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	<title>Staatsräson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:44:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Staatsr%C3%A4son&amp;diff=132218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-22T09:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatsräson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Phonetisches Alphabet|IPA]]:&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈʃtaːt͡sʁɛˌzɔ̃ː}}], {{Audio|De-Staatsräson.ogg|anhören}}; &amp;#039;&amp;#039;auch:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatsraison&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) wird in der [[Politische Philosophie|politischen Ideengeschichte]] seit der [[Renaissance]] ([[Niccolò Machiavelli|Machiavelli]]) mit verschiedenen Bedeutungen verbunden. Meist geht es dabei um die Frage der Begründung eines [[Staat]]es, dessen Sicherheit und Selbstbehauptung, oder um eine konkrete staatliche Herrschaft ([[Souverän]]) oder Herrschaftsform ([[Demokratie]], [[Monarchie]] etc.) sowie deren Durchsetzung. Staatsräson kann dabei entweder begründungsfrei, einzig auf Machtdurchsetzung beruhend, oder aber inhaltlich begründet und auf Werte bezogen verstanden werden. In diesem Sinn ist die Staatsräson ein vernunftgeleitetes Interessenskalkül einer [[Regierung]], unabhängig von der Regierungsform.&lt;br /&gt;
== Definitionen ==&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Lexikon]] von 1923, weist kein Stichwort „Staatsräson“ auf, sondern sieht Wesen, Zweck und Aufgaben des Staates nur gemäß zahlreicher anderer Theorien („Machttheorie“, „organ. Staat“, „Rechtstheorie“ u. a.) begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Handbuch des Wissens in vier Bänden.&amp;#039;&amp;#039; 4. Band. Leipzig 1923, S. 245 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Politik&amp;#039;&amp;#039; von 2007 definiert den Begriff „Staatsräson“ als ein „in der italienischen [[Renaissance]] (vor allem [[Niccolò Machiavelli|Machiavelli]]) erstmals auf den Begriff gebrachtes, grundsätzliches Orientierungs- und Handlungsprinzip, welches die Erhaltung des Staates bzw. der staatlichen Autorität und/oder sogar deren Steigerung zur entscheidenden politischen Maxime erklärt. […]“&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Nohlen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Politik.&amp;#039;&amp;#039; Art. „Staatsräson“, Beck, München 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alternativ bietet das &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur Politik&amp;#039;&amp;#039; drei verschiedene Definitionen der Staatsräson:&lt;br /&gt;
** Als erstes wird Staatsräson als „Vorrang der Staatsinteressen vor allen anderen Interessen“ interpretiert,&lt;br /&gt;
** eine zweite Definition sieht Staatsräson als „Staatsnotwendigkeit, im Gegensatz zur individuellen Vernunft und Notwendigkeit“.&lt;br /&gt;
** Eine dritte Unterscheidung erkennt in ihr einen „Grundsatz, dem zufolge oberster Maßstab staatlichen Handelns die Wahrung und Vermehrung des Nutzens des Staates ist, auch unter Inkaufnahme der Verletzung von Moral- und Rechtsvorschriften“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Manfred G. Schmidt|Titel=Wörterbuch zur Politik|Auflage=3.|Verlag=Kröner|Datum=2010|ISBN=978-3-520-40403-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das „Junge Politik-Lexikon“ ([[Bundeszentrale für politische Bildung]]) nennt 2023 als Beispiel der Staatsräson, sich gegen Erpressbarkeit (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Terroristen) zu wehren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerd Schneider, Christiane Toyka-Seid |url=https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321175/staatsraeson/ |titel=Staatsräson |werk=Das junge Politik-Lexikon |hrsg=[[Bundeszentrale für politische Bildung]] |abruf=2023-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Machiavelli ===&lt;br /&gt;
Als bedeutendster Verfechter der Idee der Staatsräson gilt der florentinische Staatsdenker [[Niccolò Machiavelli]] mit seiner „Theorie der Staatsräson“, welche sich der &amp;#039;&amp;#039;ratio statūs&amp;#039;&amp;#039; widmete.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Staatslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1966, Seite 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Machiavelli verklausulierte jedoch die als [[Geheimpolitik|Arkanwissen]] geltende Strategie der Herrschaftserhaltung, indem er sich der nicht ganz eindeutigen Begriffskonstruktion &amp;#039;&amp;#039;mantenere lo stato&amp;#039;&amp;#039; bediente – also von der Aufrechterhaltung des Staates (auch Zustandes der Herrschaft/Regierung) sprach. Demgegenüber gilt sein Landsmann [[Giovanni Botero]] rund 60 Jahre nach Machiavellis Tod als geistiger Urheber des Begriffes der Staatsräson. In seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Della Ragion di Stato&amp;#039;&amp;#039; 1589 hat Botero als erster kritisch den Versuch unternommen zu definieren, was unter Staatsräson im Sinne der zeitgenössischen &amp;#039;&amp;#039;ragion di stato&amp;#039;&amp;#039; zu verstehen sei. Botero bezeichnete den Staat als eine „auf Dauer gestellte Herrschaft über ein Volk“ und die Staatsräson als „Kenntnis der Mittel, die zur Gründung, Erhaltung und Erweiterung dieser Herrschaft vonnöten sind.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers45&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Grosses Taschenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Mannheim / Wien / Zürich 1981, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terminus &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson&amp;#039;&amp;#039; ist hier zum Synonym für eine [[politische Klugheitslehre]], eine Strategie des &amp;#039;&amp;#039;prudenter loco et tempore&amp;#039;&amp;#039; („mit praktischem Verstand für Ort und Zeit“) geworden. [[Wolfgang Kersting]]&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: {{Literatur|Autor=Nicolas Stockhammer|Titel=Die Rationalität politischer Macht bei Thukydides, Machiavelli und Michel Foucault|Verlag=Nomod|Ort=Baden-Baden|Datum=2009|ISBN=978-3-8329-2801-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt unter Verweis auf Machiavelli Staatsräson als eine „Rangordnungsregel für Interessens- und Rechtskollisionen“ dar. Damit sei zumeist die klassische Dreiheit &amp;#039;&amp;#039;„voluntas, [[Ananke (Mythologie)|necessitas]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;utilitas“&amp;#039;&amp;#039; („Wille, Notwendigkeit, Nützlichkeit“) als [[Legitimation (Politikwissenschaft)|Legitimationsgrößen]] staatlicher Handlungen gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. und 18. Jahrhundert {{Anker|Deutsch}} ===&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde der Begriff der Staatsräson erst nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] in den politischen Diskurs eingeführt, nachdem die einzelnen deutschen Fürsten nunmehr jeweils [[Absolutismus|absolutistisch]] in Nachahmung des französischen Sonnenkönigs [[Ludwig XIV.]] regierten, den Kaiser nur noch formell anerkannten und auch alle religiösen und moralischen Fragen selbst entscheiden wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph von Eichendorff]] schreibt, dass „die sogenannte ‚Staatsraison‘, ein diplomatisches Schachspiel verhüllter Intentionen“, damals „in der Politik an die Stelle der christlichen Moral“ getreten sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph von Eichendorff: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Roman des 18. Jahrhunderts in seinem Verhältnis zum Christenthum.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Schöningh, Paderborn 1866, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stellt [[Anton Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Anton Ulrich von Braunschweig]] (1633–1714) als einen Protagonisten der Staatsräson dar: Der Herzog, welcher Braunschweig erst gewaltsam erobert und dann zum Zweck des Erwerbs von Köln den Glauben gewechselt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1924 meinte der [[Historiker]] [[Friedrich Meinecke]], die Staatsräson diktiere dem Staat seine Gesetze und mache ihn dadurch frei.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Meinecke: &amp;#039;&amp;#039;Die Idee der Staatsräson.&amp;#039;&amp;#039; 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugespitzt in den Worten des Staatsrechtlers Helmut Rumpf: {{&amp;quot; |Text=In der liberalen und naturrechtlichen Denktradition steht die Idee der Staatsräson im Gegensatz zur Idee des Rechts und des [[Rechtsstaat]]s, sind Staatsräson und Rechtsstaat feindliche politische Leitbegriffe. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Rumpf |Titel=Die Staatsräson im Demokratischen Rechtsstaat |Sammelwerk=[[Der Staat]] |Band=19 |Nummer=2 |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Ort=Berlin |Datum=1980 |Seiten=273–292 |JSTOR=43641290}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}} [[Herfried Münkler]] widersprach Meinecke 1987, indem er den Begriff der Staatsräson auffasst „als eine politisch historische Konkretisierung des epochenübergreifenden Problems, wie Macht und [[Recht]], Zweck und Mittel, Ziel und Weg zusammenzudenken sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Herfried Münkler: &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Staates. Die Begründung der Staatsraison in der Frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 1987, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Rechtshistoriker]] [[Michael Stolleis]] hält das Verständnis Meineckes für veraltet und „sehr durch die 1920er Jahre geprägt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Stolleis: &amp;#039;&amp;#039; Staat und Staatsräson in der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 1990, S. 136 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Ronja von der Heydt: [https://lpb.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MK/LPB/ALPHA_DATEIEN_ab_25062019/Online-Angebote/CampusPublik/vonderHeydt/HA_von_der_Heydt_final_Layout.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wo liegen die Ursprünge des Begriffes der Staatsräson, wie lässt er sich definieren und findet er heute noch eine korrekte Verwendung? Ein Anwendungsbeispiel anhand der Regierungsbildung der SPD 2017/2018.&amp;#039;&amp;#039;] Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 19. Dezember 2018, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem im [[Grundgesetz]] von 1949 verankerten [[Rechtsstaat]]sprinzip ist „die Gesetzgebung (…) an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung (…) an Gesetz und Recht gebunden“ ({{Art.|20|gg|juris}} Abs. 3 GG), insbesondere die „[[Grundrechte]] binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht“ ({{Art.|1|gg|juris}} Abs. 3 GG).&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. jedoch kritisch zum sog. [[Radikalenerlass]] [[Bernhard Blanke]]: &amp;#039;&amp;#039;Editorial: „Staatsräson“ und demokratischer Rechtsstaat.&amp;#039;&amp;#039; [[Leviathan – Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft|Leviathan]] 1975, S. 153–169.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hintergrund steht, dass der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] und der [[Stalinismus|stalinistische]] [[Terror|Staatsterror]] die Orientierung an einer nicht durch Recht gebundenen Staatsräson diskreditiert haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers45&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst der deutsch-US-amerikanische Außenpolitiker und Politikwissenschaftler [[Henry Kissinger]] entwickelte für die [[USA]] als einen modernen Verfassungsstaat in den 1970er Jahren wieder eine &amp;#039;&amp;#039;[[Realpolitik]]&amp;#039;&amp;#039;, die Interessen über Werte stellte und Verbündete nicht nach ihrer Menschenrechtsbilanz beurteilte;&amp;lt;ref&amp;gt;Russell Crendall: &amp;#039;&amp;#039;America&amp;#039;s Path from Malaise to Primacy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Survival.&amp;#039;&amp;#039; Band 59, Nr. 1 (Februar-März 2017), S. 149–160, 151 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kissinger trug dazu bei, dass die Diskussion um den Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson&amp;#039;&amp;#039; im deutschen Sprachraum wieder auflebte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers45&amp;quot; /&amp;gt; Das „politische Problem der Staatsräson“ meinte 1975 [[Roman Schnur]] gebe es zwar noch, doch sei sie ein Begriff von „historischer Konkretheit“ und habe „anderen tragenden Begriffen Platz gemacht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Schnur: &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson. Studien zur Geschichte eines politischen Begriffs.&amp;#039;&amp;#039; 1975. zit.nach: Helmut Rumpf: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatsräson im Demokratischen Rechtsstaat.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Memoiren&amp;lt;ref&amp;gt;mit [[Beate Baumann]]: Freiheit. Erinnerungen 1954–2021. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2024, ISBN 978-3-462-00513-4. (Memoiren)&amp;lt;/ref&amp;gt; erläuterte die [[Altbundeskanzler]]in [[Angela Merkel]] 2024, dass der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson&amp;#039;&amp;#039; in der [[CDU]] schon früher ein gängiger Begriff gewesen sei; „in gewisser Weise war es CDU-Sprache“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkel&amp;quot;&amp;gt;[https://zeitung.faz.net/faz/politik/2024-11-29/merkel-israel-und-die-staatsraeson/1103106.html Merkel, Israel und die Staatsräson] Matthias Wyssuwa, [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] vom 29. November 2024, abgerufen am 29. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort Staatsräson, schreibt Merkel unter Verweis auf [[Helmut Kohl]], der dies 1984 gesagt habe, drücke „mehr und intensiver aus, als man in einer Nomenklatur, einer Verfassungsordnung formulieren kann (...) Hier verbinden sich die Grundwerte unserer freiheitlichen Verfassung, für die wir stehen, die wirtschaftlich-soziale Ordnung, in der wir leben, und die Sicherheit, die wir brauchen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;merkel&amp;quot; /&amp;gt; Der Begriff wird mithin eher im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;ratio essendi&amp;#039;&amp;#039; gebraucht, also dem, was zu den Grundlagen im Selbstverständnis eines Gemeinwesens gehört und dieses [[Legitimität|legitimiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Hillgruber |Hrsg=Hermann Gröhe, Christoph Kannengießer |Titel=Für eine Wehrhafte Verfassungsinterpretation |Sammelwerk=Entscheidungen als Grundlage der Rechtsordnung |WerkErg=Mit Beiträgen von: Thomas de Maizière, Jürgen Gehb, Ulrich Palmer, Andreas Heusch, Christian Hillgruber, Hartmut Lang |Ort=Sankt Augustin/Berlin |Datum=2007 |ISBN=978-3-939826-32-3 |Seiten=85–104, 88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lexika der [[DDR]] von 1969 und 1973 führen den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson&amp;#039;&amp;#039; nicht auf. Der Staat wird als „Organ der Klassenherrschaft“ und „Machtinstrument der herrschenden Klasse“ definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Kleines Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band. Leipzig 1969, S. 469.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;sozialistische Staat&amp;#039;&amp;#039; sei folglich „seinem Klassenwesen nach Diktatur des Proletariats“ und der sozialistische Staatsapparat diene „dem im Interesse des Volkes liegenden gesellschaftlichen Fortschritt.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kleines Politisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1973, S. 813–815.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wenn es daher den Ausdruck im offiziellen Wortschatz nicht gab, verstand die Ideologie der [[SED]] die DDR als &amp;#039;&amp;#039;sozialistischen Staat&amp;#039;&amp;#039; und „das entscheidende politische Machtinstrument“ in den Händen der „[[Marxismus-Leninismus|marxistisch-leninistischen]] Partei“, notwendig, um die „[[Diktatur des Proletariats]]“, die sozialistische, später kommunistische Gesellschaft „ohne Sonderinteressen“ aufzubauen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kleines Politisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1973, (S. 168 ff.: „Diktatur des Proletariats“; S. 792 ff.: „sozialistischer Staat“; S. 813–815: „Staat“)&amp;lt;/ref&amp;gt; was durchaus einer Definition von &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson&amp;#039;&amp;#039; nahekommt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Brockhaus in einem Band&amp;#039;&amp;#039;. 9. Auflage. Leipzig 2000, S. 862.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Absolutistische und später totalitäre Regime pochten gern auf die &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson.&amp;#039;&amp;#039; Diese gehe im Zweifel allem anderen vor“, meinte 2019 auch S. Ulrich im &amp;#039;&amp;#039;Aktuellen Lexikon&amp;#039;&amp;#039; der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Stefan Ulrich |Titel=Aktuelles Lexikon: Staatsräson |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung|Datum=2019-05-29 |Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Israel in der bundesdeutschen Staatsräson ==&lt;br /&gt;
Bei ihrem [[Staatsbesuch]] sagte Bundeskanzlerin [[Angela Merkel]] am 18. März 2008 in der [[Knesset]]: {{&amp;quot; |Text=Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesakademie: [https://www.baks.bund.de/de/aktuelles/konferenz-die-bedeutung-von-staatsraeson &amp;#039;&amp;#039;Konferenz: Die Bedeutung von „Staatsräson“&amp;#039;&amp;#039; am 9. Juni 2015.], abgerufen am 18. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/rede-von-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-796170 &amp;#039;&amp;#039;Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vor der Knesset am 18. März 2008 in Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Sie bekräftigte dies am 10. Oktober 2021 bei ihrem dortigen Abschiedsbesuch: {{&amp;quot; |Text=… die Sicherheit Israels ist Teil unserer Staatsräson und demnach müssen wir auch handeln, selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung in verschiedenen Einzelfragen sind. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Tagesschau: &amp;#039;&amp;#039;Merkel in Israel&amp;#039;&amp;#039; am 11. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon für den ersten Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]] war das [[Existenzrecht Israels]] als Folge der deutschen Verantwortung für den [[Holocaust]] und Ausdruck der [[Wiedergutmachung]] ähnlich zentral für die junge Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;kritisch [[Meron Mendel]]: [https://www.blaetter.de/ausgabe/2023/april/israels-sicherheit-als-deutsche-staatsraison-was-ist-das-postulat-wert &amp;#039;&amp;#039;Israels Sicherheit als deutsche Staatsraison: Was ist das Postulat wert?&amp;#039;&amp;#039;] [[Blätter für deutsche und internationale Politik|Blätter]], April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im nationalen Interesse.&amp;lt;ref&amp;gt;Niels Hansen: [https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_926_1.pdf/bf74b3c8-ff51-5b62-366c-c60e097144e0?t=1539675367624 &amp;#039;&amp;#039;Zur Politik Konrad Adenauers gegenüber Israel und den Juden: Moral als Staatsräson.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Politische Meinung]] 2000, S. 25–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Shimon Stein]], [[Mordechay Lewy]]: [https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/199891/von-einzigartigkeit-ueber-normalitaet-zu-staatsraeson/ &amp;#039;&amp;#039;Von Einzigartigkeit über Normalität zu Staatsräson: 50 Jahre diplomatische Beziehungen - Essay.&amp;#039;&amp;#039;] [[Aus Politik und Zeitgeschichte]], 30. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wurde zur Konstante in der deutschen [[Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland|Außenpolitik]] gegenüber [[Deutsch-israelische Beziehungen|Israel]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Rudolf Dreßler]]: [https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/29118/gesicherte-existenz-israels-teil-der-deutschen-staatsraeson-essay/ &amp;#039;&amp;#039;Gesicherte Existenz Israels - Teil der deutschen Staatsräson - Essay.&amp;#039;&amp;#039;] [[Aus Politik und Zeitgeschichte]], 4. April 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;David Th. Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Anfänge der Rüstungskooperation zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland in der Zeit vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Milena Uhlmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutsch-israelischen Sicherheitsbeziehungen. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2008, S. 115–123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Muriel Asseburg]], Jan Busse: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Politik gegenüber Israel.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Jäger, Alexander Höse, Kai Oppermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Außenpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, 2001, S. 693–716 ([https://www.swp-berlin.org/publications/products/fachpublikationen/29_Asseburg_Busse_Final%20(2).ks.pdf PDF.])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot;&amp;gt;[[Markus Kaim]]: [https://www.bpb.de/apuz/199894/israels-sicherheit-als-deutsche-staatsraeson &amp;#039;&amp;#039;Israels Sicherheit als deutsche Staatsräson: Was bedeutet das konkret?&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Bundeszentrale für politische Bildung]] am 30. Januar 2015. Abgerufen am 19. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Angesichts der fortschreitenden [[Europäische Integration|Europäisierung]] der deutschen Nahostpolitik entstand zunehmend die Notwendigkeit, die deutsche Staatsraison mit den Politiken der europäischen Partner abzustimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Müller: &amp;#039;&amp;#039;The Europeanization of Germany’s Foreign Policy Towards the Israeli-Palestinian Conflict. Between Adaption to the EU and National Projection.&amp;#039;&amp;#039; in: Mediterranean Politics, 16 (2011) 3, S. 385–403.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Möller: &amp;#039;&amp;#039;Nahostpolitik der EU.&amp;#039;&amp;#039; Große Hüttmann, Wehling: &amp;#039;&amp;#039;Das Europalexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. [https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-europalexikon/177148/nahostpolitik-der-eu/ PDF.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Oktober 2023 griff Bundeskanzler [[Olaf Scholz]] nach dem [[Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023|Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023]] Merkels Aussage auf, indem er – ohne ihre Einschränkung auf einen „Teil“ – sagte: „Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/pressestatement-von-bundeskanzler-scholz-zur-lage-in-israel-am-8-oktober-2023-in-berlin-2228218 &amp;#039;&amp;#039;Pressestatement von Bundeskanzler Scholz zur Lage in Israel am 7. Oktober 2023 in Berlin&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 10. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;kritisch [[Edo Reents]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/fuer-deutschlands-staatsraeson-kann-israel-sich-nichts-kaufen-19272758.html &amp;#039;&amp;#039;Für unsere Staatsräson kann sich Israel nichts kaufen&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] vom 28. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des Vorgehens der [[Israelische Verteidigungsstreitkräfte|israelischen Armee]] im Gazastreifen und im Westjordanland gab es zunehmend kritische Anfragen an die Verwendung des Begriffs der Staatsräson. Im Dezember 2023 reichte [[Südafrika gegen Israel (Völkermordkonvention)|Südafrika beim Internationalen Strafgerichtshof]] (IStGH) eine Klage ein, in der es Israel beschuldigte, bei seinen Angriffen auf die [[Palästina (Staat)|Palästinenser]] im [[Gazastreifen]] gegen seine Verpflichtungen aus der [[Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes|Völkermordkonvention von 1948]] verstoßen zu haben. Im März 2024 reichte [[IGH-Gerichtsverfahren Nr. 193 Nicaragua gegen Deutschland|Nicaragua eine Klage gegen Deutschland]] vor dem [[Internationaler Gerichtshof|Internationalen Gerichtshof]] (IGH) ein. Der Vorwurf: Berlin leiste durch Waffenlieferungen und enge politische Beziehungen zu Israel Beihilfe zum [[Völkermordvorwürfe gegen Israel im Gaza-Krieg seit 2023|Genozid in Gaza]]. Es war das erste Mal, dass ein europäischer Staat für seine Unterstützung Israels vor dem höchsten Gericht der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] zur Verantwortung gezogen werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimrod Flaschenberg von der Organisation „Israelis for Peace“ kritisierte 2025 in einem Artikel in der israelischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Haaretz]]&amp;#039;&amp;#039; die „blinde Unterstützung Israels“ als Teil der „Staatsräson“ vonseiten der deutschen Regierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Nimrod Flaschenberg: To Save Its Democracy and Respect the Holocaust, Germany Must Stop Blindly Backing Israel. In: [[Haaretz]], 15. April 2025; Rachel Fink: „Purely political“ — Berlin Orders Deportation of Four pro-Palestinian Activists. In: [[Haaretz]], 4. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2025 verwies Bundeskanzler [[Friedrich Merz]] darauf, dass es keine bedingungslose Unterstützung für eine Regierung geben könne; zudem habe man Staatsräson „in der Regel für das eigene Land und nicht für andere“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Wyssuwa |Titel=Zweifel am Begriff. Merz, Israel und die deutsche „Staatsräson“ |Sammelwerk=FAZ |Ort=Frankfurt |Seiten=2 |Datum=2025-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Heydemann]], [[Eckart Klein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung (GDF), Band 83. Duncker &amp;amp; Humblot, 2003. ISBN 978-3-428-11133-6 (historische Darstellung der Staatsräson in Deutschland vom deutschen Territorial- zum Nationalstaat in seinen unterschiedlichen Ausprägungen des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und der nationalsozialistischen Diktatur, der daraus hervorgegangenen Teilung Deutschlands in Bundesrepublik und DDR bis zur Wiedervereinigung).&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Crueger: &amp;#039;&amp;#039;Die außenpolitische Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland: Theoretische Grundlagen und politikwissenschaftlicher Diskurs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur politischen Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 171). Duncker &amp;amp; Humblot, 2012, ISBN 978-3-428-13785-5.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ: [https://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/politik/politische-buecher/hans-christian-crueger-die-aussenpolitische-staatsraeson-der-bundesrepublik-deutschland-schrittweise-normalisierung-12012353.html Rezension] (2. Januar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Dieter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kurt Graulich]], Dieter Simon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Terrorismus und Rechtsstaatlichkeit – Analysen, Handlungsoptionen, Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, Akademie Verlag, ISBN 978-3-05-004306-7&lt;br /&gt;
* [[Herfried Münkler]]:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Im Namen des Staates. Die Begründung der Staatsräson in der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt/Main 1987 (Habilitation)&amp;lt;!---- Beleg in [[Herfried Münkler#Leben---&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson und politische Klugheitslehre.&amp;#039;&amp;#039; In: Iring Fetscher, Herfried Münkler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pipers Handbuch der politischen Ideen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, München/Zürich 1985, ISBN 3-492-02953-1.&lt;br /&gt;
* [[Peter Nitschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson kontra Utopie. Von Thomas Müntzer bis Friedrich II. von Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart/Weimar 1995.&lt;br /&gt;
* Stefanie Kristina Werner: &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Warnke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildhandbuch zur politischen Ikonographie.&amp;#039;&amp;#039; München 2011, ISBN 978-3-406-57765-9.&lt;br /&gt;
* [[Urban Bacher]]: Israels Sicherheit als Deutsche Staatsräson – Ein Arbeitspapier zu einem erklärungsbedürftigen Begriff im Lichte von Politik und Recht, in: Interdisciplinary Management Research XXI, Osijek 2025, ISSN 1847-0408, S. 393–410.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Mühsam]]: [http://www.zeno.org/Literatur/M/M%C3%BChsam,+Erich/Dramen/Staatsr%C3%A4son.+Ein+Denkmal+f%C3%BCr+Sacco+und+Vanzetti &amp;#039;&amp;#039;Staatsräson. Ein Denkmal für Sacco und Vanzetti.&amp;#039;&amp;#039;] Drama in 15 Akten. UA 1928.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4193604-8|TEXT=Literatur zum Thema}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4193604-8|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staatsrason}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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