<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Staatssozialismus</id>
	<title>Staatssozialismus - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Staatssozialismus"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatssozialismus&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T04:05:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatssozialismus&amp;diff=129608&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vie.bais: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0 */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatssozialismus&amp;diff=129608&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-13T16:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatssozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Begriffsvariante des [[Sozialismus]], die sich auf die [[Verstaatlichung]] der [[Produktionsmittel]] und des politischen Monopols bezieht. Staatssozialismus wird oft einfach nur als „Sozialismus“ bezeichnet. Das Attribut „[[Staat]]“ wird vor allem verwendet, um sich von den [[Realsozialismus|realsozialistischen Staaten]] des ehemaligen [[Warschauer Pakt]]s, der [[Volksrepublik China]] und anderen [[Demokratie|demokratischen]], [[Antiautoritärer Sozialismus|antiautoritären]] oder staatskritischen sozialistischen Bewegungen und Theorien zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach marxistischer Auffassung heißt es, dass der Staat nach einer erfolgreichen [[Revolution]] nach und nach auf dem Weg zum [[Kommunismus]] „einschlafen“ (Friedrich Engels) werde, wenn er nicht mehr notwendig beziehungsweise überflüssig geworden sei. In einer Übergangszeit wird der Staat für die [[Diktatur des Proletariats]] gebraucht. Im [[Manifest der Kommunistischen Partei]] fordern Marx und Engels die [[Verstaatlichung]] aller Produktionsinstrumente: &amp;#039;&amp;#039;„Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen, der Bourgeoisie nach und nach alles Kapital zu entreißen, alle Produktionsinstrumente in den Händen des Staats, d.&amp;amp;nbsp;h. des als herrschende Klasse organisierten Proletariats, zu zentralisieren und die Masse der Produktionskräfte möglichst rasch zu vermehren.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Manifest der Kommunistischen Partei, [[Marx-Engels-Werke|MEW]] 4: 481&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]] traten, besonders nach dem Scheitern der [[Pariser Kommune]], für die Erringung der politischen Macht durch die [[Arbeiterklasse]] ein, die sich eben dazu in Arbeiterparteien organisieren müsse. So wurde innerhalb der [[Internationale Arbeiterassoziation|Internationalen Arbeiterassoziation]] (IAA oder später „erste Internationale“, Londoner Konferenz vom 17. bis 23. September 1871 und Haager Kongress 2.–7. September 1872) auf ihr Betreiben hin eine von ihnen formulierte Resolution verabschiedet, die die Solidarität mit der Pariser Kommune bekundete und herausstellte, dass die „Konstituierung der Arbeiterklasse als politische Partei unerlässlich ist für den Triumph der sozialen Revolution und ihres Endzieles – der Abschaffung der Klassen“ sei. Daneben wurden später die Statuten um diesen Punkt, Konstituierung von Arbeiterparteien und die Eroberung der politischen Macht, ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vulture-bookz.de/marx/archive/volltext/Marx_1871~Allgemeine_Statuten_der_Internationalen_Arbeiter-.html KARL MARX, Allgemeine Statuten der Internationalen Arbeiter-Assoziation, Wie vom Londoner Kongress 1871 beschlossen (Resolution IX); Art. 7a beschlossen vom Haager Kongress 1872]:&lt;br /&gt;
„In seinem Kampf gegen die kollektive Macht der besitzenden Klassen kann das Proletariat nur dann als Klasse handeln, wenn es sich selbst als besondere politische Partei im Gegensatz zu den allen alten, von den besitzenden Klassen gebildeten Parteien konstituiert. Diese Konstituierung des Proletariats als politische Partei ist unerläßlich, um den Triumph der sozialen Revolution und ihres höchsten Zieles, die Aufhebung der Klassen, zu sichern. Die durch den ökonomischen Kampf bereits erreichte Vereinigung der Kräfte der Arbeiterklasse muß in den Händen dieser Klasse auch als Hebel in ihrem Kampf gegen die politische Macht ihrer Ausbeuter dienen. Da die Herren des Bodens und des Kapitals sich ihrer politischen Privilegien stets bedienen, um ihre ökonomischen Monopole zu verteidigen und zu verewigen und die Arbeit zu unterjochen, wird die Eroberung der politischen Macht zur großen Pflicht des Proletariats.“ (&amp;#039;&amp;#039;Londoner Konferenz der Internationalen Arbeiterassoziation&amp;#039;&amp;#039;, MEW 17, S. 422)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Realsozialismus|Realsozialistische]] Staaten, die von einer [[Kommunistische Partei|Kommunistischen Partei]] geführt werden, berufen sich zwar auf den [[Marxismus]] beziehungsweise [[Marxismus-Leninismus]]; es gibt jedoch auch Differenzen zwischen der Theorie von Karl Marx und diesen sozialistischen Staaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Kritiker meinten, dass diese Staaten überbürokratisiert seien und sich auf eine reine Verstaatlichung der Industrie beschränkt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ulrich Busch: Die DDR als staatssozialistische Variante des Fordismus, in: [[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]], Heft III/2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Realität konnte keiner der ehemaligen sozialistischen Staaten, auch wegen der ausgebliebenen [[Weltrevolution]], „einschlafen“.&lt;br /&gt;
Der Charakter dieser Staaten ist innerhalb des Marxismus umstritten. Die [[Trotzkismus|Trotzkisten]] bezeichnen die sozialistischen Staaten als [[Stalinismus|stalinistisch]] und behaupten, dass der sozialistische Anspruch einer bürokratischen [[Diktatur]] gewichen sei. Bestimmte Richtungen des Trotzkismus (unter [[Tony Cliff]]) halten die ehemaligen Staaten der [[UdSSR]] sogar für [[Staatskapitalismus|staatskapitalistisch]] und nicht staatssozialistisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anarchismus|Anarchisten]] kritisieren den Marxismus (mit dessen Anspruch zur Machteroberung und dessen Staatsidee) als Staatssozialismus, da nach ihren Vorstellungen für eine gesellschaftliche Inbesitznahme der Produktionsmittel kein Staat benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch gesehen wurde die Bezeichnung auf die [[Otto von Bismarck|Bismarcksche]] [[Sozialpolitik]] bezogen, häufig von [[Liberalismus|Liberalen]] – aber auch von Bismarck selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute unterstützen viele linksgerichtete europäische Parteien verschiedene Formen der Verstaatlichung in der Form des [[Demokratischer Sozialismus|demokratischen Sozialismus]]. Viele dieser zumeist gemäßigten sozialistischen Parteien negieren jedoch die Überwindung des [[Kapitalismus]] in Form einer sozialistischen Revolution, sie befürworten ein Weiterbestehen des kapitalistischen Staates, jedoch mit erweiterten sozialen Komponenten. Dies wird häufig auch als Staatssozialismus bezeichnet, ist letztendlich aber eine Variante der [[Sozialdemokratie]], der Idee den Kapitalismus durch [[wohlfahrtsstaat]]liche Maßnahmen zu „zähmen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Arbeiter-und-Bauern-Staat]]&lt;br /&gt;
* [[Kathedersozialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Rodbertus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andreas Berlin: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sozialismus-von-unten.de/archiv/1994svu2/staatssozialismus.htm Karl Marx’ Kritik des Staatssozialismus.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus von unten.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, November/Dezember 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe Backes]], [[Günther Heydemann]], [[Clemens Vollnhals]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Staatssozialismen im Vergleich. Staatspartei – Sozialpolitik – Opposition&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriften des [[Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung|Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung]].&amp;#039;&amp;#039; 64). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2019, ISBN 978-3-525-37077-3.&lt;br /&gt;
* Ulrich Busch: &amp;#039;&amp;#039;Die DDR als staatssozialistische Variante des [[Fordismus]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Jahrgang, Heft 3, 2009, {{ISSN|1610-093X}}, S. 34–56 ([http://www.zeithistorische-forschungen.de/Portals/_zf/documents/pdf/2009-2/Busch_2009.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4182676-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vie.bais</name></author>
	</entry>
</feed>