<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Staatszirkus_der_DDR</id>
	<title>Staatszirkus der DDR - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Staatszirkus_der_DDR"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatszirkus_der_DDR&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T16:19:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatszirkus_der_DDR&amp;diff=200220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: +Kategorie:Unternehmensgründung 1960; +Kategorie:Darstellende Kunst (DDR); ±Kategorie:Zirkusunternehmen→Kategorie:Zirkusunternehmen (Deutschland)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatszirkus_der_DDR&amp;diff=200220&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-03T06:24:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Unternehmensgr%C3%BCndung_1960&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Unternehmensgründung 1960 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Unternehmensgründung 1960&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Darstellende_Kunst_(DDR)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Darstellende Kunst (DDR) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Darstellende Kunst (DDR)&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Zirkusunternehmen&quot; title=&quot;Kategorie:Zirkusunternehmen&quot;&gt;Kategorie:Zirkusunternehmen&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Zirkusunternehmen_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Zirkusunternehmen (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Zirkusunternehmen (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-54478-0002, Berlin, Friedrichstraße, Zirkus Barlay.jpg|mini|Circus Barlay in der [[Friedrichstraße|Berliner Friedrichstraße]], 1958]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl-Marx-Str Zirkkus Olympia Frankfurt Oder Mai 1967 by Otto Schmidt Nordhausen.jpg|mini|Zirkus Olympia (ab 1968 Zirkus Berolina) 1967 in Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zirkus-Busch-ZR-1988.jpg|mini|Zirkus Busch 1988 in [[Zeulenroda]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatszirkus der DDR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde in der [[DDR]] am 1. Januar 1960 als &amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Zentral-Zirkus&amp;#039;&amp;#039; gegründet und erst 1981 umbenannt. Die Gründung erfolgte durch eine Anordnung des Ministers für Kultur. Es handelte sich um den Zusammenschluss von drei ursprünglich privaten Zirkussen: die Zirkusse &amp;#039;&amp;#039;Barlay&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Olympia,&amp;#039;&amp;#039; schließlich &amp;#039;&amp;#039;Berolina&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Busch&amp;#039;&amp;#039; waren im Jahr 1960 die Gründungsbetriebe; ein Jahr später kam der Zirkus &amp;#039;&amp;#039;Aeros&amp;#039;&amp;#039; dazu. Der Staatszirkus der DDR bestand bis zum Jahr 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsteile ==&lt;br /&gt;
=== Zirkus Barlay – Olympia – Berolina ===&lt;br /&gt;
Der Zirkus Barlay wurde 1935 von dem Berliner Artisten [[Reinhold Kwasnik]] (Künstlername „Harry Barlay“) aus der Konkursmasse des Zirkus Alberty gegründet. Nach Kriegsende nahm der Zirkus 1947 seinen Spielbetrieb wieder auf. Nach der Flucht Kwasniks nach [[Westdeutschland]] wurde der Zirkus seit 1950 treuhänderisch verwaltet und dem Magistrat von Groß-Berlin unterstellt. 1960 war der Zirkus „Gründungsmitglied“ des VEB Zentral-Zirkus,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zirkus Busch in Bulgarien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. April 1960, S. 4; [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19600413-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=4 online].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 erfolgte die Umbenennung in „Zirkus Olympia“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heute Zirkuspremiere&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 3. November 1961, S. 6; [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2532889X-19611103-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=6 online].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 wurde er schließlich, aus Anlass einer ganzjährigen [[Tschechoslowakei#Tschechoslowakische Sozialistische Republik (1960–1990)|ČSSR]]-Tournee, in „Zirkus Berolina“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zirkus „Berolina“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Januar 1968, S. 7; [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2612273X-19680103-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=7 online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war geplant, das Unternehmen als mittelgroßen Zirkus für die Bespielung ländlicher Regionen zu erhalten. Zirkus Berolina entwickelte sich jedoch bis zur Wende 1989 zum modernsten Großzirkus der [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]]-Länder. Das [[Chapiteau]] hatte einen Durchmesser von 50 m und ein Fassungsvermögen von 3000 Personen. Zirkus Berolina reiste seit Anfang der 1980er Jahre als einziger der drei Betriebsteile ausschließlich per Straßentransport, teilweise mit Sattelzugfahrzeugen sowie herkömmlichen Lenkschemelanhängern. Als Zugfahrzeuge dienten zu dieser Zeit LKW der polnischen Typen Jelcz-317 und 417 sowie [[IFA W50|IFA-W50]] aus der DDR und tschechoslowakische Škoda RT706. Weiterhin waren Traktoren der Typen [[Fortschritt ZT 300|ZT300]] und Belarus im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direktor des Betriebsteils Berolina war von 1974 bis 1990 Hans Bernsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurden die Zirkusse Berolina und Busch zum Zirkus „Busch-Berolina“ zusammengelegt. Nach dem Verkauf der Namensrechte des Zirkus Busch an den Besitzer des Zirkus Busch-Roland durch die Treuhandanstalt firmierte das Unternehmen bis zur Einstellung des Spielbetriebes 1992 unter dem Namen Berolina. Von 1993 bis 1997 reiste die Dompteuse Christiane Samel mit dem Material des Zirkus Berolina unter dem Namen „Aeros“. Der Name „Berolina“ wird seit 1996 von einem großen Zirkusunternehmen benutzt, welches vormals „Belli“ hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zirkus Busch ===&lt;br /&gt;
Der Zirkus Busch hatte seinen ursprünglichen Sitz in [[Nürnberg]], wo er 1919 von [[Jacob Busch]] (1879–1948) gegründet wurde. (Er ist nicht zu verwechseln mit dem von [[Paul Vincenz Busch]] betriebenen Berliner [[Circus Busch-Roland|Circus Busch]].) Zum Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich der Zirkus in [[Meerane]] in Sachsen. Jacob Busch übergab das Unternehmen seinem Ziehsohn [[Fritz van der Heydt]] (1885–1951). Bereits im Herbst 1945 nahm der Zirkus in der SBZ seinen Spielbetrieb wieder auf. Nachdem van der Heydt ohne Nachkommen verstorben war, wurde auch dieses Unternehmen vorerst unter Treuhandverwaltung gestellt, 1952 dann verstaatlicht (und von der Stadt [[Magdeburg]] verwaltet) und schließlich 1960 mit dem &amp;#039;&amp;#039;Zirkus Barlay&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;VEB Zentral-Zirkus&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Staatszirkus der DDR wurden die Namensrechte und ein Teil der technischen Ausrüstung von Heinz Geier, dem Betreiber des [[Circus Busch-Roland]], erworben. Heinz Geier unternahm Anfang der 1990er Jahre große Anstrengungen, den Zirkus Busch in Berlin wieder zu etablieren. Das Vorhaben scheiterte an fehlenden Investoren und fehlenden Standorten für ein festes Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem traditionsreichen Namen Busch reisen nach wie vor mehrere Unternehmen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zirkus Aeros ===&lt;br /&gt;
[[Aeros (Zirkus)|Aeros]] wurde nach dem Tod des Gründers [[Cliff Aeros]] im Jahre 1952 vorerst unter Treuhandverwaltung gestellt. Die Erbberechtigten wurden praktisch enteignet, da der Vorwand der Steuerhinterziehung nie nachgewiesen werden konnte. Aeros wurde 1961 dem VEB Zentralzirkus zugeordnet. Zum Unternehmen gehörte bis dahin auch ein festes Spielgebäude in Leipzig, welches ab 1961 von der Stadt Leipzig verwaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aeros war zu der Zeit das größte und modernste der drei Zirkusunternehmen, wurde jedoch in Bezug auf die technische Ausrüstung in den 1980er Jahren stark vernachlässigt. Nach der Auflösung des Staatszirkus wurde Aeros geschlossen. Erst ab 1993 wurde das Unternehmen noch einmal bis 1997 privat betrieben (siehe Abschnitt BCU). Seit November 2005 spielt ein Familienzirkus unter dem Namen Aeros, welcher zuvor als „Circus Atlas“ durch die Bundesrepublik zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksfesteinrichtungen (VFE) ===&lt;br /&gt;
Der Betriebsteil Volksfesteinrichtungen befasste sich mit dem Betrieb einzelner staatlicher Fahrgeschäfte im Schaustellerbereich. Aufgrund Fehlens attraktiver Fahrgeschäfte in den 1950er Jahren begann der Bau einer Achterbahn durch die Baugesellschaft Roßla KG. Aufgrund von großen finanziellen und zeitlichen Unterhaltungskosten wechselte das Fahrgeschäft mehrere Male den Besitzer und wurde im Jahre 1978, nach einem schweren Unfall, verschrottet. 1969 wurde in Eigenproduktion der [[DDR]] eine zweite Achterbahn gebaut, jedoch drei Jahre später wieder verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem wurden Modelle, wie die Fahrgeschäfte „Sachsenring“, „Twister“ und „Satellit“ aus anderen Herstellerländern (vornehmlich Westdeutschland und Holland) importiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.staatszirkus-der-ddr.com/cms/index.php?id=27 | titel=Volksfesteinrichtungen – Staatszirkus der DDR | zugriff=2014-02-10 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140222144258/http://www.staatszirkus-der-ddr.com/cms/index.php?id=27 | archiv-datum=2014-02-22 | offline=ja | archiv-bot=2024-05-15 08:42:52 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
Dresseure und Artisten, die beim Staatszirkus angestellt waren, wurden auch innerhalb der drei Zirkusse ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den berühmtesten Dresseuren zählten: [[Ursula Böttcher]] ([[Nationalpreis der DDR|Nationalpreisträgerin der DDR]]) mit ihrer großen Eisbärengruppe, mit der sie unter anderem in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] gastierte; [[Hanno Coldam]] ([[Nationalpreis der DDR|Nationalpreisträger der DDR]]) mit seiner weltweit seltenen Panthergruppe; [[Uwe Schwichtenberg]] mit [[Exoten]]; Erhard und Christiane Samel mit einer gemischten Raubtiergruppe (Gastspiele u. a. in den USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatszirkus ==&lt;br /&gt;
Neben den Zirkussen gehörte noch der Betriebsteil „Volksfesteinrichtungen“ mit mehreren Karussells sowie einer mobilen Disco zum Unternehmen. Der Staatszirkus fungierte aufgrund der 1958 geschaffenen Lizenzordnung auch als zentrale Lenkeinrichtung für die vier privaten DDR-Zirkusse Hein (Hein), Olympia (Kaufmann), [[Zirkus Probst|Probst (Probst)]], Rolandos (Krämer) (Stand: 1990). So wurde z. B. die Tourneeplanung durchgeführt. Generaldirektor war von 1960 bis 1987 Otto Netzker, und von 1987 bis 1990 [[Gerhard Klauß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den drei reisenden Zirkusunternehmen gab es auch einen weltweiten Austausch von ganzen Zirkusensembles. Auch einzelne Gruppen wurden ins Engagement geschickt, unter anderem um Devisen für die [[DDR]] zu erwirtschaften. Die Mitarbeiter waren in der Regel festangestellt. So bekamen alle Mitarbeiter in der spielfreien Winterpause (November bis März) ihr volles Gehalt, ohne dass nennenswerte Einnahmen erwirtschaftet wurden. Verpflegung und Unterkunft im Wohnheim bzw. Wohnwagen waren ganzjährig kostenlos. Die Betriebsleitung befand sich in [[Berlin]] in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte|Hessischen Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich fand im [[Zirkuszelt]] eines der drei Betriebsteile in Kooperation mit dem [[Fernsehen der DDR]] die Veranstaltung „[[Nacht der Prominenten]]“ statt. Dieses war eine [[Wohltätigkeitsveranstaltung]] bei der [[Prominent]]e aus [[Rundfunk|Funk]] und [[Fernsehen]] Zirkusdarbietungen einstudierten, und sie den Zuschauern präsentierten. Ein analoges Format dazu gab es auch in der [[Westdeutschland|Bundesrepublik]] unter dem Namen „[[Stars in der Manege]]“. 1982 wurde eine 26&amp;amp;nbsp;Minuten lange Folge der Serie [[Jan und Tini auf Reisen]] des [[Fernsehen der DDR|DDR-Kinderfernsehens]] im Zirkus Berolina gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine enge Kooperation bestand auch mit dem [[Kulturpark Berlin]] im Plänterwald, (später [[Spreepark Berlin|Spreepark]]). Hier wurden Karussells betrieben bzw. gastierte auch jedes Jahr einer der Zirkusse auf dem Gelände. Nach 1990 betrieb das Nachfolgeunternehmen des Staatszirkus, die &amp;#039;&amp;#039;BCU,&amp;#039;&amp;#039; einen festen Zirkus mit ständig wechselndem Programm im &amp;#039;&amp;#039;Spreepark&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Winterquartier ==&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Winterquartier der Betriebsteile lag in [[Dahlwitz-Hoppegarten]], östlich von [[Berlin]] direkt hinter der [[Galopprennbahn Hoppegarten|Galopprennbahn]] und gliederte sich in Objekt1 und Objekt2. In Objekt1 befanden sich die Wohnheime, Kantine, Stallanlagen, Werkstätten, sowie ein Teil der Verwaltung. In Objekt2, befanden sich Unterstellhallen, Werkstätten und eine überdachte Probiermanege, welche aus Teilen des Barlay-Baues aus der Berliner Friedrichstraße bestand, an dessen ursprünglicher Stelle viele Jahre später der neue [[Friedrichstadt-Palast]] gebaut wurde. Das weiträumige Objekt1 wurde 1999 in weiten Teilen dem Erdboden gleichgemacht, um einem Gartencenter Platz zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berliner Circus Union (BCU) ==&lt;br /&gt;
1990 wurde der Betrieb als [[Berliner Circus Union]] GmbH (BCU) unter Treuhandverwaltung gestellt. Während Aeros an den privaten Zirkusbetreiber Joachim Kaufmann vermietet wurde, schloss man Berolina und Busch zu Busch-Berolina zusammen. Das Unternehmen wurde technisch auf den neuesten Stand gebracht. So erhielten alle Wagen eine Zweikreisbremse, und es wurden 18 nagelneue LIAZ-LKWs angeschafft. Auch wurde ein neues Chapiteau der italienischen Firma Canobbio gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aeros stellte noch im gleichen Jahr den Betrieb ein. Busch-Berolina wurde an die Agentur der [[Ruhrfestspiele]] verkauft und ging ein Jahr später in Konkurs. 1993 mietete die Dompteuse Christiane Samel die Namensrechte an Zirkus Aeros und reiste mit dem Material von Busch-Berolina noch bis 1997 mehr oder weniger erfolgreich. Nach all diesen gescheiterten Privatisierungsversuchen wurde die BCU 1999 beschleunigt abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere wurden an andere Zirkusse und Tierparks abgegeben. Einige der Tiere sind z. B. im [[Wildpark Johannismühle]] bei [[Baruth/Mark|Baruth]] untergekommen. Die verbliebene Technik war bei vielen Zirkusunternehmen sehr begehrt. So findet man heute in einigen Zirkussen noch die Wagen des Staatszirkus der DDR. In Berlin findet man noch einige Wagen beim Kinder- und Jugendprojekt „Cabuwazi“ am [[Görlitzer Park]] und beim Rüdersdorfer Kinder- und Jugendzirkus „Bunter Hund“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute existierende Unternehmen haben mit dem DDR-Staatszirkus ausnahmslos nichts zu tun, sie haben lediglich die Namen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Zirkusunternehmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Wie beerdigt man einen Zirkus. Das langsame Sterben des Staatszirkus der DDR.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-8311-1855-8.&lt;br /&gt;
* Bodo Liese und Dietmar Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Es kamen 60 Millionen. Der Staatszirkus der DDR in Zahlen und Fotos.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-8334-4142-9.&lt;br /&gt;
* Martin Wein: &amp;#039;&amp;#039;Zirkus zwischen Kunst und Kader. Privates Zirkuswesen in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-428-10487-0.&lt;br /&gt;
* Dietmar Winkler: &amp;#039;&amp;#039; Zirkus in der DDR. Zwischen Nische und Weltgeltung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-935194-30-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Staatszirkus der DDR}}&lt;br /&gt;
* [http://www.staatszirkus-der-ddr.de Archiv &amp;amp; Onlineportal über den Staatszirkus der DDR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2027119-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zirkusunternehmen (Deutschland)|DDR #Staatszirkus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerische Organisation (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellende Kunst (DDR)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
	</entry>
</feed>