<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stadlau</id>
	<title>Stadlau - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stadlau"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadlau&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T19:46:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadlau&amp;diff=266681&amp;oldid=prev</id>
		<title>170.85.2.194: Pfarrerhebung erfolgte 1934 (nicht 1940)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadlau&amp;diff=266681&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-08T10:53:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pfarrerhebung erfolgte 1934 (nicht 1940)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Wiener Stadtteil, zum gleichnamigen Naturschutzgebiet in Oberösterreich siehe [[Stadlau (Klaffer am Hochficht)]].}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#e3e3e3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Stadlau&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#fff&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:AUT Stadlau COA.png|140px|Wappen von Stadlau]] || [[Datei:Donaustadt lage stadlau.png|190px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadlau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis 1904 eine eigenständige [[Gemeinde]] und ist heute ein [[Stadtteil]] [[Wien]]s im 22. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Donaustadt]] sowie eine der 89 [[Wiener Katastralgemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Stadlau grenzt im Norden an [[Kagran]] und [[Hirschstetten]], im Osten an [[Aspern]], im Süden an die jenseits der [[Donau]] gelegene [[Leopoldstadt]], 2. Bezirk, und im Westen an [[Kaisermühlen]] jenseits der [[Alte Donau (Wien)|Alten Donau]]. Ein Teil der [[Donauinsel]] zählt zu Stadlau. Die Katastralgemeinde erstreckt sich über ein Gebiet von 499,44 [[Hektar|ha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige ältere Gebäude werden von der Stadt Wien zu einer Schutzzone zusammengefasst, die sich allerdings teilweise in Hirschstetten befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=22.+Stadlau&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im öffentlichen Bewusstsein wird die Bezeichnung Stadlau generell sehr diffus verwendet, was auch damit zusammenhängt, dass es keinen am Straßenraster nachvollziehbaren Ortskern und, von der Alten Donau abgesehen, keine klar erkennbaren Begrenzungen zu den anderen Bezirksteilen gibt. Die Katastralgrenze zu [[Hirschstetten]] etwa verläuft entlang der [[Liste der Straßennamen von Wien/Donaustadt#L|Langobardenstraße]], es sind aber einige Orte, die teilweise weit nördlich davon liegen mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Stadlau&amp;#039;&amp;#039; versehen, etwa der [[Industriehof Stadlau]] (der in Hirschstetten liegt) oder der &amp;#039;&amp;#039;Gewerbepark Stadlau&amp;#039;&amp;#039; (der in Kagran liegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Aspern, Plan um 1912.jpg|thumb|Stadlau und seine Nachbarorte auf einem Stadtplan aus dem Jahr 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Aussenquartier von Wien an der Donau-Weitere-LBS MH02-44-0018.tif|mini|Kleingarten-Siedlungen zwischen der Unteren Alten Donau und dem Oberen Mühlwasser, 1935]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadlauer Pfarrkirche.jpg|miniatur|Pfarrkirche Stadlau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1150 wurde Stadlau erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Stadelouve&amp;#039;&amp;#039; (Stadel in der Au) urkundlich erwähnt. Ursprünglich war Stadlau ein Lehen der [[Babenberger]]. Die Bewohner waren freie, relativ reiche Bauern, denen das Gebiet zwischen dem [[Donau]]ufer und dem heutigen [[Lusthaus (Wien)|Lusthaus]] im [[Wiener Prater|Prater]] gehörte. Zur damaligen Zeit war Stadlau einer der bedeutendsten Orte im [[Marchfeld]], da das Stadlauer Ufer den Ausgangspunkt zur Überfahrt zur Stubentorlände bildete. Nachdem die Babenberger den Stadlauern das „Urfahrrecht“ zugebilligt hatten, konnten diese für die über die Donau transportierten Waren Maut verlangen. 1160 bekam der Ort eine eigene Pfarrkirche, der in der Folge die Orte Aspern, [[Deutsch-Wagram]], [[Gerasdorf bei Wien|Gerasdorf]], [[Groß-Enzersdorf]] und [[Leopoldau]] angehörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1403 wurde die Gemeinde Stadlau von Herzog [[Albrecht IV. (Österreich)|Albrecht IV.]] mit den drei Auen &amp;#039;&amp;#039;Segengrundt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Scheiben&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pratter&amp;#039;&amp;#039; (alles Teile des heutigen Praters) belehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche, die dem [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georg]] geweiht wurde, wurde zusammen mit dem Ort 1438 (manche Quellen nennen ein früheres Datum) von einer Überschwemmung nach einem großen [[Eisstoß]] zerstört. Die Kirche wurde daraufhin im benachbarten Kagran wiedererrichtet. In der Folge gehörte Stadlau zur [[Kagraner Pfarrkirche|Pfarre Kagran]]. 1795 wurde immerhin eine Schule mit einem Glockenturm errichtet, wo wenigstens die Gebetszeit und die [[Vesper (Liturgie)|Vesper]] eingeläutet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1820 bestand Stadlau aus etwa 10 bis 15 Häusern, die sich in Form eines [[Reihendorf]]es zu beiden Seiten der heutigen Schickgasse (zwischen Stadlauer Straße und Konstanziagasse) befanden. Ein Nebenarm der Donau war zu diesem Zeitpunkt etwa 400 bis 500 Meter entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von 1870 bis 1875 durchgeführte [[Wiener Donauregulierung]] führte unter anderem zur Trockenlegung von Donaunebenarmen in der Nähe von Stadlau. 1870 wurde für [[Laaer Ostbahn]] und [[Marchegger Ostbahn]] der [[Bahnhof Wien Stadlau|Stadlauer Bahnhof]] eröffnet; in weiterer Folge entwickelte sich das Dorf zu einem Eisenbahner- und Industrieort. 1875 wurde der [[Stadlauer Friedhof]] errichtet, davor bestatteten die Stadlauer ihre Toten auf dem damaligen Kirchhof der Kagraner Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde der 21. Wiener Gemeindebezirk ([[Floridsdorf]]) gegründet, der sich aus den Orten [[Floridsdorf (Wiener Bezirksteil)|Floridsdorf]], [[Jedlesee]], [[Großjedlersdorf]], [[Donaufeld]], Leopoldau, Kagran, Hirschstetten, Aspern und  Stadlau zusammensetzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde von den [[Salesianer Don Boscos|Salesianern]] eine neue Kirche errichtet. Die Kirche blieb zunächst dennoch eine Filialkirche der Pfarre St. Georg in Kagran. Erst 1934 wurde Stadlau zur eigenen Pfarre erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Österreich]] per 13. März 1938 an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] [[Anschluss Österreichs|angeschlossen]] worden war, trennte man bei der Errichtung [[Groß-Wien]]s per 15. Oktober 1938 die Orte Aspern, Hirschstetten und Stadlau vom 21. Bezirk ab und bildete mit ihnen sowie mit [[Breitenlee]], [[Essling]], [[Süßenbrunn]] und 15 weiteren [[Marchfeld]]gemeinden den riesigen 22. Bezirk, [[Groß-Enzersdorf]]. Die Grenze zum 21. Bezirk bildete nun bis 1954 die Laaer Ostbahn. 1954 wurden die meisten Marchfeldgemeinden an [[Niederösterreich]] zurückübertragen; Breitenlee, Essling und Süßenbrunn blieben bei Wien. Die Bezirksgrenze 21 / 22 wurde nun in Fortsetzung der Bezirksgrenze 2 / 20 weiter nordwestlich gezogen, so dass [[Kagran]] und [[Kaisermühlen]] zum neuen 22. Bezirk gelangten. Da Groß-Enzersdorf ausgeschieden war, wurde &amp;#039;&amp;#039;Donaustadt&amp;#039;&amp;#039; als neuer Bezirksname gewählt, eine Bezeichnung, die achtzig Jahre vorher nach der Donauregulierung für das Neubaugebiet im 2. Bezirk bei der [[Reichsbrücke]] in Verwendung war, sich dort aber nicht durchsetzte und daher fallengelassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Zwei der traditionsreichsten Stadlauer Sportvereine sind das [[WAT Stadlau]], das 1914 als &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter Turnverein in Stadlau&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurde, und der 1913 als &amp;#039;&amp;#039;Normania&amp;#039;&amp;#039; gegründete Fußballverein [[FC Stadlau]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:U2 Donaustadtbrücke AG süd 01.jpg|thumb|U-Bahn-Station Donaustadtbrücke (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
In Stadlau befinden sich folgende U-Bahn-Stationen der [[U-Bahn-Linie U2 (Wien)|U-Bahn-Linie U2]] (von Süden nach Norden):&lt;br /&gt;
* [[U-Bahn-Station Donaustadtbrücke|Donaustadtbrücke]]&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Wien Stadlau|Stadlau]]: Der Bahnhof Wien Stadlau ist der größte im 22. Bezirk. Hier halten auch die [[S-Bahn Wien|S-Bahn-Linie]] S80, Regionalzüge, welche über die [[Marchegger Ostbahn]] Richtung [[Marchegg]] und [[Bratislava|Pressburg]] verkehren, sowie mehrere Buslinien.&lt;br /&gt;
* [[U-Bahn-Station Hardeggasse|Hardeggasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters befand sich in Stadlau die im Dezember 2014 aufgelassene [[Haltestelle Wien Lobau|S-Bahn-Station Wien Lobau]]. Die Station Wien Erzherzog-Karl-Straße liegt an der Grenze zu Kagran und Hirschstetten, an der sich die beiden nördlich der Donau verlaufenden Äste der Ostbahn gabeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Autobahn Südosttangente Wien|Autobahn Südosttangente]] durchquert den Bezirksteil. Die [[Praterbrücke]], deren nordöstlicher Teil in Stadlau liegt, ist ein Teilstück dieser Autobahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Birgit Trinker, Michael Strand: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Bezirkshandbücher. 22. Bezirk – Donaustadt&amp;#039;&amp;#039;. Pichler Verlag, Wien 2001, ISBN 3-85431-231-8&lt;br /&gt;
* Karl Zillinger: &amp;#039;&amp;#039;Wien-Donaustadt - Eine nostalgische Bilderreise&amp;#039;&amp;#039;. Sutton, Erfurt 2024, ISBN 978-3-96303-479-4&lt;br /&gt;
* Gabriele Dorffner, Matthias Marschik: &amp;#039;&amp;#039;Donaustädter Attraktionen - Der 22. Wiener Gemeindebezirk – Bilder aus seiner Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Edition Winkler-Hermaden, Schleinbach 2021, ISBN 978-3-9519804-6-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarrestadlau.at/Chronik/gmain_stadlau.htm Pfarre Stadlau - Geschichte der Gemeinde Stadlau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;{{Navigationsleiste Bezirksteile der Donaustadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde in Wien]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/13/10/N |EW=16/27/54/E |type=city |region=AT-9}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>170.85.2.194</name></author>
	</entry>
</feed>