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	<title>Stadt Hasselfelde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadt_Hasselfelde&amp;diff=141125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JuTe CLZ: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-02-15T20:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Oberharz am Brocken&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Hasselfelde.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/41/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/51/22/O&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 455&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 74.28&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1912&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Schröder |url=https://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/im-oberharz-wachst-nicht-nur-elend-ratselraten-um-einwohnerzahl-3556828 |titel=Im Oberharz wächst nicht nur Elend - Rätselraten um Einwohnerzahl |werk=volksstimme.de |sprache=de |abruf=2025-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38899&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039459&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Hasselfelde in Oberharz am Brocken.svg&lt;br /&gt;
| Bild                   = Hasselfelde Panorama.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Hasselfelde in Richtung Westen.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Hintergrund der Brocken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadt Hasselfelde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Oberharz am Brocken]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]] und staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Haselfeld (Merian).jpg|mini|Hasselfelde 1654/1658 ([[Matthäus Merian|Merian]])]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Hasselfelde liegt auf dem Hochplateau im [[Harz (Mittelgebirge)|Unterharz]], in einer kleinen, von der [[Hassel (Fluss)|Hassel]] durchflossenen Senke. Die unmittelbare Umgebung des Orts ist nicht bewaldet und wird landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Ortskern gehört der Ortsteil [[Rotacker]] zu Hasselfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1043 urkundlich erwähnt und erhielt vermutlich um 1222 das [[Stadtrecht]]. In [[Liudolfinger|ottonischer]] Zeit befand sich in Hasselfelde ein [[Jagdhof Hasselfelde|königlicher Jagdhof]]. Das [[Servitenkloster Hasselfelde]] bestand von 1277 bis etwa 1298.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1537 bis 1558 war Hasselfelde gemeinsam mit Stiege für 25.000 Gulden an die Grafen zu [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Stolberg]] verpfändet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1807 wurde die Stadt in das von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] geschaffene [[Königreich Westphalen]] eingegliedert. Hasselfelde wurde Verwaltungssitz des [[Kanton Hasselfelde|Kantons Hasselfelde]]. Der [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] bildete einen Teil des [[Distrikt Blankenburg|Distrikts Blankenburg]] im [[Departement der Saale]]. Nach der Auflösung des Königreichs Westphalen im Jahr 1813 und der Konstituierung des [[Herzogtum Braunschweig|Herzogtums Braunschweig]] wurde die Landesverwaltung neugeordnet. Hasselfelde wurde Verwaltungssitz des [[Amt Hasselfelde|Amtes Hasselfelde]] im Herzogtum Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt brannte in der Vergangenheit mehrmals fast vollständig ab, zuletzt 1893. Auch die [[Antonius der Große|St.-Antonius]]-Kirche wurde mehrere Male wieder aufgebaut; ihre Gemeinde gehört heute zur [[Propstei Bad Harzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Status als „[[Luftkurort]]“, der 1994 vorläufig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/drs/wp2/drs/d1355lak.pdf |titel=Entwicklung des Kur- und Bäderwesens in Sachsen-Anhalt |titelerg=Drucksache 2/1355, Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Drs. 2/1230 von Elke Lindemann (SPD) zur schriftlichen Beantwortung |werk=landtag.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landtag von Sachsen-Anhalt |datum=1995-09-19 |seiten=18 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2002 endgültig bestätigt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft_kultur_verbrschutz_bau/301/Kur_Erholung/2023_Luftkurorte.pdf |titel=Luftkurorte |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landesportal Sachsen-Anhalt |datum=2023-01 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand mindestens bis 2017,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft/301/Kur_Erholung/luftkurorte-2017.pdf |titel=Luftkurorte |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landesportal Sachsen-Anhalt |datum=2017-03 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 allerdings nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;2023 kein Luftkurort mehr, siehe: {{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft_kultur_verbrschutz_bau/301/Kur_Erholung/2023_Luftkurorte.pdf |titel=Luftkurorte |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landesportal Sachsen-Anhalt |datum=2023-01 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2022 ist Hasselfelde als Ortsteil von Oberharz am Brocken ein staatlich anerkannter [[Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft_kultur_verbrschutz_bau/301/Kur_Erholung/2023_Erholungsorte.pdf |titel=Erholungsorte |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |hrsg=Landesportal Sachsen-Anhalt |datum=2023-01 |format=PDF |sprache=de |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trautenstein wurde am 1. Januar 2002 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schloss sich die Stadt Hasselfelde mit den Gemeinden [[Elend (Harz)|Elend]], [[Sorge (Harz)|Sorge]], [[Stiege (Harz)|Stiege]] und [[Tanne (Harz)|Tanne]] sowie den Städten [[Stadt Elbingerode (Harz)|Elbingerode (Harz)]] und [[Stadt Benneckenstein (Harz)|Benneckenstein (Harz)]] zur Stadt Oberharz am Brocken zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2014 ist das neue Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt in Kraft getreten. In dessen §14 (2) wird den Gemeinden die Möglichkeit gegeben, den Ortsteilen, die vor der Eingemeindung Städte waren, diese Bezeichnung zuzuerkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Komm_Verf_und_Komm_Wahl-Gesetz.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes in der Fassung vom 1. Juli 2014] (PDF; 682&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Oberharz am Brocken hat von dieser Regelung Gebrauch gemacht. Ihre neue Hauptsatzung ist mit Wirkung vom 26. Juni 2015 in Kraft getreten. Im §3 (1) werden die Ortsteile mit ihren amtlichen Namen aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oberharzstadt.de/media/dokumente/verwaltung/satzungen/hauptamt/neufassung_hauptsatzung_17.03.2015.pdf |wayback=20170922150515 |text=Hauptsatzung der Stadt Oberharz am Brocken in der Fassung vom 26. Juni 2015 }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hasselfelde St. Antonius 07.jpg|Markt mit Stadtkirche St. Antonius&lt;br /&gt;
 Hasselfelde Sagewerk.jpg|Eingang zum Sägewerk, 1991&lt;br /&gt;
 Hasselfelde 2.jpg|Holzplatz des Sägewerkes, 1991&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:4em;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1800&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1890&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1900&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1933&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1970&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 2008&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 2654&lt;br /&gt;
| 2969&lt;br /&gt;
| 2797&lt;br /&gt;
| 3382&lt;br /&gt;
| 2904&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 366.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Hasselfelde.svg|rechts|rand|75px|Das Wappen von Hasselfelde]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber ein gestürztes grünes Haselblatt aus einem grünen Zweig wachsend.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasselfelde besaß bis 2000 kein offiziell genehmigtes Wappen, führte jedoch in Gewohnheitsrecht nachweislich seit 1653 ein Wappen, das ein Blatt des Haselstrauches zeigte und somit als redendes Wappen anzusehen ist. Ob das Wappen schon früher offiziell genehmigt war, lässt sich nicht nachweisen. Mehrere Großbrände, die den Ort und dabei auch das Rathaus in Schutt und Asche legten, haben viele historische Unterlagen vernichtet, sodass ein Nachweis nicht geführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier dargestellte Wappen ist gegenüber dem klassischen Vorbild nur gering geändert worden, um es der heraldischen Stilistik anzupassen. So wurden die Konturen in einheitlicher Strichstärke ausgeführt und Schraffuren im Blatt und im Zweig vernachlässigt. Das Redesign und Einbringung ins Genehmigungsverfahren realisierte der Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Stadtfarben gelten Grün – Silber (Weiß).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Siegelmarke Magistrat der Stadt - Hasselfelde W0226976.jpg|Wappen auf einer [[Siegelmarke]] mit stehender …&lt;br /&gt;
 Siegelmarke Rat der Stadt - Hasselfelde W0260458.jpg|… und hängender Version&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Feriendorf Blauvogel ===&lt;br /&gt;
Wegen seiner zentralen Lage mitten im Harz ist der Ort bei Touristen beliebt. Im Ortsteil Rotacker entstand nach der Wende das Naturerlebnisdorf &amp;#039;&amp;#039;Blauvogel&amp;#039;&amp;#039; mit einer Vielzahl von Ferienhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westernstadt ===&lt;br /&gt;
Am Ostrand der Stadt entstand im Jahr 2000 als Touristenattraktion der Nachbau einer [[Western]]stadt, [[Pullman City Harz]], deren Geschäftsführer damals gleichzeitig der Bürgermeister von Hasselfelde war. Am 8.&amp;amp;nbsp;April 2006 ist der Park in einen neuen Besitz übergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Harzköhlerei ===&lt;br /&gt;
An der Straße nach [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]] befindet sich die Harzköhlerei Stemberghaus. Dort wird in einem Freilichtmuseum noch immer traditionell [[Holzkohle]] hergestellt. Zum Gelände gehören auch das 2012 neuerbaute Selbstbedienungsrestaurant &amp;#039;&amp;#039;Köhlerhütte&amp;#039;&amp;#039; und ein Souvenirladen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.harzkoehlerei.de/Koehlereimuseum/index.htm Website der Schauköhlerei Stemberg], abgerufen am 8. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rotacker Ferienpark.JPG|Naturerlebnisdorf Blauvogel in Rotacker&lt;br /&gt;
Hasselfelde Westerndorf.JPG|Westernstadt Pullman City&lt;br /&gt;
Pullmann City Nacht.jpg|Pullman City am späten Abend&lt;br /&gt;
Hasselfelde Köhlerei.JPG|Schauköhlerei&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
In Hasselfelde finden jedes Jahr drei große Feste statt. Am [[Karsamstag]] wird das durch den ortsansässigen Osterfeuerverein organisierte [[Osterfeuer]] angezündet. Der Höhepunkt des Jahres in Hasselfelde ist das [[Schützenfest]], das zu [[Pfingsten]] stattfindet und somit wie auch das Köhlerfest am ersten Wochenende im August einen festen Termin hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist einer der acht Orte, in denen das seit 2014 als Immaterielles Weltkulturerbe anerkannte Brauchtum des [[Finkenmanöver im Harz]] noch gepflegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmale ===&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Hermann Blumenau]] am Bahnhof.&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1967 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Friedhof&amp;#039;&amp;#039; für zehn unbekannte [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]], die im April 1945 bei einem [[Todesmarsch]] aus dem [[KZ Dora-Mittelbau]] von [[Schutzstaffel|SS-Männern]] ermordet und dort begraben wurden&lt;br /&gt;
* Gedenkstein auf dem Friedhof: „Zum Gedenken an 30 deutsche und 60 amerikanische Soldaten. April 1945“&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1993 auf dem &amp;#039;&amp;#039;Marktplatz&amp;#039;&amp;#039; für die Opfer von Krieg und Gewalt. Zur Zeit der DDR trug der Marktplatz den Namen &amp;#039;&amp;#039;Platz des Friedens&amp;#039;&amp;#039;. Der Gedenkstein trug damals die Inschrift „Wir wollen Frieden“. Nach der Wende wurde das Schild abgenommen, 1993 in einen Gedenkstein für die Opfer von Krieg und Gewalt umgewidmet und wenige Meter nach Norden verschoben. Am Stein ist durch Bohrlöcher erkennbar, dass er ursprünglich nicht als Gedenkstein diente.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hasselfelde, Friedensdenkmal, DDR.jpg|Gedenkstein zu DDR-Zeiten&lt;br /&gt;
 Gedenkstein-Hasselfelde.jpg|Gedenkstein ab 1993&lt;br /&gt;
 BlumenauHasselfelde.jpg|Blumenau-Denkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandern und Ausflugsziele ==&lt;br /&gt;
Von Hasselfelde aus sind seit der Öffnung der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] Ausflüge in alle Richtungen und naturbelassenen Landschaften möglich. Durch die Stadt führt die Südroute des [[Harzer Hexenstieg]]s vorbei an der [[Hasselvorsperre]] in Richtung Köhlerei Stemberghaus. Im Jahr 1992 gab es eine Harzüberquerung von Hasselfelde nach Bad Harzburg. Die Wanderer bewältigten dabei eine Strecke von rund 42 km über Drei Annen Hohne, um den damals noch gesperrten Brocken herum und an der Eckertalsperre vorbei bis auf die Galopprennbahn von Bad Harzburg. Es sollte die letzte Harzüberquerung und die einzige zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sein, welche vom MTK Bad Harzburg organisiert wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.harzburger-wanderseite.de/wanderungen/woick-wandern/wandererrinnerungen/1973.html |titel=Harzburger Wanderseite: 1973 |abruf=2025-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hasselfelde gibt es einen Bahnhof der [[Harzer Schmalspurbahn]]. Hier endet eine Zweigstrecke der [[Selketalbahn]] aus Richtung [[Stiege (Harz)|Stiege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Umgebung sind der [[Brocken]], die Rübeländer [[Tropfstein]]höhlen, mehrere [[Schaubergwerk]]e aus der alten Bergbautradition des Harzes, die Fachwerkstädte [[Wernigerode]], [[Quedlinburg]] und [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg]], [[Roßtrappe]] und [[Hexentanzplatz (Harz)|Hexentanzplatz]] im Bodetal, die Kaiserstadt [[Goslar]], das [[Josephskreuz]] auf dem Großen Auerberg, die [[Rappbodetalsperre]] mit der [[Hasselvorsperre]] und der Carlshausturm auf der 626&amp;amp;nbsp;m hohen [[Carlshaushöhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:SelketalbahnHasselfelde.jpg|mini|Bahnhof Hasselfelde an der Selketalbahn]]&lt;br /&gt;
Hasselfelde liegt an den Bundesstraßen [[Bundesstraße 242|242]] und [[Bundesstraße 81|81]], die wichtige West-Ost bzw. Nord-Süd-Verkehrsstrecken durch den [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] bilden. Der Ortsteil ist per Bahn über das Streckennetz der [[Harzer Schmalspurbahnen]] sowohl von [[Nordhausen]] als auch von [[Stadt Gernrode|Gernrode]] und [[Quedlinburg]] über die [[Selketalbahn]] zu erreichen. Im Ortszentrum befindet sich der Busbahnhof, an dem Linien der [[Harzer Verkehrsbetriebe]] und der [[Verkehrsgesellschaft Südharz]] zusammentreffen; Busverbindungen bestehen dadurch in alle Himmelsrichtungen. Am Rande der Westernstadt befindet sich zudem das [[Ultraleichtfluggelände Hasselfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Postroute_Braunschweig–Blankenburg#Hasselfelde|titel1=Postroute Braunschweig-Blankenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* In Hasselfelde befindet sich neben einem Kindergarten auch die Dr. Hermann Blumenau Grundschule. Die gleichnamige Sekundarschule wurde im Jahr 2006 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasselfelde St. Antonius 01.jpg|mini|St.-Antonius-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasselfelde St. Antonius 04.jpg|mini|Altar, Wandbild und Kanzel der St.-Antonius-Kirche]]&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirche ===&lt;br /&gt;
In Hasselfelde befindet sich die evangelische &amp;#039;&amp;#039;[[St. Antonius (Hasselfelde)|St.-Antonius-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039;, zur [[Propstei Bad Harzburg]] der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig|Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig]] gehörend.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hasselfelde-evangelisch.de/ Website des Ev.-luth. Pfarrverbandes Hasselfelde mit Stiege und Allrode], abgerufen am 8. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das nach Plänen des [[braunschweig]]ischen [[Baumeister]]s [[Carl Theodor Ottmer]] ([[Karl Friedrich Schinkel|Schinkelschüler]]) erbaute Gotteshaus wurde am 4. Mai 1851 eingeweiht, nachdem der Vorgängerbau 1834 durch einen Stadtbrand zerstört worden war. [[Altar]] und [[Kanzel]] im [[Neugotik|neugotischen Stil]] schuf [[Bildhauerei|Bildhauer]] [[Wilhelm Sagebiel]] aus Braunschweig. Eine kunsthistorische Besonderheit der Kirche ist das 1902 von Hofmaler [[Adolf Quensen]], Braunschweig, geschaffene Wandbild an der Altarwand, das 2002 freigelegt und restauriert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Da sich infolge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] auch im seit der [[Reformation]] evangelisch geprägten Hasselfelde Katholiken niedergelassen hatten, fanden seitens der [[Kuratie]] Blankenburg in der evangelischen St.-Antonius-Kirche zu Hasselfelde [[römisch-katholische Kirche|katholische]] Gottesdienste statt. 1951 wurde Hasselfelde Sitz einer eigenen Kuratie. Da Hasselfelde damals zum [[Bistum Hildesheim]] gehörte, wurde von dort mit Wilhelm Lehnert (1915–2010) ein [[Kuratus]] nach Hasselfelde versetzt. 1957 wurde durch Umbau eines Schafstalls die [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] errichtet, sie trug das [[Patrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] vom [[Heilig|hl.]] Rosenkranz&amp;#039;&amp;#039; und wurde am 9. Juni 1957 geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 364–368.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2002 trat Pfarrer Lehnert 87-jährig in den Ruhestand und zog in ein Altenpflegeheim in Nordhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=2712&amp;amp;idart=16154&amp;amp;lang=5 Geschichte der katholischen Kapelle Hasselfeldes auf Website des Bistums Magdeburg], abgerufen am 29. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Januar 2006 fand in der an der Salzmarktstraße gelegenen Kapelle der letzte Gottesdienst statt, die Kapelle wurde geschlossen und [[Profanierung|profaniert]]. Seitdem finden katholische Gottesdienste seitens der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;[[St. Josef (Blankenburg)|St. Josef]]&amp;#039;&amp;#039; (Blankenburg) in der evangelischen St.-Antonius-Kirche von Hasselfelde statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stjosef-blankenburg.de/ Website der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef Blankenburg], abgerufen am 8. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter des Ortsteils&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Wilhelm Ludwig von Luce]] (1756–1842), Schriftsteller, Geistlicher, Mediziner, Regionalhistoriker der estnischen Insel [[Saaremaa|Ösel]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich Wilhelm Wasmuth von Wintzingerode]] (1772–1830), Geheimrat und Oberlandforstmeister&lt;br /&gt;
* [[Hermann Blumenau]] (1819–1899), Gründer und Namensgeber der brasilianischen Stadt [[Blumenau]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Dunker (Redakteur)|Wilhelm Dunker]] (1829–1902), Zeitungsredakteur und Dichter&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Thomas (Maler)|Ferdinand Thomas]] (1858–1921), Kunst- und Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Zucker]] (1908–1985), Raketentechniker&lt;br /&gt;
* [[Reiner Schomburg]] (* 1953), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Kerstin Moring]] (* 1963), Skilangläuferin und Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Thomas Gaevert]] (* 1964), Journalist und freier Autor&lt;br /&gt;
* [[Danilo Riethmüller]] (* 1999), Biathlet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten, die mit Hasselfelde in Verbindung stehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Andreas Werckmeister]] (1645–1706), [[Musiker]] und [[Musiktheoretiker]], führte die [[wohltemperierte Stimmung]] für [[Tasteninstrument]]e ein und wirkte von 1664 bis 1674 als [[Organist]] in Hasselfelde,&lt;br /&gt;
* [[Karin Burneleit|Karin Krebs]] (* 1943), ehemalige DDR-Leichtathletin, lebt heute im Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Haselfelde |Band=15 |Seite=109–110}}&lt;br /&gt;
* [[Berent Schwineköper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 314). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9, S. 198–199.&lt;br /&gt;
* Karl Böhnstedt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Hasselfelde&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1 &amp;#039;&amp;#039;Von der Besiedlung des Harzes bis zum Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;, Hasselfelde 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hasselfelde}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4497941-1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oberharzinfo.de/die-region/hasselfelde Hasselfelde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Oberharz am Brocken}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4497941-1|VIAF=238114978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasselfelde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Oberharz am Brocken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1043]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Kurort in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1222]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
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