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	<title>Staatzer Klippe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Nutzung */ Zahl</title>
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		<updated>2026-01-19T22:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung: &lt;/span&gt; Zahl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD = Staatz (1).JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Burgruine Staatz auf der Staatzer Klippe&lt;br /&gt;
|HÖHE=332&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Staatz]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Waschbergzone]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48/40/35&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=16/29/22&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-3&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=2.8&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=100&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=St. Johannes bei Wultendorf&lt;br /&gt;
|SCHARTE=bei Kautendorf&lt;br /&gt;
|TYP=Durchspießungsklippe&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Detritus (Geologie)|organodetritischer]] [[Kalkstein]]&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Tithonium]]&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatzer Klippe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatzer Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine unter Naturschutz stehende markante Kalkklippe im niederösterreichischen [[Weinviertel]] (Gemeinde [[Staatz]]) bezeichnet. Geographisch gehört die Staatzer Klippe zum [[Karpatenvorland]] und überragt die nur leicht hügelige Landschaft weithin sichtbar um etwa 100 Meter. Der Hügel weist eine Höhe von {{Höhe|332|AT|link =true}} auf und liegt im Gemeindegebiet von Staatz. Die Hänge beherbergen naturschutzfachlich bemerkenswerte [[Steppe|Felssteppen]] und [[Trockenrasen]] von regionaler Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trockenrasenkatalog&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Spitze befindet sich die [[Burgruine Staatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Staatzer Klippe ist Teil der [[Waschbergzone]], auch Weinviertler Klippenzone genannt, einem geologischen Streifen, der sich vom [[Waschberg (Niederösterreich)|Waschberg]] ({{Höhe|388|at}}) und [[Michelberg (Haselbach)|Michelberg]] ({{Höhe|409|at}}) bei [[Stockerau]] über die [[Leiser Berge]] ({{Höhe|491|at}}), eben die Staatzer Klippe ({{Höhe|332|at}}) und die Klippen von [[Falkenstein (Niederösterreich)|Falkenstein]] ({{Höhe|415|at}}) bis zu den [[Pavlovské vrchy|Pollauer Bergen]] ({{Höhe|554|cz}}) in [[Südmähren]] erstreckt. Die Zone entstand, als zwei geologische Einheiten – die [[Molassezone]] und das [[Wiener Becken]] – im Zuge der [[Alpidische Orogenese|Alpidischen Gebirgsbildung]] im unteren [[Miozän]] vor rund 17&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren aufeinander geschoben wurden. Dabei wurden [[Autochthon (Geologie)|autochthone Gesteine]] aus dem Untergrund abgeschürft, an die Oberfläche befördert und „schwimmen“ nun sozusagen in der umgebenden [[Mergel|mergeligen]] Klippenhülle ohne eine Verbindung zum [[kristallin]]en Untergrund zu besitzen (&amp;#039;&amp;#039;Durchspießungsklippen&amp;#039;&amp;#039;). Die [[Klippe (Geologie)|Klippe]] besteht aus [[Detritus (Geologie)|organodetritischem]] [[Kalkstein]] der [[Ernstbrunn]]-Formation, welche aus dem [[Tithonium]] stammt. Da das Kalkgestein [[Härtling|härter]] als die Hülle ist, wurde es durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] freigelegt und bildet ein markantes Landschaftselement, das aus dem eher flachen Umland emporragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wessely&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geol-Karte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Wegen der [[Befestigung|fortifikatorischen]] Nutzung wurde der Berg jahrhundertelang weitgehend von [[Gehölze]]n freigehalten, da diese die Sicht auf Angreifer verstellt bzw. Deckung geboten hätten. Die dadurch entstandenen trocken-warmen Fels- und Rasensteppen boten einen Lebensraum für Arten, deren natürliches Vorkommen viel weiter im Osten in den primären [[Steppe]]ngebieten liegt und die seit der [[Jungsteinzeit]] eingewandert waren, nachdem der [[Sesshaftigkeit|sesshaft]] gewordene Mensch das weitgehend bewaldete Land gerodet hatte. Es konnte sich eine bemerkenswerte [[Pannonische Florenprovinz|pannonische Vegetation]] ausbilden, die in Österreich seltene Arten wie unter anderem den [[Steppen-Spitzkiel]] (&amp;#039;&amp;#039;Oxytropis pilosa&amp;#039;&amp;#039;), den [[Grau-Andorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Marrubium peregrinum&amp;#039;&amp;#039;) und den [[Ruten-Lattich]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactuca viminea&amp;#039;&amp;#039;) umfasst. Nach der Zerstörung der Burg wurden die Flächen vermutlich periodisch abgebrannt oder vielleicht beweidet und so offen gehalten. Graphische Darstellungen und Luftbilder zeigen, dass die Klippe bis Anfang des 20. Jahrhunderts weitgehend kahl war. Ab dem 19. Jahrhundert wurden fremde Arten beabsichtigt – von adeligen Herrschaftsbesitzern zur „Landschaftsverschönerung“ – oder unbeabsichtigt eingebracht. Während der submediterrane [[Perückenstrauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cotinus coggygria&amp;#039;&amp;#039;) als harmlos zu betrachten ist, wurden durch die Aufforstung von [[Morgenländischer Lebensbaum|Thujen]] (&amp;#039;&amp;#039;Thuja orientalis&amp;#039;&amp;#039;) wertvolle Lebensräume zerstört. Andere fremde Arten wie der [[Gemeiner Flieder|Gewöhnliche Flieder]] (&amp;#039;&amp;#039;Syringa vulgaris&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Götterbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Ailanthus altissima&amp;#039;&amp;#039;) verhalten sich zudem [[Invasionsbiologie|invasiv]], indem sie schützenswerte Arten verdrängen und teilweise in die [[Trockenrasen]] einwandern. Beide Arten lassen sich nur schwer bekämpfen, da sie auf Abschneiden mit zahllosen [[Stockausschlag|Stock-]] und [[Wurzelbrut|Wurzelausschlägen]] reagieren. Die Klippe samt Burgruine wurde per 23. Jänner 1978 zum Naturdenkmal erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bescheid&amp;quot; /&amp;gt; In den letzten Dekaden wurden die Gehölze jedoch nicht mehr regelmäßig entfernt, weshalb sich diese ausbreiten konnten und die Klippe heute bereits zu weiten Teilen bewaldet oder bebuscht ist. Ohne Pflegemaßnahmen drohen die noch vorhandenen Rasen- und Felssteppen zuzuwachsen und zusammen mit den seltenen Arten zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert wurde auf der strategisch günstig gelegenen Klippe die [[Burgruine Staatz|Burg Staatz]] errichtet. Im Jahre 1645 wurde die Burg durch schwedische Truppen zerstört und ist seitdem als Ruine erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuße der Klippe liegt die [[Felsenbühne Staatz]], die mit 1200 Sitzplätzen zu den größten Open-Air-Bühnen Niederösterreichs zählt und im Sommer regelmäßig mit Musicals bespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oxytropis pilosa sl10.jpg|Felssteppe mit dem in Österreich stark gefährdeten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot; /&amp;gt; [[Steppen-Spitzkiel]] (&amp;#039;&amp;#039;Oxytropis pilosa&amp;#039;&amp;#039;). Im Hintergrund eine Mauer der Burgruine.&lt;br /&gt;
Minuartia setacea sl3.jpg|Blick von der Klippe, im Vordergrund die in Österreich gefährdete&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot; /&amp;gt; [[Borsten-Miere]] (&amp;#039;&amp;#039;Minuartia setacea&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Marrubium peregrinum sl5.jpg|Der auf der Klippe auftretende [[Grau-Andorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Marrubium peregrinum&amp;#039;&amp;#039;) gilt in Österreich als stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lactuca viminea sl6.jpg|Die tief fiederteiligen Blätter des in Österreich gefährdeten [[Ruten-Lattich]]s (&amp;#039;&amp;#039;Lactuca viminea&amp;#039;&amp;#039;) sind optimal an die Trockenheit der Felshänge angepasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cotinus coggygria sl3.jpg|Beim submediterranen [[Perückenstrauch|Europa-Perückenstrauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cotinus coggygria&amp;#039;&amp;#039;) handelt es sich um ein Kulturrelikt.&lt;br /&gt;
Staatzer Klippe sl4.jpg|Invasive Fliedergebüsche dringen in die Felssteppe ein.&lt;br /&gt;
Staatzer Klippe sl6.jpg|Mittels Entbuschungsarbeiten, wie hier durch den [[Naturschutzbund Österreich|Naturschutzbund]] und lokale Helfer, kann die Felssteppe wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
Staatzer Klippe sl1.jpg|Bereits stark von Gehölzen überwachsener Felshang, im Vordergrund invasive Götterbäume.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wessely&amp;quot;&amp;gt;[[Godfrid Wessely]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der österreichischen Bundesländer, Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2006, ISBN 3-85316-239-8, S. 16, 69ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geol-Karte&amp;quot;&amp;gt;Geologische Bundesanstalt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Niederösterreich 1 : 200 000, Niederösterreich Nord&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783854741879|Seite=127}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bescheid&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://noel.gv.at/externeseiten/ru5/nsb/5a34fa79-7ace-46d9-b357-c569568a7a31.pdf |wayback=20140601020439 |text=Bescheid der Unterschutzstellung als Naturdenkmal |archiv-bot=2018-12-11 17:24:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trockenrasenkatalog&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Holzner et al.: &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Trockenrasenkatalog. „Steppen“, „Heiden“, Trockenwiesen, Magerwiesen: Bestand, Gefährdung, Möglichkeiten ihrer Erhaltung.&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Grüne Reihe des Bundesministeriums für Gesundheit und Umweltschutz&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Wien 1986, ISBN 3-900649-06-5, Objekt ÖK 24/5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|NÖ-Naturdenkmal MI-052 Staatzer Klippe mit Ruine Staatz|Staatzer Klippe mit Ruine Staatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Mistelbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pannonische Flora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waschbergzone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hügel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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