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	<title>Stabkirche Borgund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stabkirche_Borgund&amp;diff=961933&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LauM Architektur: /* Innenraum */  anderes Årdal, siehe :no:Årdal stavkirke, kein Tonnengewölbe, sondern eher Baldachin, wie in https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ArdalBaldaquin.jpg</title>
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		<updated>2026-02-12T13:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Innenraum: &lt;/span&gt;  anderes Årdal, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=No:%C3%85rdal_stavkirke&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;No:Årdal stavkirke (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;no:Årdal stavkirke&lt;/a&gt;, kein Tonnengewölbe, sondern eher Baldachin, wie in https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ArdalBaldaquin.jpg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Borgund Stave Church in Lærdalen, 2013 June.jpg|mini|Stabkirche Borgund (2013)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stabkirche Borgund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Norwegische Sprache|Bokmål]]: &amp;#039;&amp;#039;Borgund stavkirke&amp;#039;&amp;#039;, [[Norwegische Sprache|Nynorsk]]: &amp;#039;&amp;#039;Borgund stavkyrkje&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Stabkirche]] in der Kommune [[Lærdal]] in der [[Fylke|norwegischen Provinz]] [[Vestland]]. Sie gehört zu den herausragendsten Beispielen der norwegischen Stabbaukunst und ist ein touristischer Anziehungspunkt. Die Kirche ist dem [[Apostel Andreas]] geweiht&amp;lt;ref name=&amp;quot;aus&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.visitnorway.com/templates/NTRarticle.aspx?id=163486 |text=Bericht über die Eröffnung des Ausstellungszentrums. |wayback=20070928030324}} visitnorway.com; abgerufen am 2. April 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehört heute dem Altertumsverein &amp;#039;&amp;#039;[[Fortidsminneforeningen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche befindet sich an der [[Europastraße&amp;amp;nbsp;16]] zwischen [[Fagernes (Nord-Aurdal)|Fagernes]] und [[Sogndal]] im Lærdal am Fluss [[Lærdalselva]] auf 345&amp;amp;nbsp;m ü. NN etwa 30 Kilometer östlich des Ortes [[Lærdalsøyri]]. Sie liegt abseits von Siedlungen und war Sammelpunkt für die Bauern aus der weiteren Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Kirche soll sich schon vor der [[Christianisierung Norwegens|Christianisierung]] ein Opferplatz befunden haben, was durch Knochenfunde bestätigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und religiöse Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Borgund stavkyrkje.jpeg|mini|Aufnahme zwischen 1880 und 1890]]&lt;br /&gt;
Von den über 1000 Stabkirchen in Norwegen sind heute nur noch 28 in einem authentischen mittelalterlichen Zustand erhalten. Die Kirche Borgund gilt neben derjenigen von [[Stabkirche Heddal|Heddal]] als diejenige Stabkirche bei der noch die Dachaufbauten und andere Details, wie zum Beispiel der Laubengang, weitestgehend im Originalzustand erhalten geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde erstmals 1342 in schriftlichen Quellen erwähnt, wahrscheinlich stammt sie aber aus der Zeit gegen Ende des 12. Jahrhunderts. [[Dendrochronologie|Dendrochronologische]] Untersuchungen haben ergeben, dass das Holz, mit dem die Kirche gebaut wurde, im Winter 1180/81 gefällt wurde. Auch stilistische Vergleiche mit der gleichaltrigen [[Stabkirche Høre]] stützen diese Datierung zusätzlich. Bei [[Archäologie|archäologischen]] Untersuchungen fand man 1969 und 1985 unter dem Boden der Kirche Spuren eines älteren Gebäudes, wobei jedoch nicht geklärt werden konnte, ob diese nicht von einer früheren in Teilen zurückgebauten Bauphase stammen. Die dabei gefundenen Kapitelle weisen Ähnlichkeiten mit denen in der [[Stabkirche Urnes]] auf. Außerdem wurden Reste der [[Chorschranke]] gefunden, die vermutlich ein gestuftes Portal mit zwei [[Halbsäule]]n besaß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leif Anker, Kirker i Norge (2000-2008, Arfo forlag) |Titel=Borgund stavkirke |Sammelwerk=Store norske leksikon |Datum=2026-01-12 |Online=https://snl.no/Borgund_stavkirke |Abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Runen]]inschriften auf dem Bauholz der Kirche zeugen von dem Nebeneinander der bereits dominanten christlichen Religion und der noch alten nordischen Religion im Bewusstsein vieler Menschen. Eine dieser Inschriften lautet: „Ich ritt hier vorbei am St. Olavstag. Die [[Nornen]] taten mir viel Böses, als ich vorbeiritt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;burger&amp;quot; /&amp;gt; Der St. Olavstag ist der Gedenktag des Todes von dem [[Heiligsprechung|heiliggesprochenen]] [[Olav II. Haraldsson]] am 29. Juli. Die Nornen sind Schicksalsgöttinnen aus der alten heidnischen Religion. Eine weitere Inschrift lautet: „Gott helfe jedem, der mir zur Reise verhilft.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ola Storsletten, Yasuo Sakuma: Die Stabkirchen Norwegens: Meisterwerke nordischer Baukunst. Luzern, Motovun 1993, ISBN 3-86047-239-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahl 1.Heft Tafel 2.png|mini|Zeichnung von [[J. C. C. Dahl]] im Jahr 1837 zeigt noch diverse spätere Anbauten.]]&lt;br /&gt;
Man findet an der Kirche weniger Elemente der Götterwelt des Nordens, sondern mehr alte [[Animismus (Religion)|animistische]] Vorstellungen, wie Schutzzauber gegen böse Geister und sonstige magische Symbolik. Zum Beispiel sieht man das an der häufigen Wiederholung des [[Christliches Kreuz|christlichen Kreuzes]] auf den Giebeln und Spitzen der Dächer. Die nach Osten und Westen angeordneten Drachenköpfe haben dieselbe Bedeutung wie [[Wasserspeier]] an Kirchengebäuden der [[Romanik]] bis [[Renaissance]] und sollen durch ihr schreckliches Äußeres gleichartige böse Kräfte fernhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burger&amp;quot;&amp;gt;Erich Burger, &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen – Bauweise, Geschichte, Schmuck&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Buchverlag, Köln 1978, ISBN 3-7701-1080-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Reformation wurden mehrere Fenster eingebaut und weitere Anbauten vorgenommen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts fanden weitere Umbauten statt, wobei unter anderem das Dach neu eingedeckt und die Kirche neu bestuhlt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die Umbauten wurden Ende des 19. Jahrhunderts zurückgebaut. Dabei wurde unter anderem eine Sakristei auf der Südseite, sowie die [[Empore]]n aus dem 17. Jahrhundert abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Balustraden, die im 17. Jahrhundert anstelle der Chorschranke errichtet wurden, waren, ebenso wie die barocken [[Rosen]]-Malereien im Innenraum, zwischenzeitlich wieder entfernt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Ein [[Tonnengewölbe]] im Kirchenschiff, das vermutlich selbst noch aus dem Mittelalter stammte, allerdings etwas jünger als die Kirche war, wurde zudem 1870 abgerissen um die Dachkonstruktion freizulegen. Dieses war vermutlich auch bemalt, wie ein Bericht aus dem Jahr 1722 vermuten lässt. Derartige Tonnengewölbe sind aus den Stabkirchen [[Stabkirche Torpo|Torpo]], [[Stabkirche Ål|Ål]], Urnes und [[Stabkirche Wang|Wang]] bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Um den mittelalterlichen Zustand wiederherzustellen, wurde außerdem die nachträglich eingebauten Kirchenbänke demontiert. Verantwortlich für diese Maßnahmen war [[Christian Christie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Grundriss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stabkirche-Borgund-Grundriss.jpg|mini|Grundriss der Kirche]]Die besondere Gestaltung der Kirche führte dazu, dass eine ganze Gruppe von Stabkirchen, die nach diesem Muster gebaut wurde, zum sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Borgund-Typ&amp;#039;&amp;#039; gezählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine 14-Mast-Stabkirche, wobei jeweils der dritte Mast jeder Längsseite schwebend ist, das heißt auf der untersten Balkenzange endet. Das Satteldach des erhöhten Hauptschiffs wird also durch zwölf Masten getragen, welche in einem steinernen [[Gründung (Bauwesen)|Fundament]] eingelassen wurden. Im Osten schließt sich ein [[Chorraum]] an, der eine halbrunde [[Apsis]] besitzt. Um das [[Kirchenschiff|Hauptschiff]] herum gibt es ein Seitenschiff. Das Kirchenschiff ist innen 7,35 Meter lang und 6,10 Meter breit. Die Länge und Breite des quadratischen Chorraums hingegen beträgt 3,4 Meter, während die Apsis 1,88 Meter tief und 2,98 Meter breit ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei einer klassischen Aufteilung eines Kirchenraumes in Haupt- und Seitenschiff muss dieser Gesamtraum aber eher als [[Zentralbau]] angesehen werden, denn das Hauptschiff ist durch eine umlaufende Stabreihe baulich von den Seitenschiffen abgetrennt. Zudem verlaufen die mittelalterlichen [[Kirchengestühl|Kirchenbänke]] entlang der Wände der Seitenschiffe, weshalb der Pfarrer vermutlich in der Raummitte stand. Zwischen den Stäben befinden sich [[Andreaskreuz]]e, über und unter denen sich ein hölzerner Bogen befindet. Die Andreaskreuze sind mit Blattmotiven versehen. Ein Balken auf Höhe des unteren Bogens verbindet die Stäbe. Leicht abgeschrägte Balken verbinden zusätzlich die Stäbe mit den Außenwänden. An jeder der vier Ecke des Seitenschiffs und auch am Chor befindet sich ein weiterer Stab. Die Bohlen der Seitenwände werden durch ein weiteres Andreaskreuz, auf dem sie aufliegen, verbunden. Die [[Fachwerkschwelle|Grundschwellen]] verbinden das Hauptschiff außerdem mit den Seitenschiffen und eine weitere Grundschwelle hält den Chor zusammen. Dieser ist kürzer und schmaler als das Hauptschiff Auch der Chorraum hat, ähnlich wie das das Kirchenschiff, von Außen einen zweistufigen Aufbau. Im Gegensatz zum Kirchenschiff ist dieser allerdings nur Schein, da die Stäbe nicht bis zur Erde reichen und die dritte Stufe von den Dächern der zweiten Stufe getragen wird. Das Dach der Apsis ist kegelförmig und hat einen kurzen Turm mit einem kegelförmigen Dach und einem Kreuz (analog zu den Giebeln).&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund post heads.jpg|mini|Schnitzereien an den Enden der Masten (2010)]]&lt;br /&gt;
Das Innere der Kirche ist nur etwa 40 Quadratmeter groß. Lediglich das große Westfenster sowie mehrere kreisrunde Fenster im Norden und Süden des Hauptschiffs fungieren als Lichtquelle. Die Stäbe des Hauptschiffs zwischen den Eckbalken weisen Schnitzereien in Form von nach unten zeigende Dreiecke auf und sind mit geschnitzten heidnischen Tierköpfen abgeschlossen. Solche geschnitzten Tierköpfe finden sich auch an Steinkirchen derselben Zeit, wie der [[Kirche von Værnes]], der [[Kirche von Mære]] und der [[Kirche von Hustad]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche (einschließlich Chorraum) verläuft ein [[Laubengang]], in dem sich die Menschen nach den Gottesdiensten versammeln konnten und in dem in früheren Zeiten die Waffen vor Betreten der Kirche niedergelegt wurden. Den Laubengang sowie die Seitenschiffe überdecken [[Pultdach|Pultdächer]]. Der zur Hälfte geöffnete Laubengang besitzt eine niedrige [[Arkade]]nreihe. Nur am Chor ist dieser vollständig geschlossen. Die Portale im Norden, Süden und Westen sind mit Giebeln überbaut, die sie sich auf jeweils zwei Pfosten stützen. Der Laubengang verläuft entsprechend um sie herum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laubengang war nicht nur als Aufenthaltsraum gedacht, sondern schützt das Gebäude zusätzlich von Regen und Schnee. Bei vielen Stabkirchen, wie der [[Stabkirche Lom]], der Stabkirche Urnes oder der [[Stabkirche Ringebu]], wurde dieser später abgerissen, da die späteren Generationen diesen anscheinend nicht mehr gebraucht haben. Auch die Dachaufbauten wurden häufig abgerissen oder durch andere Konstruktionen ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burger&amp;quot; /&amp;gt; Möglicherweise war der Laubengang ursprünglich, ähnlich wie der an der Westseite der Stabkirche Urnes, geöffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund wood nails.jpg|mini|links|Dachrückseite mit neuen Holznägeln bei kürzlich ersetzen Dachschindeln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund roof.jpg|mini|Blick unter das Dach des Schiffes]]&lt;br /&gt;
Die Stabkirche hat einen sechsstufigen Aufbau. Das Hauptschiff sowie der rechteckige Chorraum werden von Giebeldächern bedeckt. Über dem Dach des [[Kirchenschiff|Hauptschiffes]] befindet sich der Dachreiter mit Wetterfahne. An den Giebelecken der Dächer des Hauptschiffs recken sich Drachenköpfe gegen den Himmel, die (in heidnischer Tradition) der Kirche symbolisch Schutz verleihen. Bis zum [[Dachfirst]] des Hauptschiffs ist die Kirche etwa 11 Meter hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dachreiter der Kirche besitzt [[Satteldach]], auf dem sich eine zweistufige Turmspitze erhebt, die mit einem [[Walmdach]] abgeschlossen ist. Die nördliche und südliche Wand des Dachreiters ist jeweils mit einer Schnitzerei aus vier durchlöcherten Kreisen verziert. Es handelt sich dabei um Drachen, die in den benachbarten Kreis beißen mit beißen. Die beiden unteren und die beiden oberen Kreise liegen jeweils dichter aneinander. In der fünften Stufe der Stabkirche befindet sich ein weiterer durchlöcherter Kreis, der einen Baum darstellt. Alle Schnitzereien sind heute stark verwittert und zudem stark geteert. Der Dachreiter diente im 19. Jahrhundert häufig als Vorbild für die Rekonstruktion von den Dachreitern anderer Stabkirchen. Aus dem Mittelalter ist nur ein einziger gleichartiger Dachreiter an der [[Stabkirche Høre]] überliefert, der heute Teil des Friedhofstors ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund roofing tiles.jpg|mini|Dachdeckung mit alten und neuen Holzschindeln (2010)]]&lt;br /&gt;
1738 wurden Teile des Dachfirstes, die Drachenköpfe und andere Teile der Dachdekoration ausgetauscht. Ein originaler Drachenkopf aus dem Mittelalter wurde allerdings aufgehoben und befindet sich heute im Besucherzentrum. Bei dieses Ausbesserungen wurde die Jahreszahl in den östlichen Firstkamm des Hauptschiffs eingearbeitet. Ein ähnlicher Drachenkopf ist von der Stabkirche Lom bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Gestaltung der Drachenköpfe geht vermutlich auf den [[Urnes-Stil]], benannt nach der Stabkirche Urnes, zurück. Die Giebelecken der Seitenschiffe und die kleinen Giebel des Laubengangs zieren dagegen Kreuze, die in ihrer Vielzahl als magische Schutzzeichen angesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter wurde argumentiert, dass Laubengang, Apsis und Dachaufbauten nicht aus der Erbauungszeit der Kirche stammen sollen, jedoch sprechen stilistische Ähnlichkeiten mit den Portalen dagegen. Wenn der Laubengang erst später hinzugefügt worden wäre, würden zudem die Portale und die Außenwände stärkere Witterungsspuren aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dächer sind mit [[Schindel|Holzschindeln]] bedeckt, die mit Holznägeln befestigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ob das Dach erst mit einer späteren Ergänzung verschindelt wurde, oder das Dach von vornherein mit Schindeln gedeckt war, ist umstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die Dachkonstruktion besteht aus zusammenlaufende [[Sparren]], die durch eine Kopfstrebe und einen Spannriegel verbunden sind. Zwischen den Sparren befinden sich jeweils zwei Querbalken. Der untere Verbindungsbalken stellt einen umgedrehten Bogen dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Portale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund roof chancel.jpg|mini|Blick unter das Dach des Chors]]&lt;br /&gt;
Es gibt ein westliches und ein südliches [[Portal (Architektur)|Portal]], die beide mit [[Archivolte]]n eingefasst, von Halbsäulen flankiert und mit Tierornamenten und Blattranken geschmückt sind. Der [[Chorraum]] besitzt ebenfalls ein Portal nach Süden, das jedoch stark beschädigt ist. Die beiden Säulen und der untere Teil der Archivolte fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das südliche Portal ist etwas bescheidener als das westliche geschmückt. Die Säulen sind zum Beispiel weitestgehend unverziert. Es hat geschnitzte Löwen auf den [[Kapitell]]en, wie sie sich unter anderem an der [[Stabkirche Eidsborg]] und der Stabkirche Wang finden. Die Kapitelle weisen geschnitzte [[Volutenranke]]n auf. Die spiralförmigen Ranken des Rundbogens ähneln denen am Westportal. Die Sockel der beiden Säulen weisen jeweils einen geschnitzten angedeuteten Katzenkopf auf, der den Schnitzereien am Ende der Masten ähnelt. Das deutet darauf hin das das Portal aus der Erbauungszeit der Kirche stammt. Im Gegensatz zum Westportal sind die Verzierungen nicht direkt in die Wandplanken geschnitzt worden, sondern lediglich ein geschnitzter Rundbogen und zwei Halbsäulen auf die Wandplanken montiert worden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund west portal.jpg|mini|Westportal mit Geisterschwelle (2010)]]&lt;br /&gt;
Das Westportal zeigt einige Einflüsse der romanischen Steinarchitektur jener Zeit, denn die Pfeiler rechts und links neben dem Portal haben die Formen von Säulen mit [[Basis (Architektur)|Basis]] und [[Kapitell]]. Das Kapitel ist jedoch, im Gegensatz zu denen der Romanik, zylindrisch und weist ebenso wie die restliche Säule ein Ranken und Blattmuster auf. Die Archivolte über der Tür ist ebenfalls mit einem spiralförmigen Rankenmuster versehen, oben und unten am Kapitell befindet sich jeweils ein umlaufender Ring der das Kapitell von der restlichen Säule trennt. Die glockenförmigen Sockel der Säulen sind hingegen nicht unverziert. Das annähernd symmetrische Portal mit seinem Rundbogen ist reich mit Schnitzereien verziert. Es zeigt eine Vielzahl an ineinander verschlungene [[Drache (Mythologie)|Drachen]], die von unten nach oben immer filigraner werden. Ganz unten befinden sich zwei Drachen, die Feuer speien, dass sich ebenfalls um die Drachen verschlungen ist. Im oberen Bereich befinden sich beidseitig die Flügel jeweils eines Drachens, dessen Schwanz sich bis in die untere Bildhälfte erstreckt. Die Flügel erstrecken sich hingegen diagonal zu den oberen Ecken der Schnitzerei. Über der Archivolte befindet sich ein weiterer Drachen, der sich um sich selbst windet. Das Portal wurde im sogenannten Sogn-Valdres-Stil geschnitzt. Es weist Ähnlichkeiten mit dem Portal der abgerissenen [[Stabkirche Stedje]], sowie mit den Portalen von den Stabkirchen [[Stabkirche Lomen|Lomen]] und [[Stabkirche Høre|Høre]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es ist nicht besonders tief gearbeitet und wurde durch einen Umbau in den 1820er Jahren an den Halbsäulen leicht beschädigt. Bei diesem Umbau wurde die Tür, infolge des [[Brand der Kirche von Grue|Brandes der Stabkirche von Grue]], so umgebaut, dass sie sich nach außen öffnen lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang zur Kirche am Westportal hat eine sogenannte Geisterschwelle, die geographisch sehr verbreitet in mittelalterlichen europäischen Gebäuden bis zu chinesischen Tempelanlagen vorkommen. Sie ist eine im Verhältnis zu einem Schritt eines erwachsenen Menschen relativ hohe Stufe, welche so verhindern soll, dass böse Geister das Gebäude betreten können. Aus demselben Grund wurde der Eingang möglichst schmal angelegt und mit Schnitzereien verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenraum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund altar.jpg|mini|hochkant|Mittelalterlicher Steinaltar mit Altartafel von 1654]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund pulpit.jpg|mini|links|hochkant|Die Kanzel aus der Zeit von 1550–1570]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Borgund churches Edit MLR.jpg|mini|Alte und neue Kirche samt dem zur Renovierung verhüllten Glockenturm (2006)]]&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Innenraum ist gut erhalten und unberührt. Die mittelalterliche [[Chorschranke]] ist jedoch nach der [[Reformation]] entfernt worden. Der mittelalterliche Holzfußboden und die Sitzbänke entlang der Wände sind teilweise erhalten. In den Sitzbänken befinden sich mehrere Einschnitte aus der Reformationszeit. Auch der mittelalterliche Stein[[altar]], der 1870 rekonstruiert wurde, und ein [[Taufbecken]] aus [[Speckstein]] sind erhalten. Der steinerne Altarunterbau könnte noch von der nahegelegenen wikingerzeitlichen Kultstätte stammen. Ursprünglich nahm dieser wahrscheinlich eine [[Reliquie]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Der Unterbau besteht aus zwei übereinander gemauerten [[Quader (Stein)|Steinquadern]] und einer Altarplatte. Dieser ruht auf einem Steinfundament, dass deutlich größer als der Altar selbst ist. Der steinerne Altarunterbau ist 133 Zentimeter breit, 65 Zentimeter tief und 92 Zentimeter hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Marta Hoff |url=https://norgeskirker.no/wiki/Borgund_stavkyrkje |titel=Borgund stavkyrkje |werk=Norges Kirker |abruf=2026-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer spätgotischer Altar in [[Fassung (Bemalung)|Renaissancefassung]] befindet sich an der Nordwand des Chors.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ähnliche Altäre sind auch von den Steinkirchen der gleichen Zeit bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] aus der Zeit von 1550 bis 1570 gilt, neben der in der [[Kirche von Holdhus]], als die älteste Kanzel Norwegens. Sie befindet sich in der südöstlichen Ecke des Kirchenschiffs. Die fünfeckige Kanzel ist nach Osten hin geöffnet und mit einer Treppe versehen. In den 1660er Jahren wurde sie leicht erhöht, wie aus Aufzeichnungen hervorgeht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Die Altartafel stammt aus dem Jahr 1654, während der Rahmen um das Altarbild um 1620 gefertigt wurde. Der Altar weist Ähnlichkeiten mit dem in der [[Alte Kirche Årdal|Alten Kirche von Årdal]] auf. Die Malerei auf dem Bild zeigt in der Mitte die Kreuzigung, flankiert von der [[Jungfrau Maria]] und [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]]. Darunter befindet sich eine vergolde Inschrift auf schwarzem Grund. Im [[Tympanon (Architektur)|Tympanonfeld]] hingegen schwebt eine weiße Taube auf blauem Grund. Unter dem Bild gibt es eine goldene Inschrift auf schwarzem Grund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Über und unter dem Altarbild befinden sich jeweils vier hölzerne [[Konsole (Bauwesen)|Konsolen]], die mit einem goldenen Perlenmuster verziert sind. Dazwischen befinden sich jeweils drei weiße Verzierungen auf schwarzem Grund. Beidseitig des Altarbildes befinden sich zudem zwei [[Pilaster]]. Um den Altar befand sich ursprünglich ein [[Geländer]]. Zuletzt wurde dieses zwischen 1717 und 1719 erneuert. Was mit diesem passiert ist, ist unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es in der Kirche einen [[Tabernakel]] aus der Zeit von 1550–1570. An der Südwand im [[Kirchenschiff]] befinden sich noch die Einweihungskreuze ([[Konsekration]]skreuze) an der Innenseite. Die Innenseiten des Chores tragen eingeritzte Figuren und [[Runen]], die vermutlich aus dem Mittelalter stammen. Im [[Universitätsmuseum Bergen|Bergen Museum]] befindet sich ein mittelalterliches Modell der Kirche, das Teil der Ausstattung war, sowie ein mittelalterlicher [[Leuchter (Liturgie)|Leuchter]] und die Reste einer [[Heiligenbild|Heiligenfigur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nordöstlichen Ecke des Chor befindet sich eine Aussparung, die ursprünglich mit einem [[Baldachin]] abgeschlossen sein könnte. Möglicherweise beherbergte sie eine Heiligenfigur. In einem Pfeiler südlich der Choröffnung befindet sich außerdem ein dreieckige Loch, dessen Funktion unklar ist. Zwischen den beiden nordöstlichen Pfeilern des Hauptschiffs befinden sich zudem die Reste der Aufhängung eines Baldachins, ähnlich dem in den erhaltenen Stabkirchen von [[Stabkirche Hopperstad|Hopperstad]] und [[Stabkirche Torpo|Torpo]] und der ehemaligen [[Stabkirche Årdal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glockenturm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Borgund glockenturm.jpg|mini|Glockenturm, Detail]]&lt;br /&gt;
Südlich des Kirchhofes steht ein Glockenturm. Dabei handelt es sich um den einzigen erhaltenen freistehenden Glockenturm einer Stabkirche in Norwegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Mit Ausnahme zweier Glocken, die im Dachreiter und in dem Turm über der Apsis hingen, waren dort die Glocken der Kirche aufgehängt. Die Turmkonstruktion ist mittelalterlich. Man nimmt an, dass er zur gleichen Zeit wie die Kirche entstanden ist. Mitunter wurde jedoch auch argumentiert, dass der Turm erst um 1300, zusammen mit den Dachaufbauten und dem Laubengang der Kirche, deren Datierung ebenfalls umstritten ist, entstanden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|sprache=en|url=https://kringom.no/en/laerdal/borgund-stave-church|abruf=2026-01-22|titel=Borgund stave church|werk=Kringom|autor=Margrethe Henden Aaraas, Sigurd Vengen, Anders Gjerde|datum=1999-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Schutz des Turmes vor der Witterung sind Teile davon heute verbrettert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm ruht ebenso wie die Kirche auf einem Fundament aus Grundschwellen, unter dem sich wiederum ein [[Bruchstein (Baumaterial)|Bruchsteinfundament]] befindet. Die Konstruktion ruht auf zehn Masten. 1665 wurde der Turm restauriert, wobei die mittelalterliche Konstruktion weitestgehend erhalten wurde. Ähnliche Glockentürme sind von den abgerissenen Stabkirchen von [[Stabkirche Rinde|Rinde]] und [[Stabkirche Årdal|Årdal]] bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1920 ist auch der Glockenturm im Besitz von Fortidsminneforeningen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund interior.jpg|mini|Hochsäulenkonstruktion mit Andreaskreuzen]]&lt;br /&gt;
Die Stabkirche war in regulärem Gebrauch, bis 1868 100&amp;amp;nbsp;m weiter südlich eine neue Kirche gebaut wurde, die die Funktion der Gemeindekirche übernahm. Der Friedhof wurde danach weiterhin genutzt. 1877 wurde die Kirche von der &amp;#039;&amp;#039;Fortidsminneforening&amp;#039;&amp;#039;, einem Verein zur Erhaltung der Kirche, gekauft und wurde schnell ein Touristenziel. Bereits 1898 ist ein Führer mit norwegischem und englischem Text erschienen. Die Kirche ist ein Museum, in dem nur zu besonderen Anlässen Gottesdienste stattfinden. Die Kirche ist die besucherstärkste Stabkirche Norwegens. 1999 waren es 37.000 Besucher. Die Kirche wird regelmäßig geteert. Besonders betroffen von Witterungsspuren ist die Südseite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tourismus gibt es allerdings in den letzten Jahren Abnutzungserscheinungen. 1973 wurde zum Schutz des Originalbodens ein Holzfußboden in die Kirche gelegt. Der Laubengang wurde für Besucher geschlossen. Auch die Runeninschriften wurden durch Kunststoffabdeckungen geschützt. Trotz dieser Maßnahmen ist die Abnutzung durch die große Menge der Besucher in jedem Jahr sehr groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stabkirche von Borgund ist von Anfang Mai bis Ende September zur Besichtigung geöffnet. Am 2. Mai 2005 wurde ein Ausstellungszentrum in der Nähe der Stabkirche eröffnet. Dort ist eine Ausstellung zur Geschichte der Stabkirchen sowie zur Religion im Mittelalter zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Borgund ist Teil der [[Norwegische Kirche|Norwegischen Kirche]] und gehört zusammen mit [[Tønjum]] und Hauge zur Großgemeinde [[Lærdal]], die wiederum zum [[Bistum Bjørgvin]] (Bergen) gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besucherzentrum und Stabkirchenmuseum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Borgund visitor center and museum.jpg|mini|Besucherzentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ChapelInTheHills3.JPG|mini|hochkant|„Chapel in the Hills“ in Rapid City, USA]]&lt;br /&gt;
Ganz in der Nähe der Kirche eröffnete [[Fortidsminneforeningen]] ein Besucherzentrum, in dem Eintrittskarten und Souvenirs verkauft werden. Ebenso befinden sich dort eine Cafeteria und ein Stabkirchenmuseum, das die norwegischen Stabkirchen näher dokumentiert. Es finden sich dort Kopien von Schnitzereien der Kirchen und Gegenstände, die bei archäologischen Grabungen in Stabkirchen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Replikate und Vorbildcharakter für andere Kirchen ==&lt;br /&gt;
Die Kirche hat in vielen Fällen als Vorbild für Neubauten und Restaurierungen anderer Stabkirchen gedient. Sie war Vorbild beim Umbau der [[Stabkirche Fantoft]] zu einem mittelalterlichen Aussehen, nachdem diese 1883 von [[Fortun]] überführt worden war. Die Kirche in Fortun war früher wahrscheinlich eine ähnliche Kirche wie diejenige in Borgund, sie wurde jedoch in ihrer Geschichte häufig umgebaut, so dass sie ihr früheres Äußeres beinahe vollständig einbüßte. Ebenso war sie wiederum Vorbild derselben Kirche beim Wiederaufbau nach dem Brandanschlag vom 6. Juni 1992. Das Äußere der [[Stabkirche Gol]] und das Äußere der [[Stabkirche Hopperstad]] wurden 1885 der Stabkirche Borgund nachempfunden. Sie diente ebenso als Vorbild für die 1907 errichtete und 1908 geweihte [[Gustav-Adolf-Stabkirche]] in [[Hahnenklee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rapid City, South Dakota ===&lt;br /&gt;
In [[Rapid City]], [[South Dakota]], USA steht ein Replikat der Stabkirche Borgund. Sie hat den Namen „Chapel in the Hills“ und wurde am 6. Juli 1969 geweiht. Sie gehört zu der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chapel-in-the-hills.org/ Website des Kirchennachbaus.] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Stabkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Roar Hauglid]]: &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen&amp;#039;&amp;#039;. Dreyer Verlag, Oslo 1977, ISBN 82-09-00938-9. (deutsche Übers.; norwegischer Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Norske stavkirker&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Erich Burger: &amp;#039;&amp;#039;Norwegische Stabkirchen. Geschichte, Bauweise, Schmuck&amp;#039;&amp;#039;. Erstveröff. DuMont, Köln 1978, ISBN 3-7701-1080-3 (=&amp;amp;nbsp;DuMont-Kunst-Taschenbücher, 69).&lt;br /&gt;
* Yasuo Sakuma, Ola Storsletten: &amp;#039;&amp;#039;Die Stabkirchen Norwegens. Meisterwerke nordischer Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Genehmigte Lizenzausgabe. Bechtermünz-Verlag, Augsburg 1997, ISBN 3-86047-239-9 (deutsche Übers.).&lt;br /&gt;
* Claus Ahrens: &amp;#039;&amp;#039;Die frühen Holzkirchen Europas&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1397-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Borgund stavkirke|Stabkirche Borgund}}&lt;br /&gt;
* [https://fortidsminneforeningen.no/en/museum/borgund-stave-church/ Stabkirche Borgund.], Website des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Fortidsminneforeningen&amp;#039;&amp;#039; mit 3D-Rundgang.&lt;br /&gt;
* [https://fortidsminneforeningen.no/en/news/digitale-borgund/ Beschreibung der Baugeschichte der Stabkirche mit 3D-Modell], In: &amp;#039;&amp;#039;Fortidsminneforeningen&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
* [http://snl.no/Borgund_stavkirke Stabkirche Borgund.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Store norske leksikon]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=61/2/51/N|EW=7/48/44/E|type=building|region=NO-46}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|17. Juli 2008|48476545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4491486-6|VIAF=249387398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stabkirche|Borgund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Vestland|Borgund Stabkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andreaskirche (Patrozinium)|Borgund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. oder 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lærdal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Vestland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzkirche in Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LauM Architektur</name></author>
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