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	<title>Stadt Zons - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadt_Zons&amp;diff=59746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Demel: Korr. Zahl/Jahr laut aktuell verfügbaren Daten + Erneuerung Ref.</title>
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		<updated>2025-09-12T23:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korr. Zahl/Jahr laut aktuell verfügbaren Daten + Erneuerung Ref.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Ortschaft. Zum Politiker siehe [[Ulrich von Zons]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dormagen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Zons COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/7/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/50/34/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 40&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.24&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5559&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://opendata.rhein-kreis-neuss.de/explore/dataset/dormagen-einwohnerzahlen-stadt-dormagen-nach-stadtteilen/ |titel=Open Data-Portal. Dormagen: Einwohnerzahlen Stadt Dormagen nach Stadtteilen |hrsg=Rhein-Kreis Neuss |abruf=2025-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41541&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02133&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadt Zons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈtsoːns}}] (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Feste Zons&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist eine [[Ortschaft]] am linken Ufer des [[Niederrhein (Region)|Niederrheins]]. Im Zuge der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|kommunalen Neugliederung]] wurde sie 1975 nach [[Dormagen]] im [[Rhein-Kreis Neuss]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zons grenzt im Osten an den [[Rhein]]. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite verläuft vom [[Schiffsanleger|Fähranleger]] der Rheinfähre Zons–Urdenbach ein drei Kilometer langer Weg zum Düsseldorfer Stadtteil [[Urdenbach]], der nordöstlich von Zons liegt. Südlich wird Zons von landwirtschaftlich genutztem Ackerland und einigen wenigen Pappelbäumen umgeben. Vorbei an zwei [[Aussiedlerhof|Aussiedlerhöfen]] folgt nach zwei Kilometern der Dormagener Stadtteil [[Rheinfeld]]. Nach Westen hin befinden sich ausgedehnte Weiden mit vereinzelten Weidenbäumen und in einiger Entfernung der kleine Straßenweiler [[Nachtigall (Dormagen)|Nachtigall]] an der [[Bundesstraße 9]]. Nach Nordwesten grenzt Zons an die Zonser Heide und nach Norden hin folgt nach zwei Kilometern der Dormagener Stadtteil [[Stürzelberg]]. Nordöstlich grenzt in der Nähe des Rheins ein Ausläufer des [[Zonser Grind|Naturschutzgebietes Grind]] an den Fähr- und Schiffsanleger Zons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zons 1646 Kupferstich C.jpg|mini|Zons am Rhein auf einem [[Kupferstich]] von 1646]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altstadt Zons - Luftaufnahme-0059.jpg|mini|Luftaufnahme der Altstadt von Zons]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zons, Lageplan der Stadt - 2008 retouched.jpg|mini|Lageplan der Stadt Zons mit den historischen Gebäuden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zons Rheinstrasse 2003.jpg|mini|Rheinstraße in Zons (2003)]]&lt;br /&gt;
Zons ist erstmals urkundlich belegt über das sogenannte Testament des [[Bischof]]s [[Kunibert von Köln]], das um die Mitte des 7. Jahrhunderts niedergeschrieben wurde, aber erst in einer Fassung des späten 11. Jahrhunderts überliefert ist. Hierin ist die älteste Namensform &amp;#039;&amp;#039;Zuonizo&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Zuonice&amp;#039;&amp;#039; überliefert, deren Herkunft bis heute nicht geklärt ist. In einer Schenkungsurkunde des Bischofs [[Heribert von Köln]] von 1019 wird als Name für Zons die Ortslage des späteren [[Haus Bürgel]] mit „Burgula bei &amp;#039;&amp;#039;Zünce&amp;#039;&amp;#039;“ angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift des Düsseldorfer Geschichtsverein.&amp;#039;&amp;#039; 1881, Heft&amp;amp;nbsp;4, S.&amp;amp;nbsp;[39]34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Funde des 7. Jahrhunderts deuten auf eine schon [[merowinger]]zeitliche Siedlung in Zons hin, deren genaue Lage jedoch noch unklar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Siegmund: &amp;#039;&amp;#039;Merowingerzeit am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Ausgrabungen.&amp;#039;&amp;#039; 34. Rheinland-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-7927-1247-4, S. 470&amp;amp;nbsp;f., Taf. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits in einer Urkunde von 1057 verlieh der [[Anno II.|Erzbischof Anno II. von Köln]] der [[Richeza (Polen)|Königin Richeza]] neben 100 Mark diverse Villen (Landgüter) im Umland von Köln. Eine dieser Villen lag in Zons. Diese Verleihung war eine Gegenleistung für die Königin, die an Erzköln diverse Schenkungen übergeben hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheines und des Erzstiftes Cöln, Urkunde 192.&amp;#039;&amp;#039; 1840, Teil 1, S. 123. {{URN|nbn:de:hbz:5:1-702}} ([https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/content/pageview/8380 digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftquellen belegen einen [[Fronhof]] des Kölner Erzbischofs in Zons mindestens seit dem Beginn des 12. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Oediger: &amp;#039;&amp;#039;Regesten I,&amp;#039;&amp;#039; S. 24 f. Nr. 46 und S. 195&amp;amp;nbsp;ff. Nr. 658.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1386 bestätigen die Schöffen von [[Hilden]], dass auch für ihre [[Honnschaft|Honschaft]] das gleiche [[Hofrecht]] wie in der Bauerschaft Zons Gültigkeit habe. Dieses Hofrecht entsprach den Rechten, die für die alten Sal- oder Fronhöfe üblich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte des Niederrheins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;XIV. Bürgel.Zons.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1857, S. 337, {{URN|nbn:de:hbz:061:1-609419}}, ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/3342538 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren deckten archäologische Untersuchungen im Zonser [[Burg]]bereich Baufundamente auf, die als Überreste der [[Eigenkirche]] des Grundherrn und damit als Teil des Fronhofkomplexes interpretiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marion Roehmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg Friedestrom in Zons. Mittelalterliche Keramik und Baubefunde einer rheinischen Zollfestung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Ausgrabungen.&amp;#039;&amp;#039; 42. Köln 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1372 verlegte der Kölner Erzbischof [[Friedrich III. von Saarwerden|Friedrich III.]] den [[Rheinzoll]] von [[Neuss]] nach Zons. Die Verlegung der Zollstätte wurde von König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] am 6. Juli 1376 ausdrücklich bestätigt. Weiterhin erreichte der Erzbischof 1388, dass der Herzog [[Wilhelm (Jülich-Geldern)|Wilhelm von Jülich-Geldern]] seine bisherigen Rechte als Vogt für Zons an das [[Erzbistum Köln|Erzbistum]] abtrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchivGeschNiederrh 241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz der Zollstätte wurde ab 1373 mit dem Bau der Zollfeste [[Burg Friedestrom]] begonnen. Im Dezember des gleichen Jahres wurde Zons zur Stadt erhoben. Die Privilegien und Anordnungen entsprachen denen der Stadt [[Brühl (Rheinland)|Brühl]] von 1285.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArchivGeschNiederrh 241&amp;quot;&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte des Niederrheins.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1857, S. 241, {{URN|nbn:de:hbz:061:1-609419}}, ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/3342439 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Zollfeste wurde auch mit dem Bau einer Stadtbefestigung durch Mauern und Gräben begonnen. Allerdings war in den Bedingungen für die Stadterhebung festgeschrieben worden, dass Umfang und Ausführung der Stadtbefestigung von Kurköln „gut befunden“ werden mussten. Zusätzlich waren die Schlüssel der Stadttore abends in der Zollfeste zu hinterlegen. Durch diese Vorgaben sollte der uneingeschränkte Zugriff auf die Zollstätte durch Kurköln auf Dauer abgesichert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;XIV. Bürgel.Zons342&amp;quot;&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte des Niederrheins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;XIV. Bürgel.Zons.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1857, S. 342, {{URN|nbn:de:hbz:061:1-609419}}, ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/3342543 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kern der Gesamtfestung bildete die stark umwehrte Burg Friedestrom, die der Sitz des bischöflichen [[Schultheiß]] war. Verwaltung und Sicherung des [[Zoll (Abgabe)|Zolls]] und die Verwaltung des neu geschaffenen Amtes Zons hatten ebenfalls ihren Sitz in der Burg. Der planmäßige Bau der Zollfestung mit Stadtmauer wurde wahrscheinlich bis im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechteckig bis trapezförmig angelegte Stadt umgibt eine [[basalt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;verstärkte Mauer, die sich ca. 300&amp;amp;nbsp;m in Nord-Süd-Richtung und 250&amp;amp;nbsp;m in West-Ost-Richtung erstreckt. An den Eckpunkten befinden sich verschieden ausgeführte Türme: nordöstlich der rechteckige Rhein-, Zoll- oder Peters-Turm, nordwestlich der runde Krötschenturm, südwestlich der runde Mühlenturm (Umbau vom Wehr- zum [[Turmwindmühle|Mühlenturm]] ([[Bärwindmühle]]) noch im [[Spätmittelalter]]), südöstlich der Schlossturm sowie innerstädtisch an der Burgmauer der runde Juddeturm (35&amp;amp;nbsp;m hoch, 24&amp;amp;nbsp;m bis Dachunterkante, barocke Haube 11&amp;amp;nbsp;m). Der Name &amp;#039;&amp;#039;Juddeturm&amp;#039;&amp;#039; geht wohl auf das Kölner [[Patrizier#Deutsche Städte des Mittelalters und der Frühneuzeit|Patriziergeschlecht]] Judde zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei öffentliche Tore führten in die Stadt: im Norden das Rheintor, im Westen das Feldtor. Ersteres wurde im 19. Jahrhundert zum Teil, Letzteres nahezu vollständig abgetragen. Ein drittes Außentor (Südtor), das am besten erhalten ist, bildete den Zugang vom [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] in die [[Vorburg]]. Über die Lage der älteren dörflichen Zonser Siedlung sind derzeit nur Mutmaßungen aufgrund von [[Flurname]]n und der Geländesituation möglich. Der Flurname „Im Hofstädtchen“ an der heutigen Aldenhovenstraße unweit der Altstadt könnte sich auf diese Siedlung beziehen, wobei auch die sich an dieser Stelle kreuzenden Wege als mögliches Indiz anzusehen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:zons axb01.jpg|mini|Blick über die Altstadt von Zons (1977)]]&lt;br /&gt;
Die kleine Stadt umfasste nur 124&amp;amp;nbsp;Hausplätze. Zum Amt Zons gehörten auch das Dorf [[Stürzelberg]], ein Teil des Dorfes [[Horrem (Dormagen)|Horrem]] und das heute rechtsrheinische [[Haus Bürgel]]. Haus Bürgel und Zons gehörten ursprünglich kirchlich und gerichtlich zusammen. Erst 1423 wurde auf Anordnung von Erzbischof [[Dietrich II. von Moers|Dietrich&amp;amp;nbsp;II.]] eine kleine [[Baptisterium|Taufkapelle]] in Zons errichtet, Haupt- und Vollkirche blieb unverändert die Kirche in Bürgel, die inzwischen aber durch Rheinverlagerungen Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts auf der anderen rechten Rheinseite lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;XIV. Bürgel.Zons342&amp;quot; /&amp;gt; Da der Kirchbesuch durch die Lage auf der rechten Rheinseite sehr beschwerlich war, wurde 1593 die Taufkapelle durch General-Vikar [[Peter Gropper]] zur [[Pfarrkirche]] mit allen Rechten erhoben. Die Kirche in Zons gehörte aber weiter mit der in Bürgel zu einem gemeinsamen [[Kirchspiel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte des Niederrheins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;XIV. Bürgel.Zons&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;2, 1857, S.&amp;amp;nbsp;347, {{URN|nbn:de:hbz:061:1-609419}}, ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/3342548 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pfarrrecht über das Kirchspiel Bürgel/Zons lag bis 1803 beim [[Abtei Brauweiler|Kloster Brauweiler]]. Der kurkölnische Rheinzollort Zons gilt als eine der besterhaltenen spätmittelalterlichen Stadtanlagen am Niederrhein. Bis 1794 gehörte das Amt Zons zu [[Kurköln]], südlich begrenzt durch die [[Herzogtum Jülich|jülichsche]] [[Enklave]] Dormagen ([[Bergheim#Mittelalter|Amt Bergheim]]), südwestlich durch die kurkölnische Herrlichkeit [[Hackenbroich]], westlich durch das kurkölnische Kirchspiel [[Nievenheim]] als Teil des [[Dingstuhl]]s [[Stadt Hülchrath|Hülchrath]], nordwestlich durch die kurkölnische Herrlichkeit [[Uedesheim]] (jeweils [[Amt Hülchrath]] und [[Burg Erprath|Erprath]]), rechtsrheinisch durch die [[Honnschaft]]en [[Urdenbach]] und [[Baumberg (Monheim am Rhein)|Baumberg]] im [[Herzogtum Berg]]. Allerdings hatte der Erzbischof [[Dietrich II. von Moers]] durch die hohen Kosten der [[Soester Fehde]] Zons Anfang des 15. Jahrhunderts an das Kölner Domkapitel verpfänden müssen. Diese Verpfändung bestand noch 1794.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Joseph Lacomblet: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Geschichte des Niederrheins.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;XIV. Bürgel.Zons&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, 1857, S. 343, {{URN|nbn:de:hbz:061:1-609419}}, ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/3342544 digital.ub.uni-duesseldorf.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die Zonser Stadtmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zons Rheintor v N.JPG|Rheintor mit Zollturm im Nordosten&lt;br /&gt;
Zons Friedestrom v W.JPG|Torturm der Burg Friedestrom&lt;br /&gt;
Zons TurmMuehle.JPG|Mühlenturm im Südwesten&lt;br /&gt;
Zons.jpg|Panoramablick auf Zons&lt;br /&gt;
Zons TurmKroetschen.JPG|Krötschenturm im Südosten&lt;br /&gt;
Zons, Juddeturm 2008 a.JPG|Juddeturm&lt;br /&gt;
Zons SouthGate.JPG|Südtor&lt;br /&gt;
Zons, Pfefferbüchsen (eine von zwei) 2008 c.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Pfefferbüchse&amp;#039;&amp;#039; auf der östlichen Stadtmauer&lt;br /&gt;
Zons axb02.jpg|Stadtmauer Zons mit dem „Krötschenturm“ (1977)&lt;br /&gt;
Eingangstür Luftschutzbunker Am Feldtor.jpg|Luftschutzbunker Am Feldtor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zons StMartinu from South.JPG|mini|[[St. Martinus (Zons)|Gemeindekirche St. Martinus]]]]&lt;br /&gt;
Seit der Verpfändung 1463 durch den Erzbischof [[Dietrich II. von Moers]] an das [[Kölner Domkapitel]] bis 1796 waren Stadt und Amt Zons eine Art Unterherrschaft des Kapitels. Mit der Inbesitznahme des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen endete 1794 die Zugehörigkeit zum kurkölnischen Territorium; Zons wurde französisch, zunächst als [[Département de la Roer#Distrikte und Kantone|Kantons]]- und [[Munizipalität]]sort und von 1798 bis 1814 als Teil des Kantons Dormagen im [[Arrondissement de Cologne]] im [[Département de la Roer]]. Mit dem [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] 1801 wurde das gesamte linksrheinische Gebiet auch [[völkerrecht]]lich Frankreich einverleibt. Die Verwaltung des Rheinzolls ging 1798/99 von den bisherigen Beamten des Domkapitels an französische Zollbeamte über. Noch in französischer Zeit wurde die Zollerhebung eingestellt, mit erheblichen negativen Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft und Sozialstruktur der Bürgermeisterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1815 dem [[Preußen|preußischen]] Staatsgebiet zugeschlagen, erfolgte 1816 die Bildung des [[Landkreis Neuß|Kreises Neuß]] mit der [[Bürgermeisterei (Königreich Preußen)|Bürgermeisterei]] Zons, die aus den Orten Zons, Nachtigall, St. Peter und Stürzelberg bestand. Dieser war seit 1822 Teil des neuen [[Regierungsbezirk Düsseldorf|Regierungsbezirks Düsseldorf]]. Zons ist seit um [[1900]] ein beliebtes Ausflugsziel. 1904 erhielt der Ort das Recht zur Führung eines eigenen Wappens. Seitdem trug Zons auch wieder die Bezeichnung „Stadt“, wenn der Ort auch [[verwaltungsrecht]]lich im Kreis der [[Preußische Landgemeindeordnung|Landgemeinden]] verblieb. Mit der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen#Düsseldorf-Gesetz|Eingemeindung]] in die Stadt Dormagen, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=294}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nannte sich Zons „Feste“, und seit 1992 trägt der Ort aufgrund der historischen Bedeutung erneut die Bezeichnung „Stadt“, allerdings als reine [[Titularstadt]]. Bereits 1972 wurde die gesamte Altstadt durch einen von Bund und Land geförderten Modellversuch durchgreifend saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zons entwickelte sich seit dem 14. Jahrhundert räumlich und [[Demografie|demographisch]] nur wenig, was wohl in erster Linie an der recht ungünstigen Lage im Straßenverkehr lag. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt dreimal von schweren [[Stadtbrand|Stadtbränden]] heimgesucht: 1464, 1547 und 1620. Während vor dem letzten Stadtbrand von einer gewissen wirtschaftlichen Blüte vor allem durch Handel berichtet wird, erlebte die Stadt im 17. Jahrhundert aufgrund dieses Brandes, einer (erfolglosen) Belagerung und eines schweren Beschusses gegen Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], mehrerer verheerender [[Pest]]epidemien und häufiger [[Besatzungsmacht|Besatzungen]] durch kölnische und französische Truppen einen wirtschaftlichen und demographischen Niedergang. 1648 lebten in Zons 172, in Stürzelberg 49 Personen. Nach einem allmählichen Bevölkerungsanstieg starben im Pestjahr 1666 in der Pfarrgemeinde Zons rund 255 Personen. Seit etwa 1700 nahm die Bevölkerungszahl wieder spürbar zu: 1692 zählte die Pfarrgemeinde 308 Einwohner, 1738 waren es schon 831 Kommunikanten und schließlich 1799 1054 Einwohner. Die Bevölkerung war im 18. Jahrhundert fast rein katholisch. In diesem Zeitraum lebten dort nur einzelne jüdische Familien, deren Zahl bis 1806 auf fast 50 Personen anwuchs. Im Laufe des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerungszahl im Vergleich zur allgemeinen demographischen Entwicklung relativ langsam, aber nahezu kontinuierlich zu. 1849 zählte Zons mit Stürzelberg 2012 Einwohner, 1928 lebten in Zons 1306, in Stürzelberg 1428 Personen, insgesamt also 2734. Am 30. Juni 1964 hatte die damalige Stadt Zons, also mit Stürzelberg, St. Peter und Nachtigall, 6310 und am 30. Juni 1974 schon 9715 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung im Stadtteil Zons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;(seit 1974)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1974 || 5521&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || 5425&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1976 || 6160&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 5860&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 5790&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5319&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 5405&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007 || 5370&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 5371&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 5459&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1800–1812: Matthias Aldenhoven&lt;br /&gt;
* 1813–1828: Anton Baaden&lt;br /&gt;
* 1829–1837: Franz Michael Fischer&lt;br /&gt;
* 1837–1848: Peter Mathias Schumacher&lt;br /&gt;
* 1848–1851: Josef Schneider&lt;br /&gt;
* 1851–1858: Josef Hanstein&lt;br /&gt;
* 1858–1879: Eduard Bacciocco&lt;br /&gt;
* 1879–1900: Hermann Heckmann&lt;br /&gt;
* 1900–1909: Nikolaus Kohl&lt;br /&gt;
* 1909–1910: Josef Trapet&lt;br /&gt;
* 1910–1923: Albert Granderath&lt;br /&gt;
* 1923–1926: Stephan Güsgen&lt;br /&gt;
* 1926–1928: Emil Kirchhoff&lt;br /&gt;
* 1928–1945: Michael Flücken&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Johann Scheer (bis Januar 1946 nur für den Ort Zons)&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Franz Bebber (für Stürzelberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenamtliche Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1946:{{0|–1946}} Gerhard Justenhoven&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Wilhelm Fleischhauer&lt;br /&gt;
* 1948–1952: Bernhard Kamm&lt;br /&gt;
* 1952–1962: Hermann Schmitz&lt;br /&gt;
* 1962–1969: Georg Lerch&lt;br /&gt;
* 1969–1974: Hannelu Manitz (CDU), Stellvertreter: Hans Wingerath (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtdirektoren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1946–1961: Johann Scheer&lt;br /&gt;
* 1961–1973: Artur Elicker&lt;br /&gt;
* 1973–1974: Johann Schmitz, Allgemeiner Vertreter: Reinhold Schwarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Zons.jpg|110px|mini|Ehemaliges Stadtwappen von Zons]]&lt;br /&gt;
Ab 1904 bis zur Eingemeindung führte Zons ein eigenes Wappen. [[Blasonierung]]: „In Rot ein silberner Heiliger zu Pferde, mit dem Schwert seinen Mantel mit einem vor ihm stehenden, spärlich bekleideten Mann teilend, im rechten Obereck in Silber ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz.“ Als Stadtwappen oft mit silberner, dreitürmiger Zinnenmauerkrone mit schwarzem, mittigem Portal auf dem oberen Schildrand dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenerklärung: Der Heilige ist St. [[Martin von Tours]], das schwarze Kreuz in Silber ist das kurkölnische Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Achenbach, Andreas - Zons am Rhein - Alte Nationalgalerie.jpg|mini|[[Andreas Achenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Zons am Rhein&amp;#039;&amp;#039;, um 1840, [[Alte Nationalgalerie]], Berlin]]&lt;br /&gt;
Die Haupterwerbszweige der Bevölkerung waren bis in die Neuzeit die Land- und die Viehwirtschaft. Daneben hatten der Bier- und Weinhandel und verschiedene Handwerke wie das Zieglergewerbe teilweise überlokale Bedeutung. Die Einwohner Stürzelbergs verdienten sich ihren Lebensunterhalt hauptsächlich als [[Tagelöhner]] oder [[Fischer (Beruf)|Fischer]]. Eine besonders herausgehobene Bevölkerungsgruppe nach Vermögen und sozialer Herkunft waren bis um 1800 die [[Zöllner (Beruf)|Zollbeamten]], die nicht das [[Bürgerrecht]] besaßen und dementsprechend keine bürgerlichen Pflichten zu leisten hatten. Um den Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zu einer Industrieansiedlung in Stürzelberg bzw. St. Peter. In Zons selbst hat sich keine nennenswerte Industrie niedergelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnbebauung der eigentlichen Stadt Zons wuchs erst relativ spät über ihre [[Stadtmauer]]n hinaus. Erste Wohnhäuser „extra muros“ entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts, geschlossenere Siedlungszonen sind erst für das ausgehende 19. Jahrhundert festzustellen. Zunächst konzentrierte sich die Bebauung auf die Wege in unmittelbare Nähe der Festung und dehnte sich später, insbesondere nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], in nördlicher und westlicher Richtung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Zons liegt zwei Kilometer östlich der [[Bundesstraße 9]]. Vier Kilometer von Zons entfernt befindet sich der Autobahnanschluss Dormagen, Nievenheim, Zons an die [[Bundesautobahn 57|A&amp;amp;nbsp;57]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schifffahrt ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinfähre Zons-Urdenbach - Fährschiff Niederrhein auf dem Rhein-1012.jpg|mini|Rheinfähre zwischen Zons und Urdenbach]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Zons kann auch per Ausflugsschiff der [[Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt|Köln-Düsseldorfer]] von [[Düsseldorf]] und [[Köln]] erreicht werden.&lt;br /&gt;
Zwischen Zons und [[Urdenbach]] verkehrt eine [[Autofähre]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://faehre-zons.de/ https://faehre-zons.de/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Buslinien ====&lt;br /&gt;
Über folgende Linien innerhalb des [[Verkehrsverbund Rhein-Ruhr|Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr]] kann Zons erreicht und verlassen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie !! Linienverlauf !! Takt (Min.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||875|white|#5D7D8F|#5D7D8F}} || [[Neuss]] Landestheater – [[Grimlinghausen (Neuss)|Grimlinghausen]]  – [[Uedesheim]] (Stüttgen) – [[St. Peter (Dormagen)|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] – [[Stürzelberg]] – Zons – [[Dormagen#Verkehr|Dormagen Bf]] ||  60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||880|white|#FFC1C1|#FFC1C1}} || &amp;#039;&amp;#039;([[Gohr]] – [[Nievenheim|Ückerath]]  –)&amp;#039;&amp;#039; [[Nievenheim]] Gesamtschule – [[Nievenheim#Verkehr|Nievenheim Bf]] – [[St. Peter (Dormagen)|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] – [[Stürzelberg]] – Zons – [[Dormagen#Verkehr|Dormagen Bf]] – [[Hackenbroich]] / [[Worringen]] / [[Rheinfeld]]  ||  Schulverkehr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||886|white|#FF8800|#FF8800}}  || [[Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Dormagen|Nievenheim Gesamtschule]] – [[Nievenheim#Verkehr|Nievenheim Bf]] – [[Delrath]]  – [[St. Peter (Dormagen)|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] – [[Stürzelberg]] – Zons – [[Dormagen#Verkehr|Dormagen Bf]] – [[Dormagen|Marktplatz]] – [[Rheinfeld]]  ||  30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{Bahnlinie|RB||WE2|white|#8D2B87|#8D2B87}}{{Bahnlinie|RB||NE2|white|#8D2B87|#8D2B87}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| [[Ückerath]] – [[Nievenheim]] – [[Nievenheim#Verkehr|Nievenheim Bf]] – [[Delrath]] – [[St. Peter (Dormagen)|St.&amp;amp;nbsp;Peter]] – [[Stürzelberg]] – Zons – [[Dormagen#Verkehr|Dormagen Bf]] – [[Dormagen|Marktplatz]]  ||  60&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundschule&lt;br /&gt;
* Sportplatz&lt;br /&gt;
* Tennisplatz&lt;br /&gt;
* Turnhalle&lt;br /&gt;
* Kindergärten&lt;br /&gt;
* Altentagesstätten&lt;br /&gt;
* [[Kreismuseum Zons|Kreismuseum]]&lt;br /&gt;
* [[Archiv im Rhein-Kreis Neuss]] und [[Internationales Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“]]&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
* Supermarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
* Schützenfest&lt;br /&gt;
* Kreismuseum&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Zons)]]&lt;br /&gt;
* Hannepützheide in der Zonser Heide; In dieser Kulturlandschaft befindet sich [[Besenheide|Heidekraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Calluna vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) in der ehemaligen Rheindüne und ein großer Kinderspielplatz.&lt;br /&gt;
* Märchenspiele der Freilichtbühne Zons&lt;br /&gt;
* jährliche Ritterspiele&lt;br /&gt;
* Zollfeste&lt;br /&gt;
* Luftschutzbunker Am Feldtor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Luftschutzanlagen Rhein Kreis Neuss |url=https://www.luftschutzanlagen-rhein-kreis-neuss.de/projekte/bunker-am-feldtor/ |titel=Luftschutzbunker Am Feldtor |abruf=13.02.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard von Leiningen-Westerburg (Domherr)|Reinhard von Leiningen-Westerburg]] (1479–1540), Kölner Domdechant und Amtmann zu Zons, starb hier 1540, Bruder der berühmten Gräfin [[Eva von Leiningen-Westerburg]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Joseph Aldenhoven]] (1803–1873), Pächter der Zonser Burg, seit 1850 kommissarischer Landrat des Kreises Neuss, lange Jahre Abgeordneter des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]], Förderer der rheinischen [[Zuckerindustrie]] und des [[Zuckerrübe]]nanbaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Zons |Band=6 |Seite=52}}&lt;br /&gt;
* Jost Auler: &amp;#039;&amp;#039;Schurken, Schmuggler &amp;amp; Gerichte. Auf den Spuren historischer Kriminalfälle im alten Zons.&amp;#039;&amp;#039; Archaeo Topos Verlag, Dormagen 2007, ISBN 978-3-938473-08-5&lt;br /&gt;
* Jörg H. Baumgarten: &amp;#039;&amp;#039;Zons – Ein Stadtführer.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1989, ISBN 3-87909-237-0.&lt;br /&gt;
* Helene Blum-Spicker: &amp;#039;&amp;#039;600 Jahre Stadt Zons. 1373–1973.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Dormagen 1985.&lt;br /&gt;
* Nicolaus Bömmels: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemaligen Rittergüter in den Kreisen Grevenbroich und Neuss.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Almanach für den Kreis Neuss.&amp;#039;&amp;#039; Neuss 1979, S.&amp;amp;nbsp;32–51.&lt;br /&gt;
* Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons – Portrait&amp;lt;!--sic--&amp;gt; einer alten Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Heimat- und Verkehrsverein der Stadt Zons e.&amp;amp;nbsp;V., Dormagen 2000, ISBN 3-926963-44-1.&lt;br /&gt;
* Karl Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Zons.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten.&amp;#039;&amp;#039; Heft 496, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Neuss 2006.&lt;br /&gt;
* Aenne Hansmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Stadt und Amt Zons.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Beitrag von Artur Elicker, Jakob Justenhoven und Herbert Milz. Düsseldorf 1973.&lt;br /&gt;
* Aenne Hansmann, Margret Wensky: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Städteatlas]] Zons. Lieferung&amp;amp;nbsp;IV, Nr.&amp;amp;nbsp;25.&amp;#039;&amp;#039; 1978. 2.&amp;amp;nbsp;verbesserte und ergänzte Auflage. Köln 1990, ISBN 3-7927-1115-X.&lt;br /&gt;
* Maria-Elisabeth Kirchhoff-Werle, Hans Georg Kirchhoff: &amp;#039;&amp;#039;Zons – Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Historische Schriftenreihe der Stadt Dormagen, Band&amp;amp;nbsp;11, Dormagen 1993, ISBN 3-926963-12-3.&lt;br /&gt;
* Werner Lisken (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Familien der historischen Stadt Zons und der katholischen Pfarre St. Martin (mit den Ortsteilen Bürgel, Grind, Nachtigall, Sankt Peter und Stürzelberg) von 1664 bis 1900. Ein genealogisches Nachschlagewerk.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Gesellschaft für Familienkunde e.&amp;amp;nbsp;V., Sitz Köln, Band&amp;amp;nbsp;293, Köln 2014, ISBN 978-3-86579-108-5.&lt;br /&gt;
* Thomas Schwabach: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Zieglergewerbes in Zons, Stadt Dormagen, Rhein-Kreis Neuss (15.–20. Jahrhundert) mit ausführlicher Darstellung der allgemeinen Entwicklung des Gewerbezweiges.&amp;#039;&amp;#039; Geschichtsverein für Dormagen, Zons und Nievenheim e.&amp;amp;nbsp;V., Dormagen 2004, ISBN 3-936975-02-7 (mit 19 Tafeln, vier Karten und einem Stammbaum).&lt;br /&gt;
* Thomas Schwabach: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwieren-Chroniken aus Zons. Bemerkenswertes aus einer niederrheinischen Kleinstadt und ihrer Umgebung 1733–1823&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Kreisheimatbundes Neuss e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;15). Neuss 2005, ISBN 3-9808017-9-9 (mit ausgewählten Einträgen in hochdeutscher Übertragung).&lt;br /&gt;
* Detlev Zenk: &amp;#039;&amp;#039;Zons – Alte Zollfeste am Rhein.&amp;#039;&amp;#039; Gaasterland, Düsseldorf 2005, ISBN 3-935873-09-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zons-geschichte.de/ ZonsWiki und Virtueller Panorama-Rundgang]&lt;br /&gt;
* [http://zons-geschichte.de/zonswiki/index.php?title=Zons-Literatur Gesamt-Literaturverzeichnis zur Zonser Geschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.zons-am-rhein.info Portal zur Geschichte von Zons am Rhein]&lt;br /&gt;
* [https://www.faehren-fahrplan.de/faehre-zons Fahrplan, Preise und Informationen zur Fähre Zons]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Dormagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4067957-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Dormagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Niederrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zons| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1373]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Demel</name></author>
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