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	<title>Stadecken-Elsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stadecken-Elsheim&amp;diff=80092&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Geographie */ Gemeindeverzeichnis aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-19T12:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; Gemeindeverzeichnis aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Stadecken-Elsheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/54/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/07/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Stadecken-Elsheim in MZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mainz-Bingen&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Nieder-Olm&lt;br /&gt;
|Höhe              = 147&lt;br /&gt;
|PLZ               = 55271&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06130 &amp;lt;small&amp;gt;(Elsheim)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;06136 &amp;lt;small&amp;gt;(Stadecken)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07339057&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 84D&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Pariser Straße 110&amp;lt;br /&amp;gt;55268 Nieder-Olm&lt;br /&gt;
|Website           = [https://stadecken-elsheim.de/ stadecken-elsheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sönke Krützfeld&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadecken-Elsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Mainz-Bingen]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Nieder-Olm]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Stadecken-Elsheim liegt knapp 15&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) südwestlich der Landeshauptstadt [[Mainz]] im Zentrum des [[Weinbaugebiet]]es [[Rheinhessen]] beiderseits der [[Selz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gliedert sich in die beiden Ortsteile Elsheim und Stadecken. Zum Ortsteil Elsheim gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Am Weiherborn und Windhäuserhof, zum Ortsteil Stadecken die Wohnplätze Peterswiese und Wolfshof.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2025 |Seiten=170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind [[Jugenheim in Rheinhessen|Jugenheim]] im Westen, [[Essenheim]] im Nordosten, [[Nieder-Olm]] im Osten (alle ebenfalls der Verbandsgemeinde Nieder-Olm zugehörend), [[Schwabenheim an der Selz|Schwabenheim]] im Nordwesten ([[Verbandsgemeinde Gau-Algesheim]]) und [[Saulheim]] ([[Verbandsgemeinde Wörrstadt]] im [[Landkreis Alzey-Worms]]) im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadecken Evangelische Pfarrkirche 20100625.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche in Stadecken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elsheim Katholische Kirche St. Walburga 20100625.jpg|mini|Katholische Kirche St. Walburga in Elsheim]]&lt;br /&gt;
Stadecken-Elsheim ist eine Gemeinde, die am 7. Juni 1969 aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Stadecken und Elsheim hervorging.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=179}} Der für die neu fusionierte Gemeinde vorgeschlagene Name „Sonnenberg“ war verworfen worden. Aufgrund der vormaligen Eigenständigkeit der Ortsteile muss die Geschichte der beiden Ortsteile bis 1969 separat betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte Stadeckens ===&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Stadecken hat seinen für die Region ungewöhnlichen Namen von der Wasserburg [[Burg Stadeck|Stadeck]], die 1276 erstmals als „Eckburg am Gestade“ urkundlich erwähnt wurde. Das Schloss mit dem umliegenden Schlossweiler stellte für Jahrhunderte einen wichtigen Verwaltungsmittelpunkt und einen landesherrlichen Domänenbetrieb mit Weinbau dar, der für die umliegenden Ortschaften große Bedeutung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem mächtigen Dynastengeschlecht der [[Grafschaft Katzenelnbogen]], die auch Darmstadt, St. Goar und Teile des Taunus beherrschten, gelang es, im 13. Jahrhundert im Gau Fuß zu fassen, indem sie 1289 als Vögte den weltlichen Schutz der zum Stift St. Andres zu Köln gehörenden drei Pfarrkirchen [[Hedesheim]], Engelstadt und Ockenheim übernahmen. Graf Eberhart errichtete 1291 zur Sicherung dieses Gebietes das Schloss Stadeck als Wasserburg auf dem Territorium von Hedesheim. Er siedelte bald darauf die Einwohner im Schutze seiner Burg an und erhielt 1301 für seinen Burgweiler vom [[römisch-deutscher König|römisch-deutschen König]] [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] die Stadtrechte. Hedesheim, das alte Dorf aus dem 7. Jahrhundert, verwaiste und ist heute nur noch durch die Stadecker Flurbezeichnung „Im Altdorf“ präsent. Obwohl des Grafen von Katzenelnbogen Bestrebungen zur Vergrößerung des Burgweilers „Stadeck“ nicht in die Tat umgesetzt werden konnte, blieb seine Burg eine wichtige Sperre gegen das weitere Vordringen von Kurmainz und wurde ein wichtiger Stützpunkt zur Sicherung seiner Hausmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1468 gab Graf [[Philipp I. (Katzenelnbogen)|Phillip von Katzenelnbogen]] vor dem Aussterben seines Geschlechts Stadeck seiner Enkelin Ottilie bei ihrer Vermählung mit dem Markgrafen  Christoph I. von Baden als Mitgift, sodass es später als Witwensitz der Markgräfin dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1507 verkaufte die Dynastie Baden die Herrschaft Stadeck an die Ritter von [[Quadt|Quad]]-Wickrath. Diese Zwischenperiode dauerte allerdings nur bis zum Jahre 1564. In diesem Jahr kaufte Wolfgang von Zweibrücken Amt, Schloss und Dorf Stadeck für 32.000 Gulden. Die Pfalzgrafen ließen das nunmehr neugebildete Amt, das aus Stadeck, Essenheim und großem Besitz in der Flur Elsheim bestand, durch Amtsmänner verwalten, die mit dem Pfarrer, dem Lehrer und vier Knechten auf dem Schloss Stadeck wohnten. Das Schloss Stadeck kann in Zweibrücker Zeit als befestigtes Landrats- und Finanzamt angesehen werden. Das Dorf zählte zu dieser Zeit ca. 350 Einwohner, welche zusammen mit den Essenheimern zu [[Frondienst]]en verpflichtet waren. Die Dorfgemeinde hatte in dieser Zeit eine Selbstverwaltung unter dem Schultheiß und unter den fünf Ratsmännern. Sie bildeten das Gericht Stadeck. Im April 1632 wurden bei Kämpfen zwischen Spaniern und Schweden das Schloss und der größte Teil des Dorfes vernichtet. Bei der großen [[Pfalzverwüstung]] 1689 erlitt Stadecken wieder Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1733 fiel das Amt Stadeck (Stadecken und Essenheim) bei der Erbregulierung an die Kurpfalz. Es kam zum [[Oberamt Oppenheim]]. Die landesherrlichen Beamten stellte zu dieser Zeit die aus Kreuznach stammende Beamtenfamilie Hecht. In der französischen Zeit von 1797 bis 1814 gehörte Stadecken dem [[Departement Donnersberg]] und dem [[Kanton Niederolm]] an. Der Präfekt des Départements [[Jeanbon St. André]] hatte sich sogar 1802 einen Sommersitz auf dem [[Mainzer Berg (Ingelheim)|Mainzer Berg]], den Windhäuser Hof, erworben. 1816 kamen Amt und Dorf an das [[Großherzogtum Hessen]]. 1828 ging der Windhäuser Hof in den Besitz von [[Friedrich Theodor Langen]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Zeit des [[Nationalsozialismus]] kam Stadecken eine besondere Rolle zu. Die [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppe]] der [[NSDAP]], die bereits Anfang April 1929 durch den Weinhändler [[Moritz Cramer]] in der Landgemeinde Stadecken ins Leben gerufen worden war, stellte den zentralen Fixpunkt für die Ausbreitung der Partei im nördlichen Gebiet der Region Rheinhessen dar. Dies ging sogar so weit, dass überlegt wurde, den Ort in &amp;#039;&amp;#039;Hitlerhausen&amp;#039;&amp;#039; umzubenennen. Hierzu wurden damals auch bereits Ansichtskarten mit der Inschrift „Gruß aus Hitlerhausen (z. Zt. noch Stadecken genannt)“ angefertigt. Auf der Karte konnte man den Ortsteil sehen, über dem eine mit einem Hakenkreuz versehene Sonne aufgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Würz |Hrsg=Michael Kißener, Förderverein Projekt Osthofen e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=„Gruß aus Hitlerhausen (z. Zt. noch Stadecken genannt)“. Die „Burg“ der NS-Bewegung im nordöstlichen Rheinhessen |Sammelwerk=Rheinhessische Wege in den Nationalsozialismus. Studien zu rheinhessischen Landgemeinden von der Weimarer Republik bis zum Ende der NS-Diktatur |Ort=Worms |Datum=2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte Elsheims ===&lt;br /&gt;
Elsheim hat eine nicht weniger traditionsreiche Vergangenheit. Die Anfänge reichen, ähnlich wie [[Hedesheim]], der „Vorläufersiedlung“ Stadeckens, bis in die Zeit der Franken zurück. Elsheim wurde 1144 erstmals als „Ilgesheim“ urkundlich erwähnt. Elsheim gehörte, anders als Stadecken, jahrhundertelang zu den freien Reichsdörfern des Ingelheimer Grundes. Dieser war seit 1375 dem [[Kurpfalz|Pfalzgrafen]] verpfändet und wurde ihm 1407 endgültig als Reichspfandschaft überlassen, was er bis Ende des 18. Jahrhunderts blieb. Die Elsheimer Bürger hatten als Dank ihrer Zugehörigkeit zum Reichsgebiet dieselben Rechte und Pflichten wie die Bürger der freien Reichsstädte. Auch Elsheim musste im Dreißigjährigen Krieg große Zerstörungen hinnehmen, blieb aber trotz der anschließenden Hungerjahre bestehen. Bessere Zeiten brachten das Wirtschaftsleben in Gang, das Straßennetz wurde ausgebaut, wovon heute noch die „Ehrensäule“ kündet. Am 8. Juni 1975 wurde auf dem Friedhof ein Gedenkstein enthüllt, der an den 1942 wegen einer Beziehung zu einer deutschen Frau getöteten Unteroffizier Leon Szczepaniak erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Puvogel/Martin Stankowski unter Mitarbeit von Ursula Graf |Titel=Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus |Band=1 |Auflage=2. |Verlag=Edition Hentrich Berlin |Datum=1996 |ISBN=3-89331-208-0 |Seiten=690}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufarbeitung stieß noch über dreißig Jahre später auf Widerstand in der Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ludwig Hellriegel |Titel=Widerstand und Verfolgung |Band=Band I |Nummer=2 |Auflage= |Verlag=Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Bischöflichen Ordinariats Mainz |Ort=Mainz |Datum=1990 |ISSN=0936-9422 |Seiten=319}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadecken Ehemaliges Rathaus 20100625.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus in Stadecken]]&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Stadecken-Elsheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:400px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || [[Wählergruppe|FWG]] || [[Wählergruppe|GAL]] || Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 8 || 9 || 1 || 2 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3390605700 |titel=Stadecken-Elsheim, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Stadecken-Elsheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 9 || 8 || 1 || 2 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3390605700.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 27. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 9 || 9 || 1 || 1 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7 || 7 || 2 || 2 || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 7 || 2 || 2 || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wählergruppe in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;GAL = Grün-Alternative Liste Nieder-Olm e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Sönke Krützfeld (SPD) wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2025 Ortsbürgermeister von Stadecken-Elsheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtseinführung_2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maximilian Mohr |url=https://www.vg-nieder-olm.de/news/2025/amtsuebergabe-und-amtsantritt-in-stadecken-elsheim/ |titel=Amtsübergabe und Amtsantritt in Stadecken-Elsheim |hrsg=Verbandsgemeinde Nieder-Olm |datum=2025-10-08 |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 31.&amp;amp;nbsp;August 2025 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 55,3 % gegen eine CDU-Bewerberin durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maximilian Mohr |url=https://www.vg-nieder-olm.de/news/2025/soenke-kruetzfeld-wird-neuer-ortsbuergermeister-von-stadecken-elsheim/ |titel=Sönke Krützfeld wird neuer Ortsbürgermeister von Stadecken-Elsheim |hrsg=Verbandsgemeinde Nieder-Olm |datum=2025-08-31 |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krützfelds Vorgänger [[Thomas Barth (Politiker)|Thomas Barth]] (CDU) hatte das Amt seit 2014 inne, nachdem er es von dem seit 2004 amtierenden Hermann Müller (ebenfalls CDU) übernommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Lahr |url=https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kreis-mainz-bingen/verbandsgemeinde-nieder-olm/stadecken-elsheim/ortsbuergermeisterwahl-in-stadecken-elsheim-ende-der-cdu-aera-4934815 |titel=Ortsbürgermeisterwahl in Stadecken-Elsheim: Ende der CDU-Ära |werk=Allgemeine Zeitung (Mainz) |hrsg=[[VRM (Medienunternehmen)|VRM]] GmbH &amp;amp; Co. KG, Mainz |datum=2025-09-01 |abruf=2025-12-10 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 konnte Barth sich mit 54,80 % der Stimmen gegen Krützfeld durchsetzen und wurde damit eigentlich für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M194/Stadecken-Elsheim_BGM/ |titel=Ergebnis der Ortsbürgermeisterwahl von Stadecken-Elsheim 2024 |hrsg=Verbandsgemeinde Nieder-Olm |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner 2025 erfolgten Wahl zum Landrat des Landkreises Mainz-Bingen musste er das Bürgermeisteramt jedoch vorzeitig niederlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtseinführung_2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1980 pflegt Stadecken-Elsheim Kontakte innerhalb Europas. In diesem Jahr wurde mit der französischen Gemeinde [[Rupt-sur-Moselle]] im südlichen [[Lothringen]] eine kommunale Partnerschaft begründet. Zehn Jahre später wurden im Zuge der deutschen Wiedervereinigung Partnerschaftsverträge mit den beiden nebeneinanderliegenden Gemeinden [[Wilbich]] und [[Ershausen]] in Thüringen unterzeichnet. Im Jahr 2000 wurden die europäischen Beziehungen zur italienischen Kleinstadt [[Bovolone]], die 23&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Verona]] liegt, erweitert. Alle diese Partnerschaften erfreuen sich großer Unterstützung innerhalb der Gemeinde. Die Ansprechpartner sind jeweils über die Gemeindeverwaltung erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Stadeck]]&lt;br /&gt;
* [[Elftausend-Mägde-Turm|Zollturm]] an der 11.000 Mägde-Mühle&lt;br /&gt;
* Windhäuser Hof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Stadecken-Elsheim]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinhessen vineyards.jpg|mini|Weinberge in Elsheim]]&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Aufgrund des hochwertigen Bodens und des milden Klimas im Rheintal blickt der Weinbau hier auf eine lange Tradition zurück. Die Gemeinde ist daher vom Weinbau geprägt und heute mit ihren [[Weinlage]]n &amp;#039;&amp;#039;Stadecker Spitzberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stadecker Lenchen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Elsheimer Blume&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Elsheimer Bockstein&amp;#039;&amp;#039; am [[Mainzer Berg (Ingelheim)|Mainzer Berg]] eine der größten Weinbaugemeinden Rheinhessens. Die typische [[Rebsorte]] ist der [[Silvaner]], aber auch [[Müller-Thurgau]], [[Riesling]], [[Blauer Portugieser|Portugieser]] und vermehrt verschiedene [[Burgunder (Wein)|Burgunder]]-Sorten werden in größerem Umfang angebaut. Ein Großteil der hier ausgebauten [[Wein|Qualitätsweine]] werden durch die heimischen [[Winzer]] selbst vermarktet. Besonders im Herbst, zur Zeit der [[Traubenlese]], laden auch zahlreiche [[Straußwirtschaft]]en zum Besuch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um Stadecken-Elsheim stehen einige Weinbergshäuschen, wie der historische, denkmalgeschützte Trullo nördlich und der Hiebergturm nordöstlich des Ortes, der auch als [[Aussichtsturm]] zugänglich ist. An beiden führt der 6&amp;amp;nbsp;km lange Adam-Elsheimer-Weg vorbei, ein [[Rundwanderweg]] durch die Weinberge, der dem bekannten deutschen Barockmaler Adam Elsheimer gewidmet ist, der seine Wurzeln in Elsheim hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/vg-nieder-olm/stadecken-elsheim/sechs-kilometer-langer-rundweg_22027033 |titel=Sechs Kilometer langer Rundweg |werk=Allgemeine Zeitung (Mainz) |datum=2020-07-31 |abruf=2021-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Südlich von Stadecken-Elsheim steht die weithin sichtbare Stadecker Warte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt fünf Kilometer entfernt von der [[Bundesautobahn 63]] am Schnittpunkt der [[Landesstraße]]n 413, 426 und 428. Stadecken-Elsheim liegt im Gebiet des [[Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund]]s und wird regelmäßig von drei Buslinien der [[Kommunalverkehr Rhein-Nahe]], die die [[ÖPNV]]-Verbindung mit dem Rheinhessischen Umland (unter anderem der Kreisstadt [[Ingelheim am Rhein]]) und mit Mainz darstellen, sowie Anschluss zum [[Rhein-Main-Verkehrsverbund]] herstellen:&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rnn.info/fileadmin/bilder/mehr-bus/RNN_Website_Herbst_Kampagne_Karte_MZ-BIN.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Linie 630 zwischen [[Bad Kreuznach]] und [[Mainz]]&lt;br /&gt;
* Der Linie 640 zwischen [[Ingelheim]] und [[Oppenheim]]&lt;br /&gt;
* Der Linie 654 zwischen [[Mainz]] und [[Ingelheim]] (fährt regelmäßig nur durch Elsheim und bedient nicht Stadecken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. Mindestens folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:&lt;br /&gt;
Was ist das Vereinsziel, welche Aktivitäten werden angeboten? Seit wann existiert der Verein? Wie viele Mitglieder hat er? Warum ist der Verein für den Ort bedeutend/relevant? (WP:FVS)&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Der TSVgg 1848 Stadecken-Elsheim: Fußball, Leistungsturnen, Volleyball, Tischtennis, Aerobic und vieles  mehr wird hier angeboten.&lt;br /&gt;
* Der TC Grün-Weiß Stadecken-Elsheim: Umfasst den Tennisclub, der mit 4 eigenen Quarzsandplätzen  ausgestattet ist.&lt;br /&gt;
* Der Elsheimer Carneval Verein: Unterstützt Singen, Tanzen, Faxen machen und  dies zur &amp;quot;Närrischen Jahreszeit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Der Bushido Selztal e.&amp;amp;nbsp;V.: Karate für Jung und Alt, regelmäßige Lehrgänge und Fortbildungen werden angeboten.&lt;br /&gt;
* Die Pfadfinder Stamm Greifenklau: Pfadfinder von 6-99--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Michael Wolf (Politiker, 1859)|Michael Wolf]] (1859–1929), Geometer und Politiker, Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Axt]] (1870–1947), Abgeordneter im [[Landtag des Volksstaates Hessen]], geboren in Elsheim&lt;br /&gt;
* [[Christine Axt-Piscalar]] (* 1959), evangelische Theologieprofessorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit Stadecken-Elsheim in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Daniel Christoff]] (1926–1996), Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Filmregisseur, lebte viele Jahre in Stadecken-Elsheim.&lt;br /&gt;
* [[Adam Elsheimer]] (1578–1610), bedeutender deutscher Barockmaler des 17. Jahrhunderts, dessen familiäre Wurzeln (nicht bestätigt) in Elsheim liegen.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Theodor Langen]] (1800–1882), Advokat und Politiker des 19. Jahrhunderts, der zeitweise in Elsheim lebte.&lt;br /&gt;
* [[Franz Staab]] (1942–2004), Mediävist, Professor an der Universität Koblenz-Landau, lebte bis zu seinem Tod in Stadecken-Elsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bodo Witzke]], Geschichts- und Heimatverein Stadecken-Elsheim e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Stadecken-Elsheim – das „alte Dorf“&amp;#039;&amp;#039;. Norderstedt 2024. ISBN 978-3-7597-6130-9&lt;br /&gt;
* Archäologie in Rheinhessen und Umgebung e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Archäologie in Rheinhessen und Umgebung: Stadecken, Hedenesheim und die Kirchenwüstung St. Peter. Die römischen Wurzeln eines im 13. Jahrhundert gegründeten Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Mainz, Sonderband 2/2020 (Selbstverlag)&lt;br /&gt;
* Geschichts- und Heimatverein Stadecken-Elsheim e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Chronik 1969–2019 Stadecken-Elsheim. Einfach lebenswert, 50 Jahre Stadecken-Elsheim&amp;#039;&amp;#039;. Stadecken-Elsheim 2019 (Selbstverlag)&lt;br /&gt;
* Dieter Krienke: Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim. In: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landschaftspflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Kreis Mainz-Bingen.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 2011, Seite 328–350, ISBN 978-3-88462-310-7&lt;br /&gt;
* Peter Weisrock (Red.), Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Hrsg.): [https://www.regionalgeschichte.net/fileadmin/Superportal/Bibliothek/Zeitschriftenmagazin/Aus_verg._Zeiten/Aus_vergangenen_Zeiten-H5_Stadecken-Elsheim.pdf &amp;#039;&amp;#039;Aus vergangenen Zeiten. Beiträge zur Ortsgeschichte von Stadecken-Elsheim, Heft 2&amp;#039;&amp;#039;], Nieder-Olm, 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/region/orte/orte-s/stadecken.html regionalgeschichte.net] Internetportal für regionale und lokale Geschichte, Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33906057}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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