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	<title>Stadtarchiv Stuttgart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-09-03T13:55:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Archiv&lt;br /&gt;
|Name            = &lt;br /&gt;
|Bild            = Stadtarchiv Stuttgart-pjt.jpg&lt;br /&gt;
|Bild-Titel      = Ansicht von Südwest auf den Gebäudeteil A&lt;br /&gt;
|Archivtyp       = Kommunalarchiv&lt;br /&gt;
|Breitengrad     = 48.797786&lt;br /&gt;
|Längengrad      = 9.225426&lt;br /&gt;
|ISO-Region      = DE-BW&lt;br /&gt;
|Ort             = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Besucheradresse = Bellingweg 21&lt;br /&gt;
|Gründung        = 1928&lt;br /&gt;
|Umfang          = &lt;br /&gt;
|Träger          = Stadt Stuttgart&lt;br /&gt;
|Organisationsform= &lt;br /&gt;
|ISIL            = DE-Stg277&lt;br /&gt;
|Website         = [https://www.stuttgart.de/stadtarchiv/ www.stuttgart.de/stadtarchiv/]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtarchiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Landeshauptstadt [[Stuttgart]] befindet sich im Stadtbezirk [[Stuttgart-Bad Cannstatt|Bad Cannstatt]] in [[Baden-Württemberg]]. Am 22. Januar 2011 wurde das bisher auf verschiedene Standorte verteilte Archiv in den ehemaligen [[Kontor]]- und Lagergebäuden des „Großeinkaufsvereins der Kolonialwarenhändler Württembergs“ im Bellingweg 21 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Stuttgart richtete erst – im Vergleich zu anderen Städten sehr spät – im Jahr 1928 ein eigenes [[Stadtarchiv]] ein. Die schon damals vorhandene Raumfrage konnte erst mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten 2011 gelöst werden. Der erste Archivdirektor, [[Karl Stenzel (Archivar)|Karl Stenzel]], begründete die bis heute bestehende Reihe der Veröffentlichungen des Stadtarchivs der Stadt Stuttgart. Die Archive der eingemeindeten Teilorte wurden in den Jahren nach der Gründung dem Archiv hinzugefügt. Die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[Löwenstein#Bauwerke|Schloss Löwenstein]] (Oberamt Heilbronn) ausgelagerten Archivalien verbrannten am 14.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1945. Die in der Stadt verbliebenen Bestände gingen gleichfalls zu großen Teilen durch Kriegszerstörung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Archiv wurde nach dem Krieg im [[Stuttgarter Rathaus]] neu eingerichtet und 1951 in das Kulturamt eingegliedert. Wegen der beengten Verhältnisse zog der Lesesaal des Archivs in die ehemalige Mörike-Bücherei und das [[Magazin (Archiv)|Hauptmagazin]] in die Gebäude einer ehemaligen [[Druckerei]] in der Tübinger Straße. Die Anmietung weiterer Räume sorgte für eine weitere Zergliederung. Ein Neubau konnte 1991 aus Kostengründen nicht realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Bewerbungen für die Olympischen Sommerspiele 2012|Olympiabewerbung]] wurde das Areal mit den Gebäuden des ehemaligen „Großeinkaufsvereins der Kolonialwarenhändler Württembergs“ von der Stadt Stuttgart erworben. Auf Grund der statischen Eigenschaften als ehemalige Lagerbauten wurden diese von 2008 bis 2011 für rund 20 Millionen Euro zur Nutzung als Stadtarchiv und Lagerfläche für das [[Stadtmuseum Stuttgart]] umgebaut. Im Rahmen eines [[Tag der offenen Tür|Tages der offenen Tür]] wurde das Stadtarchiv am 22. Januar 2011 wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Am Rand des Bad Cannstatter Wohngebietes Veielbrunnenweg gelegen, bildet der Gebäudekomplex mit einer heutigen Nutzfläche von 7.500 Quadratmetern den Übergang von der historischen Fabrikvorstadt zum noch entstehenden Wohn- und Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Güterbahnhofareal. Das Hauptgebäude, das ehemalige Kontor- und Lagergebäude, wurde 1921 vom Architekten [[Albert Schieber]] errichtet und ist heute als [[Kulturdenkmal]] eingestuft. Es gilt als Beispiel der durch [[Theodor Fischer]] geprägten [[Stuttgarter Schule (Architektur)|Stuttgarter Schule]] und kennzeichnet sich insbesondere durch den dreischiffigen [[Skelettbau|Eisenskelettbau]], die [[Fenster#Sprossenfenster|Sprossenfenster]] und die Baumaterialien [[Backstein]] und [[Sichtbeton]]. Der markante [[apsis]]artige Turm fungierte früher als Eingangsbereich. Im Inneren blieben die ehemalige Bahnladerampe mit Tor und Schienen erhalten. Hier sind die Lese- und Vortragssäle des Archivs untergebracht. Nutzern stehen 33 Arbeitsplätze und fünf abgeschlossene Arbeitszellen zur Verfügung. Der Vortragssaal bietet Platz für 200 Personen, weitere Räume werden für Ausstellungen genutzt. Die Lageranbauten von 1937 und 1953 bilden mit dem Hauptgebäude eine bauliche Einheit, sind jedoch nicht denkmalgeschützt. Darin befinden sich das Magazin des Archivs und die Depots des [[Wilhelmspalais|StadtPalais Museum für Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestände ==&lt;br /&gt;
Im Lesesaal befindet sich eine [[Freihandaufstellung|Freihandbibliothek]] mit rund 2000 Büchern zur Stadtgeschichte Stuttgarts. Die historischen Zeitungsbestände können mittels [[Mikroform|Mikrofilm]] gesichtet werden. Neben Akten der [[Stadtverwaltung Stuttgart|Stadtverwaltung]] sind im Archiv auf rund zehn Regalkilometern des Magazins historisch wertvolle Nachlässe, Familien- und Vereinsarchive sowie Dokumentationsgut wie [[Flugblatt|Flugblätter]], [[Plakat]]e, rund 20.000 [[Gemälde]] und [[Grafik]]en sowie 200.000 Fotos und Filme verwahrt. Die ältesten Dokumente reichen bis in das 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit dem Stadtmessungsamt Stuttgart stellt das Stadtarchiv ein digitales Stadtlexikon mit Beiträgen zur Stadtgeschichte zur Verfügung, in denen historische Karten sowie unterschiedliche Abbildungen aus den Beständen des Archivs eingestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sabine Haas: &amp;#039;&amp;#039;Fast wie eine Neugründung&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgarter Amtsblatt Nr. 3 vom 20. Januar 2001, S. 1&lt;br /&gt;
* Monika Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Eintauchen in Stuttgarts Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgarter Amtsblatt Nr. 3 vom 20. Januar 2001, S. 3&lt;br /&gt;
* Hans Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Stadtarchiv unter einem Dach&amp;#039;&amp;#039;, Sonderbeilage zum Stuttgarter Amtsblatt Nr. 3 vom 20. Januar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stuttgart.de/stadtarchiv Das Stadtarchiv Stuttgart auf der Website der Stadt Stuttgart]&lt;br /&gt;
* [https://www.degruyter.com/view/j/bfup.2012.36.issue-3/bfp-2012-0043/bfp-2012-0043.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das neue Archiv der Landeshauptstadt Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei, online)&lt;br /&gt;
* https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/dts/ (Digitales Stadtlexikon)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2022753-X|LCCN=n98057606|VIAF=127319495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtarchiv (Baden-Württemberg)|Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neckarpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturelle Organisation (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1928]]&lt;/div&gt;</summary>
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