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	<title>Staatstheater Cottbus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatstheater_Cottbus&amp;diff=293471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter E. Mann: /* Geschichte */ typo</title>
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		<updated>2025-12-19T07:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cottbus 07-2017 img16 Staatstheater.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Staatstheater Cottbus, 2017]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatstheater Cottbus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das einzige [[Staatstheater]] in [[Brandenburg]]. Das [[Vierspartentheater]] bietet in [[Cottbus]] Vorstellungen der eigenen Ensembles für Schauspiel, Musiktheater ([[Oper]], [[Operette]], [[Musical]]), [[Orchester]] und [[Ballett]]. Im Jahr 2013 verzeichnete es insgesamt über 130.000 Besucher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DatenFakten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cottbus.de/.files/storage/aa/aa/po/Flyer_Cottbus_Daten_und_Fakten_2013.pdf |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190831110258/http://www.cottbus.de/.files/storage/aa/aa/po/Flyer_Cottbus_Daten_und_Fakten_2013.pdf |archiv-datum=2019-08-31 |titel=Flyer Cottbus: Daten und Fakten 2013 |autor=Stadtverwaltung Cottbus |werk=cottbus.de |datum=2014-06-20 |abruf=2017-02-28 |format=PDF; 305 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cottbus staatstheater.jpg|mini|Staatstheater Cottbus,&amp;lt;br /&amp;gt;Großes Haus, um 1916]]&lt;br /&gt;
Seinen Bau verdankt das Cottbuser Theater den Wünschen seiner Bürger. Eine [[Geschichte der Tuchindustrie in Cottbus|florierende Textilindustrie]] hatte die ökonomische und politische Stellung des Cottbuser Bürgertums zur Jahrhundertwende gestärkt und weckte nun stärker kulturelle Bedürfnisse. Die errungene Position sollte selbstbewusst mit einem Theaterneubau repräsentiert werden. Die Stadtverordneten beschlossen am 1. November 1905 den Neubau eines Stadttheaters mit einem Kostenvoranschlag von 800.000 Mark und schrieben dazu einen Architekturwettbewerb aus. Den Zuschlag erhielt [[Bernhard Sehring]], der bereits 1896 mit seinem Theaterbau „[[Theater des Westens]]“ in Berlin großes Aufsehen erregt und lebhafte Diskussionen ausgelöst hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Theaterbau in Cottbus – ein Bauwerk des sezessionistischen [[Jugendstil]]s – ist Sehrings reifste architektonische Leistung. Geschickt verwob er hier Architektur, Kunsthandwerk, Malerei und Plastik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nur 16 Monaten Bauzeit wurde das Theater am [[1. Oktober]] [[1908]] mit [[Gotthold Ephraim Lessing|Lessings]] Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Minna von Barnhelm]]&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Bei den Einwohnern war vor allem die Operette beliebt, Schauspiel hatte es schwer. Mangels eines eigenen Opernensembles etablierte der erste Intendant [[Max Berg-Ehlert]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lr-online.de/serien/alt/kultur/theater/Max-Berg-Ehlert-der-erste-Theaterdirektor;art77783,2160144# |titel=Max Berg-Ehlert, der erste Theaterdirektor |autor=Klaus Wilke |werk=[[Lausitzer Rundschau]] |datum=2008-09-05 |abruf=2017-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170803011223/http://www.lr-online.de/serien/alt/kultur/theater/Max-Berg-Ehlert-der-erste-Theaterdirektor;art77783,2160144 |archiv-datum=2017-08-03 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die „Monatsoper“, am Ende der Spielzeit wurde einen ganzen Monat nur Oper gespielt – ausschließlich mit Gästen aus größeren Häusern. Erst ab 1912 gab es auf Initiative des neuen Theaterdirektors [[Otto Maurenbrecher]] ein theatereigenes Orchester und ein festes Opernensemble.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cottbuser Bürger verhinderten 1945 die Sprengung des Gebäudes, das während des Krieges auch als Munitionslager gedient hatte. Eine aufwändige sechsjährige Rekonstruktion in den 1980er-Jahren beseitigte im Laufe der Zeit entstandene Schäden. Technische Neuerungen wurden architektonisch einfühlsam eingebaut. Im Oktober 1986 wurde das Haus feierlich wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kammerbühne Cottbus.jpg|mini|Kammerbühne]]&lt;br /&gt;
1992 ging das Cottbuser Stadttheater in den Besitz des Landes über und wurde damit das einzige Staatstheater im Land [[Brandenburg]]. 1993 trat [[Christoph Schroth]] die Intendanz an, die er bis 2003 innehatte. Darauf folgte die Ära [[Martin Schüler]] als Intendant. In mehreren Spielstätten (u.&amp;amp;nbsp;a. der Kammerbühne) wurde ein vielseitiger Theater- und Konzertspielplan geboten. Mit den Inszenierungen des Musiktheaters und des Schauspiels hat sich das Staatstheater Cottbus auch überregional einen Namen gemacht. Nachdem Generalintendant Martin Schüler 2018 nach Auseinandersetzungen um seinen Generalmusikdirektor [[Evan Christ]] zurückgetreten war, war im Juli 2018 [[René Serge Mund]] zum Interimsintendanden gewählt worden. Nachdem [[Stephan Märki]] am 17. April 2019 vom [[Stiftungsrat]] der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) zum Intendanten und Operndirektor am Staatstheater Cottbus gewählt wurde, trat er dieses Amt im August 2020 zur Spielzeit 2020/21 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatstheater-cottbus.de/mitarbeiter/stephan-maerki/ |titel=Stephan Märki – Intendant und Operndirektor |hrsg=Staatstheater Cottbus |abruf=2021-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Teil einer Neuausrichtung des Staatstheaters wurde in Nachfolge von Jo Fabian die Dramaturgin Ruth Heynen neue Schauspieldirektorin,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=17155:neue-schauspieldirektion-in-cottbus&amp;amp;catid=126:meldungen-k&amp;amp;Itemid=100089 Neue Schauspieldirektion in Cottbus: Mit internationaler Erfahrung], nachtkritik.de vom 19. September 2019, abgerufen am 24. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; die nach einem Jahr bereits wieder das Staatstheater verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatstheater-cottbus.de/news/neue-schauspieldirektion-ab-der-spielzeit-202223/ |titel=Neue Schauspieldirektion ab der Spielzeit 2022/23 |titelerg=Presseinformation |hrsg=Staatstheater Cottbus |datum=2021-10-21 |abruf=2021-11-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221030100050/https://www.staatstheater-cottbus.de/news/neue-schauspieldirektion-ab-der-spielzeit-202223/ |archiv-datum=2022-10-30 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-15 08:33:38 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab der Spielzeit 2022/23 wird mit Franziska Benack, [[Armin Petras]] und Philipp Rosendahl erstmals ein Dreierteam die Schauspielsparte des Staatstheaters Cottbus verantworten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatstheater-cottbus.de/news/neue-schauspieldirektion-ab-der-spielzeit-202223/ |titel=Neue Schauspieldirektion ab der Spielzeit 2022/23 |hrsg=Staatstheater Cottbus |sprache=de |abruf=2022-03-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221030100050/https://www.staatstheater-cottbus.de/news/neue-schauspieldirektion-ab-der-spielzeit-202223/ |archiv-datum=2022-10-30 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-15 08:33:38 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember teilte das Staatstheater mit, dass ab der Spielzeit 2026/27 [[Anica Happich]] und [[Timofei Alexandrowitsch Kuljabin|Timofej Kuljabin]] als gleichberechtigte Doppelspitze die neue Schauspieldirektion des Staatstheaters Cottbus bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nachtkritik.de/meldungen/cottbus-neue-leitung-fuer-die-schauspielsparte-des-staatstheaters Cottbus: Neue Leitung für die Schauspielsparte], nachtkritik.de, erschienen und abgerufen am 18. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cottbus 07-2017 img11 Staatstheater.jpg|Staatstheater Cottbus, Luftbild&lt;br /&gt;
Cottbus Theater von Osten.jpg|Ansicht von Osten (2012)&lt;br /&gt;
Cottbus 07-2017 img14 Staatstheater.jpg|Detail an der Westfassade (2017)&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-1986-1209-306, Cottbus, Theater.jpg|Außenansicht (1986)&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-1986-1003-015, Cottbus, Theater, Großes Haus.jpg|Innenraum (1986)&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-1986-1003-016, Cottbus, Theater, Großes Haus, Ehrenloge.jpg|Ehrenloge (1986)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Max-Grünebaum-Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://max-gruenebaum-stiftung.de/kategorie/preistraeger/ |titel=Preisträger seit 1997 |hrsg=Max Grünebaum-Stiftung |werk=max-gruenebaum-stiftung.de |datum= |abruf=2018-05-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ehrt jährlich „junge, herausragende Künstler“ und Mitarbeiter des Staatstheaters Cottbus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1997: [[Oliver Breite]] (Schauspiel), Gesine Forberger (Gesang), Theaterliga Gymnasium Cottbus (Sonderpreis)&lt;br /&gt;
* 1998: Nils Brück (Schauspiel), Gundula Martin (Sonderpreis)&lt;br /&gt;
* 1999: [[Sigrun Fischer]] (Schauspiel), [[John Pierce (Sänger)|John Pierce]] (Gesang)&lt;br /&gt;
* 2000: [[Dirk Glodde]] (Schauspiel), Hardy Brachmann (Gesang), Gabriela Schulz (Sonderpreis)&lt;br /&gt;
* 2001: [[Susann Thiede]] (Schauspiel), Julia Bauer (Gesang), Marlies Kross (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2002: Kai Börner (Schauspiel), Jens Klaus Wilde (Gesang)&lt;br /&gt;
* 2003: [[Thomas Harms]] (Schauspiel), [[Carola Fischer]] (Gesang)&lt;br /&gt;
* 2004: [[Stephanie Schönfeld]] (Schauspiel), Tilmann Rönnebeck (Gesang), Frank Bernard (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2005: Paul Grill (Schauspiel), Wolfram Korr (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2006: Cornelia Zink (Gesang), Hauke Tesch (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2007: Anna Sommerfeld (Gesang), Heiko Walter (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2008: Gunnar Golkowski (Schauspiel), Weinina Weilijiang (Tanz), Birgit Mache (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2009: Oliver Seidel (Schauspiel), Matthias Bleidorn (Gesang), Dr. AnnaLisa Canton (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2010: Johanna Emil Fülle, Amadeus Gollner (Schauspiel), Hans Petith (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2011: Christian Schreier (Tanz), Marlene Lichtenberg (Gesang), Marc Niemann (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2012: Laura Maria Hänsel (Schauspiel), Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus (Musik), Ulf Kupke (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2013: Debra Stanley (Gesang), Denise Ruddock (Tanz), Elena Soltan (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2014: Stefan Kulhawec (Tanz), Bo-Kyoung Kim (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2015: Ariadne Pabst (Schauspiel), Johannes Kienast (Schauspiel), Andrea Braun (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2016: Greta Dato (Tanz), Ingo Witzke (Gesang), Claudia Düsing (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2017: Henning Strübbe (Schauspiel), Andreas Jäpel (Gesang), Sebastian Thoss (Karl-Newman-Förderpreis)&lt;br /&gt;
* 2018: [[Lisa Schützenberger]] (Schauspiel), Thorsten Coers (Karl-Newman-Förderpreis)&amp;lt;ref name=&amp;quot;max-gruenebaum-stiftung.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://max-gruenebaum-stiftung.de/preistraeger-2018/ |titel=Max-Grünebaum-Preisträger 2018 |abruf=2023-05-16|werk=max-gruenebaum-stiftung.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So ein Theater! 100 Jahre Theater Cottbus.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation, Deutschland, 45 Min., Moderation: [[Uwe Kockisch]], Produktion: [[RBB|rbb]], Erstsendung: 1. Oktober 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09100101}}&lt;br /&gt;
* [https://www.staatstheater-cottbus.de/ Website des Staatstheaters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5325551-3|LCCN=no2009189702|VIAF=150998434}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/45/26/N |EW=14/19/32/E |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergebäude in Brandenburg|Cottbus, Staatstheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehrspartentheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Cottbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Cottbus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Jugendstils in Brandenburg|Cottbus, Staatstheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Cottbus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsstätte in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Cottbus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter E. Mann</name></author>
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