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	<title>Stadiongasse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:29:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadiongasse&amp;diff=2025726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Nummer 11, Amtshaus */ fehlendes Wort ergänzt</title>
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		<updated>2024-09-12T20:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nummer 11, Amtshaus: &lt;/span&gt; fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Stadiongasse&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=Wien - Bezirk Innere Stadt, Wappen.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Wien&lt;br /&gt;
|Bild=Stadiongasse 01.JPG&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=&lt;br /&gt;
|Ort=Wien-Innere Stadt&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=1874&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Josefstädter Straße]] (im Westen)&lt;br /&gt;
|Querstraßen=[[Reichsratsstraße]], [[Bartensteingasse]], [[Rathausstraße (Wien)|Rathausstraße]], [[Landesgerichtsstraße]]&lt;br /&gt;
|Plätze=&lt;br /&gt;
|Bauwerke=&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Fußgängerverkehr]], [[Radverkehr]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Öffentlicher Personennahverkehr|U-Bahn-Linie U2, Straßenbahnlinie 2]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=ca. 175 Meter&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien 01 Stadiongasse a.jpg|mini|240px|Die Stadiongasse, Blick westwärts, von der Reichsratsstraße zur [[Zweierlinie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadiongasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im 1. [[Wien]]er Gemeindebezirk, der [[Innere Stadt (Wien)|Inneren Stadt]]. Sie wurde 1874 nach dem Staatsmann [[Johann Philipp von Stadion]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet der heutigen Stadiongasse gehörte einst zum [[Wiener Glacis|Glacis]] vor den [[Wiener Stadtmauern]] und war dann im 19. Jahrhundert Parade- und Exerzierplatz. Im Zuge des Beschlusses, diesen zu verbauen, wurde die Stadiongasse 1874 angelegt und benannt. Sie ist Teil des sogenannten Rathausviertels, eines einheitlich im späthistoristischen Stil gestalteten Gebietes rund um das neue [[Wiener Rathaus]]. Eine ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Stadiongasse&amp;#039;&amp;#039; benannte Straße im einstigen Wiener Vorort [[Fünfhaus]] wurde nach dessen Eingemeindung nach Wien 1890/1892 in [[Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus#R|&amp;#039;&amp;#039;Robert-Hamerling-Gasse&amp;#039;&amp;#039;]] umbenannt, um Doppelbenennungen innerhalb Wiens zu vermeiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadiongasse 11.JPG|links|mini|Stadiongasse, Blick ostwärts, von der [[Zweierlinie]] zum Ring und zur Altstadt; mit Straßenbahnzug der Linie 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Die Stadiongasse, die nur drei Häuserblöcke lang ist, verläuft von der südwestlichen Ecke des [[Rathausplatz (Wien)|Rathausplatzes]] im Osten bis zur [[Landesgerichtsstraße]] im Westen und bildet eine Verbindung von der [[Wiener Ringstraße]] zur nach der [[Zweierlinie]] anschließenden [[Josefstädter Straße]]. Die Straßenbahnlinie 2 (früher J) befährt die Stadiongasse in ihrer ganzen Länge und besitzt in der Fahrtrichtung stadtauswärts vor der Landesgerichtsstraße eine Haltestelle. Hier liegt auch einer der Abgänge zur [[U-Bahn-Station Rathaus]] der [[U-Bahn-Linie U2 (Wien)|U2]]. In beiden Richtungen wird die Stadiongasse von Radfahrstreifen gesäumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbauung der Stadiongasse ist einheitlich [[Historismus|späthistoristisch]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
=== Nummer 1–3 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Haus Reichsratsstraße 7–9}}&lt;br /&gt;
Der Seiteneingang des Arkadenhauses [[Reichsratsstraße]]&amp;amp;nbsp;7–9, 1883–84 von [[Franz von Neumann der Jüngere|Franz von Neumann]] im späthistoristischen Stil erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nummer 2 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Miethaus Rathausplatz 7–9}}&lt;br /&gt;
Das Arkadenhaus wurde 1877–1878 von [[Friedrich von Schmidt]] und [[Franz von Neumann der Jüngere|Franz von Neumann]] im altdeutschen Stil errichtet. Es war das erste monumentale [[Arkadenhäuser|Arkadenhaus des Rathausviertels]]. Es befindet sich am [[Rathausplatz (Wien)|Rathausplatz]]&amp;amp;nbsp;7–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nummer 4 ===&lt;br /&gt;
Das strenghistoristische Miethaus erbaute 1881–1882 Josef Jähnl. Es ist im typischen Wiener [[Neorenaissance]]-Stil errichtet. Hinter dem Holztor verbirgt sich eine pilastergegliederte Einfahrt mit Stuckdecke und Laterne. Im Stiegenhaus findet sich eine bemerkenswerte Skulptur aus dem Jahr 1826, die einen Genius darstellt und von dem Bildhauer Kroma geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nummer 5 ===&lt;br /&gt;
Das Eckhaus zur die Stadiongasse kreuzenden Bartensteingasse errichtete 1885–1886 der Architekt [[Hermann Krackowizer]]. Es ist im Stil der Wiener [[Neorenaissance]] gestaltet. Die Gliederung der Fassade erfolgt durch einen [[Risalit|Eckrisalit]] mit [[Erker]] und einen seichten Mittelrisalit mit [[Korinthische Ordnung|korinthischen]] [[Pilaster|Riesenpilastern]]. Die Einfahrt besitzt ebenfalls Pilastergliederung, [[Ädikula|Ädikulen]] und [[Kuppel|Pendentifkuppeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nummer 6–8 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadiongasse 04.JPG|links|mini|Stadiongasse 6–8 (1882/1883) von Otto Wagner; vorne rechts die Bartensteingasse]]&lt;br /&gt;
Dieses bemerkenswerte, nach drei Seiten freistehende, späthistoristische Gebäude ist ein Frühwerk des Architekten [[Otto Wagner]] aus den Jahren 1882–1883. Seine klare und einfache Gliederung weist bereits in die Zukunft. Die zweigeschoßige Sockelzone ist gebändert. Über dem ebenfalls gebänderten [[Lisene]]nportal befinden sich vor dem [[Beletage]]-Balkon Putten, die Allegorien von Architektur, Theater, Ackerbau und Handel darstellen. Das Vestibül ist dreischiffig durch Säulen gegliedert und besitzt noch eine originale Sitzbank. Im Stiegenhaus befinden sich originale Schmiedeeisen-Fensterdekors, Messingleuchten und im Aufzug Ätzglasverzierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Bewohner war der Gynäkologe und Nobelpreiskandidat [[Hermann Knaus]], der dort in den 1950er Jahren seine elegante Privatordination betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957–1973 hatte der [[WienTourismus|Fremdenverkehrsverband für Wien]] hier im Hochparterre rechts seinen Sitz. Heute befindet sich im Gebäude die Botschaft von [[Kolumbien]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadiongasse 10.JPG|mini|Gebäude Stadiongasse 10 mit Rathaus-Apotheke (1880) von Otto Wagner; links die [[Zweierlinie]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nummer 10 ===&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde 1880 von Otto Wagner erbaut und 1931–1932 von Carl Kronfuss aufgestockt. Es ist ein bemerkenswertes, nach drei Seiten freistehendes, historistisches Frühwerk des Architekten. Die klare Gliederung tritt durch einen  gebänderten Sockel, gerade verdachte Fenster und einen Konsolbalkon hervor. Die Einfahrt in der [[Rathausstraße (Wien)|Rathausstraße]] ist pilastergegliedert mit kassettierter Tonne und Deckenlaterne. Das Hoftor ist mit Glasmalerei geschmückt, das Stiegenhaus halbkreisförmig mit Säulenstellungen und bemerkenswertem Schmiedeeisengitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoß befindet sich die noch original eingerichtete Rathaus-Apotheke. Sie wurde 1885 von Karl Roedig eröffnet. Seit 1918 besaß Robert Kronstein die Apotheke, der sie 1927 in Rathaus-Apotheke umbenannte. Nach erfolgter [[Arisierung]] während der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Zeit]] erhielt er sie 1948 wieder zurück. Von ihm übernahm die bisherige Leiterin Irene Pusch die Apotheke 1950 in Pacht und 1955 in ihren Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nummer 11, Amtshaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rechenzentrum Harry Glück.jpg|links|mini|Das 2017 abgerissene ehemalige Rechenzentrum der Stadt Wien an der Ecke Stadiongasse 11 (links) und Auerspergstraße 8 (rechts)]]&lt;br /&gt;
Auf dem Eckgrundstück zur Auerspergstraße 8 (weitere Adressen: Rathausstraße 1, Doblhoffgasse 10) befand sich von 1880 an eine städtische Markthalle (Projektname: Detailmarkthalle am Paradeplatz; die Ortsbezeichnung stammte aus der Zeit des erst 1870 aufgelassenen Exerzier- und Paradeplatzes, auf dem dann das [[Wiener Rathaus#Lage|Rathausviertel]] entstand).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Exerzier- und Paradeplatz|Exerzier- und Paradeplatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Halle wurde von Friedrich Paul geplant und wies auf 1840 m² 132 Stände auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.architektenlexikon.at/de/1204.htm Friedrich Paul im Architektenlexikon des Architekturzentrums Wien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach schweren Kriegsschäden wurde der Bau 1949–1954 von Robert Kotas, dem Hausarchitekten des damals stadteigenen Kinobetreibers [[Kiba (Kinobetreiber)|Kiba]], zum &amp;#039;&amp;#039;Forum-Kino&amp;#039;&amp;#039; umgebaut, das lang eines der größten Kinos Wiens war.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Czeike: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;De–Gy.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2, S. 18 (Stichwort Detailmarkthalle).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier lief z.&amp;amp;nbsp;B. von Herbst 1966 an über 100 Wochen lang der überaus erfolgreiche Film &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor Schiwago (1965)|Doktor Schiwago]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe tägliches Kinoprogramm der Wiener &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiter-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1971 wurde das Kino Standort des jährlichen Filmfestivals [[Viennale]]. Ab 1973 wurde der Bau, in dem 1968–1972 auch der Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien seinen Sitz hatte, abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 bis 1980 entstand hier nach Plänen der Architekten [[Harry Glück (Architekt)|Harry Glück]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Kulturgut|Gebäude|100829|Rechenzentrum der Stadt Wien}}, abgerufen am 5. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Werner Höfer und [[Tadeusz Spychała]] ein Bürokomplex mit Glasfassade, der wie der Vorgängerbau den gesamten Häuserblock einnahm. Er beherbergte das [[Magistrat der Stadt Wien#Magistratsabteilungen|Rechenzentrum der Stadt Wien]] (Magistratsabteilung 14), das 2013 in den 22. Bezirk übersiedelt wurde. Das Gebäude wurde 2017 / 2018 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/593709_Rechenzentrum-wird-abgerissen.html |wayback=20140223113452 |text=wienerzeitung.at |archiv-bot=2019-05-15 11:51:07 InternetArchiveBot }} vom 11. Dezember 2013, eingesehen am 11. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Neubau wurde 2021 bezugsfertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal wurde seit dem Bau der Detailmarkthalle auch mit der Adresse [[Landesgerichtsstraße]] 2 (statt Auerspergstraße 8) geführt; in einem weit verbreiteten Buchplan war dies bis 2016 der Fall. Im elektronischen Plan der Stadtverwaltung besteht Nr. 2 aber nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Ru – Z.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1997, ISBN 3-218-00547-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch, die Kunstdenkmäler Österreichs. Topographisches Denkmälerinventar.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung: &amp;#039;&amp;#039;Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: Wolfgang Czerny: &amp;#039;&amp;#039;I. Bezirk – Innere Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Schroll, Wien u. a. 2003, ISBN 3-85028-366-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stadiongasse, Vienna|Stadiongasse|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.209096|EW=16.35682|type=landmark|region=AT-9|dim=175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Wien-Innere Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptstraße A]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadion (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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