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	<title>Stabkirche Haltdalen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:33:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stabkirche_Haltdalen&amp;diff=1273520&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2026-01-23T14:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haltdalen stavkirke.jpg|mini|Die Stabkirche von Haltdalen (am heutigen Standort im &amp;#039;&amp;#039;Trøndelag Folkemuseum&amp;#039;&amp;#039; in [[Trondheim]], 2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltdalen stavkirke 02.jpg|mini|hochkant|Die Eckpfeiler haben kugelförmige Basen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabkirche Haltdalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabkirche Holtålen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die nördlichste authentische [[Stabkirche]] in [[Norwegen]]. Sie entstand um 1170 im Ort Haltdalen, der heute zur Kommune [[Holtålen]] in der Provinz [[Trøndelag]] gehört. Seit 1937 ist die Stabkirche Haltdalen Teil des &amp;#039;&amp;#039;Trøndelag Folkemuseum&amp;#039;&amp;#039; (Sverresborg) in [[Trondheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die schlichte Kirche im Jahr 1345. [[Dendrochronologie|Dendrochronologische]] Untersuchungen des Baumaterials haben jedoch ergeben, dass die ältesten Teile des Gotteshauses bereits aus der Zeit um 1170 stammen. Die ehemalige Gemeindekirche der damals noch selbständigen Kommune Haltdalen war im Laufe der Zeit mehrfach umfassenden Veränderungen ausgesetzt. Im Jahr 1704 wurde sie durch einen großen Anbau auf der westlichen Seite erheblich erweitert. Da die Kirche gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Verfall bedroht war, wurde sie 1884 abgebaut, nach Trondheim gebracht, umfassend [[Restaurierung|restauriert]] und im Stadtteil Kalvskinnet wieder aufgestellt. Im Zuge dieser Renovierung wurde sie mit der Westwand und dem [[Portal (Architektur)|Portal]] der Stabkirche von Ålen (ebenfalls Kommune Holtålen) ausgestattet, die Ende des 19. Jahrhunderts einem Abriss zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1937 befindet sich die Stabkirche Haltdalen auf dem Gelände des &amp;#039;&amp;#039;Trøndelag Folkemuseum&amp;#039;&amp;#039;, eines [[Freilichtmuseum]]s im Trondheimer Viertel Sverresborg. Sie wird heute fast ausschließlich als museale Kirche und kaum noch zu Gottesdiensten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltdalen-stave-church-footprint.png|mini|hochkant|links|Grundriss]][[Datei:Holtålen, Håkon Christie.jpg|mini|hochkant|Stabkirche Haltdalen, Zeichnung des norwegischen Architekten Håkon Christie]]&lt;br /&gt;
Es handelt sich bei der Stabkirche Haltdalen um eine simple Langkirche ohne inneren Stäbe, mit rechteckigem [[Kirchenschiff|Schiff]] (ca. 6 × 5 Meter) und einem etwas schmaleren, gerade abgeschlossenen [[Chor (Architektur)|Chor]] (ca. 3 × 3,5 Meter).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bugge&amp;quot;&amp;gt;Gunnar Bugge: &amp;#039;&amp;#039;Stavechurches in Norway.&amp;#039;&amp;#039; Dreyer Forlag S/A, 1983, ISBN 82-09-01929-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; An den tragenden Eckpfeilern ist heute noch erkennbar, dass die Kirche einst über einen &amp;#039;&amp;#039;Svalgang,&amp;#039;&amp;#039; eine Art [[Laubengang]], verfügte, der aber nicht bewahrt ist. Die Eckpfeiler haben kugelförmige Basen, die aus mehreren querliegenden Hölzern gefertigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahrens1&amp;quot;&amp;gt;Claus Ahrens: &amp;#039;&amp;#039;Die frühen Holzkirchen Europas.&amp;#039;&amp;#039; Katalog. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1397-6, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche hat ein Westportal, ein Südportal und ein gegen Süden gelegenes Chorportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Apsis]] hat der Holzbau nie besessen. Ursprünglich hatten sich an den längeren Wänden zwei Fenster befunden, die aber geschlossen wurden. An der Ostwand des Gebäudes befinden sich schwache Spuren von gemaltem [[Verzierung|Dekor]], das sich auf den Beginn des 17. Jahrhunderts zurückdatieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche verfügt über einen [[Altar]], ein [[Taufbecken]] und eine [[Kanzel]], die der Künstler [[Peter A. Lilje]] 1652 bemalte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Valebrokk&amp;quot;&amp;gt;Eva Valebrokk, Thomas Thiis-Evensen: &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen / Architektur, Geschichte und Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Boksenteret A/S, 1993, ISBN 82-7683-012-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Weihrauchgefäß aus Bronze und ein [[Messbuch]] von 1519, jeweils aus der Kirche in Haltdalen, befinden sich heute im [[Wissenschaftsmuseum]] bei Trondheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sakuma&amp;quot;&amp;gt;Yasuo Sakuma, Ola Storsletten: &amp;#039;&amp;#039;Die Stabkirchen Norwegens. Meisterwerke nordischer Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Bechtermünz-Verlag, Augsburg 1997, ISBN 3-86047-239-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlichte Variante einer Stabkirche ohne [[Satteldach|Satteldächer]], die nach dieser Kirche &amp;#039;&amp;#039;Haltdalen-Typus&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, war im [[Mittelalter]] vermutlich sehr verbreitet. Heute existieren nur noch sechs Gotteshäuser dieser Bauweise in Norwegen.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Replikate ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stafkirkjan, old church of Heimaey.jpg|mini|Stabkirche Heimaey]]&lt;br /&gt;
=== Heimaey ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Replikat der Stabkirche stellte im Jahr 2000 das offizielle Geschenk Norwegens an [[Island]] aus Anlass des tausendjährigen Jubiläums der [[Geschichte Islands#Christianisierung|Einführung des Christentums]] auf der Atlantikinsel dar. Sie steht heute auf der Insel [[Heimaey]]. Siehe [[Stabkirche Heimaey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haltdalen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltdalen stavkyrkje 01.jpg|mini|links|Replikat in Haltdalen aus dem Jahr 2004]]&lt;br /&gt;
In Haltdalen, dem ursprünglichen Standort der Kirche im Gauldalen, entstand ein weiteres Replikat, die 2004 vom Trondheimer Bischof Finn Wagle offiziell geweiht wurde. Für sie wurden 130 Kubikmeter bis zu 400 Jahre altes [[Fichten]]holz verbaut. Sie soll unter anderem dem [[Tourismus]] der Region Impulse verleihen. Die Gründe sind somit ähnlich dem Replikat der versetzten [[Stabkirche Gol]], das ebenfalls in seiner ursprünglichen Ortschaft in den 1990er Jahren gebaut wurde.[[Datei:HLStNikolaiFront.jpg|mini|Kirche in Lübeck-Kücknitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kücknitz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Kindern 2007 errichtete evangelisch-lutherische Kirche [[St. Nikolai (Kücknitz)|„St. Nikolai“]] in [[Lübeck]]-Kücknitz ist ebenfalls ein Nachbau dieser norwegischen Stabkirche. Im Gegensatz zur Kirche Hedalen hat diese aber viereckige und keine für Stabkirchen übliche runde Säulen. Das Westportal ist einiges breiter, und das ebenfalls breitere Südportal befindet sich näher beim Chor. Der Chor dagegen hat kein Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stabkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roar Hauglid]]: &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen&amp;#039;&amp;#039;. Dreyer Verlag, Oslo 1977, ISBN 82-09-00938-9. (dt. Übers.; norwegischer Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Norske stavkirker&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Yasuo Sakuma, Ola Storsletten: &amp;#039;&amp;#039;Die Stabkirchen Norwegens. Meisterwerke nordischer Baukunst.&amp;#039;&amp;#039; Genehmigte Lizenzausg., Bechtermünz-Verlag, Augsburg 1997, ISBN 3-86047-239-9. (dt. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haltdalen stave church, Trondheim|Stabkirche Haltdalen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sverresborg.no/deutsch/ Offizielle Webpräsenz des &amp;#039;&amp;#039;Trøndelag Folkemuseum&amp;#039;&amp;#039;] (deutsch; auch norwegisch, englisch und französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.sverresborg.no/deutsch/psmaler/template1.asp?thisId=1104431124 &amp;#039;&amp;#039;Die Stabkirche von Haltdalen&amp;#039;&amp;#039;] auf der Webseite des &amp;#039;&amp;#039;Trøndelag Folkemuseum&amp;#039;&amp;#039; (deutsche Version)&lt;br /&gt;
* [http://www.stavkirke.info/stavkirker/kart/ Übersichtskarte der Stabkirchen in Norwegen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=63.41790061437796 |EW=10.355139970779419 |dim=200 |type=landmark |region=NO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haltdalen, Stabkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzkirche in Norwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stabkirche|Haltdalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Trøndelag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holtålen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Trøndelag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profaniertes Kirchengebäude in Norwegen|Haltdalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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