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	<title>Stabkirche Fantoft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:58:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1990er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1997</title>
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		<updated>2026-04-13T19:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1990er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1990er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1990er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1997&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1997 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1997&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stave church Fantoft.jpg|mini|Neue Stabkirche von Fantoft]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabkirche Fantoft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Stabkirche Fortun&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bergen (Norwegen)|Bergener]] Stadtteil Fantoft ist heute ein Nachbau der ehemaligen [[Stabkirche]] von [[Fortun]], einem kleinen Dorf an einem Seitenarm des [[Sognefjord]]s in [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Originalbau in Fortun ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fortun old.jpg|mini|hochkant|Die Kirche am ursprünglichen Standort in Fortun (1873)]]&lt;br /&gt;
Errichtet wurde die Stabkirche wahrscheinlich im frühen 13. Jahrhundert in der Art der dreischiffigen Säulen[[stabkirche]]n. Sie diente zwischen ihrer Erbauung und ihrem Abbruch als Gemeindekirche für einige Höfe mit jeweils ca. 15–30 Bewohnern (freie Bauernfamilien und Gesinde) im Fortundalen. Die Zahl der Gemeindeglieder schwankte, hauptsächlich bedingt durch regelmäßige Epidemien, die Norwegen über einen Zeitraum von 200 Jahren etwa alle zehn Jahre in größerem oder kleinerem Ausmaß heimsuchten. Die erste dieser Epidemien, die [[Pestepidemien in Norwegen|Pest von 1349/50]], raffte etwa die Hälfte der norwegischen Bevölkerung dahin und verwaiste ganze Landstriche. Zwischen 1349 und 1562 ist keine Bevölkerung in der Umgebung nachzuweisen und es wird davon ausgegangen, dass die Kirche über einen Zeitraum von ca. 150 Jahren in Vergessenheit geriet. Nach der Neubesiedelung des Tals muss sie bis ca. 1650 weitgehend unberührt gestanden haben. Seit der Einführung der [[Reformation]] in Norwegen im Jahr 1536 war die Kirche offiziell evangelisch-lutherisch. Zwischen 1650 und 1700 wurden dann weitreichende Veränderungen vorgenommen, so wurde z.&amp;amp;nbsp;B. ein Turm hinzugefügt, eine zur Verbesserung der internen Temperaturverhältnisse im Winter eingezogene Decke versperrte den Blick auf die Dachkonstruktion, und auch der [[Chor (Architektur)|Chor]] wurde komplett erneuert. Um 1700 wurde das [[Kirchenschiff]] von innen bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Giebel]] waren mit Drachenköpfen geschmückt und das Dach war mit dreifach gebranntem Kiefernharz geteert, um den Witterungseinflüssen besser standzuhalten. Die Kirche umgab ein [[Laubengang]], ein halb offener Umgang, der Schutz vor Wind und Wetter bot und schon früher als allgemeiner Treffpunkt fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuaufbau in Fantoft ===&lt;br /&gt;
Ein Gesetz von 1851, das besagte, dass jede Kirche mindestens 30 Prozent der Gemeinde beherbergen können musste, bedeutete das Aus für die meisten der bis dahin erhaltenen Stabkirchen in Norwegen. Im Jahre 1879 sollte die Kirche zugunsten eines Neubaus abgerissen werden und, wie damals wegen der allgemein herrschenden [[Armut]] üblich, als Brennholz verkauft werden. Der Bergener Konsul Fredrik Georg Gade kaufte daraufhin das Gebäude, ließ es zerlegen und errichtete es 1883 auf seinem Grundstück in Fantoft, im Süden der Stadt, neu. Dabei wurde auch versucht, die Kirche in ihren mittelalterlichen Zustand zurückzuversetzen. Da das Schiff weitestgehend erhalten war und archäologische Untersuchungen weiteren Aufschluss über die ursprüngliche Konstruktion zuließen, konnte das Projekt in kurzer Zeit mit sehr großem handwerklichen Sachverstand realisiert werden. Als Vorlagen für nicht überlieferte Details (Laubengang, [[Dachreiter]], [[Apsis]] und äußere Dekorationen) dienten hierbei andere, artverwandte Stabkirchen derselben Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan wurde die Kirche nicht mehr Fortun-, sondern Fantoft-Stabkirche genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brandanschlag und Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
Die Kirche brannte am 6. Juni 1992 nach einem Brandanschlag komplett nieder. Nur verkohltes Gebälk und eine verbrannte Eingangstür zeugten von der ehemaligen Kirche. [[Varg Vikernes]], Gründer des [[Black Metal|Black-Metal]]-Projektes [[Burzum]], druckte eine Photographie der Überreste auf das [[Schallplattencover|Cover]] der 1993 veröffentlichten Burzum-EP &amp;#039;&amp;#039;[[Aske (EP)|Aske]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Norwegische Sprache|norwegisch]] für ‚Asche‘), den ersten 1000 Exemplaren lag außerdem ein Feuerzeug mit dem gleichen Aufdruck bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.burzum.org/eng/discography/official/1993_aske.shtml &amp;#039;&amp;#039;Official Releases – „Aske“ (mini-LP) 1993&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz angeblich recht eindeutiger Indizien konnte Vikernes nicht verurteilt werden. Die zuständigen Schöffen votierten für &amp;#039;&amp;#039;nicht schuldig&amp;#039;&amp;#039;. Die Berufsrichter, für die die Schuldfrage hinreichend geklärt war, hielten diese Entscheidung für einen Fehler, insistierten jedoch nicht darauf, den Prozess neu aufrollen zu lassen, zumal Vikernes wegen anderer Brandanschläge und des Mordes an [[Øystein Aarseth|Øystein „Euronymous“ Aarseth]] ohnehin zu 21 Jahren Haft verurteilt worden war. Vikernes erklärte im Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Until the Light Takes Us]]&amp;#039;&amp;#039;, die Kirche sei niedergebrannt worden, da sie auf „heidnischem Grund“ errichtet worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Aaron Aites, Audrey Ewell: &amp;#039;&amp;#039;Until the Light Takes Us.&amp;#039;&amp;#039; Variance Films, 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 wurde der Wiederaufbau anhand alter Zeichnungen, Baupläne von der Rekonstruktion sowie Fotografien begonnen. 1997 konnte der Bau zur Besichtigung wieder freigegeben werden. Die Stabkirche ist heute als nahezu exakte Kopie der Kirche im Zustand von 1883 bis 1992 zu sehen. Beim Wiederaufbau wurde weitgehend auf authentische Techniken und Werkzeuge zurückgegriffen. Die Materialien sind identisch, so wurde z.&amp;amp;nbsp;B. das Bauholz dem gleichen norwegischen Urwald entnommen wie das Original und auch das [[Taufbecken]] aus [[Speckstein]] entstammt demselben [[Steinbruch]] wie das Original. Auch Bienenwachs (unter anderem zur Versiegelung der Masten) und die ausschließliche Verwendung von Holznägeln tragen zur Authentizität des Neubaus bei. Einziges Teil der alten Innenausstattung ist das metallene Altarkreuz, welches nach dem Brand in der Asche aufgefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fantoft stavkirke1.JPG|Dachschmuck&lt;br /&gt;
Fantoft stavkirke2.JPG|Laubengang&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundplan-Stabkirche-Fantoft.png|mini|hochkant|Plan der ursprünglichen Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine Sechzehn-Mast-Stabkirche, wobei die mittleren Masten der beiden Schmalseiten des Schiffs von der unteren Balkanzangen abgefangen werden. Das Kircheninnere ist schmal. Der Chor hat vorne bei der Apsis und im ersten Drittel je zwei Masten. Von den Masten im Chordrittel geht die kniehohe [[Balustrade]] hervor, die sich als Halbkreis durch das zweite Drittel durch den Chor zieht. Im Gegensatz zum Plan besteht zwischen den Masten der Apsis und der Chormasten in der neuen Kirche keine Balustrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stave church Fantoft nave.jpg|Kirchenschiff zum Chor&lt;br /&gt;
Stave church Fantoft posts and roof.jpg|Hochsäulenkonstruktion und Decke&lt;br /&gt;
Stave church Fantoft chancel.jpg|Chor mit der Balustrade und der Orgel auf der linken Seite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dachkonstruktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Fantoft dragon head.jpg|mini|hochkant|Drachenkopf auf der neuen Kirche. Der Hals ist mit Dachschindeln verkleidet.]]&lt;br /&gt;
Die Dachkonstruktion der Kirche ist sechsstufig und nach dem Vorbild der [[Stabkirche Borgund]] mit zwei Stufen [[Pultdach|Pultdächern]], die gleichzeitig das Schiff und den Chor bedecken. Im Gegensatz zu dem Vorbild in Borgund liegt das obere Pultdach auf dem unteren, so dass keine Wand mehr dazwischen zu sehen ist und sieht so aus wie die [[Stabkirche Hopperstad]]. Das untere Pultdach hat einen flacheren Winkel. Auf den Pultdächern folgt eine Stufe mit einem [[Satteldach]]. Das Schiff und der Chor tragen je ein unterschiedlich hohes Satteldach. Auf dem Satteldach des Schiffes ist ein dreistufiger Dachreiter mit einem Pultdach und zwei Stufen [[Pyramidendach|Pyramidendächern]] angebracht. Dieser mehrfache Aufbau mit immer kleiner werdenden Dächern lässt die Kirche durch eine [[optische Täuschung]] höher erscheinen, als sie tatsächlich ist. Damit sollte vermutlich die Ausrichtung des Gebäudes gen Himmel und somit ins Göttliche betont werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Apsis besteht aus drei Stufen aus [[Kegeldach|Kegeldächern]], wobei die unteren zwei Stufen durch die Konstruktion ähnlich den Pultdächern des Schiffes gekappt sind und aufeinanderliegen und auf der Westseite durch den Chor abgeschnitten sind. Darauf folgt ein rundes Türmchen mit Kegeldach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westportal hat wie die Stabkirche Borgund und die [[Stabkirche Gol]] ein doppeltes Satteldach. Da der Laubengang bei den Längsseiten gerade weiterläuft, hat das Nordportal nur ein einfaches Satteldach. Das südliche Chorportal hat keinen zusätzlichen Dachaufbau. Es fehlt ein Südportal im Schiff, womit die Kirche kein symmetrisches Äußeres besitzt. Die Giebel der Satteldächer der Schiffportale tragen Kreuze. Der Apsisturm und das Satteldach des Chores tragen ebenfalls je ein Kreuz. Das Kreuz des Apsistürmchens steht auf einer hölzernen Kugel. Auf den beiden Satteldächern des Schiffes befinden sich in Ost- und Westrichtung die für Wikingerschiffe typischen züngelnden [[Drache (Mythologie)|Drachenköpfe]]. Im Gegensatz zu anderen Stabkirchen mit Drachenköpfen, wurden die Hälse mit Dachschindeln verkleidet. Die Firsten der Satteldächer tragen eine Verzierung. Das [[Ortgang]]gesims der Satteldächer ist wellenartig und hat zuunterst angebrachte Drachenfiguren, wie das von der Stabkirche Hopperstad übernommen wurde. Die vielen Kreuze und Figuren könnten die gleiche [[Apotropäische Handlung|apotropäische]] Funktion zur Abwehr des Dämonischen erfüllen wie die [[Wasserspeier]] an Steinkirchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burger&amp;quot;&amp;gt;Erich Burger: &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen – Bauweise, Geschichte, Schmuck&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Buchverlag, Köln 1978, ISBN 3-7701-1080-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
=== Chor ===&lt;br /&gt;
Im Apsishalbkreis steht ein kleiner Altar, der nur aus einem kleinen Holztisch besteht und ein goldenes Kreuz und Kerzen trägt. Der Altar hat kein Altarblatt. In der ursprünglichen Kirche trugen die Masten im Chor auf Gesichtshöhe je noch eine etwa 50 Zentimeter große Statue. Über dem Chor hängt wie in der abgebrannten Kirche ein runder, eiserner [[Kronleuchter]] mit sieben Kerzen. Auf der nördlichen Seite des Chors ist eine Orgel untergebracht. Ebenso befindet sich dort das steinerne Taufbecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stave church Fantoft baptistery.jpg|Taufbecken&lt;br /&gt;
Stave church Fantoft chandelier.jpg|Kronleuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnitzereien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Fantoft Sigurd saga.jpg|mini|hochkant=2.5|1. Bild: Reginn schmiedet für Sigurd das magische Schwert „Gram“.&amp;lt;br /&amp;gt;2. Bild: Fafnir als Lindwurm.&amp;lt;br /&amp;gt;3. Bild: Tötung des Fafnir durch Sigurd durch Hinterlist.&amp;lt;br /&amp;gt;4. Bild: Sigurd und Reginn braten das Herz Fafnirs. Sigurd leckt sich den verbrannten Daumen. Die Vögel sitzen im Baum.&amp;lt;br /&amp;gt;5. Bild: Sigurd tötet den Betrüger Reginn. Unten steht das Pferd Grani bereit.]]&lt;br /&gt;
In der neuen Stabkirche sind Schnitzereien an den Bänken im Chor, der hinteren Reihe und beim Nordportal den Portalschnitzereien der Sage um [[Siegfried der Drachentöter|Sigurd]] von der abgerissenen [[Stabkirche Hylestad]] nachempfunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hylestad-portal&amp;quot;&amp;gt;[https://sites.pitt.edu/~dash/sigurddoor.html &amp;#039;&amp;#039;The Sigurd Portal.&amp;#039;&amp;#039;] detaillierte Beschreibung in Englisch. 4. Februar 2000. Abgerufen am 2. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Sage beschließen Sigurd und sein Ziehvater [[Reginn]], [[Fafnir]] zu töten. Fafnir und Reginn sind Brüder, die ihren Vater, den Riesen [[Hreidmar]], getötet haben, um an seinen Schatz zu kommen. Fafnir nimmt aber die ganze Beute an sich und legt einen [[Oegishjalmr|Schreckenshelm]] an, der ihn in einen [[Lindwurm]] verwandelt. Um Rache an dem Bruder zu nehmen, stachelt Reginn seinen Ziehsohn dazu auf, Fafnir zu töten, um den Schatz Hreidmars untereinander aufzuteilen. Dafür schmiedet der kunstfertige und zauberkundige Reginn das Schwert [[Gram (Schwert)|Gram]], mit dem Sigurd den Fafnir in Lindwurmgestalt besiegen kann. Sigurd tötet Fafnir mit einer List. Er hebt eine Grube auf dem Weg zum Wasser aus und versteckt sich darin. Als Fafnir ans Wasser kriecht, um zu trinken, ersticht ihn Sigurd aus seinem Versteck. Reginn und Sigurd braten das Herz des erlegten Fafnir, weil sie glauben, damit den Mut des Opfers zu gewinnen. Während des Bratens will Sigurd mit seiner Hand testen, ob das Herz bereits gar ist, und verbrennt sich dabei den Daumen. Um seinen Schmerz zu stillen, steckt er sich den Daumen in den Mund. Da fließt ihm ein Tropfen Blut des Herzens auf die Zunge, was ihm die magische Fähigkeit einbringt, fortan die Sprache der Tiere zu verstehen. Er hört, wie ihn zwei Vögel warnen, dass Reginn gar nicht vorhat, den Schatz mit ihm zu teilen, sondern ihn bald töten will. Aufgrund dieses Wissens tötet Sigurd den Betrüger Reginn. Er belädt sein Pferd Grani und zieht mit ihm davon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;edda&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Lied von Drachenhort.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Edda, Götterdichtung, Spruchweisheit und Heldengesänge der Germanen.&amp;#039;&amp;#039; Übertragung von Felix Genzmer. Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München 1981, ISBN 3-89631-411-4, S. 249–258.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Stabkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roar Hauglid]]: &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen&amp;#039;&amp;#039;. Dreyer Verlag, Oslo (Norwegen) 1977, ISBN 82-09-00938-9. (dt. Übers.; norwegischer Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Norske stavkirker&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Erich Burger: &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen. Geschichte, Bauweise, Schmuck.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;DuMont-Kunst-Taschenbücher.&amp;#039;&amp;#039; 69). Erstveröff. DuMont, Köln 1978, ISBN 3-7701-1080-3.&lt;br /&gt;
* Yasuo Sakuma, Ola Storsletten: &amp;#039;&amp;#039;Die Stabkirchen Norwegens. Meisterwerke nordischer Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Genehmigte Lizenzausg. Bechtermünz-Verlag, Augsburg 1997, ISBN 3-86047-239-9. (dt. Übers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fantoft stavkirke|Stabkirche Fantoft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=60/20/21/N |EW=5/21/12/E |type=building |region=NO-46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Vestland|Fantoft Stabkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stabkirche|Fantoft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachgebautes Bauwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bergen (Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzkirche in Norwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1997]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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