopstadtplatz 1878, Heilig-Geist-Hospital&lt;br /&gt;
EssenHistorKettwigerStrasseBurgplatz1895.jpg|Kettwiger Straße, Burgplatz 1895&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bankenviertel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehemalige-Essener-Creditanstalt-2021.jpg|mini|hochkant|Gebäude der ehemaligen Essener Credit-Anstalt]]&lt;br /&gt;
Durch die Ausweitung der Kohle- und Stahlindustrie im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelte sich an der Lindenallee ein damals für das gesamte Ruhrgebiet bedeutendes Bankenviertel, in dem sich zahlreiche Kreditinstitute niederließen. Größere Umbaumaßnahmen der Essener Altstadt um das Jahr 1900 ermöglichten die Entstehung des Viertels mit teils monumentalen Gebäuden. So errichtete der Architekt [[Peter Zindel]] (Erbauer des [[Rathaus Essen (1878–1964)|alten Essener Rathauses]]) in den Jahren 1898 bis 1901 den repräsentativen Kuppelbau der bereits 1872, unter Mitwirkung von [[Friedrich Grillo]], gegründeten [[Essener Credit-Anstalt]], die 1925 in der Deutschen Bank aufging. Vollendet wurde das Gebäude, dessen Fassade heute unter Denkmalschutz steht, 1908 durch den Berliner Architekten [[Wilhelm Martens (Architekt)|Wilhelm Martens]]. Südlich gegenüber steht die Filiale der Commerzbank, ehemals [[Rheinische Bank]]. Von der Lindenallee zweigt eine Straße mit (schon lange obsoleter) Bezeichnung ab: &amp;#039;&amp;#039;An der Reichsbank&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiener Platz wurde am 7. März 1985 – in Erinnerung an die Familie Hirschland – in Hirschlandplatz umbenannt. [[Simon Hirschland]] (1807–1885) gründete bereits 1841 die [[Simon Hirschland Bank]]. Sein Sohn [[Isaac Hirschland]] (1845–1912) erweiterte das Geschäft durch Beteiligungen am Bergbau. Dessen beide Söhne [[Kurt Hirschland]] (1882–1957) und [[Georg Hirschland]] (1885–1942) richteten das Unternehmen international aus und ließen durch den Architekten [[Carl Moritz (Architekt)|Carl Moritz]] in den Jahren 1910 und 1911 ein repräsentatives Gebäude im entstehenden Essener Bankenviertel errichten. Heute verbirgt sich hinter der erhaltenen Bankfassade ein Neubau mit dem westlichen Teil des Kaufhauses &amp;#039;&amp;#039;Kaufhof&amp;#039;&amp;#039;. Die Familie Hirschland war aktiv in der [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]] und unterstützte unter anderem den Bau der [[Alte Synagoge (Essen)|Synagoge]] an der Steeler Straße. Unter großen Verlusten musste die Familie ihr Bankhaus zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] 1938 an das [[HSBC Trinkaus|Bankhaus Burkhardt]] „[[Arisierung|verkaufen]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dabei soll es sich um eine „freundschaftliche Arisierung“ an das Bankhaus Burkhardt gehandelt haben, das wiederum von der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] kontrolliert war. Siehe die 1946/1947 von der US-Militärregierung erstellten Untersuchungsunterlagen zur Einleitung eines Kriegsverbrecherprozesses gegen die Deutsche Bank. Sie wurden 1985 übersetzt und herausgegeben: Hans Magnus Enzensberger (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Ermittlungen gegen die Deutsche Bank : 1946/1947 / Militärregierung d. Vereinigten Staaten für Deutschland, Finanzabt., Sekt. für Finanzielle Nachforschungen.&amp;#039;&amp;#039; Übers. u. bearb. von d. Dokumentationsstelle zur NS-Politik, Hamburg, Nördlingen : Greno 1985, ISBN 3-921568-66-8, S. 167 und die Anmerkung der Herausgeber auf S. 497&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erhielt das Bankhaus auf Wunsch der Familie Hirschland den alten Namen nicht zurück, die Familie bekam aber Wiedergutmachungszahlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 wurde auf dem Grundstück des einstigen [[Kapuzinerkloster Essen|Kapuzinerklosters]], zwischen Kapuzinergasse und Lindenallee, das gehobene [[Hotel Kaiserhof (Essen)|Hotel Kaiserhof]] errichtet. Es wurde 1974 zugunsten eines neuen Bankgebäudes abgerissen. Heute ist dieses Sitz einer Filiale der [[Santander Consumer Bank (Deutschland)|Santanderbank]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1929 wurde das Bankenviertel durch das [[Deutschlandhaus (Essen)|Deutschlandhaus]], Essens erstes Hochhaus, im Stil der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]] kontrastreich erweitert. In den Jahren 1928 bis 1930 kam das neungeschossige Gebäude der Hauptstelle der Sparkasse hinzu, für das das Architekturbüro von [[Georg Metzendorf]] und Jacob Schneider verantwortlich zeichnete. Im Gebäudekomplex befand sich außerdem ein Kaufhaus, das &amp;#039;&amp;#039;Möbelhaus Kramm&amp;#039;&amp;#039; und das Kleinkunsttheater &amp;#039;&amp;#039;Casanova&amp;#039;&amp;#039;. Heute befindet sich hier die Theaterpassage. Nördlich des Deutschlandhauses, wo sich heute der [[Waldthausenpark]] befindet, stand die Villa [[Waldthausen]], in dem die Nationalsozialisten 1937 das &amp;#039;&amp;#039;Haus Heimat&amp;#039;&amp;#039; einrichteten. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1965 wird der Waldthausenpark von der Waldthausenbrücke überspannt, die seit 1994 Alfred-Herrhausen-Brücke heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das ehemalige Weberviertel ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Kreuzeskirche -Weberplatz-Essen-2013.jpg|mini|ohne|hochkant|[[Kreuzeskirche (Essen)|Kreuzeskirche]] am [[Weberplatz (Essen)|Weberplatz]], 2013]]&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Ledigenheim Weberplatz Essen.jpg|mini|ohne|Ehemaliges Kaiser-Wilhelm-Ledigenheim]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Stadtkerns befand sich das Viertel der Essener Weber, deren Textilproduktion im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unterging. Oberbürgermeister [[Erich Zweigert]] setzte alles daran, dieses mittlerweile zum Elendsviertel gewordene Quartier mit beengten und unhygienischen Wohnverhältnissen zu beseitigen. In diesem Sinn sollte auch die Anlage des noch heute bestehenden [[Weberplatz (Essen)|Weberplatzes]] zwischen 1895 und 1898 Abhilfe schaffen. Dazu benötigte man auch einen Teil des [[Evangelischer Friedhof (Essen, Weberplatz)|Evangelischen Friedhofs]], der vom 17. bis ins frühe 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als solcher genutzt worden war. Bei Bauarbeiten im Rahmen des Neubauprojektes zur Umgestaltung des Weberplatzes mit Wohn-, Gewerbe- und Bürokomplex wurden im Frühjahr 2024 durch die Stadtarchäologie Gräber, inzwischen etwa 200, und ein teilweise erhaltener Holzsarg dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen am Weberplatz&amp;#039;&amp;#039;; In: Pressemeldung der Stadt Essen vom 3. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober 1856 wurde am Weberplatz nahe der I.&amp;amp;nbsp;Weberstraße eine evangelische Volksschule eingeweiht. Sie bot vier Klassen und zwei Lehrerwohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Feldens: &amp;#039;&amp;#039;Alt Essen – Bilder aus dem alten Essen&amp;#039;&amp;#039;, Rheinisch-Westfälische Verlagsgesellschaft mbh, Essen, 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1894 und 1896 wurde angrenzend die evangelische [[Kreuzeskirche (Essen)|Kreuzeskirche]] durch den Berliner Architekten [[August Orth]] errichtet, die etwa auf dem Grund des im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert urkundlich erwähnten Hofes Aschebroch steht, dessen Überreste man wegen einzelner archäologischer Funde noch heute im Boden vermutet. 1912 errichtete man auf Anstoß von Kirchengemeinde und Arbeiterverein das &amp;#039;&amp;#039;Kaiser-Wilhelm-[[Ledigenheim]]&amp;#039;&amp;#039;. Seinen Namen erhielt das durch den Essener Architekten [[Oskar Kunhenn]] erbaute Heim aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums des Kaisers im gleichen Jahr. Die Stadtverwaltung kaufte es 1920 der evangelischen Gemeinde ab. Dann wurde es als Bürogebäude genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gedenktafel&amp;quot; /&amp;gt; Nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde es vereinfacht wieder aufgebaut und zwischen 1982 und Anfang 2017 von der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen in Essen als &amp;#039;&amp;#039;Haus der Begegnung&amp;#039;&amp;#039; geführt, seitdem stand es überwiegend leer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waz.de/staedte/essen/kuenstler-stellen-in-ausstellung-fragen-zur-stadtplanung-id212078477.html Künstler stellen in Ausstellung Fragen zur Stadtplanung]; in: [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] vom 29. September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28.&amp;amp;nbsp;Februar 2023 begann der Abriss des Gebäudes im Zuge der Umgestaltung des Weberplatzes.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Oberbürgermeister beim Abriss des &amp;quot;Hauses der Begegnung&amp;quot; – Neugestaltung des Weberplatzes schreitet voran&amp;#039;&amp;#039;; In: Pressemeldung der Stadt Essen vom 3. März 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weberplatz, auf dem zuvor ein Wochenmarkt stattfand, wurde bereits in den Jahren 1986 bis 1991 umgestaltet und die ihn westlich begrenzenden Häuser angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände nordöstlich der Kreuzeskirche entstand in den Jahren 2016/2017 durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft [[Allbau]] ein Wohnquartier. Das Kastanienhof genannte Viertel hat 47 Mietwohnungen und eine Kindertagesstätte, betreut durch den [[Kinderschutzbund]]. Die Allbauzentrale wurde vom Kennedyplatz hierhin verlegt, genauso wie die sozialen Einrichtungen aus dem &amp;#039;&amp;#039;Haus der Begegnung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kastanienhof&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marcus Schymiczek |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article11596260/erste-wohnungen-in-den-kastanienhoefen-sind-vermietet.html |titel=Erste Wohnungen in den Kastanienhöfen sind vermietet |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2016-02-25 |abruf=2016-02-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bauvorhaben zwischen Kreuzeskirche, Rottstraße und Kastanienallee, dessen erster Spatenstich am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013 im Beisein vom damaligen Oberbürgermeister [[Reinhard Paß]] stattfand, kostete etwa 53&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Karl Reintjens |url=https://www.waz.de/staedte/essen/article8771164/ein-glueckstag-fuer-die-nord-city.html |titel=Ein Glückstag für die Nord-City |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-12-13 |abruf=2016-02-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die 70 Plätze bietende Kindertagesstätte nahm am 1.&amp;amp;nbsp;August 2016 ihren Betrieb auf, die ersten Wohnungen wurden im Herbst des Jahres bezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kastanienhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
Am 31. März 2025 lebten 4.518 Einwohner im Stadtkern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Bevölkerungszahlen der Stadtteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung im Stadtkern (Stand: 31. März 2025):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 14,7 % (Essener Durchschnitt: 16,9 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 10,7 % (Essener Durchschnitt: 21,7 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung von 65 Jahren und älter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 54,0 % (Essener Durchschnitt: 20,6 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Ausländeranteil in den Stadtteilen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Essen-Stadtkern COA.svg|mini|links|hochkant=0.4|Wappen des Stadtkerns]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein schräglinkes, goldenes (gelbes) Schwert, begleitet oben und unten von je drei goldenen (gelben) Kugeln.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von [[Kurt Schweder]] entworfen und hatte nie offiziellen Charakter. Ende der 1980er Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden.&lt;br /&gt;
Das Schwert als Attribut der Stadtpatrone [[Cosmas und Damian]] stellt den Bezug zum Essener Stadtwappen her. Die goldenen Kugeln symbolisieren die sechs Stadtteile Stadtkern, [[Nordviertel (Essen)|Nordviertel]], [[Ostviertel (Essen)|Ostviertel]], [[Südostviertel]], [[Südviertel (Essen)|Südviertel]] und [[Westviertel (Essen)|Westviertel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Johann Rainer Busch: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;, Essen 2009, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Stadtkern (Essen)|Liste der Baudenkmäler im Essener Stadtkern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen in Essen-Stadtkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Detlef Hopp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ans Tageslicht gebracht. Archäologie in der Essener City&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen 2008, ISBN 978-3-89861-804-5.&lt;br /&gt;
* Detlef Hopp: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie am Gänsemarkt.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berichte aus der Essener Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). Stadt Essen, Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege/Stadtarchäologie, Essen 2016 ([https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/61/dokumente_7/denkmalschutz/stadtarchologiefunde/Berichte_aus_der_Essener_Denkmalpflege_13.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Essen-Stadtkern|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.buergerschaft-essen-stadtmitte.de/ Bürgerschaft Essen-Stadtmitte e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://esseneraltstadt.wordpress.com/ Essener Altstadt - Für den Wiederaufbau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Essen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtkern (Essen)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Stadtkern in Deutschland|Essen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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